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D

Defiträger
Mitglied

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Diesmal geht es nicht um mich direkt sondern um meinen Erwachsenen Sohn (aber halt trotzdem mein Sohn).

Er leidet seit vielen Jahren an einer PTBS mal mehr mal weniger.
Seit ca 2 Jahren spitzt es sich sehr zu,er wird gestalkt und das belastet ihn inzwischen sooo sehr das er schon mehrfach mit dem RTW abgeholt und in der Psychiatrie stationär aufgenommen werden musste.
Er ist bereits umgezogen und hat bei der Ummeldung einen Sperrvermerk eintragen lassen, auch wurde bereits bei der Polizei mehrfach vorgesprochen aber leider wurde dort alles runter gespielt.
Er war auch schon mehrfach in der Tagesklinik auch ohne Erfolg.
Nun sollte er in eine art Langzeittherapie (in der Woche in der Klinik und am Wochenende Zuhause) für bis zu 1Jahr aber auch das wird nun wohl ausfallen weil er nicht stabil genug ist.
Seit letztem Donnerstag ist er nun wieder stationär in der Psychiatrie und bekommt morgens und abends tavor um runter zu fahren.
Wir sind inzwischen alle am Ende unserer Kräfte und fühlen uns völlig hilflos,gibt es hier Leute mit ähnlichen Geschichten.
Mein Sohn sagt selber das er denkt das er es nicht mehr schaffen wird alleine zu leben
Sorry für den langen Text

07.02.2026 #1


9 Antworten ↓


B
Zitat von Defiträger:
Wir sind inzwischen alle am Ende unserer Kräfte

Habt ihr mal über betreutes Wohnen nachgedacht? Wenn ja, dann solltet ihr der Psychiatrie klar machen, dass er nicht mehr bei euch wohnen kann, dass ihr ihn nicht pflegen könnt/werdet, dass ihr nicht auf ihn aufpassen könnt/wollt. Ansonsten werden sie ihn wieder zu euch "abschieben". Klärt das am besten gleich in der Psychiatrie.

#2


A


Psychisch kranker Sohn

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M
Ich glaube um da helfen zu können fehlen viele wichtige Infos (im Prinzip stellst du da nur Therapien und stationäre Aufenthalte in den Vordergrund ohne ansatzweise Hintergrundinfos zu geben)

- Weshalb hat er PTBS?
- Warum hatte er Panikattacken und musste abtransportiert werden? Was waren die Auslöser?
- Auch wenn er stationär war: hat er dort auch therapeutische Maßnahmen bekommen oder wurde nur mit Meidkamente ruhig gestellt?
- Hatte er überahupt Therapien? Einen Psychologen? Wenn ja, was wurde dort gemacht? Welche "Hilfsmittel" hatte er dort bekommen um die PTBS und Panikattacken zu bewältigen?
- Was für ein Sperrvermerk? Wofür? Oder für wen? Was soll der bewirken? Undwelche Ursache/grund hat das?
- Hattest du mal Gespräche mit deinem Sohn wo er seine (und NUR seine) Sicht schildern kann und wie es ihm (allgemein und mit PTBS und Panikattacken) geht und was das in ihm auslöst? Ohne äussere Einflüsse ("Aber im Arztbrief steht doch das und das" oder "Der Arzt/Therapeuth/whatsoever hat das und das gesagt" - das sind zwar gute Anhaltspunkte, aber dein Sohn ist trotzdem eine individuelle Person und möchte sicherlich auch als solche wahrgenommen werden und seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche selbst artikuliueren um das unverfälscht rüber zu bringen (wassehr wichtig ist))

Ohne da was zu wissen wirds leider etwas schwer zu helfen und endet nur insehr allgemeingültigen oberflächlichen Aussagen die daniemandem von euch zwangsweise helfen oder eben nur noch mehr belasten weil schon durch und ihr nur widerkaut

#3


D
Zitat von Marc_Sky:
Ich glaube um da helfen zu können fehlen viele wichtige Infos (im Prinzip stellst du da nur Therapien und stationäre Aufenthalte in den Vordergrund ...

Also wenn er stationär war ist er eigentlich nur ruhig gestellt worden und die PTBS ist vor ca 16 Jahren entstanden durch eine strafrechtliche Geschichte die dann aber glücklicher Weise nicht weiter verfolgt wurde.Der Sperrvermerk bezieht sich auf das Melderegister damit keiner seiner neue Anschrift erfragen kann.

#4


Sonja77
Ich möchte dir als erstes sagen das es mir sehr leid tut was dein Sohn gerade alles durchmachen muss und somit ihr als Familie natürlich alle auch
Das ist wirklich schlimm und hat schon massive Ausmaße angenommen wenn er so quasi rein und raus aus der Psychiatrie kommt.

War er schonmal in einer echten Traumaklinik oder hatte eine Traumatherapie?

Ich kann dich in soweit verstehen da ich selber an einer kPTBS leide und mein heute 14 jähriger Sohn hat mit knappen 13 Jahren die Diagnosen kPTBS und Somatoforme Schmerzstörung erhalten aufgrund von extremem und massiven täglichem Mobbings in der Schule über 7 ganze Jahre lang

Ich kann dich also verstehen und mich auch in deine Sorgen Ängste und Gedanken hineinversetzen und weis was es heißt ein Kind zu haben was so eine Diagnose zu tragen hat
Für Eltern gibt es wohl nichts schlimmeres als ein krankes Kind egal wie alt das eigene Kind sein mag das ändert nichts an den Sorgen die man sich macht

Und ja es zerrt an den Kräften der kompletten Familie und man kommt wirklich manchmal an die eigenen Grenzen

Das einzige was man als Eltern da machen kann ist dem Kind klarzumachen das man für ihn da ist das man es liebt und zu ihm steht egal was kommt
Mehr kann man nicht wirklich machen
Man ist leider oft hilflos das ist leider so

Ich wünsche euch als Familie alle Kraft der Welt und deinem Sohn wünsche ich das er es irgendwann schafft einigermaßen stabil zu werden und wieder an Lebensqualität zu gewinnen

Liebe Grüße Sonja

#5


D
Zitat von Sonja77:
Ich möchte dir als erstes sagen das es mir sehr leid tut was dein Sohn gerade alles durchmachen muss und somit ihr als Familie natürlich alle auch ...

Ja da hast du vollkommen Recht vielen Dank für dein Verständnis Mein Sohn ist bereits erwachsen (fast 40) das klingt für viele leider oft nach in dem Alter sein Leben nicht im Griff.
Aber so ist es nicht,im Gegenteil er ist wenn es ihm halbwegs gut geht recht erfolgreich selbständig aber das alter seines eigenen Kindes hat nichts mit den Sorgen einer Mutter zu tun

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Fravely
Zitat von Defiträger:
Sperrvermerk

Ist er im Zeugenschutzprogramm und mit was bestreitet er seinen Lebensunterhalt?

#7


D
Nein ist er nicht
Er ist selbständig und in seiner Branche auch Recht bekannt und erfolgreich, leider kann ich da nicht mehr zu sagen

#8


Fravely
Zitat von Defiträger:
Langzeittherapie (in der Woche in der Klinik und am Wochenende Zuhause) für bis zu 1Jahr

Hätte ja sein können, jedenfalls gibt es auch PTBS LT in begleiteten Wohngruppen. Dann besser eine andere Klinik suchen wo er auch übers Wochenende bleiben kann.

#9


D
Leider leichter gesagt als getan, die Wartezeiten sind immens und die Auswahl spärlich.
Und jede Woche die vergeht ohne das man was erreicht macht das Problem größer

#10


A


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