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Hallo und guten Morgen in die Forums-Welt.

Hier eine kurze Info zu mir:Männlich,28 Jahre alt aus NRW.
Ich habe mich hier angemeldet,in der Hoffnung, Lösungen,Lösungsansätze oder zumindest Leute mit den gleichen Problemen zu finden,die ich zur Zeit habe.

Kurze Beschreibung:Bis zum beginn des Jahres 2008 nie körperliche Beschwerden,außer mal ne Grippe etc.Aufgrund so einer war ich dann zu Beginn des Jahres beim Arzt,dieser stelle erhöhten Blutdruck fest.Darauf wurde ich dann genauer durchgescheckt,ohne großartigen Befund.Ich bekommen nunmehr Tabeltten dagegen.

Zeitgleich begann aber auch die Angst:Angst vor schweren Erkrankungen,Angst gleich umzukippen,Schwindel,Schweißausbrüche etc. EKG,EEG,Neurologische Untersuchung,HNO-alles war bzw. ist ok!Ich habe mich regelrecht gefreut,wenn ich mal eine Erkältung bekam,denn so konnte ich diese plötzlich auftretenden Symptome erklären. Die Symptome treten in den unterschiedlichsten Situationen auf.Viel schlimmer sind jedoch die Gedanken daran,auch "wenn gerade mal nix ist".Eigentlich wache ich mit diesen Gedanken auf und gehe damit ins Bett.

Ich bekomme jetzt seit drei tagen Citalopram und hatte natürlich auch prompt am ersten Tag die Nebenwirkungen,die im Beipackzettel beschrieben sind. ich versuche aber,mich selbst zusammen zu reißen,was momentan auch ganz gut klappt. Meine Erfahrungen, mit dieser Angst umzugehen,beschränken sich zur Zeit auf diverse Internetseiten.Das ist natürlich alles sehr allgemein,deswegen jetzt der Schritt,sich hier anzumelden,um auch mal über meine persönlichen Erfahrungen sprechen bzw.schrieiben zu können. (Sprechen kann ich natürlich mit meiner Lebensgefährtin,die mich wirklich hervorragend unterstützt!Aber sie halt nicht das gleiche Problem)

So,jetzt schließe ich erstmal meine Ausführungen.ich hoffe auf angenehme Kontakte und natürlich auch auf evtl.Hilfe.Vielleicht gibt es ja Tipps von euch,wie man gegen die Angst ankämpfen kann!

Viel liebe Grüße

Hema

06.11.2008 09:42 • 18.11.2008 #1


8 Antworten ↓


Hallo Hema
und herzlich Willkommen hier im Forum. Lies dich hier durch, viele haben ganz ähnliche Probleme wie du. Auch die Videos und das links angezeigte Buch sind sehr zu empfehlen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß ich ohne Verhaltenstherapie die Angst nicht alleine in den Griff bekommen hätte. Seit ich diese Therapie mache, die eine Veränderung der Denk- und Verhaltensweisen mit sich bringt, habe ich sehr viel über mich selbst gelernt und kann an manchen Tagen schon sehr gut mit der Angst umgehen.

Liebe Grüße
engelchen106

06.11.2008 11:00 • #2



Schweißausbrüche und Schwindel - schwere Erkrankung möglich?

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Vielen Dank für den netten Willkommensgruß!

Die Verhaltenstherapie hat mir der Neurologe auch vorgeschlagen,ich habe jetzt eine Liste mit Therapeuten bekommen, die ich durchtelefonieren muss. Aber es ist nicht einfach,schnell an einen Therapieplatz zu kommen,zumindest in meiner region. ich weiß nicht,wie das in anderen teilen Deutschlands aussieht(Wahrscheinlich nicht besser).

Aber zunächst hilft es wirklich schon weiter zu lesen,dass andere das gleiche Problem haben,die gleichen Ängste durchstehen und das gleiche fühlen wie man selber!

06.11.2008 12:20 • #3


Erst hatte ich einen Therapeuten, der gerade seine Praxis aufgemacht hatte. Da bin ich aber nur zweimal hingegangen. Ich hatte so den Eindruck, der braucht auch einen Therapeuten.

Dann habe ich mich mit Hilfe der Krankenkasse und des Telefonbuches gekümmert und 4 Wochen später hatte ich einen anderen Therapeuten, mit dem es hervorragend funktioniert.

Liebe Grüße
engelchen106

06.11.2008 13:28 • #4


Hi,
ich kann dich gut verstehen, bei mir ist die Angst auch auf körperliche Symptome bezogen....habe aber sehr gute Erfahrungen mit Citalopram gemacht. Jetzt nehm ich die schon zu lange, so dass die Dosis nicht ausreicht. Bei mir ist gerade auch alles schwierig...bin grad umgezogen...
Naja, Kopf hoch, nütz ja nix, da müssen wir durch
Liebe Grüße

10.11.2008 21:02 • #5


habe ähnlich erfahrungen, angstattacken aber auch schon früher ... bist du in einer stresssituation ? denkmal drüber nach ... ich habe das mit dem erhöhten blutdruck auch seit ca. april dieses jahres ... sowie ich das heute sehe kommt dieser aber eher aus zu viel stress ... ich habe dann ca. 10 wochen einen ACE-Hemmer als blutdrucksenker genommen mit dem ergebniss das ich mich nur noch schlecht fühlte, die angstzustände nicht weniger wurden und mitte july dann auch noch plötzlich herzryt-hmusstörungen auftraten (kein organischer Befund) mit einer neuen Dimension von Angstgefühl... da ich mir irgendwann gesagt habe o.k du willst jetzt nicht dein lebenlang medikamente nehmen habe ich mich im internet umgesehen und mir das buch von dr.schnitzer "bluthochdruck heilen" besorgt und erstmal die zusammenhänge verstanden ... ernähre mich heute seit ein paar wochen zu ca. 70 % dementsprechend ... fühle mich insgesamt besser ... und der blutdruck geht auch schon runter ... sehr empfehlen kann ich dir auch das Buch "Ängste verstehen und überwinden" ... dort findest du viele antworten und vor allem die systhematik der angst erklärt. so das soll erst genügen - wie hoch ist denn dein blutdruck .... viele grueße solong

12.11.2008 11:58 • #6


Mein Blutdruck lag am Anfang bei einem Durchschnitt von 147 (oberer Wert),ist durch die Tabletten jedoch bereits runter gegangen. Dazu habe ich das rauchen aufgegeben.Ein paar Kilos zuviel habe ich auch,mein Arzt meinte,wenn ich die loswerde,dann bräuchte ich wahrscheinlich keine Medikamente mehr. ich habe vor kurzem eine Langzeitmessung machen lassen zur Kontrolle,da muß ich mir nun noch vom Arzt die neue Diagnose abholen,aber das dauert immer etwas,bis der Bericht beim Hausarzt ist!
Komisch ist halt nur,dass die Ängste eigentlich erst auftraten,als ich damals wirklich von Kopf bis Fuss durchgescheckt wurde.

Stress? Gute Frage:Also,ich habe vor circa einem Jahr die Arbeitsstelle bzw.den Arbeitsbereich gewechselt. Jetzt betreue ich einen Fachbereich ganz allein. Es ist sehr viel Arbeit,die mir niemand abnimmt,wenn ich mal im urlaub bin oder ähnliches,aber:Ich kann Urlaub nehmen,kommen und gehen,wann und wie ich will (flexible Arbeitszeit und es sind Aufgaben,die keine zeitnahe erledigung erfordern) heisst im Umkehrschluß zum beispiel: Wenn ich mir sage:"So,genug für heute",dann ist Feierabend, egal ob das jetzt 12:00 uhr Mittags oder 18:00 Uhr abends ist. Daher würde ich das bewusst nicht als Stress bezeichnen.
In meiner Beziehung gibt es ausser den "normalen" Geschichten keine Probleme. Ansonsten ist privat auch alles in Ordnung!

Ich weiß nicht,ob ich wirklich in einer Stressituation lebe und diese evtl. nur verdränge?

Was bekommst du denn für Medikamente bzw. was hast du für welche bekommen?ich muß so eine Doppelmedikation einnehmen,d.H. morgens ACE (glaube ich) und abends Beta-Blocker!

13.11.2008 14:45 • #7


Zitat von Hema28:
,dieser stelle erhöhten Blutdruck fest.Darauf wurde ich dann genauer durchgescheckt,ohne großartigen Befund.Ich bekommen nunmehr Tabeltten dagegen.


nachdem ich die delix weggeworfen hatte, stabilisierte sich mein blutdruck und die panik verschwand im laufe der darauffolgenden 12 monate...
schau mal bei sanego.de unter nebenwirkungen; blutdrucksenker sind favorit für panikstörungen

13.11.2008 15:36 • #8


du bist so in dem alter als die ersten angstsymptome auch bei mir auftauchten ... lies mal das buch "ängste verstehen und überwinden", die berufliche veränderung kann durchaus stress bedeuten ... auch wenn man selbst meint das das nicht so ist. versuchmal mit einer ernährungsumstellung und mehr bewegung von den blutdrucksenkern los zu kommen. viel erfolg solong

18.11.2008 11:07 • #9




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