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Hallo liebes Forum.Ich bin neu hier lese aber schon lange mit. zu meiner Person ich bin 30 Jahr und quäle mich seit Jahren schon mit Krankheitsängsten.. Alles so wie es bei euch hier beschrieben wird.
Aktuell habe ich folgendes Problem. vor über einem Jahr habe ich eine verhärtete stelle im Mund bemerkt. ca 2 mm grosser rauer knubbel ..leider kann ich ihn selbst nicht sehen nur mit der Zunge ertasten. ich War vor einem Jahr damit im Krankenhaus bei hno Spezialisten die draufgeschaut haben und sagten ich soll mir keine Gedanken machen..da wäre zwar was aber es sähe unauffällig aus und weitere massnahmen seien unverhältnismässig (biopsie).. leider war ich damals so in Angst das ich nicht weiter nachgefragt habe was es denn nun wirklich ist.. jetzt kam vor kurzem wieder die angst es könne doch was bösartiges sein.. und die Angst ist ziemlich schlimm und zerstört mir den Alltag. . meine frage an euch.. findet ihr es sei besser nochmals einen hno arzt aufzusuchender sich das ganze anschaut? Oder ist es besser die angst auszusitzen - Ablenkung und din damalige nichtssagende Diagnose so hinzunehmen? Also din verhärtung ist noch da ..aber hat sich soweit ich das mit der zunge spüre nicht verändert

ich Danke euch für das Lesen
und wünsche einen schönen Abend

19.11.2018 19:04 • 20.11.2018 #1


7 Antworten ↓


Hallo und willkommen im Forum,

ich habe auch einen Knubbel am Zahnfleisch. Man kann ihn sehen und ich fühle ihn auch mit der Zunge. Nachdem ich das das erste mal entdeckt hatte, hatte ich natürlich als Hypochonder sofort Angst, dass es etwas schlimmes ist. Da es sich aber seit Monaten nicht verändert hat, gehe ich davon aus(vielmehr hoffe ich es), dass es nichts schlimmes ist.
Bei dir hat ja sogar ein Arzt drauf geguckt und Entwarnung gegeben und es hat sich ja auch seit längerer Zeit nichts verändert, wie du schreibst. Ich denke, dass du dir da keine Sorgen zu machen brauchst. Wenn es dich beruhigt, kannst du ja nochmal zum Arzt gehen, aber nachdem was du hier beschreibst, halte ich das für unnötig.

Gruss
Markus

19.11.2018 19:27 • x 1 #2



Richtiges Verhalten bei Krankheitsangst

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Ich Danke dir für die Antwort. diese Ängste sind der Wahnsinn. Man muss nicht unbedingt wissen was es ist. vielleicht ist es etwas angeborenens und schon immer da gewesen.Wenn die Ängste kommen sind sie halt sehr stark und egal was man darüber weiss es fällt schwer nicht darin unter zu gehen

19.11.2018 19:32 • #3


Zitat von Rettungsboot:
Ich Danke dir für die Antwort. diese Ängste sind der Wahnsinn. Man muss nicht unbedingt wissen was es ist. vielleicht ist es etwas angeborenens und schon immer da gewesen.Wenn die Ängste kommen sind sie halt sehr stark und egal was man darüber weiss es fällt schwer nicht darin unter zu gehen


Ja, genau so geht es mir auch. Ich bin ein Meister darin mir Sorgen über alltägliche Dinge zu machen, die die Gesundheit betreffen. Heute war ich z.B. mit meinen Eltern unterwegs. An einem Bahnhof mussten wir durch die Unterführung. Als wir die Treppe hochgingen, ist mein Vater gestolpert. Es ist zwar gefallen, hat sich aber Gott sei Dank nicht verletzt. Passiert jedem mal. Und ich? Richtig! Ich mache mir Sorgen nach dem Motto: Was wenn das jetzt ein Anzeichen für eine Krankheit ist?

Von daher, ich weiss wie du dich fühlst bzw. kann mich sehr gut in dich hineinversetzen, da es mir genau so geht. Dinge, die wahrscheinlich schon immer da waren und total alltäglich sind, werden auf einmal bedrohlich wahrgenommen. Warum das so ist? Keine Ahnung!

Gruss
Markus

19.11.2018 19:55 • #4


Wie fing das bei dir an? Wenn ich fragen darf.
ich hab in der Kindheit schon paar mal sehr schlechte Erfahrungen mit Ärzten gerhabt.hatte im Prinzip weniger schlimme Erkrankungen die aber nicht diagnostiziert wurden und sich dann dadurch in die Länge zogen.Hirnhautentzündung und eine bakterielle Leberentzündung mit ca 15 Jahren Alles zum Glück heute abgeheilt. ich glaube dadurch ist das Vertrauensverhältnis zerstört worden. danach fing es dann an ich hab nicht mehr an das geglaubt was die Ärzte mir sagen - Internet - Google als LösungStundung benutzt. Wie das endet ist ja jedem hier bewusst

19.11.2018 20:11 • #5


Phibie88
Ja, genau so geht es mir auch. Ich bin ein Meister darin mir Sorgen über alltägliche Dinge zu machen, die die Gesundheit betreffen. Heute war ich z.B. mit meinen Eltern unterwegs. An einem Bahnhof mussten wir durch die Unterführung. Als wir die Treppe hochgingen, ist mein Vater gestolpert. Es ist zwar gefallen, hat sich aber Gott sei Dank nicht verletzt. Passiert jedem mal. Und ich? Richtig! Ich mache mir Sorgen nach dem Motto: Was wenn das jetzt ein Anzeichen für eine Krankheit ist?


Hi Markus, du sprichst mir aus der Seele....
Ich war am Wochenede einkaufen... da ist mir doch glatt die Nudelpackung aus der Hand gerutscht...
Ich glaube mehr muss ich dazu nicht schreiben, oder....?
Es ist teils zum verrückt werden...

20.11.2018 11:14 • #6


Hallo zusammen,

Zitat von Rettungsboot:
Wie fing das bei dir an? Wenn ich fragen darf.


Eine gewisse Grundsorge hatte ich schon immer. Als Kind hatte ich zB. mal tierische Angst, dass ich mein Gaumenzäpfchen verschlucken könnte . Ebenfalls als Kind habe ich eine Reportage über Skiläufer gesehen. Dabei hat sich einer den Arm gebrochen und was hatte ich? Jawohl, Angst mir auch den Arm zu brechen. In kindlicher Fantasie allerdings nicht durch einen Sturz, sondern im Bett, wenn ich meinen Kopf auf den Arm ablege...

Später war es halt so, dass man immer wieder von Krankheiten hört oder in den Medien etwas mitbekommt. Arztserien sind zB. totales Gift. Die einzige Arztserie, die ich gucke ist Familie Dr. Kleist. Die habe ich schon als Jugendlicher mit meinen Eltern zusammen gesehen und das Familienleben, welches in der Serie gezeigt wird, ist immer ganz nett anzusehen. Und früher habe ich mal die Schwarzwaldklinik geguckt. Wenn man die Krankheiten ausblendet auch eine schöne Serie. Vor allem die Landschaft und die Sprüche von Oberschwester Hildegard und dem Zivi Micha waren immer lustig.

Aber zurück zum Thema: Nachdem ich mal Blut am Stuhl entdeckt hatte, wurde es bei mir richtig schlimm. Ich war quasi schon am sterben. Zunächst dachte ich natürlich an das schlimmste, später ging ich davon aus, dass ich wohl zu stark gepresst hatte. Das ganze ist nun auch schon rund 7 Jahre her und von daher gehe ich davon aus, dass es keine schlimme Ursache hatte.
Naja, jedenfalls fing ich damals an zu googeln und damit nahm das Unheil seinen Lauf. Immer wenn ich ein Symptom bei bemerke, dann fange ich an zu googeln. Es gab schon Fälle, da hat es mich tatsächlich beruhigt, aber meistens wird es schlimmer. Von daher versuche ich die Finger davon zu lassen. Gelingt mir aber leider nicht immer.

Zitat von Phibie88:
Hi Markus, du sprichst mir aus der Seele....
Ich war am Wochenede einkaufen... da ist mir doch glatt die Nudelpackung aus der Hand gerutscht...
Ich glaube mehr muss ich dazu nicht schreiben, oder....?
Es ist teils zum verrückt werden...

Sorry, aber als ich das gelesen habe, musste ich schon lachen. Genau so geht es mir nämlich auch. Total harmlose Sachen werden total überbewertet bzw. falsch interpretiert und man bekommt Angst. Es sind ja eigentlich Dinge, die jedem mal passieren, aber bei uns startet gleich die Panik. Ich habe manchmal das Gefühl in meinem Kopf ist so ein kleines Männchen, dass nur darauf wartet den Alarmknopf zu drücken.
Jeder vergisst ja mal was, stolpert mal oder hat hier und da mal Schmerzen. Nur wenn ich oder ein Mensch, der mir besonders nahe steht sowas hat, dann kommen direkt die Sorgen und Gedanken. An harmlose Ursachen denkt man dann natürlich nicht. Nein, nein! Man geht immer gleich vom schlimmsten aus.

Kann man da nicht irgendwie mal ein Update im Hirn machen, damit dieser Softwarefehler mal beseitigt wird?

Gruss
Markus

20.11.2018 18:51 • #7


Auf der arbeit Blut im Stuhl. so ist es in meiner Erinnerung auch. das war der Auslöser der das fasst zum überlaufen brachte.
dann kam Blut beim husten Blut im Urin und Sper.
Alles ohne schlimme befunde und waren damals nur Entzündungen oder zu viel gehustet.
und da war sie die angst und blieb seit nun her

20.11.2018 19:06 • #8




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