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Lilly2412
hallo zusammen,

Es ist mal wieder mitten in der Nacht und ich bin hell wach.
Diese Woche ist mal wieder eine jener, wo ich nachts fast nicht schlafe, das macht mich fertig.
Ich habe festgestellt, das ich unter der Woche sowieso schlechter schlafe als am WE, ich denke oft "noch 3Std", "noch 2Std" usw. Klar, dieses "du musst jetzt aber mal schlafen, du brauchst den Schlaf für die Arbeit" ich mehr als kontraproduktiv, aber abstellen kann ich ihm nicht - ich habe schließlich Angst, das mein Herz irgendwann schlapp macht deswegen. Mein RR ist soweit in Ordnung, mal etwas zu niedrig, selten ein bisschen zu hoch (wenn dann der untere auf 85-90), dafür habe ich sehr häufig, fast durchgehend seit längerer Zeit einen erhöhten Puls. Alle kardiologischen Untersuchungen waren ok, vom Echo bis Bel-EKG über 24h EKG. Ich soll lediglich mehr Ausdauersport machen, das würde ihn weiter in den Normbereich lenken.

Mir ist bewusst, das das von meiner ständigen inneren Unruhe kommt, ich nehme seit Anfang des Jahres Opipramol und habe nachher meine erste Psychotherapie-Sitzung mit kognitiver Verhaltenstherapie. Ich hoffe so sehr das es auch bei mir anschlägt.

Dazu kommt, das ich festgestellt habe, das ich, sobald ich einen Schuh des RLS (Restless Legs) bekomme und eine halbe Tab Tramadol mehr nehmen muss wie sonst (ich komme seit Diagnosenstellung vor vielen Jahren kontinuierlich mit 2x 0,5 Tab 100er aus) ich danach glockenwach liege, ob es wieder unterbewusst die Ängste sind bzw das innerliche Verzagen wieder mehr Beschwerden mit den Symptomen zu haben oder an den Tabs selbst, ich weiß es nicht. Nächster Neuro-Termin Anfang Juli.

Klar gestärkt Opi das RLS, daher muss ich nach einer Pause wohl wieder mit der Einnahme mit Ferro Sanol beginnen um dem entgegen zu wirken (das wirkt sich positiv auf die Beine aus), aber dann habe ich zwei Mittel die Verstopfung auslösen und ich mache mir wieder Gedanken um meine Verdauung bzw die Darmgesundheit...schei. Kreislauf:-(((

Ich hole Nachmittags nach Feierabend Schlaf nach (zur Zeit etwa 3Std) und natürlich an jedem freiem Tag, WE, Autofahrt mit meinem Mann usw. Aber reicht das aus? Am WE 2x 10-12 Std für unter der Woche nachts 0-3? Ich habe wirklich Angst vor den Auswirkungen aufs Herz. Klar, auch Mütter von Kindern geht es nicht anders. Ich habe eine Katze die ich nachts meistens 1-2x füttern muss (ein Senior), es passt alles zusammen, sobald ich in einem Hotel schlafe oder bei unseren Familien, frei ist- also keinen Arbeit usw, schlafe ich wie ein Stein. Es ist zum Mäuse melken:-((

Habt ihr Tipps, wie ich damit umgehen soll? Manchmal wenn es zu viel wird nehme ich eine Melantonin-Tab aus dem Reformhaus, das hilft oftmals ganz gut.

Schlaflose Grüße,
Lily

29.05.2015 03:31 • 29.05.2015 #1


4 Antworten ↓


Hallo,

Das einzige was wirklich hilft ist Stress zu reduzieren und Sorgen abstellen.
Klingt *zu einfach* ich weis
Schlaftabletten,Hausmittelchen,Schäfchen zählen hilft alles nicht.
Ich hatte auch so massive Schlafstörungen vor etwa 1/2 Jahr und genau zu dem Zeitpunkt auch jede Menge Stress...
Gute 6 Wochen am Stück konnte ich nicht ein bzw durchschlafen und war fix und fertig.
Dann kam der Tag an dem meine Mutter operiert wurde,alles klappte prima und ich konnte wieder schlafen.
Versuch rauszufinden was dich am stärksten belastet und löse das Problem so gut es geht.
Alle Sorgen und Probleme wird keiner los,aber oft hilft es auch schon das was einen am stärksten belastet *zu beseitigen*

Ob Schlafmangel das Herz schädigt kann man nicht mit absoluter Sicherheit sagen.
Gefährlich ist vor allem ein durch Schlafmangel ausgelöster Bluthochdruck oder nächtliche Atemaussetzer.
Wenn du dich tagsüber recht Fit fühlst und nicht gerade bei der Arbeit fast einschläfst,besteht keine akute Gefahr für dein Herz.
Wenn du aber tagsüber völlig K.O bist und kaum deine Arbeit schaffst,solltest du dringend mal zum Hausarzt und das abklären lassen.
Man kann bei gravierenden und lang anhaltenden Schlafstörungen auch mal für eine Nacht in ein Schlaflabor gehen und sich dort durchchecken lassen.
Mit Katze ist das natürlich auch nicht optimal...
Gerade dieses aufstehen,wieder ins Bett gehen und wieder raus belastet auf Dauer den Körper enorm.
Kurzfristig geht so etwas aber länger als 6 Monate bis max 1 Jahr solltest du das auf keinen Fall machen sonst bekommst du ernsthafte gesundheitliche Probleme.

29.05.2015 08:37 • #2



Schlaflosigkeit - wie lang macht das Herz sowas mit?

x 3


Schlaflose
Mein Herz macht das schon seit ca. 30 Jahren ohne Probleme mit. Ich mache auch viel Sport und bin dadurch körperlich voll fit.
Um die Körperfunktionen aufrecht zu erhalten, reichen dem Körper 1-2 Stunden Schlaf pro Nacht. Das reicht natürlich nicht aus, um sich gut zu fühlen, aber für den Körper an sich ist das genug.

29.05.2015 08:47 • #3


Ich glaub jeder Mensch ist anders
Was dir reicht,kann einen anderen umbringen.
Wenn man arbeitet und über einen langen Zeitraum nur 1-2 Stunden pro Nacht schläft geht man früher oder später vor die Hunde.
Man muß nicht an Herzversagen sterben,aber mindestens 8 von 10 Menschen landen früher oder später im Irrenhaus,bekommen schwere Depressionen oder werden schizophren
1-2 Stunden dürften auf Dauer wohl nicht mal jemanden reichen der Hartz 4 bezieht und 12 Stunden täglich vor der Glotze sitzt
Das Hirn/die Psyche macht so etwas nicht unbegrenzte Zeit mit ohne Schaden zu nehmen.

29.05.2015 09:21 • #4


Schlaflose
Das ist schon klar, dass man auf Dauer mit so wenig Schlaf psychisch vor die Hunde geht. Bin ich ja auch fast. Aber die Frage galt nach dem Herzen und das als Organ nimmt keinen Schaden dadurch.

29.05.2015 09:52 • #5




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