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Hallo liebe Gemeinde,


ich hatte ja in meinem anderen Threat geschrieben, dass ich seit dem Tod meiner Mutter wieder an Panik bzw Angst leide, eine schlimme Krankheit zu haben.
Das fing vor ein paar Wochen in meiner Ss an. Ich wurde nachts wach und hatte das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen. Das hab ich zwei Tage mitgemacht und bin dann ins KH.
Die habem sofort Blut abgenommen und tatsächlich war ein Wert zu hoch.
Ekg unauffällig, Herzecho auch, keine Rechtsherzbelastung. Ich hab mich aber nicht beruhigen lassen, also wurde noch ein duplex der venen gemacht, keine Thrombose. Das reichte mir aber auch nicht und so lange genervt, bis die Aerzte sich auf mrt trotz der ss eingelassen haben. Ergebnis:o.B.
Das beruhigte mich nur bis letzten Mittwoch, da hab ich den Kaiserschnitt bekommen und da das Risiko für Thrombose und Embolie erhöht ist, hab ich jetzt wirder totale Angst, ich sitz nur noch hier und heule, weil ivh angst hab, dass ich sterben muss und nicht mehr bei meiner familie sein kann.
Nach dem ks wurde auf mein drängen nochmal die Sauerstoffsattigung gemessen und nochmal ein ekg geschrieben. Ohne Befund. Weitere Untersuchungen wollen die nicht machen, weil die meinen es wurde schon mehr gemacht als üblich wenn nichzd darauf hinweist und die aerztin eben versicherte mir,ich habe nichts ernsthaftes und schlug mir ein psychologisches Gespräch vor.
Und meinen, thrombose sei momentan sehr unwahrscheinlich, da ich Strümpfe und clexane jeden abend bekomme.

Musste mich mal aufheulen. ....


Liebe grüße

05.11.2013 18:21 • 12.11.2013 #1


27 Antworten ↓


Und welcher Wert war zu hoch?

05.11.2013 19:24 • #2



Risiko für Thrombose & Embolie erhöht / Lungenembolie?

x 3


mach dir keinen Kopf, bei dir ist alles OK. Die Untersuchungen waren alle oB und das Mittel gegen Trombose bekommst du auch. Strümpfe trägst du, also was soll passieren. Freu dich über dein Baby, schau es dir an und sag dir das du dieses wunderbare Wesen auf die Welt gebracht hast. Ich rate dir zum Hausarzt oder Frauenarzt zu gehen und ihm von deiner Angst zu berichten. Er wird dir einen Weg aufzeigen. Aber jetzt erst mal deine Familie mit neuem Baby.

05.11.2013 19:35 • #3


@lifeline87

Die d'dimere


@mattes

Ja das versuche ich ja die ganze zeit, aber klappt halt nicht.
Hab ich hier schon, bzw die aerztinnen meinten schon von sich aus das es psychosomatisch ist? Deswegen kommt morgen ein psychiologe. Bin ja noch in der klinik wegen der sectio

05.11.2013 19:38 • #4


Wenn du noch in der Klinik bist dann besorgt dir ein guter Gynekologe einen Psychologen noch in der Klinik. Ansonsten die Hebamme ansprechen. Meine Frau ist Kinderkrankenschwester und weiß was sie sagt. Druck machen und so nicht nach Hause gehen. Die sind in der Pflicht.

05.11.2013 19:42 • #5


Hallo,
ich kann Deine Sorge sehr sehr gut verstehen, denn mir ging es genau wie Dir. Hatte vor 2 Jahren auch einen Ks und ich hatte auch die ganze Zeit aber auch vorher schon gedacht das ich sterben muss und ich mein Kind nicht aufwachsen sehe. Hatte immer schon Ängste aber da war es besonders schlimm. Meine Mama ist auch gestorben als ich 14 war und ich denke wir haben eben deshalb Angst da wir von unserer Mama verlassen worden sind und wissen wie schmerzhaft es ist und wollen dasselbe eben nicht für unser Kind. Aber ich weiß jetzt schon, dass ich diese Ängste jetzt eben immer haben werde... Echt schlimm. Bei mir war es dann so während der ssw und Geburt das mein Blutdruck total in die höhe ging. Alles was ich mir vorgenommen hatte mit spontangeburt ohne Pda und stillen ging nicht deshalb... musste 5 Tage nach dem KS nochmal in die Klinik eben wegen dem Bd. und da haben die mich dann auf Medis eingestellt aber trotzdem war der Wert immer hoch. Hatte sooo eine Angst das ich nicht wieder nach Hause komme, habe es da nicht mehr ertragen. Hatte mich auf Wunsch dann in eine andere Klinik verelegen lassen wo ich mich besser fühlte und siehe da, die Werte waren gut, zwar mit medis aber gut. Naja und deshalb konnte ich nicht mehr stillen und muss diese blöden Tabl. nehmen. Und jetzt messe ich Zuhause garnicht mehr und ging am Anfang alle 2 Wo mal zum Doc zum messen. Jetzt alle 4 Wo. Habe jedesmal totale Panik weil ich denke oh nein wenn der Wert so hoch ist wieder. War er nicht seid 3 Jahren ok. Meist 130 /140 zu 80 ... Das ist es ein Kreislauf keiner sagt das ich alle 4 Wo dahin soll aber das ist bei mir im Kopf so drin und schon eine Wo vorher geht es mir schlecht. Ist doch echt mist. NAja und oft habe ich eben auch Angst vor Schlaganfall oder Herzinfarkt... Weiß echt nicht wie ich das jemals loswerde... In Therapie bin ich schon aber bislang noch nicht geholfen.

05.11.2013 19:45 • x 1 #6


Ich hab ja Druck gemacht. Das Problem ist, dass ich mir so vorkomme als ob die mich nicht ernst nehmen, was ich auch zum Teil verstehen kann, die sind ja Aerzte und haben alles an Untersuchungen gemacht. Nur war das ja vor dem KS. Danach haben die nochmal ein Ekg geschrieben und die Sauerstoffsattigung gemessen. Und der Chefarzt der Kardiologie hat gemeint, wenn das unauffällig ist, muss man nicht noch weitere Untersuchungen machen. Mein Problem ist, was ja einige kennen werden, dass ich den Aerzten nicht glaube, denke die sind zu leichtsinnig oder denke was ist wenn die doch was ubersehen.... das ist echt schlimm, ich weiß gar nicht mehr was ich machen soll....
Wie gesagt, der psychologe kommt ja morgen, weil die aerztin den angerufen hat.
Nur wenn ich versuche mir zu sagen, da ist nix, kommt dieser gedanke angeschlichen "was ist wenn DOCH..." und dann gehts wieder los mit totaler angst, keiner hilft mir etc....

05.11.2013 20:20 • #7


Der Psychologe wird dich verstehen wenn du ehrlich bist und ihm alles sagst, so wie es ist. Nichts weglassen. Der allgemeine dumme Mediziner, z.B. derChirug, sagt: wo man nichts wegschneiden kann ist auch nichts. Der Psychologe weiß wovon du redest. Vertrau drauf.

05.11.2013 20:26 • #8


Ich werde es versuchen. Die Aerztin meinte auch, da ich ja sowieso schon ne Angststörung habe, koennre sich das im Wochenbett noch verschlimmern. Aber so wie beim allererstenmal als ich ne PA hatte, kann ich nicht glauben, dass das von der Psyche kommt. Mittlerweile glaub ich wirklich, auch noch ne hypochondrische Störung zu haben.
Nein ich werde nichts weglassen, das waer ja kontraproduktiv.

05.11.2013 20:31 • #9


man nennt es erhebliche Somatisierung. Die Hypo......

05.11.2013 20:33 • #10


Oh ok das wusste ich nicht, danke.

05.11.2013 20:37 • #11


na dann viel Erfolg für morgen. Hast Du auch meinen Beitrag gelesen? Kannst Du Dich denn etwas auch über Dein Kind freuen Derzeit? Oder ist es schwer`?

05.11.2013 21:33 • #12


Klar habe ich deinen Beitrag gelesen, hab nur nicht alles im Überblick, da ich vom Handy schreibe.
Zu hohen BD hab ich zum Glück nicht, eher viel zu niedrigen (Rekord war 95/39). Aber das mit dem Messen kenn ich, nur isses bei mir nicht der BD, , sondern der Puls, weil der bei mir immer zu hoch ist. (Glaub ich) Das mit der Angst zu sterben ist wirklich ein furchtbares Gefühl, das kann man gar nicht in Worte fassen. Angst vorm Herzinfarkt hab ich früher gehabt, wie oft ich schon in der Notaufnahme war oder den RTW gerufen hab deswegen. Nach meiner letzten Zahnex hat ich erst Angst vor ner Sepsis durch die Wunde. Dann hatte ich ne Nebenhöhlenentzündung und dadurch Angst vor ner Sepsis.
Naja ich freue mich schon ueber mein Baby, nur kann man das mit der Angst im Nacken nicht wirklich. ..
Danke

05.11.2013 23:08 • #13


Hallo Lina,
so, ich denke, meine Antwort wird dich beruhigen so hoffe ich es doch. Das KH, welches dich untersucht hat, hat leider wohl nicht genug Ahnung für solche Laboruntersuchungen. Erstmal vorweg: es ist bei solchen Fragen immer wichtiger oder besser gleich zu einem Facharzt zu gehen, der sich mit Gerinnungsstörungen auskennt.

Also, was will ich sagen, ich war in meiner SS beim Gerinnungsfacharzt und der hat alle Werte überprüft (bei mir in der Familie gibt es ettliche Fälle von Thrombosen oder Embolien, deshalb bin ich dort hin, weil ich auch Angst bekommen habe) so. was war? Die D-Dimere waren deutlich erhöht! Panik!? Nein, denn der Wert ist in der SS meistens erhöht und hat sozusagen zu der Zeit überhaupt keine Aussagekraft! Also Panik off!
Habe nun 2 Jahre später den Wert nochmals überprüfen lassen und nun ist er völlig in der Norm.

Also, keine Panik, alles normal. Das Problem sind die Ärzte, die keine Aufklärung machen / können!

im Internet steht dazu:
m Verlauf der Schwangerschaft (SS) steigt die Konzentration der D-Dimere als Zeichen einer Gerinnungsaktivierung meist kontinuierlich an, ohne dass eine VTE vorliegt. Im 3. Trimenon können bei gesunden Schwangeren Werte über 3000 ㎍/l gefunden werden. Der für Nichtschwangere geltende Cut-off von 500 ㎍/l ist für Schwangere zum Ausschluss einer VTE deshalb nicht anwendbar. Hinzu kommt, dass die klinische Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer VTE in der SS oft schlechter einzuschätzen ist.

obwohl ich den Herrn Google nicht mehr befrage, für dich habe ich es gerne getan..
also, keine Angst. Bestimmt alles gut. Lass es in paar Wochen/Monaten nochmal testen und dann ist gut.

lg
Vita

06.11.2013 00:18 • #14


Hallo Vita

vielen Dank für Deinen Beitrag. Dass die D'Dimere in der SS erhöht ist, weiss ich, das wissen die Aerzte hier denke ich mal auch. Nur wie hoch der Wert jetzt genau war, weiss ich leider nicht.
Darauf wurden ja die ganzen Untersuchungen eingeleitet, alles ohne Befund.
Nur wie gesagt, das war ja vor der Op. Ich weiss auch nicht warum ich da so eine Panik vor habe. In meiner Familie ist mir zumindest nichts von Thrombose oder Embolie bekannt, Gerinnungsstörungen glaube ich auch nicht. Die Aerzte sagen, , und das nicht nur einer, dass die im Moment keine Anzeichen sehen. Naja heute ist Chefarzt Visite, mal sehen was der sagt.


Gruesse

06.11.2013 06:31 • #15


Hallo,
also, irgendwie verstehe ich dich bzw. die Ärzte dann nicht. Wenn man diesen Wert in der SS schlecht beurteilen kann, dann frage ich mich, warum sie dann alles andere noch gemacht haben!
Hier steht:
Verschiedene Arbeitsgruppen haben versucht, Referenzwerte für gesunde Schwangere zu erarbeiten. In einer Studie (2) wurden für den Innovance®-Test folgende Werte ermittelt (95 %-Bereich):

1. Trimenon D-Dimer < 1110 ㎍/l,
2. Trimenon D-Dimer < 2110 ㎍/l,
3. Trimenon D-Dimer < 2810 ㎍/l.

Ich hatte irgendwas um die 1800 in der 19. SSW!

ich würde dir gerne den Link schicken, wo ich das nachgelesen habe, aber ich befürchte, dass du dir dann was neues ausdenkst, was nicht passen könnte du weisst, was ich meine, oder?

also, vorallem, weil es vor der OP war also noch zu dem Zeitpunkt wo du schwanger warst (oder verstehe ich da was falsch?) ist es doch klar, dass der Wert erhöht sein kann! Versuch deine Gedanken zu ordnen und vorallem dich auf dein süßes Baby zu konzentieren.... im Krankenhaus bekommen wir Krankheitsangsthasen gerne noch viel mehr angst... wenn du dann zuHause bist, vergeht das bestimmt schneller... ich war/ bin immer noch ganz traumatisiert von der Klink und ich war sehr oft dort (Zwillingsschwangerschaften) das triggert ohne Ende..... und wenn keine Gerinnungsstörungen bekannt sind, dann bist du sowiesso auf einer sehr guten Seite. Ich war nur beim Arzt, weil ich selbst schon Venenprobleme hatte und mein Bruder schon die 2. mittlerweile die 3. Lungenembolie hinter sich hat.... also... bitte beruhige dich!

lg und alles Gute
Vita

06.11.2013 09:54 • #16


Die haben die untersuchungen noch gemacht, weil ich wegen Atemnot ins KH bin.
Dann in Kombination mit der erhöhten D'Dimere, deswegen. Ok die haben eig nur vorgehabt, ekg, echonund duplex zu machen, auf das MRT bzw die Angio hab ich bestanden, weil ich keine Ruhe hatte.
Das war aber VOR der op, also dem Ks, da war alles unauffällig.
Nur habe ich jetzt, NACH dem ks schon wieder diese Atemnot und Ruecken schmerzen und totale Panik, dass sich jetzt eine Embolie habe, weil ja nach ops das Risiko wieder hoch ist
Und die Aerzte sind da halt anderer Ansicht. Mir zum Gefallen wurde die Sauerstoff Sättigung kontrolliert und nochmal ein ekg geschrieben. O.B. Die Aerzte verstehen meine Panik nicht, fuer die ist das ausgeschlossen, fuer mich aber eben nicht, weisst ja bestimmt was ich meine? Vielleicht haben die was ubersehen oder machen zu wenig Untersuchungen etc....
Und die Atemnot ist ja da, das bilde ich mir ja nicht ein.


Grüße

06.11.2013 11:52 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

aber nach einer SS ist doch im Bauch immer noch nicht wieder alles am alten Platz, das dauert doch... und vielleicht bist zu angespannt und achtest zu sehr auf deinen Atem, was dich kürzer atmen lässt und somit falsch, das kann atemnot auslösen.... der Rücken ist vielleicht durch die SS und durch die PDA schwer in Mitleidenschaft gezogen.....

so würde ich es versuchen mir zu erklären.. und wenn wirklich was sein sollte, du bist doch im KH, da ist doch fix jemand zur Stelle, der dir dann hilft. Noch besser gehts doch nicht... Versuch dich doch mal zu entspannen.. einen Entspannungstee trinken, Buck lesen, schlafen... versuche deine Energie zu bündeln, die brauchst du jetzt dann fürs Baby - glaube mir!

Hoffe, du bist wenigstens trotzdem eine einigermaßen stolze Mama das kannste nämlich sein...

warum hast du eigentlich ein sectio bekommen?

06.11.2013 19:20 • #18


Ich achte ja nicht darauf, das ist dann auf einmal da.
Heute Nachmittag war das ganz furchtbar, Atembeklemmung und Schweißausbruch.
Wieder denk ich da an LE. Jetzt gerade eben war der Arzt nochmal da, weil dieses Gefühl nicht nachlässt und er hat doch nochmal Blut abgenommen und dann mal schauen.Und ekg.

Die Sectio hatte ich, weil die Kleine in der 37 Woche geholt wurde.
Pda hatte ich nicht, hatte Spinale, aber auch nicht gerade angenehm, die op war schrecklich.


Gruesse

06.11.2013 22:28 • #19


ja, eine Sectio ist immer schrecklich, ich hätte sie auch gerne anders gehabt, aber auch meine wurden bei 35+6 geholt.

Die typischerweise auftretenden körperlichen Symptome einer Panikattacke sind:

-beschleunigte Atmung bis zur Atemnot, einhergehend häufig mit Engegefühl in der Brust.
- Schwindelgefühl, welches häufig mit dem Gefühl einer drohenden Ohnmacht einhergeht.
-Übelkeit, Durchfall, Blähungen, Bauchschmerzen
-Beschleunigter Herzschlag mit vermehrtem wahrnehmen von Herzstolpern (Palpitationen)
-Schwitzen, Zittern
-Hitzewallungen, Kälteschauer
-Angst vor Kontrollverlust, Todesangst
- Bluthochdruck
-das Gefühl, daß die Welt um einen herum "unwirklich" wird, wie im Traum (Derealisationserleben)


wenn du wüsstest, welche Ängste ich nach der Sectio hatte, dann würdest du wissen, warum ich nun nach 2,5 Jahren so "cool" reagiere.... ich war außer mir! Lass dir doch bisschen Zeit für die neuen LEBENSPHASE! Keine Angst! Bitte!

07.11.2013 01:41 • #20



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