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S

Schwere Arme / Beine - und trockener Mund

Hallo, ich bin 17 und leide an einer generalisierten Angststörung. In letzter Zeit bin ich oft krank und fühle mich unwohl und bedrückt. Ich bekomme oft Panik in der Nacht und hatte schon schlimme Panikattacken, bei denen ich ins Spital musste.
Meine Mutter hat keinen Bock mehr auf mich, sie ist nur nich genervt von mir und schreit mich immer an, wenn ich Panik bekomme. Wenn ich in der Nacht auf die Toilette geh und sie davon aufwacht, wird sie immer aggressiv und sagt, ich werde schuld daran sein, wenn sie von zu wenig Schlaf krank wird. Dabei schlafe ich manchmal bis 4 Uhr morgens nicht ein.
Ich bin in psychologischer Behandlung und mein Psychologe sagte, dass ich vielleicht in eine Tagesklinik soll.
Ich habe auch oft sehr schwere Arme und Beine und immer einen trockenen Mund. Könnte das wegen der Angst kommen?
Und war schon jemand von euch in einer Tagesklinik?

#21


Schlaflose
Zitat von strongerandmoreme:
Und war schon jemand von euch in einer Tagesklinik?

Ich würde mal sagen, dass etwa ein Drittel der hier angemeldeten User in der Tagesklinik waren. Es gibt schon jede Menge Beiträge dazu:

search.php?keywords=Tagesklinik&terms=all&author=&sc=1&sf=all&sk=t&sd=d&sr=posts&st=0&ch=300&t=0&submit=Suche

#22


A


Schwere und schwache Beine

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J
Herzlich Willkommen strongerandmoreme ,

gut dass Du hier bist, hier kannst Dich gut austauschen und tolle Tipps bekommen. Laughing Herz

Ja, es ist normal, dass in Angstsituationen (auch bei Panik) der Körper Wasser behält, die Verdauung wird langsamer, der Mensch fühlt sich (ist) aufgedunsen und schwer. weinen

Das heißt, Du bist total normal, wie jeder andere Mensch auch.

Es tut mir sehr leid, dass Du in der Familie, vor allem bei Deiner Mama keine Unterstützung bekommst, die Du gerade in dieser schweren Zeit benötigst. Ihr tut euch überhaupt nicht gut, im Gegenteil. Eine Klinik, auch Tagesklinik würde Dir bestimmt sehr gut tun

aber, jetzt kommt das ABER: in dem Moment, wo Du heim kommst, wirst Du automatisch alles, was Du dir erarbeitet und gelernt hast sofort vergessen und hinter Dir lassen müssen, weil die Luft und die Beziehung in Deinem Umfeld überhaupt nicht Genesungsunterstützend ist.
Hattest Du schon daran gedacht, dass es Dir (und auch Deine Mama) ein räumlicher Abstand gut tun würde ? fluechten

In jeder Klinik gibt es Sozialarbeiter, die bei Suche nach einer Wohngruppe (es gibt Wohngruppen mit Betreuung) behilflich sein können, so dass Du direkt von der Klinik, noch besser während der Behandlung dorthin ziehen kannst.
Ich würde es genauso tun. Es gibt Zeiten im Leben, wo die eigene Familie sehr zerstörerisch sein kann, es bedeutet nicht, dass es für immer so bleiben muss. Aber erst solltest Du dich um Dich kümmern, Du bist noch so jung.

Denke an Deine wunderschöne Zukunft mit Bildung, eine tolle Beziehung, an schöne Gefühle: das wartet auf Dich und ist in der Nahen Zukunft möglich.

Ich umarme Dich Freunde Herz Trost

x 1 #23


Sunray
Hey, ich verspüre diese Symptome auch jeden Tag...ich bin momentan echt am Verzweifeln deswegen...Wie erging es euch in den letzten Jahren!?

#24


memyselfandangst
Hallo zusammen,

dem schließe ich mich ein. Bei mir ist das so, das nur das linke Bein schein etwas schwacher zu sein. Wenn ich paar Minuten gehe, habe ich das Gefühl dass ich mit dem linken Bein entweder an etwas gleich stolpere oder das es einfach so 'einknickt' und ich verliere die Haltung. Keine Ahnung ob sowas auch durch Angst und zu viel 'Selbstbeobachtung' ausgelöst werden kann... Natürlich denke ich auch an die neurologischen Sachen Sad((

#25


Kuschelfly

Schwere Beine, keine kraft

Hallo. Kurz zu mir: ich bin 37, habe eine 8 jährige Tochter und mein Mann hat mich im Februar 2016 nach fast 11 Jahren verlassen. Ich leide seit Geburt der kleinen unter Depressionen, panikattacken, angstattacken, Herz Rhythmus Störungen. Ich war damals auf einer mu-ki Station mit der kleinen. Nach drei Monaten wieder zu hause. Mittlerweile ist es ein auf und ab, aber es geht. Mit vielen Anzeichen etc. Kann ich gut umgehen. Nun zu meiner Angelegenheit: ich habe am 16.02.16 (6 Tage nach der Trennung) auf einmal das Gefühl gehabt, meine Beine sacken zusammen, ich kann nicht mehr laufen. Nach ein paar Stunden ging es wieder. Nun habe ich seitdem viel stress zwecks neuer Wohnung, Renovierung, Kisten packen (alleine, aus einer 4 Raum Wohnung alles zusammen packen, auch Keller etc) gehabt. Vor zwei Wochen war dann endlich mein Umzug, habe auch mit meiner Mutter zusammen eingeräumt etc. Sie ging mir dann auf die nerven ja mach das doch so, und das sieht blöd aus und so weiter. Meine Wohnung ist soweit fertig, alles super. Da ich zwischendurch mal heulattacken etc. Hatte, hab ich alles so hingenommen, zwecks der Psyche. Dann ist mir vergangenen Mittwoch folgendes passiert: ich habe gegen Nachmittag schwere beine gehabt. Am nächsten Morgen bin ich mit meiner Tochter mit dem Rad zur schule gefahren und ich merkte die Oberschenkel ziehen und krabbeln (wir müssen streng bergauf fahren). Da bekam ich leichte Panik. Hab dann nachgedacht und mir gesagt, liegt an der überanstrengung, da wir noch vor zwei Wochen jeden Morgen nur 5 Minuten laufen mußten zur alten Schule. Ich bin natürlich sehr panisch und hab angst vor Krankheiten. Gestern war das Gefühl immer noch da, aber dazu kam, das ich das Gefühl hatte, die Beine wollen nicht mehr. Das Gefühl hab ich heute auch wieder. Keine kraft, beine wollen nicht, Angst, Panik. Ich habe das Gefühl, schlafen zu müssen, damit das vielleicht weg geht. Dazu muß ich noch sagen, ich habe auch seit ca. 2 Wochen ein neues Bett, eine neue Matratze. Ich steht morgens kaputt auf, mir tut alles weh, bin nachts oft wach. Ich hab solche Angst, aber kann das mit den Beinen wirklich die Psyche sein, das jetzt alles abfällt? Sorry für den langen Text

#26


Vergissmeinicht
Hey Kuschelfly,

begrüße Dich ganz lieb bei uns.

War Deine Kleine damals ein Wunschkind und was gab es für Komplikationen? Hast Du mal je Therapie in irgendeiner Form gemacht.

Denke, es war und ist von allem zuviel und der Körper sehnt sich nach Ruhe. Denke sehr wohl, dass das Gefühl von der Psyche kommt. Wie war denn für Dich die Trennung; wolltest Du sie auch?

#27


Kuschelfly
Hallo Vergissmeinicht. Danke für deine Antwort. Ja es gab damals Komplikationen. Wir haben beide fast mit dem Leben bezahlt. Und ja sie war ein Wunschkind. Die Trennung selber kam erst von ihm, aber mittlerweile habe ich mich damit abgefunden und komme so ganz gut klar.

Ich habe Therapie gemacht. Sie ist seit knapp zwei Monaten zu ende. Ich nehme auch keine Tabletten mehr seit über einem Jahr. Wie gesagt, so geht es mir gut aber eben diese beinbeschwerden machen mich bekloppt, da ich das so nicht kenne und man sich natürlich die schlimmsten Dinge ausmalt

#28


Icefalki
Also Kuschelfly, ich vermute auch mal, dass du einfach fix und fertig bist und das sowohl muskulär als auch psychisch.

Im Prinzip hast du wirklich körperliche Probleme, die aber durchaus erklärbar sind und nicht schlimm sind, und durch deine Angst werden die natürlich verstärkt.

Dein neues Bett scheint auch noch nicht absolut bequem zu sein. Vielleicht ist es einfach nur zu hart?

Und insgesamt ist alles schrecklich neu. Das ist Stress pur.

Also erschrecke nicht davor, dass Stress sich bemerkbar macht.

#29


Kuschelfly
Hallo icefalki. Auch für deine Antwort Dankeschön. Ja ich hab heute viel gelegen, weil ich mich einfach nur müde und kaputt fühle. Es geht soweit mit den Beinen. Habe eben eine Markise aufgebaut und merke das die Beine nun grad wieder ein bißchen nachgeben. War wohl doch wieder zuviel. Werde die Tage mal versuchen gar nichts weiter zu machen sondern soviel es geht zu ruhen. Aber das macht mich auch bekloppt und müder als ich eh schon bin Sad

#30


Vergissmeinicht
Hey Kuschelfly,

ich weiß nicht, ob das Ruhen die Lösung ist. Wie Icefalki schon schrieb; alles ist neu und da können einem schonmal die Beine "weich" werden. Bewerte es nicht über und gehe Deinen eingeschlagenen Weg weiter.

#31


Kuschelfly
Ja, ich versuche ja trotzdem was zu machen, auch wenn als allererstes meine Gedanken an die Beine sind, wann geben Sie nach, wie weit komme ich noch. Es ist sehr belastend, zumal ich letzte Nacht wieder richtig beschissen *sorry* geschlafen hab. Dauern auf den Rücken gerollt und geschlafen und natürlich heftige rückenschmerzen heute habe zusammen mit den Beinen. Die nicht schmerzen aber halt komisch sind

#32


Vergissmeinicht
Liebe Kuschelfly,

das ist die falsche Denke; der falsche Ansatz. Ergo, wo willst Du hin in Deinem Leben; das ist ein Unterschied zu Deinen Fragen?!

x 1 #33


Kuschelfly
Welches denken meinst du? Vetgissmeinicht

#34


Vergissmeinicht
Zitat von Kuschelfly:
... auch wenn als allererstes meine Gedanken an die Beine sind, wann geben Sie nach, wie weit komme ich noch.



Schau, was Du geschrieben hast. Deine Beine geben nicht nach; Du gibst Dich auf, das ist ein Unterschied. Daher meine Frage an das Leben Kuschelfly?!

#35


Kuschelfly
Mh aber hat das was mit aufgeben zu tun? Eher die Angst davor. Raffe mich ja trotzdem auf

#36


Vergissmeinicht
Dieses trotzdem aufraffen ist nicht die Lösung Kuschelfly.

#37

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Kuschelfly
Habe mich vorhin mal mit dem ehemaligen Gruppenleiter der Selbsthilfegruppe unterhalten. Er sagte mir, das die Symptome die ich zeige, das ich vor einem Burnout stehe. Ich will das aber nicht. Hab doch alles so gut hinbekommen. Ausruhen, tja ich hab das heute mal für ein paar Stunden getan, mit PME und ein bißchen schlafen. Es tat ganz gut. Dazu kommt nun noch, das ich für jemanden angefangen habe, Gefühle zu entwickeln, den ich schon viele Jahre kenne. Er kennt mich, weiß von meiner Krankheit und weiß auch wie es mir momentan geht. Es fühlt sich toll aber auch gleichzeitig komisch an. Ich konzentriere mich gerade so sehr auf meine Beine, auf meinen Körper, das er schwach ist, kau Kraft hat. Zum göbeln. Und nein ich bin kein Typ Mensch der aufgibt. Sondern immer weiter macht. Nur zum jetzigen Zeitpunkt zwingt es mich in die Knie

#38


Vergissmeinicht
Liebe Kuschelfly,

es ehr Dich nicht aufzugeben. Dennoch fordert der Körper seine Rechte und da wirst Du mit einem dicken Schädel nichts ausrichten können. Fahre einen Gang zurück und tue Dir Gutes. Wenn Du erstmal gekippt bist, bist Du zu einer Auszeit gezwungen.

#39


Kuschelfly
Ja und umkippen will ich nicht. Ich werde sehen das ich alles ruhiger angehe, pausen mache. Ganz komisch wenn man das so nicht von sich kennt Smile mache ja auch viel PME wie ich schon schrieb. Nunja, den ganzen Stress der vergangenen Wochen und Monate sacken lassen, und nach vorne schauen

#40


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