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redhawk72
Hallo, ich weiß nicht ob ich schon mal was geschrieben habe hier, normalerweise bin stiller Leser.
Ich bin schon mein Leben lang Angst-Patient. Bin 46 Jahre, Selbstständig.
Die letzten Jahre begleiten mich immer wieder Krebsängste. Mal mehr mal weniger schlimm.
Ich google nicht. Bin sehr Sportlich ( Joggen, mind. 100 Km im Monat )
Trotzdem habe ich das Gefühl in meinem Kopf sitzt google.
Es hängt, denke ich oft von meiner seelischen Verfassung ab.
Aber wenn ich etwas feststelle an mir und leider merke ich das manchmal nicht schnell genug, richtet sich der Fokus auf dieses Symptom.
Beispiel: Letzte Woche habe ich ein ziehen in der rechten Unterbauchseite gespürt, was auch in die Blase oder den Darm gezogen hat. War nicht klar zu definieren. Es war auch nur beim gehen.
Erst habe ich das nicht weiter beachtet, doch einen Tag später wurde daraus Darmkrebs. Was jetzt kommt kennen bestimmt viele, Angst, Schweisausbrüche, Darmprobleme, Unruhe.
Habe dann regelrechte Horrorgedanken.
Bin dann zu meinem Hausarzt. Hat den Darm abgehört, die Leiste überprüft und mir gesagt, dass er den Rüchen in verdacht hat. ( Habe immer mal Probleme mit der Bandscheibe, sowie auch jetzt.)
Was meine Ängste (Darmkrebs) anging, sah er keinen Veranlassung zu weiteren Untersuchungen.
Bekomme jetzt was für den Rücken.
Habe danach immer das Gefühl etwas nicht erzählt, oder etwas falsch erzählt zu haben,
deshalb hat mich das auch nicht sonderlich beruhigt, da er nach starkem Durchfall fragte, den ich nicht hatte, habe ich dann gestern bekommen, heute nicht mehr. Das sind wahrscheinlich meine Gedanken, weil bei Panikattacken habe ich schon immer mit Durchfall reagiert, ich esse dann auch kaum was.
Ich fahre am Freitag in Urlaub und das ist immer Stress für mich. Vielleicht hängt es damit zusammen.
Ich bekomme das einfach nicht aus dem Kopf. Keine Vorfreude oder ähnliches, einfach nur Unsicherheit, Unruhe und Angst.
Der Vater von einem Freund mir hat mit 80 Blasenkrebs bekommen und musste ständig zur Toilette, ich musste nachdem ich drüber nachgedacht habe, ständig zur Toilette. Hatte im Kopf schon alles, Haut, Knochen, Lunge, einfach alles was mit Krebs zu tuen hat.
Kann man sich das echt einreden.
Kennt Ihr das, wie geht Ihr damit um?
Es ist nicht schön so zu leben.
Das ist alles nur abgekürzt, wen ich alles aufschreiben würde, wäre es ein Buch mit Hunderten Seiten.
Ich würde mich über ein paar nette Antworten freuen, wie geht Ihr damit um, was hilft euch?
Danke

01.08.2018 09:11 • 03.08.2018 x 1 #1


7 Antworten ↓


Angstmaus29
Ich kenne das zu gut denke auch die ganze Zeit das ich irgendwo Krebs sitzen habe und daher die ganzen Symptome kommen

01.08.2018 14:05 • x 1 #2



Ständig Angst vor Krebs, immer neue Symptome

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@Redhawk 72: Angst vor Krankheiten
hilft dir nur Therapie, wenn überhaupt, und vorrübergehend Medikamente. Mache das gleich schon seit 9 Jahren mit, jede Woche neue Symptome, zum Arzt, dann wieder was neues. Je länger dabei umso schlechter die Heilungschancen . Therapie probiert ?

01.08.2018 15:12 • x 1 #3


redhawk72
Ja schon mehrmals, das Problem ist bei mir kein Dauerzustand. Wie ich geschrieben habe hängt es von meiner seelischen Verfassung ab.
Ich kann leider die Auslöser nicht entschlüsseln und eh ich mich verseh steh ich mit dem Problem wieder da.
Ich drücke Dir auf jeden Fall feste die Daumen, dass Du das in den Griff bekommst und danke für die Antwort.

01.08.2018 16:01 • #4


War schon in 2 therapien, genau wie bei dir Ursache nie gefunden und nach klinik 3 monate besset, ,abrr nach 5 jahren wieder alles schlecht
Arngste wrtden wieder kommen u andere werden ihre ptobleme nicht loesen hies es, lernr Aengste auszuhalten. Auvh schon so gehoert ?

01.08.2018 20:56 • #5


Und jetzt vor Urlaub wie bei dir: wie ohne Aengste ueberstehen und ohne Aerzte ? Finde zur Zeit auch kein Rezept,, beste waere klinik fuer hypochonder.

01.08.2018 21:05 • #6


redhawk72
Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du die Zeit etwas geniessen kannst.

02.08.2018 07:11 • #7


Zitat von redhawk72:
Hallo, ich weiß nicht ob ich schon mal was geschrieben habe hier, normalerweise bin stiller Leser.
Ich bin schon mein Leben lang Angst-Patient. Bin 46 Jahre, Selbstständig.
Die letzten Jahre begleiten mich immer wieder Krebsängste. Mal mehr mal weniger schlimm.
Ich google nicht. Bin sehr Sportlich ( Joggen, mind. 100 Km im Monat )
Trotzdem habe ich das Gefühl in meinem Kopf sitzt google.
Es hängt, denke ich oft von meiner seelischen Verfassung ab.
Aber wenn ich etwas feststelle an mir und leider merke ich das manchmal nicht schnell genug, richtet sich der Fokus auf dieses Symptom.
Beispiel: Letzte Woche habe ich ein ziehen in der rechten Unterbauchseite gespürt, was auch in die Blase oder den Darm gezogen hat. War nicht klar zu definieren. Es war auch nur beim gehen.
Erst habe ich das nicht weiter beachtet, doch einen Tag später wurde daraus Darmkrebs. Was jetzt kommt kennen bestimmt viele, Angst, Schweisausbrüche, Darmprobleme, Unruhe.
Habe dann regelrechte Horrorgedanken.
Bin dann zu meinem Hausarzt. Hat den Darm abgehört, die Leiste überprüft und mir gesagt, dass er den Rüchen in verdacht hat. ( Habe immer mal Probleme mit der Bandscheibe, sowie auch jetzt.)
Was meine Ängste (Darmkrebs) anging, sah er keinen Veranlassung zu weiteren Untersuchungen.
Bekomme jetzt was für den Rücken.
Habe danach immer das Gefühl etwas nicht erzählt, oder etwas falsch erzählt zu haben,
deshalb hat mich das auch nicht sonderlich beruhigt, da er nach starkem Durchfall fragte, den ich nicht hatte, habe ich dann gestern bekommen, heute nicht mehr. Das sind wahrscheinlich meine Gedanken, weil bei Panikattacken habe ich schon immer mit Durchfall reagiert, ich esse dann auch kaum was.
Ich fahre am Freitag in Urlaub und das ist immer Stress für mich. Vielleicht hängt es damit zusammen.
Ich bekomme das einfach nicht aus dem Kopf. Keine Vorfreude oder ähnliches, einfach nur Unsicherheit, Unruhe und Angst.
Der Vater von einem Freund mir hat mit 80 Blasenkrebs bekommen und musste ständig zur Toilette, ich musste nachdem ich drüber nachgedacht habe, ständig zur Toilette. Hatte im Kopf schon alles, Haut, Knochen, Lunge, einfach alles was mit Krebs zu tuen hat.
Kann man sich das echt einreden.
Kennt Ihr das, wie geht Ihr damit um?
Es ist nicht schön so zu leben.
Das ist alles nur abgekürzt, wen ich alles aufschreiben würde, wäre es ein Buch mit Hunderten Seiten.
Ich würde mich über ein paar nette Antworten freuen, wie geht Ihr damit um, was hilft euch?
Danke




Ich kann dir gar nicht sagen,wie sehr ich das nachvollziehen kann Hätte von mir sein können dieser Text.

03.08.2018 15:15 • x 1 #8




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