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MinYoongix
Huhu liebe Community, Ich wünsche euch einen schönen Wochenbeginn und hoffe es geht euch euren Umständen entsprechend gut.

Ich möchte mir Heute gerne das Herzchen ausschütten, es ist seit Tagen wieder so schwer. Vielleicht gibt es hier ja irgendjemanden, der mich versteht, der das selbe hatte, der ein paar ermutigende und beruhigende Balsam-Worte für meine Seele hat.


Ich bin schon seit Monaten anscheinend sehr stark Linksseitig verspannt. Mein Freund sagte, das er das auch mal durch Stress hatte und der Orthopäde Ihm sagte, das Rechtshänder oft Linksseitig verspannt sind. Ich hatte in dieser Zeit durch den 2-fachen Jobwechsel ja doch etwas (unterbewussten) Stress. Eines Nachts dann der Knall: Linker Arm und Schultergürtel schwer wie Blei.
War beim Hausarzt, dieser sagte Ich habe mit 21 sehr unwahrscheinlich einen Schlaganfall und auch keine solche Symptome, ich solle was gegen die Verspannungen tun und die Angststörung therapieren lassen. Durch Corona warte ich nun seit 3 Monaten auf einen Therapieplatz, wenigstens kriege ich in 2 Wochen endlich Krankengymnastik.
Seit ein paar Tagen habe Ich wieder die ganze Palette .
Links Armschmerzen ab und zu, Schulter steif/schwer, Schulterblatt schwer/taub, Stiche in der Brust (Die könnten auch vom eventuellen Reflux kommen, habe Verdacht aber vor Mai 2021 gibts keine Spiegelungstermine).

Ich habe eine starke Herzphobie Jedesmal wenn es sticht oder sonstiges denke Ich, ich kriege einen Herzinfarkt als Strafe für meinen Lebensstil der letzten Jahre. Dabei sagt mein Arzt, Ich bin noch zu Jung für Folgeschäden von irgendwas. Letztens hatte Ich vor lauter Angst vor dem Messergebniss einen 180/100 Blutdruck beim Arzt. 2te Messung dann 150/100 und er meinte nur, wir machen im Dezember mal ein 24h RR aber er geht von nichts aus, da ich wirklich sehr panisch war als dieser Wert kam.
Vor lauter Angst habe ich sogar vor 2 1/2 Monaten nach 7 Jahren mit dem Rauchen aufgehört.

Es tut mir wahnsinnig leid, falls dieser Text etwas wirr und vollgestopft erscheint. Genau so fühlt es sich in meinem Kopf an.

Nun liest man im Internet ja immer nur von Verspannungen die Mittig sind oder auf beiden Seiten sind. Gibt es das denn überhaupt, einseitige Verspannungen? Ich bin übergewichtig, untrainiert, arbeite am Pc und sitze und liege generell den meisten Tag. Und ich habe auch nicht immer totale Schmerzen sondern eher Druck/Zug auf den Muskeln des Brust/Schultergürtels Links.

Ich bedanke mich im vorraus bei allen, die diesen Text lesen und vielleicht eine etwas ermutigende Nachricht hinterlassen. Habt eine schöne Woche

02.11.2020 13:21 • 02.11.2020 #1


11 Antworten ↓


Calima
Zitat von MinYoongix:
Ich bin übergewichtig, untrainiert, arbeite am Pc und sitze und liege generell den meisten Tag. Und ich habe auch nicht immer totale Schmerzen sondern eher Druck/Zug auf den Muskeln des Brust/Schultergürtels Links.


Was erwartest du bei diesem Lebensstil von deinem Körper? Dass er fit und ausgeglichen und im Gleichklang ist? Und nein: Das ist kein Vorwurf. Wie du lebst, ist deine Entscheidung.

Wenn der Körper nach Hilfe schreit, weil ihm Bewegung und gutes, ausgewogenes Leben fehlen, tut er das mit den Mitteln, die er zur Verfügung hat. Das sind Schmerzen, Verspannungen, Verkrampfungen, Verstopfung/ Durchfall und ähnliche Wehs. Noch reagiert dein Körper nur damit, aber das wird nicht so bleiben. In ein paar Jahren ist es dann möglicherweise tatsächlich das Herz, das mit diesem Leben nicht mehr zurechtkommt.

Dass du nicht mehr rauchst, ist super. Eine Menge Gift weniger in deinem Körper, das ihn zerstört. Was spricht dagegen, auch dein restliches Leben umzukrempeln und eine fitte, gesunde, trainierte und schlanke Frau aus ihrem Kokon schlüpfen zu lassen?

02.11.2020 13:33 • x 3 #2



Seit Monaten stark linksseitig verspannt

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MinYoongix
Zitat von Calima:
Was erwartest du bei diesem Lebensstil von deinem Körper? Dass er fit und ausgeglichen und im Gleichklang ist? Und nein: Das ist kein Vorwurf. Wie du lebst, ist deine Entscheidung. Wenn der Körper nach Hilfe schreit, weil ihm Bewegung und gutes, ausgewogenes Leben fehlen, tut er das mit den Mitteln, die er zur Verfügung hat. Das sind Schmerzen, Verspannungen, Verkrampfungen, Verstopfung/ Durchfall und ähnliche Wehs. Noch reagiert dein Körper nur damit, aber das wird nicht so bleiben. In ein paar Jahren ist es dann möglicherweise tatsächlich das Herz, das mit diesem Leben nicht mehr zurechtkommt.Dass du nicht mehr rauchst, ist super. Eine Menge Gift weniger in deinem Körper, das ihn zerstört. Was spricht dagegen, auch dein restliches Leben umzukrempeln und eine fitte, gesunde, trainierte und schlanke Frau aus ihrem Kokon schlüpfen zu lassen?


Hey, Ich versuche wirklich mein Leben zu ändern. Ich trinke nur noch Wasser und esse kein Fast food mehr, versuche zumindest Täglich 30-60 min zu spazieren. Ich arbeite halt leider 8-10 Stunden am Tag vor dem Pc, da ist dann nicht mehr viel mit Sport machen, Ich denke jeder der im Büro arbeitet kann das nochvollziehen... Aber ich versuche es

02.11.2020 13:36 • #3


Calima
Zitat von MinYoongix:
ch arbeite halt leider 8-10 Stunden am Tag vor dem Pc, da ist dann nicht mehr viel mit Sport machen,


Als ich beschlossen habe, abzunehmen und sportlich zu werden, sagte mein Lieblingskollege, seines Zeichens Sportlehrer und 20 Jahre jünger als ich: Wenn du mit Sport Erfolg haben willst, müssen deine Sporttermine fester Bestandteil deines täglichen Stundenplans sein und du musst alles außer der Arbeit um diese Termine rumplanen. Sonst findest du immer Gründe und Ausreden, warum du nicht dazu kommst. regelmäßig Sport zu machen.

Ich habe das beherzigt. Für mich hat es bedeutet, morgens um 5.00 Uhr aufzustehen, um eine Stunde Laufen gehen zu können, weil ich für den Rest des Tages weder die Zeit noch die Energie aufgebracht hätte. Das habe ich mit sehr wenigen Ausnahmen jeden Tag gemacht und tue das weitgehend auch heute, fast 4 Jahre nach Erreichen meines Zielgewichts, noch.

Du musst Wege finden, keine Gründe .

02.11.2020 14:02 • #4


MinYoongix
Ich find keine Ausreden, ich habe einfach so schlimme Panikattacken das ich 90% des Tages weine und nach meiner Toten Mutter schreie, ich finde es schade das egal wie lieb ich meinen post schreibe immerwieder leute kommen die mich einfach nur runtermachen und als zu faul/bequem abstempeln
ich habe meine mutter 5 jahre bis in den tod gepflegt und arbeite mir den Ar. ab damit ich meine wohnung bezahlen kann und kein schmarotzer sein muss
ausserdem habe ich nicht gefragt was ein gesunder lebensstil ist sondern ob jemand mich vielleicht mal etwas aufheitern kann Ich mache schon so viel wie ich kann ich versuche es wirklich viel umzustellen aber mehr geht einfach nicht, meine psyche ist schon so zerbrochen ich schaffe einfach nicht noch mehr es tut mir leid

02.11.2020 14:06 • #5


Calima
Zitat von MinYoongix:
sondern ob jemand mich vielleicht mal etwas aufheitern kann


Was würde dir denn an Aufheiterung gut tun? Du ackerst ganz offensichtlich bis an die Grenzen deiner Belastbarkeit und findest keinen Raum mehr, um dir selbst Gutes zu tun. Dagegen rebelliert dein Körper und das macht dir Angst. Wenn du dir wünscht, dass es dir besser geht, gibt es nur den Weg, Dinge, die jetzt ganz offensichtlich nicht gut laufen, zu verändern. Solange du alles so weitermachst, bleibt auch alles, wie es ist.

Du bist jung und du hast ganz offensichtlich ziemlich viel Zähigkeit in dir. Sonst hättest du den Belastungen, unter denen du stehst, kaum standgehalten. Aber wenn der Preis dafür ein Leben in Angst und Panik ist, dann läuft etwas gewaltig falsch. Arbeit ist gut und wichtig - gerade bei Angsthasen - weil sie das Selbstwertgefühl stärkt. Für den eigenen Lebensunterhalt sorgen können, ist etwas, worauf man zu Recht stolz sein kann.

Trotzdem gibt es vielleicht Möglichkeiten, die Waage ein wenig mehr zu der Seite neigen zu lassen, die dir auch direkt Gutes tut. Sich bewegen können ist ein Geschenk, das wir oft erst dann zu schätzen wissen, wenn es uns abhanden kommt. Und bestimmt findest du auch anderes, was dir wohl tut und dazu führt, dass dein Leben nicht nur aus Arbeit und Angst besteht.

Können Freunde dich unterstützen? Gibt es Dinge, die du gerne tust und die ein Gegengewicht zu deiner Last bieten können?

02.11.2020 14:21 • x 1 #6


MinYoongix
Ich habe jetzt seit 4 Monaten diese akute Angstphase wegen den einseitigen (hoffentlich) verspannungen. Ich weiß ja nichtmal, ob es einseitige Verspannungen gibt..

Niemand kann mir mehr helfen. Meine Beziehung zerbricht zurzeit auch daran, weil mein Freund einfach nur noch hilflos ist wenn ich meine Hypochonder-attacken bekomme und bis zu Stunden lang nurnoch nach Hilfe schreie, und sage das ich sterbe.
Ich weine jeden Morgen, weil ich froh bin noch zu leben.
Ich hoffe, ich kriege bald hilfe oder jemand kann mich beruhigen das ich nicht schwer krank bin und nur verspannt..

02.11.2020 14:26 • #7


Calima
Zitat von MinYoongix:
oder jemand kann mich beruhigen das ich nicht schwer krank bin und nur verspannt..


Genau das war meine Idee mit dem Hinweis, dein Leben dahingehend zu verändern, dass die körperlichen Beschwerden aufhören. Dein Körper KANN bei deinem Lebenswandel nicht anders, als sich völlig zu verspannen - ob ein- oder zweiseitig ist völlig unerheblich. Wir Menschen sind nicht für's Sitzen und Liegen gemacht sondern für's Gehen und Laufen.

Der einzige Mensch, der dir da raushelfen kann, bist du selbst. Es ist dein Körper, der um Hilfe schreit und du solltest auf ihn hören.

Ich hatte eine solche Herzpanik, dass ich mich an manchen Tagen kaum unter die Dusche getraut habe, weil ich dachte, ich würde damit mein Herz überlasten und an einem Infarkt sterben. Jede kleinste Anstrengung brachte meinen Puls zum Rasen und verursachte Schmerzen in der Brust und im linken Arm. Da ich 110 Kilo auf 168 wog und Mitte 50 war und Bluthochdruck hatte, war meine Sorgen so unberechtigt auch nicht. Ich bin in Verzweiflung und Angst auch beinahe ersoffen. Bis ich irgendwann beschlossen habe, mich selber aus dem Sumpf zu ziehen. Ein gutes Jahr später war ich 55 Kilo leichter und lief einen Halbmarathon. Mein Weg ist mit meinem Tagebuch nachzulesen, das unten in der Signatur verlinkt ist.

Du kannst das auch. Du musst dich nur auf den Weg machen. Alles ist besser, als in diesem Zustand zu bleiben.

02.11.2020 14:42 • #8


Minime
Hey du,

aufstehen, Staub abklopfen, Krönchen richten und weiter gehts. Wenn ich das so lese denke ich eher, deine Körper und deine Psyche haben dir einen Warnschuss verpasst weil du bis an deine Grenzen und darüber hinaus geackert hast und durch den Verlust deiner Mutter gelitten. Wenn du sie fünf Jahre gepflegt hast, so jung wie du bist, hast du Unglaubliches geleistet. Vielleicht mehr als du ertragen konntest. Nix faul und Ausreden, nein, das glaube ich nicht. Nach der Zeit bist du einfach platt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass du in deinem Alter schon einen so ausschweifenden Lebensstil gepflegt haben kannst, der dir das eingebrockt hat. Also, keine Selbstvorwürfe mehr, das bringt dich nicht weiter. Du hast doch schon mit dem Rauchen aufgehört, schaffen viele nicht, mich eingeschlossen.

Alle Schmerzen die du beschreibst, kenne ich zu gut aus meinen verspannten Zeiten. Ich dachte auch immer es ist das Herz, nein, alles Blockaden und Verspannungen. Die können richtig fies sein, müssen noch nicht mal schmerzen, Druck geht auch, genauso wie unbewegliche Schultern. Und zwar genau wie bei dir einseitig, immer Links. Mein Orthopäde meinte, das wäre sogar sehr typisch für Angsterkrankungen.

Warte mal ab, in zwei Wochen hast du ja deine Krankengymnastik, da wird dir auch viel zu deinen Muskeln und dem ganzen Kram erklärt. Physio hat mir damals auch immer sehr geholfen. Wenn es gar nicht auszuhalten ist, kann dir dein Arzt nicht was gegen die Schmerzen verschreiben? Ich bin ja an sich kein Fan von Schmerzmitteln, aber man muss ja auch nicht wie ein Fragezeichen durch die Gegend rennen.

Kopf hoch, du hast einen langen Weg vor dir, aber das ist schaffbar, auch wenn es gerade nicht so aussieht. Panikattacken sind was wirklich ekelhaftes, die rauben einem die letzten Kraft und Zuversicht. Kenne ich noch zu gut. Man glaubt dass man keinen Schritt mehr weiter kommt. Ich lasse dir mal meinen liebsten Spruch da, zumindest sinngemäß, so wie ich ihn noch zusammenkriege. Mut ist nicht die Kraft zu haben weiterzumachen, sondern weiter zu machen, wenn man keine Kraft mehr hat. Glaub das ist von Napoleon, und vom weitermachen hat der was verstanden, was man auch sonst von ihm halten mag.

Gibt es denn eine Sportart die dir Spaß machen könnte? Das ganze fällt einem bedeutend leichter, wenn es auch noch Spaß macht. Wenn die Panik so stark ist und die Warterei auf einen Therapieplatz so lange, hast du mal an eine stationäre Therapie in einer Klinik gedacht? Vielleicht kannst du mal mit deinem Psychiater darüber sprechen.

LG
Minime

02.11.2020 15:00 • x 1 #9


MinYoongix
@Minime

Wow, vielen Dank für diese tolle Nachricht.
Da kommen mir direkt die Tränchen..

Es beruhigt mich sehr zu lesen, das du auch Links diese Probleme hattest. Das ich damit nicht alleine bin, und das Ich wahrscheinlich nix am Herzen hab außer vielleicht zu hohen Blutdruck durch meine Nervösität und das Übergewicht. Aber daran kann man ja etwas machen, oder?
Ich freue mich jetzt umso mehr auf meine Physio. Darf ich mir deine Nachricht speichern und durchlesen, wenn Ich wieder Stiche an der Brust habe oder sonstiges an der Linken Seite? Ich glaube, das würde mir total helfen.

Einen ausschweifenden Lebensstil hatte Ich garnicht. Habe halt geraucht und bin Dick und eher ein Stubenhocker. Laut meinem Arzt mit 21 aber sehr unwahrscheinlich, das man irgendwelche Folgeschäden hat, dann hätte ja jeder 2 Teenager Thrombosen, Herzinfarkte und sonstiges.
Und ich arbeite wirklich zu meinen Möglichkeiten daran, einen gesunden Lebensstil zu bekommen!

Darf ich vielleicht noch fragen, ob du deine Verspannungen losgeworden bist stand aktuell?

Ich drücke dich ganz feste und danke dir für die tolle Antwort, die heitert mir den ganzen Tag auf

02.11.2020 15:40 • x 1 #10


Minime
Huch, da werde ich ja ganz rot. Lies es dir so oft durch wie du magst und brauchst, ich hab auch noch hier und da einen Motivationszettel in der Wohnung hängen. Ich finde es super, dass du das jetzt schon angehst und nicht, wie ich damals, erst mal ewig damit rumrennst. Bleib am Ball, dann ist das bald nur noch eine böse Erinnerung.

Es gibt eine Menge Menschen, die beim Arzt so aufgeregt sind, dass keine brauchbare Blutdruckmessung dabei raus kommt. Mir fallen spontan vier Leute aus dem Bekanntenkreis ein. Die gehen dann halt in die Apotheke, messen selbst zu Hause oder kriegen so eine 24 Stunden Messung umgehängt. Ich bin beim Arzt auch immer durch, Ärzte gehen noch gar nicht mein Hausarzt meint immer, wir messen den Blutdruck jetzt nur zum Spaß. EKG in der Praxis sieht aus, als hätte ich nicht da gelegen sondern randaliert. Übergewicht kann auch noch mal zu hohem Blutdruck führen, ganz klar, aber du bist ja schon dran da was zu ändern.

Meinen Verspannungen gehts gut, sobald bei mir Stress ausbricht kann es schon mal sein, dass sich die Muskeln zwischen den Schulterblättern und am Nacken sowie im Brustbereich verspannen. Aber kein Vergleich zu früher. Heute gibts ne warme Badewanne oder mal ne Wärmesalbe oder Pflaster, zur Not mal ein Schmerzmittel und dann ist auch wieder gut. Wenn ich an früher denke, gruselts mich heute noch. Kennst du dieses ziehen im Arm, als wenn die gerade einer den Arm ausreißen wollte?Bäh...ne, braucht kein Mensch.

Angefangen hat die Besserung bei mir mit einer Physiotherapie, bei der die Blockaden in Nacken und HWS gelöst wurden, dann kam eine für die Schulter und BWS. Danach hatte ich Rehasport, da hab ich festgestellt, dass mir Kraftsport an sich Spaß macht. Aber nicht im Studio, ich mag keinen Sport drinnen und schon gar nicht wenn da noch andere Leute sind. Bin da immer mit recht gemischten Gefühlen hin, hab es aber durchgezogen. Einer der Trainer hat mich dann auf die Idee gebracht, ob nicht Training mit dem eigenen Körpergewicht was für mich wäre. Da ist man alleine und kann es genau so gut an der frischen Luft machen wie drinnen. Und dabei bin ich dann geblieben, in vielen Städten gibt es extra Geräte dafür in Parks und Wäldchen, und wenn nicht eine Bank, den Boden oder einen umgefallenen Baum findet man immer. Inzwischen hab ich meine eigene Variante davon mit Hund zusammengebastelt, so dass wir beide unterwegs unsere Muskeln kräftigen .

Ich halte es für wichtig, dass das Ganze etwas Spaß macht, egal wofür du dich entscheidest. Das Gefühl, wenn ich müde, verschwitzt aber völlig gelassen meinem Hund (müde, verdreckt und auch gelassen) nach so einer Runde die Waldreste aus dem Fell pule ist unbeschreiblich. Kannst du am besten auch mit deinem Physiotherapeuten besprechen, was du machen willst und kannst. Je nachdem wie viel Übergewicht es ist, kann es ratsam sein seine Gelenke, vor allem die Knie nicht gleich zu schinden, sondern sich erst mal darauf vorzubereiten. Aber das wird man dir sicher alles erklären.

Zeitgleich ist es ganz wichtig an der Angststörung zu arbeiten, eventuell auch die Trauer mit Hilfe einer Therapie in Angriff zu nehmen. Sonst kommt das mit den Verspannungen immer und immer wieder.

LG
Minime

02.11.2020 18:44 • #11


Hey MinYoongix

also ich kann meiner Vorrednerin nur recht geben.
Meine Schwester hatte auch ganz ähnliche Symptome wie Du.
Alles, weil sie sehr viel gearbeitet und dadurch enorm viel Stress und Verspannungen hatte.
Sie dachte aber, sie hätte was am Herzen oder gar Schlimmeres.
Dabei waren es nur massive Verspannungen im Rücken durch das ständige Unter Strom Stehen.

Alles Liebe und denk dran:

You Never Walk Alone

02.11.2020 21:59 • #12



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