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Rosa-Blume
Hallo an alle....
Es zerbricht mir momentan meinen Kopf und ich würde gerne mal eure Meinung dazu hören?!?!
Ich leide so wie viele hier an Angst und Depressionen,unter anderem ein Burn Out!

Ich habe zwei Kids die ich morgens in die Kita bringe,dann gehe ich nach Hause und lege mich oftmals wieder hin....weil kaputt und keine Energie usw usw!Da ich mit Hunden bzw Tieren groß geworden bin und schon immer vor allem Hunde geliebt habe,überlege ich mir gerade in mein wirklich trostloses leben einen Hund zu holen!Mein Traum ist ein kleiner Chihuahua Den ich mir eig auch schon ausgesucht habe.....Nun bin ich total zwiegespalten....auf der einen Seite freue ich mich riesig,aber auf der anderen Seite denke ich....puhhh hoffentlich schaffe ich das mit dem Hund,weil es mir momentan einfach nicht gut geht!Aber genau deshalb um mal wieder etwas Schwung in diesen grauen Alltag zu bringen wäre ein kleiner Hund doch vielleicht etwas tolles oder?Wie seht ihr das?Bzw was für Erfahrungen habt ihr gemacht?
Ich fühle mich ziemlich alleine und denke ein Hund würde gut tun Er würde einen evtl zum Lachen bringen,man könnte kuscheln und vieles mehr......
Was würdet ihr sagen....Hund ja oder nein?
Was es bedeutet einen Hund zu haben weiß ich natürlich!in Bezug auf Gassi
Gehen usw.

Ganz liebe Grüße Rosa

10.11.2015 10:47 • 10.11.2015 #1


9 Antworten ↓


Hallo Rosa ,

auf alle Fälle mußt du dir diesen Schritt gut überlegen , denn es kann Situationen geben in denen du den Hund vielleicht nicht versorgen kannst. Hast du da Freunde oder Familie , die sich dann kurzfristig kümmern? Für mich ist mein Hund eine große Bereicherung ,ohne ihn würde ich mich mehr gehenlassen. Zweimal am Tag Gassi gehen kostet mich zwar manchmal Überwindung , aber danach fühle ich mich sehr gut. So ein Tier merkt ganz genau wenn es dir schlecht geht und ist ein großer Seelentröster.
Du kannst ja schreiben , wie du dich entschieden hast.

LG evelinchen

10.11.2015 11:22 • x 1 #2



Hund gegen Angst und Depressionen?

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Gabi48
Hallo Rosa
Befinde mich zur Zeit in der gleichen Situation wie du Auch ich habe mir überlegt ob mein Leben durch einen Hund leichter werden würde.
Sicherlich bringt ein Hund Freude und auch Ablenkung.
Ich habe mich gegen einen Hund entschieden. Ich bin der Meinung er bringt nur kurzfristig Erleichterung. Er ist nicht die Lösung für Ängste und Depri. Er bringt eine weitere Verantwortung.
Ich habe auch null Antrieb weiß aber aus 20 J. Angst das man selbst den ersten Schritt tun muss.
Ich schaffe es momentan auch nicht .
Ich wünsche dir alles Gute lG Gabi

10.11.2015 11:35 • x 1 #3


Zitat von Rosa-Blume:
Hallo an alle....
Es zerbricht mir momentan meinen Kopf und ich würde gerne mal eure Meinung dazu hören?!?!
Ich leide so wie viele hier an Angst und Depressionen,unter anderem ein Burn Out!

Aber genau deshalb um mal wieder etwas Schwung in diesen grauen Alltag zu bringen wäre ein kleiner Hund doch vielleicht etwas tolles oder?Wie seht ihr das?Bzw was für Erfahrungen habt ihr gemacht?
Ich fühle mich ziemlich alleine und denke ein Hund würde gut tun Er würde einen evtl zum Lachen bringen,man könnte kuscheln und vieles mehr......


Ganz liebe Grüße Rosa


Du hast dir die Frage doch schon selbst beantwortet.

Ein Tier kann einem so viel Freude bereiten. Ich habe z.B. eine Katze, habe auch sonst niemanden und bin froh das sie da ist.
Der Vorteil Katzen sind recht eigenständig und gehen ihren eigenen Weg. Trotzdem verlangt sie auch ihre Aufmerksamkeit und haben unseren spaß.

Mit einem Hund hat man schon Verpflichtungen du must mit ihm rausgehen. Ich kann mir gut vorstellen das dir diese Regelmäßigkeit hilft wieder in Gang zu kommen. Du musst halt raus und du lernst auf diesem Weg recht gut neue Leute kennen.

Wie ich gelesen habe machst du auch Therapie, hast du schon mal mit deinem therapeuten darüber gesprochen.
Und deine Kinder freuen sich sicherlich auch, so habt ihr dann alle spaß.

Wie wäre es mit einem Tierheim und zunächst erst mal mit einem Hund von dort spazieren gehst, wäre für den Anfang eine Alternative.

Grüße Freedy

10.11.2015 11:37 • #4


Jaspi
Ich kann nur dazu raten.
Ich leide unter einer Angststörung und ich habe vor zwei Jahren einen kleinen Mops zu mir geholt. Es ist das beste was ich machen konnte. Du bist abgelenkt wenn Du Dich um das Tier kümmerst. Du hast Verpflichtungen. Jeden Tag raus. Draußen lernt man dadurch spielend andere Leute kennen usw.
Meine Angststörung habe ich immer noch, aber der Hund hat mir schon viele Momente leichter gemacht.

LG

10.11.2015 11:49 • x 1 #5


jacki87
Hallo Rosa -Blume.
Ein Hund ist eine tolle sache.Wir haben auch einen trotz meiner Panikattacken.
Allerdings würde ich mir an deiner stelle keinen Welpen holen.Da er ja alle paar stunden raus muss und er viel blödsin im Kopf hat und vielleicht sogar alles voll *beep*.Es ist dann stress pur.Aber vielleicht wie Freddy schon sagte einen aus dem Tierheim oder vielleicht auch erstmal einen pflegehund um zu schauen wie es laufen würde.
Was nun das beste für dich ist kann keiner genau sagen.Ich würde es wie gesagt erstmal ausprobieren bevor du dir einen festen Hund anschafst und keinen Welpen nehmen.

Wünsche dir viel Kraft

Lg

10.11.2015 11:51 • #6


RicoBee
Ganz klar: Hund NEIN. Du bist kaputt, hast keine Energie, zwei Kids, einen Burnout und willst dich dann auch noch angemessen um ein Tier kümmern? Gerade wenn du, wie du sagst, mit Hunden gross geworden bist, müsstest du wissen, dass das ein Ding der Unmöglichkeit ist. Dem Hund zuliebe lass es bleiben.

10.11.2015 12:34 • #7


Warte, bis du deine Erschöpfungsdepression überwunden hast.
Dann bist du objektiver.

Lg

10.11.2015 13:05 • #8


Zartbitter
Ich sehe es , wie die meisten Vorredner hier. Sich einen Hund anzuschaffen bedeutet mindestens 10 Jahre die volle Verantwortung für dieses Lebewesen zu übernehmen. Was ist wenn der Hund sich nicht so entwickelt wie Du es gerne hättest? Nicht jeder Hund will kuscheln und ist auch nicht mit anderen Hunden sozialverträglich. Dann gehen Dir andere Hundehalter aus dem Weg.
Du schreibst, Du hast 2 Kinder im Kindergartenalter. Da wird es mit Hund auch recht schwer den Kindern gerecht zu werden. Sie wollen Nachmittags ins Schwimmbad oder auf den Spielplatz. Da kann man nirgendwo mit Hund hin. Ich kenne Dich nicht, aber überlege Dir das gut. Das Tier dann wieder abzugeben weil es dann doch nicht geklappt hat, wäre ja für alle Beteiligten sehr unschön.
Ich habe selbst 2 große Hunde und weiß dass sie eine Bereicherung sind....wenn man sich voll drauf einlässt und fit ist.

Liebe Grüße
Zartbitter

10.11.2015 13:46 • #9


Hallo Rosa,
Wie wäre es als ersten Schritt regelmäßig mit einem Hund aus dem Tierheim spazieren zu gehen? Dann kannst du austesten, ob du tatsächlich in der Verfassung bist, dich zu festen Zeiten aufzuraffen und raus zu gehen.
Sollte das regelmäßig klappen, die finanzielle Frage geklärt sein und auch alle anderen Familienmitglieder mit einem Hund einverstanden sein (und das alles auch vorraussichtlich für die nächsten Jahre) spricht nichts dagegen. Du solltest dich aber nicht in dem Gedanken verlieren, dass ein Hund dein Problem löst. Tiere können eine Therapie bzw. den Heilungsprozess bereichern, aber ersetzen können sie die eigentliche Arbeit nicht.

10.11.2015 15:02 • x 1 #10



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Dr. Reinhard Pichler