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Hallo,

ich geselle mich in meiner ratlosigkeit auch mal dazu und schildere meine symptome. Ich habe glaskörpertrübungen, mouches volantes, hornhaurverkrümmung und trockene augen. Dies alles stört mich jedoch nicht und ist ignorierbar. Was mich seit 2 1/2 jedoch sind wahnsinnig macht, sind diese art ,,blendflecken die ich mehrmals am tag sehe. Es sieht aus, wie wenn man in eine lichtquelle geschaut hätte, was ich jedoch nicht habe. Die flecken verstärken sich beim blinzeln. Immer an unterschiedlichen stellen, immer mal am linken, mal am rechten auge. Ich kann es mit nichts in zusammenhang bringen. Auf einem ohr seit jahren pulssynchroner tinnitus, den ich jedoch nur bei ruhe wahrnehme. Habe x augenarztbeduche durch, neurologe ohne befund. Mrt war noch nicht, hält neurologf wohl auch nicht für notwendig?!? Ich habe angst vor mrt da ich angst vor gehirntumor etc habe. Es belastet mich sehr, da ich angst habe dass was schlimnes dahintersteckt. Was kann dahinterstecken?

20.03.2017 14:20 • x 1 #61


Hey Engelchen, was ist bei dir rausgekommen? Habe ganz ähnliche Symptome wie du Habe jetzt auch so einen dauerhaften Fleck zu bekommen - ist der weg? Was ist rausgekommen? Wie geht es dir? Bitte ignorier das nicht und antworte uns. Lg

22.06.2017 11:54 • #62



Ständig helle Flecken im Gesichtsfeld

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Ja, habe zurzeit exakt das selbe...habe nun schon 8 Monaten die übliche Hirntumor Angst...Arzt geh ich nicht, Ängste zu groß. Extremer Horror, habe selbst schon oft hellen Fleck nachgeschaut: 1. Glaukom, Trübung im Auge.
Gab leider sehr wenige Ergebnisse, aber ich habe nichts neurologisches gefunden.
Kann nur sagen: Angst fressen Seele auf

18.03.2019 13:12 • #63


Zitat von Delfin93:
Ich hab genau das gleiche Problem mit den Sehstörungen auch seit 10 Tagen. So, als ob ich geblendet worden wäre.Ganz schlimm! Ich hatte Ende 2016 ein MRT, da war alles in Ordnung, daher glaube ich nicht, dass es ein Tumor ist, weil so schnell kann sich der auch nicht entwicklen. Zumal hätte man das brutalste Kopfschmerzen und sowas. Ich hab eine Bekannte, die wirklich einen Hirntumor hat, das ist alles eine ganz andere Hausnummer als unsere Probleme. Trotzdem hab ich weiterhin Angst, dass es was Neurologisches ist.

Ich war heute beim Augenarzt, Augen sind in Ordnung. Verspannungen können sowas tatsächlich auslösen, das wird es bei mir wohl sein, auch wenn ich mich noch schwer tue, das zu glauben. Und ich bin sicher, dass es bei dir auch von lästigen, aber harmlosen Verspannungen kommt!


Es gibt gutartige Tumoren die sehr groß werden können ohne das Symptome auftreten. Kopfschmerzen müssen nicht immer dabei sein. Habe selbst Angst und will dich nicht beunruhigen, aber vielleicht solltest du trotzdem Arzt aufsuchen! Tut immer sehr gut , Angstlinderung für ein paar Monate.

18.03.2019 13:23 • #64


Hey, da hier ja keiner Antwortet der das mal hatte/hat - sollte ich das mal tun! Ich habe jetzt 3 - ja wirklich 3 *beep* Jahre lang ständig angst gehabt, was mit meinen Augen los ist. Mouches Volantes, Blitze, helle Flecken, Augenmigräne, feste, bleibende Punkte (die sich wegzwinkern ließen und auch die sich nicht wegzwinkern ließen). Auch andere hypochondrische Ängste. Rückmeldungen immer vom umfeld unauffällig geholt. Hey ist dir schon mal aufgefallen, dass du, wenn du... ... 2 Jahre Psychotherapie. Etliche Untersuchungen beim Augenarzt. Eine Fehldiagnose - das war das krasseste überhaupt... etc. Ich kann euch allen, die auch andere Ängste haben, VERSICHERN, dass ihr nichts habt. Wer so viele Symptome hat, der bildet sie sich ein und sieht Dinge, die andere nicht sehen/ausfiltern.

Jeder von euch, der auch andere Ängste hat/hatte, die die Gesundheit angehen, ist ein Hypochonder. PUNKT!
3 Jahre! Die sind quasi weg! So eine schei. Lebensqualität...

Ebenso hat jeder von euch einen Ursprung der Hypochondrie. Was es ist? Findet es heraus. Als Kind nur Ruhe vor dem Stress gehabt, wenn Ihr krank wart?
Lebensstil der euch nachhaltig belastet? Schlimme Erfahrungen in der Vergangenheit gehabt? Schlimme Krankheit (wohl die wenigsten ) in der Vergangenheit gehabt?

Was bei mir der Auslöser von der Hypochondrie war ist etwas speziell, wohl aber sogar recht häufig. Bevor ich dazu komme: Den ein oder anderen wird genau das gleiche Schicksal ereilen
Lustlosigkeit (Up and Downs)?
Ablenkbarkeit durch die Flecken?
Allgemein verträumt?
Intelligent aber schei. in der Schule?
Uni/Ausbildung abgebrochen?
Innere Getriebenheit, die sich durch die hypochondrischen Phasen bremsen lässt?

Meine ganze Jugend über völlig unerkannt, trotz dessen: AD(H)S. So simpel war es.
Da ich verträumt bin und viel Stress hatte, hat sich dieser Konflikt gleichzeitig mit der Ablenkung im Verträumt sein Zustand manifestiert.
Ich habe noch immer hin und wieder eine Augenmigräne (ohne Schmerzen!).
Früher phasenweise - JEDEN TAG (nehme dagegen ein Vitaminpräperat, das mir mehr hilft als Tripane, Betablocker etc. kennt kein Mensch, heisst Migravent)
Und bekomme jetzt Lamotrigin (ein Antiepileptika, dass aber bei Angstzuständen hilft - ich merke mittlerweile, wann ich wieder eine Phase hätte, die kommt aber einfach nciht durch) und Amphetaminsaft (krasse Panikattacken von Ritalin gehabt).

Das wars auch schon! Ob ich die Blitze, Funken etc. noch sehe? Ja, wenn ich kein Saft nehme/zu wenig davon. Ich merke wie ich anfange zu träumen und mich gleichzeitig die Arbeit überfordert und schon erhöht sich wieder die Spannung (stellt es euch vor wie ungefährliche Entladungen von Strom in eurem Kopf - ohje was sage ich hier denn nur zu Hypochondern ) . Es ist alles super. Vor 1,5 Jahren: UNMÖGLICH wäre es gewesen längere Zeit (Sekunden haben schon gereicht) um die Blitze etc. nicht zu sehen. Egal wie gut es mir ging. Unterbewusst sofort darauf geachtet - sofort wurde es mehr. Mittlerweile liege ich am See, ohne eine Sonnenbrille, und ja - es fällt mir tatsächlich nciht auf. Wenn ich darauf achte, ja dann seh ich es. Aber da das ganze nciht mehr mit einer Angst behaftet ist, sehe ich nur das, was andere Menschen auch sehen und nicht so übertrieben wie früher (und wie ihr!)

Also: Carpe Diem

18.03.2019 13:42 • x 2 #65


Ich möchte nun auch mal diesen Beitrag hervorkramen, da ich ähnliche Symptome und inzwischen auch eine mögliche Erklärung habe.

Ich leide auch schon seit 12 Jahren an diesen flackernden Flecken im Gesichtsfeld, die wie Blendflecken aussehen. Mal mehr, mal weniger stark. Leider sind auch ein paar Flecken geblieben. Manche für ein paar Tage oder Wochen, andere nun schon seit Jahren. Sämtliche augenärztliche Befunde waren unauffällig, bis auf eine sehr gründliche Untersuchung in einer Klinik, bei der zumindest eine leichte Ausdünnung der Netzhaut an den Skotomstellen bestätigt werden konnte (jedoch ohne Ursache).

Nun habe ich durch einen Augenarzt von der erstmalig 2013 beschriebenen parazentralen akuten mittleren Makulopathie (PAMM) erfahren, die bei meiner letzten gründlichen Untersuchung noch gar nicht bekannt war und auch nur mit wirklich guten OCT-Geräten diagnostiziert werden kann.

Jedenfalls kommt es bei der PAMM zu Ödemen der Netzhaut durch passagere Durchblutungsstörungen und zu einer anschließend Atrophie. Manchmal verschwinden die Flecken ganz oder teilweise, manchmal können sie aber auch bleiben (alle drei Varianten kenne ich).
Und ich nehme an, dass diese kurzzeitigen Blendflecken ebenfalls auf eine Durchblutungsstörung zurückzuführen ist. Häufig leiden die Betroffenen auch unter einer Augenmigräne und haben eine entsprechende Vorbelastung der retinalen Blutgefäße.

Die oben beschriebene PAMM kann aber auch andere Ursachen haben wie z.B. Virusinfektionen oder Diabetes. So richtig viel weiß man noch nicht darüber.

Sind die Betroffenen hier noch aktiv?

29.09.2021 18:03 • x 2 #66


Hazy
Danke für diesen sehr interessanten Beitrag. Da muss ich mehr drüber wissen. Meine Flecken sind bisher zum Glück immer wieder verschwunden.

30.09.2021 11:04 • #67


Liucid
Zitat von Cola710:
Sind die Betroffenen hier noch aktiv?

.. oder vielleicht mittlerweile neue ..

Habe sowas auch von Zeit zu Zeit schon mal.
Obwohl ich jetzt nicht ganz sicher bin, ob ich an das gleiche denke wie das, wovon hier die Rede ist. Sieht auf jeden Fall aus, wie ein (oder meherere) zerspritzte/r Wassertropfen auf einer Glassscheibe, der leicht 'flimmert' und - gefühlt - direkt auf der Hornhaut/ Cornea/ Linse sitzt und sich mit der Zeit auch leicht in die eine oder andere Richtung 'verschieben' kann (und meist auch tut).

Weiß jetzt nicht, ob das hier im Thread schonmal genannt wurde (hab' ihn jetzt nicht komplett gelesen ) aber es gibt eine recht zuverlässige Methode um herauszufinden, ob das Ganze eine Frage der Augen selbst oder 'zentral bedingt' (Sehzentrum im Gehirm) ist: einfach mal abwechselnd nur mit dem linken oder rechten Auge gucken.

Betrifft es lediglich eine Seite, liegt die Ursache mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit beim Auge selbst. Tritt es 'synchron' bei beiden Seiten auf, ist's höchstwahrscheinlich am ehesten eine 'zentrale' Sache, denn die Möglichkeit, dass beide Augen gleichzeitig von haargenau dem selben was-auch-immer betroffen sind, ist schon üüüberaus gering.
In beiden Fällen würde ich wohl an erster Stelle (auch) eine vorübergehende Sauerstoffunterversorgung als Ursache mutmaßen.

30.09.2021 15:54 • x 1 #68


Hazy
Bei mir sind es jedenfalls nicht diese blinden Flecken, die ich von der Augenmigräne kenne. Bei mir ist es eher ein Aufleuchten des Flecks, wenn ich blinzele. Das verschwindet meist nach ein paar Minuten wieder, ist selten länger da.

Der Fleck ist bei mir mal ein- mal beidseitig da und immer wo anders, wenn er auftritt. Derzeit habe ich aber zum Glück eher selten damit zu tun. Das kann ruhig so bleiben

01.10.2021 08:06 • #69


Ich finde es auch immer sehr schwierig herauszufinden, ob man wirklich vom selben Phänomen spricht, da es ja so viele unterschiedliche gibt. Wenn es sich im Auge verschiebt, wird es vermutlich eher eine Trübung im Glaskörper sein. Oder trockene Augen können ähnliche Effekte hervorrufen.

Wenn ich Migräne habe, habe ich ja immer das typische Flimmerskotom auf beiden Augen. Dann gibt es ja wohl noch die retinale Migräne, die nur auf einem Auge auftritt, aber ähnlich aussieht wie das beidseitige Aura-Flimmerskotom (glaube ich zumindest). Diese Blendflecken, die ich ab und an habe und meine, sehen halt wirklich so aus, als wenn ich gerade in die Sonne oder in einen Scheinwerfer geguckt hätte. Die Flecken fallen wir auch beim Blinzeln am stärksten auf. Naja, und ein paar Mal sind sie nun wohl leider auch geblieben, auch wenn sie mit der Zeit ein wenig blasser werden.

Eine Durchblutungsstörung der Retina scheint mir jedenfalls eine gute Erklärung dafür zu sein. Genauso wie die PAMM für die länger (oder für immer) bleibenden Skotome.

01.10.2021 10:53 • #70


Celinamaria
Ich klinke mich auch mal ein.
Habe seit Wochen auch so Würmchen auf den Augen bzw. So Flecken.. manchmal sind sie nicht da manchmal schon Vorallem wenn ich draußen bin und es hell ist. In Räumen nehme ich das kaum wahr. Das ich Angst vor tödlichen Krankheiten wie Tumor etc. Hab muss ich ja nicht erwähnen das haben wohl viele die sowas haben. Aber ich habe auch extreme HWS Verspannungen, verknotet sind die schon teilweise. Und deswegen fühlt sich mein rechtes Auge oft an als wäre ein druck drauf und ich denke vielleicht durch die Verspannungen dass da zu wenig Blut durchfließt? Da rechts meine Verspannung am schlimmsten ist, links geht es noch da verspüre ich auch kein Druck oder so etwas. War auch schon beim Augenarzt und der konnte nichts feststellen. habe halt rechts eine starke Hornhautverkrümmung und bin kurzsichtig. Und sie meinte das die Würmchen und Flecken normal sind wegen den Proteinen und elektrolyten im Auge die sich mit Anfang 20 verändern oder so. solange ich keine Blitze oder so sehe meinte sie ist alles okay.
Trotzdem nervt es mich das ich so komisch sehe manchmal.

01.10.2021 11:25 • #71



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