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Ano

Ano
Mitglied

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Hallo zusammen, wie einige von euch wissen, leide ich seit vielen Jahren unter einer diagnostizierten Angststörung, die sich auch in Körperängsten und einer Somatisierungsstörung zeigt.

Inzwischen habe ich meine Ängste deutlich besser im Griff, und die körperlichen Symptome sind nicht mehr so stark relevant für mich bzw. kann ich diese immer gut ein/zuordnen

Was mich allerdings momentan sehr! beschäftigt, ist die Sorge um meinen zweiten Hund. Als ich meinen ersten Hund mit 20 hatte, war das alles ganz anders, und jetzt, mit 40, merke ich, dass ich viel stärker auf die Gesundheit meines Hundes achte. Ich bin oft angespannt und mache mir Sorgen, ob alles in Ordnung ist, was mich stark belastet. Es ist ein junghund, stammt aus gesunden Elternhaus und die Ängste sind teilweise irrational.

Wir haben eine innige Verbindung. So achte ich wirklich auf jedes detail, was vielleicht etwas bedeuten KÖNNTE.

Ich würde mich sehr über einen Austausch freuen und bin dankbar für jeden Rat, den ihr habt. Eine Psychotherapie ist aktuell leider nicht möglich (bekomme keinen ambulanten platz ), daher bin ich für jede Unterstützung dankbar. Vielleicht habt ihr ja Tipps, wie ihr mit ähnlichen Ängsten umgeht.

22.01.2026 #1


23 Antworten ↓


A
@Ano

Ich kann dich sehr gut verstehen mir geht das mit dem Hund genauso. Als ich jünger war war ich immer relaxt mit den Hunden. Mit meinem jetzigen Hund bekam ich mit 45 geht es mir wie dir.

Ist leider wirklich sehr belastend.

x 1 #2


A


Ständige Sorge um den Hund - Verschiebung Angst?

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A
Kann es sein dass du auch sehr unter Verlustängsten leidest? Zumindest ist das bei mir so.

x 1 #3


Ano
@Angsthase1976
Magst du mir mal erzählen, wie sich das bei dir äußert. ?

Bei mir ist es so ...z.b. War ich vor drei Wochen mit ihm unterwegs und da jat er was kleines gekaut. Mein Hund ist sehr klein, d.h. wa ser gekaut hat muss winzig gewesen sein. Ich habe so schlimm Panik gehabt , dass er ein giftköder gefressen haben könnte. Ich habe die ganze zeit chat gpt befragt .habe ihn jede Sekunde beobachtet. Das ganze habe ich 48 Stunden durchlebt.

Das eine mal hatte er Rückwärtsniesen(davon erfuhr ich erst dank Youtube). Ich habe meine Mutter wie ein kleines Kind angerufen dass sie bitte bei mir schlafen soll, da ich so unter Panik stand .

Die Liste könnte ich endlos fortführen . Ich bin froh, dass ich damals eine Versicherung abgeschlossen habe , so oft wie ich schon beim TA sahs.
Ich liebe diesen kleinen wicht so sehr aber manchmal erwische ich mich bei dem Gedanken, wie ich das im besten fall 15 Jahre durchstehen soll. Ich weiß, dass ich an mir arbeiten muss und vertrauen ins Leben finden muss😪mein Schäferhund Mix (erster hund),der hat so viel mist manchmal gefressen und da hatte ich nie Ängste. Er ist 15 Jahre alt geworden ..

#4


Ano
@Angsthase1976 ja, definitiv. Habe meine Familie verloren .Ich weiß auch, dass das mit der größte Faktor ist. Nur dachte ich ja, dass mich ein Hund wieder mehr ins Leben und ins Vertrauen zurückbringen wird und mich nicht wieder in die Sorgenschleifen drängt.

Ich rede nächste Woche mal mit meiner Tierärztin, vielleicht bringt das was traurig

#5


A
Bei mir ist es ungefähr genauso....
Und mein Hund ist auch klein (5 kg) ich bin auch immer panisch wenn mein Mann mit dem Hund raus geht weil ich immer denke er passt nicht genug auf wegen Gift fressen oder Kampfhunden begegnen.

x 1 #6


A
Inzwischen nehme ich den Hund auch nicht mehr mit zum Garten da er dort öfter was gefressen hatte und ich dann panisch zum Tierarzt musste.

Letztes Jahr hat mein Hund draußen ein kleines Fleischstück gefressen ich bin fast gestorben.

x 1 #7


A
Mein Mann findet mich auch krankhaft.

#8


A
Leider scheint sich die Angst dann auf alles zu übertragen was man liebt.

Hatte das mit anderen Tieren auch schon . Ich hatte ständig Angst dass die sterben und das passierte dann auch was mich in den Ängsten dann bestärkt hat und ich es dann auf den Hund projiziert habe.

x 1 #9


A
Ich glaube dass Tierärzte uns da
Nicht helfen.....

#10


A
@Ano

Das tut mir leid was du erlebt hast. Es ist sicher dafür ne Erklärung.

x 1 #11


Abendschein
Zitat von Ano:
Ich liebe diesen kleinen wicht so sehr aber manchmal erwische ich mich bei dem Gedanken, wie ich das im besten fall 15 Jahre durchstehen soll.

Liebe @Ano das was wir lieben, darüber machen wir uns Sorgen. Das ist Normal, denke ich. Nur, leidest Du ja auch darunter, das Du Dir eben zuviele Sorgen machst. Das tut uns nicht gut, ich schreibe in der "Wir" Form, weil ich das mit dem Sorgen machen kenne. Ich denke bei Dir ist Dein kleines Wichtchen gut aufgehoben, es geht ihm gut bei Dir
und das reicht zwinkern Wenn Du verstehst was ich meine?

x 3 #12


A
Denke auch,gewisse Sorgen sind normal aber man merkt auch selbst wenn es über "normal" doch hinausgeht.

x 1 #13


Ano
Tierärzte können einen vielleicht nochmal verdeutlichen, wenn WIRklich Handlungsbedarf besteht. Mein kleiner hatte als Welpe giardien (was nicht untypisch ist). Die Wochen, ja sogar fast Monate, waren die Hölle. Irgendwann habe ich auf darmaufbau bestanden und siehe da, seit Monaten sind die Biester endlich weg.

Ich glaube manchmal, dass es auch an dem fortschreitenden alter liegt ,dass man einfach überforsorglich wird

#14


Ano
@Abendschein du findest immer so rührende Worte. Danke 🫂☘


Ja, ich weiß was du mit deinen Zeilen meinst.

Ich habe ihn damals geholt und war überglücklich und der andere Teil in mir war traurig, weil ich wusste, dass ich eines Tages "lebewohl"sagen muss.

Ich liebe meine tierliebe aber manchmal habe ich wirklich ein sockenschuss. Ich bin übrigens so eine, die auch kleine Tierchen vom Weg rettet und sie ins gras setzt 😁🫡🫡🫡

#15


A
@Ano

Genau das mit dem Alter hab ich auch gedacht. Auch meine damaligen Tiere hatten Krankheiten oder starben aber ich habe ab ü40 wurde das auch bei mir extrem. Wo meine Tochter klein war auch. Nun ist sie fast erwachsen und ich mache dasselbe mit dem Hund.

#16


A
@Ano

Ich bin auch so...

Vielleicht ist das ne Mischung aus Verlustangst,Bemutterungsinstinkt.....was dann irgendwie außer Kontrolle gerät.

#17

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Minime
Ich finde mich gerade sowas von wieder in euren Zeilen. Ich bin auch so ein Helikopterfrauchen. Schlimm ist das, der Hund muss nur komisch gucken, pupsen oder sonst was tun was sie sonst nicht tut und schon bin ich alarmiert. Ich mag sie auch keinem anderen anvertrauen. Da muss es mich schon richtig aus den Socken hauen, dass ich meinen Mann alleine Gassi gehen lasse. Was Unsinn ist, er passt genau so gut auf unsere Hundedame auf. Aber in meinem Kontrollwahn schleppe ich mich lieber hustend, keuchend und jammernd mit zur Runde. Manchmal verstehe ich mich selbst nicht, aber abstellen kann ich die Sorge auch nicht.

x 2 #18


A
@Minime

Ganz genau das.
Mußte eben fast lachen als hättest du mich beschrieben.....

Und immer wenn mir dann einer erzählt mein Hund wurde wurde gebissen dann frage ich genau wo und wie der Hund aussieht und gehe da quasi nie wieder hin und Scanne wie ne blöde alle Wege.
Oh man....

x 1 #19


A
Aber irgendwie "schön " zu wissen dass es nochmehr verrückte Hundemamis gibt.....hätte ich nicht gedacht....

x 2 #20


A


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