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Hallo LTF3,

ich hätte es nicht besser sagen können. Das stimmt 1 zu 1 mit meinem Verhalten überein. Nach dem Arztbesuch fühle ich mich gut und dann kommt ein Symptom und schon ist wieder alles hinüber.
Das mit dem Übertreiben kenne ich auch. Zu Beginn der ALS-Angst bin ich nur noch auf Zehenspitzen, Hacken gelaufen um zu testen ob das noch geht. Dann habe ich Wasserkästen mit der umgedrehten Hand getragen... und habe mich dann ein, zwei Tage später gewundert, dass mir alles Muskeln weh tun und sie auch nicht mehr so leistungsfähig waren...

Viele Grüße, Weberknecht

14.07.2010 15:28 • #81


Zitat von Luthy:

Also ich hatte das auch und seit ich in Therapie bin ist es besser. bei mir wars wohl die psyche...
aber eigentlich haben wir hier in Deutschland gute Ärzte, wir dürfen nich immer so misstrauisch sein.


Argh, das sehe ich leider anders. Ja, wir haben gute Ärzte, aber wir haben auch viele schlechte Ärzte ODER schlecht informierte Ärzte, die (und genau DA sehe ich ein großes Problem) sich eher eine Hand abhacken würden, als zuzugeben, dass sie etwas NICHT kennen. Dann ist es eben alles psychisch, frei nach dem Motto, ich weiß nicht was er hat, aber wenn er nicht wieder kommt, wirds wohl psychisch gewesen sein (oder er ist tot umgefallen, aber dann kann ich ja eh kein Geld mehr an ihm verdienen).

Nein, Vertrauensvorschuß geb ich nur an die allerwenigsten Ärzte. Dafür haben die in meinem Leben - und in dem meiner Kinder - schon zuviel verbockt.

@Weberknecht und LFT3:

Ich habe mal eine Frage zur genauen Reihenfolge.
Bei mir ist es so:
Symptom - Angst - ggf. Symptomverschlimmerung.

Die Symptome treffen mich aus heiterem Himmel. Ich habe zuvor keinen Streß, keine Angst, keine Sorgen gespürt (ich schreibe betont "gespürt", weil ich natürlich nicht mit Sicherheit ausschließen kann, dass ich etwas verdrängt habe und die Konflikte unterbewußt schwelen - keine Ahnung.) Ich habe auch nicht auf symptome gewartet. Zunächst kann ich noch relativ cool bleiben, aber dann fangen die Zweifel an. Warum hört es nicht wieder auf? Was steckt dahinter? Und dann geht das Gedankenkarussel los.

Und dann noch etwas: Ich frage mich, warum haben wir Angst vor ALS? Ich stelle diese Frage, weil ich mich frage, vor was wir eigentlich wirklich Angst haben. Habt ihr Angst vor dem Tod? Ich ja, ganz schreckliche. Und ich habe Angst, die Kontrolle über meinen Körper und meinen Verstand zu verlieren. Deshalb habe ich nicht nur Angst vor ALS, sondern auch vor BSE und und und und und..... allem, bei dem diese pulsierenden Zuckungen auftreten können. Ich weiß, dass ich jetzt riskiere, dass ihr euch mit der Angst "ansteckt", aber ich frage mich trotzdem: Warum habt ihr keine Angst vor BSE? Warum habe ich die?

Auf der Suche nach Gründen und Antworten
UrbanAngel

14.07.2010 22:12 • #82



Schlimme Angst vor ALS

x 3


Hallo UrbanAngel,

also ich habe genau wie du extreme Angst vor dem Tod und auch vor Kontrollverlust. Sicher würde ich auch Angst vor BSE bekommen oder vor XYZ, wenn ich darüber lesen oder die Symptome kennen würde. Deswegen google ich definitiv nicht.

Ich denke, dass ich einen chronischen hohen Angstlevel habe, vielleicht mal mehr (Panik) und in besseren Momenten mal weniger. Ich glaube, dass die Auswirkungen sich deshalb langfristig bemerkbar machen, wie ein Schwamm, der sich vollsaugt und nicht unbedingt von Minute zu Minute. Da ich sehr häufig Zuckungen o.Ä habe, habe ich mich fast schon dran gewöhnt. Wenn dann aber die Gedanken, wie so oft, wieder um ALS kreisen, gehts bergab. Dann halte ich die Angst kaum aus. Ich denke der Körper und die Psyche sind komplexe Systeme. Wahrscheinlich ist das Zusammenspiel stärker als wir denken.

Liebe Grüße

14.07.2010 22:32 • #83


Silvermoon
Hallo Weberknecht,

bin in einer Psychotherapie...keine spezielle... Nach fast zwei Jahren erzählte mir die gute Frau, dass sie bisher noch gar nicht so viel mit Angstpatienten zu tun hatte!!
Tolle Wurst!
Ich würde nicht sagen, dass es mir gar nichts gebracht hat. Ich denke, es war von allem ewas, die Therapie, Gespräche mit der besten Freundin, das Forum hier.

Ich mache die Therapie jetzt noch zu Ende (noch zwei oder drei Sitzungen) und dann schaue ich mal. Vielleicht suche ich mir dann mal eine andere Therapieform.

Ich habe auch schon unzählige "Krankheiten" durch. Herz, Kopf, Hals, Magen, Rücken, momentan ist die Lunge aktuell

Gegen die "Krämpfe" versuche ich es momentan mit Magnesium...mal sehen, ob es hilft. Grade heute morgen hatte ich dieses Vorgefühl wieder im Oberschenkel, weil ich mein Bein angewinkelt hatte. Vielleicht sind wir auch einfach nur vollkommen verspannt und angespannt....??
Merke im Moment auch wieder, dass mir morgens die Füße bei Auftreten wehtun. Hatte ich schon mal gehabt. Musste dann ein zwei Wochen immer ein paar Minuten am Tag auf Zehenspitzen oder auf den Fersen laufen und siehe da, es war weg.

15.07.2010 07:48 • #84


Hallo Silvermoon,

so ähnlich ging es mir mit der Therapie auch, nur dass mir der Psychologe das nicht gesagt hat, aber gebracht hat es mir nicht wirklich viel.

Die Krankheiten habe ich auch alle durch. Lunge war vor kurzem dran. Nach einem Röntgenbild war erst alles ok und dann kam aber wieder Blut (wohl aus der Nase) und dann kam die Angst wieder. Außerdem dauernd erkältet und husten. Dann war ich nach einem halben Jahr Angst beim LuFa und der hat nochmal ein Röntgenbild und CT gemacht und dann hatte ich wirklich keinen Grund mehr an diese Krankheit zu denken.
Jetzt ist es eine Muskelerkrankung. Schrecklich, irgendwann muss doch mal Schluß sein.

Bei den "Krämpfen" merke ich immer, dass nichts ist, wenn ich nicht dran denke. Also wohl auch wieder psychisch. Gestern ist mir aufgefallen, dass ich auf einem Bein besser stehen kann als auf dem anderen. Da war sie wieder die Panik. Allerdings habe ich gelesen (was ich ja eigentlich nicht machen wollte), dass dies bei vielen so ist, hoffentlich?!

Viele Grüße, Weberknecht

15.07.2010 10:46 • #85


Silvermoon
Ich glaube auch, dass ich erst Ruhe geben werden kann, wenn ich ein tolles Röntgenbild in den Händen halte....

Ne, Weberknecht, mach dir mal da keine Sorgen. Ich stehe auch immer auf einem "Lieblingsbein" Macht wirklich jeder. Gut, sollte man zwar nicht, aber naja....

Damit will ich nur sagen, dass es gesünder ist (Rücken) wenn man auf beiden Beinen gleichzeitig steht...

15.07.2010 12:49 • #86


Hallo Silvermoon,

kann ich verstehen, ging mir ja genauso. Andererseits sollte man auch nicht unbedingt röntgen wenn es nicht sein muss. Aber ich kenne das Dilemma nur zu gut.
Was hast Du denn für Symptome?

Das ist beruhigend, dass Du auch ein "Lieblingsbein" hast. Ich kann zwar auf dem anderen stehen, wackel aber viel mehr mit dem Fuß rum um stehen zu bleiben. Es ist auch irgendwie ein bisschen anstrengender (allerdings habe ich es so oft versucht, dass ich eigentlich schon gar nicht mehr stehen können müsste). Das passt natürlich dazu, dass die Muskeln nicht so gut sind, wie am anderen Bein... Ist das bei Dir auch so?

Gerade habe ich am Mittelfinger eine Stelle gesehen, die eingedellt ist - Panik. Weiter überall gesucht, ob es noch weitere Stellen gibt. Als ich wieder normal war und drüber nachdenken konnte, liegt direkt der Ring daneben und wenn ich die Hand zumache (wie ich das jeden Tag bei Radfahren mache und damit auch Druck ausübe) dann ists genau an der Stelle. Die Stelle tut mir auch immer mal wieder weh. Hab schon an Krämpfe in den Fingern gedacht und das wäre ja mal wieder typisch für ALS.

Also ich drehe noch durch. Das einzig gute ist immer die Zeit, wenn sich alles aufklärt, dann ist man so schön beruhigt und hat alle anderen Symptome vergessen. Wenn es nur immer so sein könnte.

Viele Grüße, Weberknecht

15.07.2010 13:53 • #87


Hallo LFT3,

danke für deine Antwort. Tja, wie Psyche und Körper genau zusammenhängen, weiß ja eben noch keiner.... viele unbeantwortbare Fragen.
Sicher ist es eine gute Sache, die Entscheidung zu treffen, NICHT zu googeln. Für mich wäre das, glaube ich, nicht ganz die richtige Entscheidung, weil ich oft auch eine sehr große Beruhigung dadurch erlebe, dass ich Sachen ausschließen kann.
In den letzten Monaten habe ich unheimlich viel wegen meiner Kinder gegoogelt, und jede Minute nachlesen hat sich im Endeffekt gelohnt, weil ich Sachen herausgefunden habe, die den Medizinern einfach nicht aufgefallen sind bzw ihnen nicht auffallen wollten, wie auch immer. Und es geht nach meiner persönlichen Meinung nichts über die richtige Diagnose, solange sie HILFT (zu verstehen, zu intervenieren.....).

@Weberknecht und Silvermoon und all: Ich hab auch ein Lieblingsbein, und auf dem anderen stehe ich wackelig...

Ich habe auch schon so viele Krankheitsängst durch. Manchmal habe ich fast das Gefühl, sie rollieren durch meinen Körper. Wisst ihr wie ich meine?
Also, der Kopf, es wird untersucht, alles gut.
Dann der Bauch, wird untersucht, alles gut.
Dann die Lunge, wird untersucht, alles gut.
Das Herz, alles gut.
Dann wieder: der Kopf....(die letzte Untersuchung ist ja dann mittlerweile zwei Jahre her--es kann sich ja mittlerweile wieder was gebildet haben??! *kreisch*- und los gehts dann wieder)

Gibt es bei euch ein Lebensereignis, mit dem die Ängste begonnen haben?

Ganz liebe Grüße
UrbanAngel

15.07.2010 15:38 • #88


Silvermoon
Hi Weberknecht,
momentan habe ich immer mal Schmerzen vom Rücken ausgehend in die Rippen...denke, ich bekomme nicht richtig Luft...dann meine ich immer husten zu müssen, Druck auf der Brust und und und

Merke aber dass die Schmerzen von Verspannungen kommen, aber ich kriege es nicht in meinen Kopf rein.

Hallo UrbanAngel,

mir geht es genauso...letztes Jahr hatte ich für Wochen ein Klossgefühl im Hals. Beim HNO gewesen, Kehlkopfspiegelung...alles okay. Klossgefühl weg
Und ich war echt davon überzeugt, dass da was sein müsste. Ätzend, nervend...grrrrrrrr
Aber es rotiert bei mir auch....

Manchmal macht mich das soooo wütend!! Mennoooooo

Aber ich zwinge mich momentan NICHT zum Arzt zu gehen. nein, ich will nicht...

Mir hat mal jemand auf der Arbeit gesagt (Rettungsdienst), wenn du nen zum Beispiel Herzinfarkt kriegst, merkste das schon. Und ich glaube, so ist es auch. Wenn wirklich was im Argen wäre, würden wir das schon mitkriegen.

15.07.2010 18:57 • #89


soo ihr lieben jetzt schreib ich auch mal wieder was..hab mir jetzt mal alles durchgelesen und ich muss sagen,d Ar. ich vor ca 3 wochen die gleichen gedanken hatte. doch seitdem ich in einer tagesklinik bin, was ich nur jedem empfehlen kann!, ist es viel besser geworden.

man lernt einfach damit umzugehen und seinem körper vor allem den ärzten zu vertrauen.! vor der tagegsklinik habe ich mir das aufklärungsvideo über angst vor krankheiten, was man hier im forum finden kann, mir angesehen. ein psychologe erklärt in diesem video was die krankheit ausmacht welche ursachen sie hat und wie man sie behandeln kann. vorallem gibt er einem auch denkanstöße, die einem echt zum nachdenken anregen und auch weiter helfen!
wenn ihr mal zeit habt, schaut es auch an! es lohnt sich!!

zu dem thema ALS .habe ich mir (manchmal ist es heute noch so) bei jedem muskelzucken usw gedanken gemacht..fakt ist, dass das ewige selbst beobachten, symptome suchen bei google usw bei so einer erkrankung wie ALS nichts bringt!
man zieht keine vorteile daraus, wenn man die krankheit frühzeitig erkennt, weil man sie leider eh nicht heilen kann! es ist nur ein vorausschieben der symptome die man evtl lindern kann aber sterben wird man leider trotzdem daran, ob man sie frühzeitig erkennt oder nicht! und so lange man bei einem arzt war und der entwarnung gegeben hat muss man auch wenn es schwer fällt und ich weiß wie das ist! ihn vertrauen!

einfach denken:" ich bin so lange gesund bis mir mein arzt das gegenteil sagt".



denn stellt euch mal vor: ihr macht euch jetzt jahrelang gedanken um eure gesundheit..die ärzte sagen immer dass alles okay ist. doch trotzdem lassen euch die gedanken nicht los und ihr könnt so deshalb nicht richtig leben bzw es genießen..

irgendwann steht vielleicht wirklich mal ein arzt vor euch und sagt ihr habt z.B krebs.
gut, da kann man sagen dass man es die ganze zeit geahnt hat dass da was ist usw.,aber nützt es in dem moment wirklich einem?! kann es dadurch die krankheit verhindern?!
meint ihr wir können wirklich aufgrund unserer sorgen und gedanken verhindern,d Ar. wir nicht irgendwann z.b einen unfall haben oder dass sich eine zelle entschließt in unserem körpe bösartig zu werden und wir daran sterben?
wäre es da nicht sinnvoller das leben soweit wie es geht zu genießen und sich an den schönen dingen zu freuen anstatt uns immer über unsere gesundheit sorgen zu machen, was wir teilweise eh nicht in unserer hand haben?! klar kann man mit sport oder gesunde ernährung vorbeugen, aber es gibt dinge die muss man in "gottes hand" legen..
nach dem motto: "der mensch denkt, gott lenkt".


ich weiß, dass es ziemlich schwer ist, da wir irgendwann mal das vertrauen in uns und unserem körper verloren haben. aber das kann man wieder lernen!
das erste ist was man machen sollte: sich EINMAL! gründlich vom arzt durch checken lassen, damit man sieht das da nichts ist..wenn wieder irendwelche symptome auftreten nicht den fehler machen und googeln oder zu einem arzt rennen, sondern sich immer sagen:" ich wurde untersucht, mein arzt hat gesagt das da nichts ist, ich vetraue ihm, denn schließlich hat er es studiert. "
ich höre jetzt schon einige aufschreien was ich auch gerne gemacht habe:" ja, aber ärzte machen auch fehler"..sicher tun sie das. wer nicht? aber nicht umsonst haben sie jahrelang studiert und müssen eine facharztausbildung machen.. wenn das so einfach wäre, könnte das jeder . ausserdem das wissen was die haben können wir gar nicht googlen bzw in medizinbücher nach lesen, weil wir die zusammenhänge von dem organismus gar nicht verstehen!also die wahrscheinlichkeite das WIR UNS IRREN ist größer als das der arzt sich irrt.
und dr google macht einen nur unsicher, weil man die symptome oder bestimmte dinge ungefiltert wieder bekommt..das führt zu missverständnisse, führt zur unsicherheit und angst!

ich wurde wegen meinem schiefhals auch tausendmal untersucht..sie haben nichts gefunden..ich dachte mir,d as gibt es doch nicht..tja mittlerweile vermuten sie dass das die psyche ist die meinen hals zur seite drehen lässt.
ich war letzten do wegen meiner eingliederung bei der betriebsärtzin..sie hat mich wieder verrückt gemacht ich solle mir doch die schilddrüse richtig untersuchen und einen ultraschall von ihr machen lassen.
bin am nächsten tag in die klinik hab das meinen ärtzen und psychologen erzählt. zum glück haben die vorher meine schilddrüsenwerte abgenommen,d ie in ordnung waren. sie haben mir auch geraten nicht auf das einzusteigen und wieder zu einem arzt zu rennen. ich soll versuchen zu vetrauen dass da nichts ist weil ja die werte in ordnung sind.
das habe ich tatsächlich durch gezogen! ich habe den termin bei dem schilddrüsenspezialiesten abgesagt, weil ich dachte:" die werte sind in orndung, also ist nichts". ich war gleich selbst von mir überrascht dass ich das gemacht habe, aber ich kann gut damit leben bzw umgehen, dass ich mal nicht zum arzt bin sondern vetraut habe..
danke der klinik geht es immer mehr vorwärts!! wie gesagt ich kann es jedem empfehlen!!

falls jemand noch fragen dazu hat, kann er mir gerne hier oder per PN schreiben...
LG



..

15.07.2010 18:58 • x 1 #90


jadi
bin so stolz auf dich süsse..........ich hoffe mir bringt die TK auch soviel............wie gehts deinem kätzchen?wer passt auf?

15.07.2010 19:05 • #91


danke süße!!;) ja, ich bin auch stolz auf mich..,und es ist scho schwer, weil immer noch des zucken habe..aber ich denke mir..falls ich als habe..kann ich eh nix ändern..ist eh net heilbar:P
und..sterben werden wir alle..das ist fakt!! wieso soll ich mir gedanken machen wenn ich nich mal weiß: wann, wie und wo ich sterbe:D
ich denke mir.."denk nich so viel übers leben nach-du kommst eh nich lebend raus:D:P

der katze gehts gut!! mei mum passt vormittags auf sie auf..4 stunden bleibt sie dann alleine

15.07.2010 19:11 • #92


Silvermoon
Hallo Jaimi,

Bravo...finde es richtig super, dass du für dich das schon so umsetzen kannst. Ich ziehe meinen Hut vor dir. Du kannst wirklich stolz auf dich sein.

Ich sage mir das auch jeden Tag, aber noch hats nicht klick gemacht, aber ich gebe nicht auf!
Meine Freundin sagt auch immer: Wenn ich Krebs kriegen soll, dann ist das so, da kann man auch nichts machen, dann hat man immer noch Zeit genug sich aufzuregen! Recht hat sie, recht hast du.
Manchmal denke ich auch, mensch, wenn du mal in eeeeewwwiiiiiig langer Zeit froh bist (weil schon steinalt

ICh krieg das auch mal hin...Tschakkaaaaa

@UrbanAngel:
Sorry, grade ganz vergessen. Ich habe diese Ängste seit ich zwei Jahre Opfer eines Stalker war und dann endlich zur Ruhe kam

15.07.2010 19:53 • #93


danke für deine antwort,d as ist echt lieb!!
ja, aber selbst ich kämpfe noch sehr damit ich nicht in das alte muster verfalle. vorhin z.b..ich war mit freunden im biergarten..hab da auch ein wenig in mich reingehorcht..
hatte auch ab und zu am li oberschenkell muskelzuckungen so eine art blubbern, ganz schnell hintereinander..da frag mal nich wie dann wieder mein gedankenkarusel los ging. doch ich habe gleich versucht dagegen zu steuern mit:"nein, ich habe nichts-das sind die nerven!".

oder als vorhin mein kumpel mir erzählt hat, dass ein junger mann plötzlich umgefallen ist und jetzt im koma liegt, weil er eine gehirnblutung hatte, hab ich auch gleich wieder panik bekkommen. doch ich habe auch da mir gedacht:" nein, an deinem kopf ist nichts da erste in mrt gemacht wurde und alles ohne befund ist.-ausserdem ist das sein schicksal und nicht meins. für mich ist was anders vorgesehen":

bin gerade heim gekommen..meine panik ist weg auch die zuckungen..was lerne ich daraus? alles vegetativ und die angst, die mir einen streich spiel..und ich bin nicht umgefallen und auch nicht gestorben:D

und wegen dem zu sehr sich um andere sorgen bzw gedanken machen dass man das gleiche schicksal erleben könnte, hat meine psychologin einen guten spruch gesagt:

"JEDER HAT SEINEN RUCKSACK ZU TRAGEN- ICH KANN IHN MIT TRAGEN , ABER ICH SCHULTER IHN MIR NICHT!!"

das finde ich klasse!! sollte man sich verinnerlichen..
lg

15.07.2010 22:58 • x 1 #94


Silvermoon
Ich bewundere dich echt, Jaimi

Der Spruch gefällt mir auch sehr gut:

Zitat von Jaimi84:
ausserdem ist das sein schicksal und nicht meins. für mich ist was anders vorgesehen":


Weil ich nämlich auch sofort Panik schiebe, wenn ich von jemanden höre, was diesem jenigen passiert ist usw....

16.07.2010 06:47 • #95


Hallo zusammen,

ich wäre auch gerne soweit wie Jaimie. Wissen tue ich das alles, aber man muss es sich auch verinnerlichen. Heute habe ich ausnahmsweise mal wieder gut geschlafen, gestern abend gings gut, da ich ein paar km joggen war (das bestätigt mich wieder darin, dass ich gesund bin) und das stehen auf dem linken Bein war auch viel besser als am Tag davor.
Nur heute morgen hatte ich schon wieder Panik, da mein linker Daumenballen irgendwie ein bißchen kleiner ist / anders aussieht als mein rechter. Ist das normal? Habt Ihr das auch?
Ich denke mir, da man als Rechtshändler mehr mit der rechten Hand macht, könnte das normal sein, ich weiß nur nicht wie es früher war (da schaut man ja auch nicht drauf).
Wäre schön, wenn Ihr mich beruhigen könntet.

Viele Grüße, Weberknecht.

16.07.2010 09:56 • #96


Silvermoon
Hi Weberknecht, nach langem, sehr genauem Hinsehen, ist der rechte Daumenballen bei mir auch etwas größer.
Aber alles an unseren Körpern sieht rechts anders aus als links. Ist doch normal, oder?
Und bravo, dass du Joggen warst. Das ist etwas, was ich mich ja noch gar nicht traue, obwohl ich es echt nötig hätte

@jaimi: wie kann man sich den Satz denn verinnerlichen (hörte grade wieder über einen, der Gesichtskrebs! hatte und wie das begann.... schon beziehe ich das auf meine Probleme im Gesichtsbereich)
Zitat von Jaimi84:
ausserdem ist das sein schicksal und nicht meins. für mich ist was anders vorgesehen":
... Och Mennooooooo

16.07.2010 10:56 • #97


Hallo,

erstmal @Weberknecht: an meinem Körper gibt es links und rechts nicht zwei identische Stellen *lach*, das ist ganz normal! Da kannst du ganz unbesorgt sein.

Tja, wenn man das alles, was man weiß, so verinnerlichen könnte, klar, dann wärs einfacher. "Och Mennnoooo" von Silvermoon, da mußte ich lachen Genau, Mennnooooo....
Ich versuche immer noch die GRÜNDE zu finden. Warum haben wir Ängste bekommen?

Wenns psychisch ist, hätten wir auch Depressionen, oder sonstwas bekommen können. Warum haben wir Krankheitsängste? Also, auf jeden fall Angst vor Kontrollverlust... und vor dem Tod.
Was bedeutet Kontrolle für euch?
Was bedeutet der Tod für euch?

Das sind doch zwei schnuckelige, bestimmt gaaanz einfach zu beantwortende Fragen....
*dezent hust*

Ganz liebe Grüße
UrbanAngel

16.07.2010 13:02 • #98


Hallo Ihr beiden,

danke für die Beruhigung. Ich glaube auch das Rätsels Lösung gefunden zu haben. Ich habe einen Wassersprudler, den ich immer mit der linken Hand betätige und da muss ich mit dem Ballen draufdrücken. Ich habe das vorhin wieder gemacht und wahrscheinlich genau danach den eingedellten Ballen entdeckt. Mittlerweile sieht er etwas besser aus, ich schiebe es jetzt einfach mal da drauf.

@UrbanAngel
Ja, woher haben wir die Ängste. Das würde mich auch interessieren. Noch mehr, wie bekommen wir sie wieder los. Ich glaube mein größtes Problem ist alles zu kontrollieren. Ich schaue z.B. auch fünfmal nach, ob ich den Herd ausgestellt habe und genau das tue ich auch beim googlen. Alles überprüfen, ob nicht doch irgendwo etwas anderes steht. Nur ist unser Körper leider nicht perfekt.

Ich denke die Angst vor dem Tod habe ich auch, da ich aber schon seit Jahren diese Krankheitsängste habe, habe ich eh noch nie geglaubt, dass ich alt werde (möchte ich natürlich schon). Ich habe zwei Bücher gelesen (Leben nach dem Tod von Moody und Es gibt ein Leben nach dem Tod von Arthur Ford). Die haben mich im Bezug auf den Tod sehr beruhigt. Da ich Naturwissenschaften studiert habe, war meine Meinung immer, danach würde nichts mehr kommen und die Nahtoderfahrungen wären Endorphinbestimmt. Ich bin aber durch die Bücher anderer Meinung. Leider erst jetzt. Vor ein paar Jahren ist meine Mutter gestorben und ich denke sie hatte Angst vor dem Tod, weil ich das wissenschaftlich erklären wollte. Ich hätte ihr so gerne die Bücher gegeben.
Manche denken jetzt wahrscheinlich, so ein Schmarrn, allerdings sind die Bücher von anerkannten Wissenschaftlern geschrieben und ich finde vieles ist echt faszinierend.
Wie auch immer, wenns wieder ganz schlimm war mit den Ängsten, habe ich mir oft die Bücher wieder vorgeholt.
Angst habe ich jetzt vor allem auch davon meine Familie verlassen zu müssen. Ich möchte bei und mit meinen Kindern noch viel erleben.

Viele Grüße,
Weberknecht

16.07.2010 13:48 • #99


Silvermoon
äh räusper UrbanAngel,

nette Fragen

Aaaalso:

Es hat definitiv mit Kontrollverlust zu tun. ICH will bestimmen, wann, was, wie passieren soll. Gut, geht nicht. Das ist wohl das ganze Problem. Weil ich es einfach nicht in der Hand habe.
Ich denke, bei mir kam es durch den Stalker, denn ich hatte keinen Einfluss auf sein Handeln. Er tauchte aus dem Nichts auf und ich konnte nichts dagegen tun, außer mich zu Hause zu vergraben. Und so ist auch noch mein zu Hause meine Zuflucht.

Angst vor dem Tod habe ich eigentlich nicht, sondern vor dem Sterben.
Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. So sollte ich eigentlich ganz relaxt diesem Ereignis entgegensehen, aaaaber: ICH will bestimmen, wann es soweit ist!
Und ich möchte nichts verpassen, was aber zwangsläufig durch die Angst passiert.

@Weberknecht: Absolut kein Schmarrn, in meinen Augen. Denn ich habe für mich wirklich auch schon Beweise bekommen. Klar, manche halte auch solche Dinge für Zufall oder oder. Aber mir wurden Dinge gesagt, die selbst ich nicht wissen konnte und erst durch Nachfragen bei den Eltern bestätigt bekam...
Es gibt ein Leben nach dem Tod.
Aber leider hilft mir dieses Wissen im Moment noch nicht wirklich weiter.

16.07.2010 14:49 • #100



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