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Hallo,
als Neuling (weiblich 49J.) habe ich direkt eine Frage...
Habe am 10.05.2017 plötzlich Durchfall bekommen. Habe es anfangs auf einen Infekt geschoben aber habe jetzt nach fünf Wochen immer noch Probleme.
Zwischendurch heftigste Magen-Darm- Geräusche und Bewegungen, breiiger Stuhlgang oftmals nach dem Essen, zwischendurch mal halbwegs normal geformt, fürchterliches Aufstoßen bis ca. 1/2 nach dem Essen, einmalig "falschen Freund" auf der Toilette gehabt, Apetitmangel aber auch Heißhunger und stechen und leichte Schmerzen rechts unterhalb vom Rippenbogen.
Keine Abneigung gegen Lebensmittel, kein Fieber, kein Nachtschweiß, kein offensichtliches Blut am Stuhl, Leberwerte ok, Lipase ok, alkalische Phosphate ok, US Oberbauch alles ok, keine familiäre Vorbelastung.
Montag nun zur Magen- Darmspiegelung!
Habe keine Angst vor der Untersuchung aber vor dem Ergebnis das es Krebs ist......
Kann mich jemand beruhigen?
Sorry, das es so lang geworden ist....

13.07.2017 21:09 • 24.01.2019 x 1 #1


29 Antworten ↓


Minkalinchen
Herzlich Willkommen!

Diese Symptome müssen nicht gleich das Schlimmste bedeuten.
Ängste/Stress z.B. können das auch ausmachen, es ging mir mal so.
Ich hatte abwechselnd Durchfall und Verstopfung, das hat sich dann
wieder gelegt.
Vielleicht sind es auch die Wechseljahre?, das kommt mir ebenfalls bekannt vor, von
wegen Heißhunger und Appetitlosigkeit.

Die Spiegelungen würde ich machen lassen, dann hast du Gewissheit, die sind harmlos.
LG

13.07.2017 21:34 • x 1 #2



Panische Angst vor Darmkrebs

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Hallo Magdalene ...

Dein Thread hier ist ja schon eine Weile her ...
Ich hoffe ... die MDS ist ohne Befund verlaufen ...
Wie geht es Dir jetzt ?

LG

30.12.2017 01:49 • #3


Hallo alle zusammen
Ich bin 33 weiblich und habe so panische Angst vor Darmkrebs.
Alles fing vor ca. 10 Monaten mit einem ständigen druck am After an ich dachte andauernd ich muss auf Toilette und es kam nur Schleim mit etwas Stuhl. Dazu fühle ich von Becken bis zum Unterleib einen harten Strang der mal dicker ist dann mal kleiner.
Ab zum Arzt Ultraschall, Stuhlprobe, Großes Blutbild alles bestens.
Kurz darauf waren alle Beschwerden wieder weg.
Doch nun kommen diese Beschwerden in Schübe alle 4-8 Wochen wieder das letzte mal war auch Blut und Schleim nach dem Stuhlgang am Papier darauf bin ich sofort zum Arzt......... ist nix nur Hämorrhoiden und gereizte Schleimhaut.
Jetzt habe ich schon 9 Tage wieder schleimigen Stuhlgang.
Mal sehr weicher Stuhl dann einmalig gelber Durchfall mit viel Schleim.
Dazu kommen links im Unterbauch(Becken bis schambein) so 3-4 mal am Tag ein stechen und Druck Gefühl.
Blubbern mehrmals am Tag fast nur links...
Abends habe ich auch immer so Blähungen aber nur im Unterleib und muss etwas Luft ab lassen danach ist es auch besser.
Das merkwürdige es ist immer erst abends mit den Blähungen.
Darauf bekomme ich immer wahnsinnige Panik Herzklopfen und denke das schlimmste habe das Gefühl wenn ich Panik Angst habe das die Symptome schlimmer sind.
Ich halte das nicht mehr aus habe so Angst vor Darmkrebs meine Ärztin meint ich solle den Gedanken so schnell wie möglich beiseite schieben.
Sorry für die Schreibfehler aber ich schreibe gerade so in Panik.
Liebe Grüße Jasmina

12.08.2018 12:04 • #4


Bauer-Jani
Hallo Jasmina,

wenn du mehrmals durchgecheckt wurdest, wirst du mit Sicherheit keinen Darmkrebs haben!
Es kann auch an der Galle liegen, hatte solche Art an Stuhlgang auch ne Weile und bei mir war es die Galle.

Hoffe diese Antwort beruhigt dich ein wenig.

Liebe Grüße

12.08.2018 12:09 • x 1 #5


petrus57
Wurde denn noch keine Darmspiegelung gemacht?

In deinem Alter ist Darmkrebs eher unwahrscheinlich.

12.08.2018 12:10 • #6


Fuzz
Einmaliger gelber Stuhlgang (wie sie schreibt) muss nicht mit der Galle zusammenhängen.
Jasmina, bist du sicher, dass es gelb war und nicht hellbraun? Die Stuhlfarbe hängt oft mit der Ernährung zusammen. Wie ernährst du dich denn? Wurdest du auf Unverträglichkeiten getestet?
In einem Punkt schließe ich mich meinem Vorredner aber sofort an: Du hast bestimmt keinen Darmkrebs, du wurdest gründlich untersucht.
Alles Gute!

12.08.2018 12:13 • #7


Hallo und danke für die Antworten.
Nein es wurde noch keine Darmspieglung gemacht, da ich so panische Angst vor der Diagnose habe schiebe ich das immer vor mir hin
Soll morgen nochmals eine Stuhlprobe abgeben....und Ende Oktober nach dem ich von meinem Urlaub zurück bin ein paar Tests auf Unverträglichkeiten machen.
Ach es wäre alles nicht so schlimm wenn dieser Druck auf meiner linken Seite nicht so wäre
Man liest überall auf meine Symptome Darmkrebs.
Ich träume nachts schon davon das der Arzt zu mir sagt es tut mir leid sie haben krebs.

12.08.2018 12:17 • #8


Zitat von Fuzz:
Einmaliger gelber Stuhlgang (wie sie schreibt) muss nicht mit der Galle zusammenhängen.
Jasmina, bist du sicher, dass es gelb war und nicht hellbraun? Die Stuhlfarbe hängt oft mit der Ernährung zusammen. Wie ernährst du dich denn? Wurdest du auf Unverträglichkeiten getestet?
In einem Punkt schließe ich mich meinem Vorredner aber sofort an: Du hast bestimmt keinen Darmkrebs, du wurdest gründlich untersucht.
Alles Gute!


Eventuell war er einfach auch hellbraune.... er ist leicht ins gelbe übergegangen.

12.08.2018 12:19 • #9


Fuzz
Wobei man auch sagen muss, dass der Stuhl durch das Bilirubin auch mal gelb wirken kann. Zum Beispiel beim Abwischen wird der Stuhl verdünnt, daher sind die Spuren auf dem WC-Papier mitunter gelb. (Sorry, für die blumige Beschreibung.)

12.08.2018 12:22 • x 1 #10


Ich muss sagen das ich mich die letzten Monate gar nicht so gesund ernährt habe.
Mal Mc Donald mal da ein Döner etc.
Ansonsten ernähren ich mich die letzten Tage wieder gesund.
Morgens Haferflocken mit Laktosefreier Milch, mittags ein vollkornbrötchen mit Hähnchen Gurke und Salat.
Abends bekomme ich im Moment nix runter vor lauter Angst.

12.08.2018 12:22 • #11


Fuzz
Vergiss bitte auch nicht, dass deine permanente Angst und Anspannung sich auch deutlich auf die Verdauung auswirken können.

12.08.2018 12:23 • #12


Das mit der Angst und Verdauung gebe ich dir vollkommen recht.
Aber dieses drücken und stechen am Becken Richtung Unterleib machen mir am meisten Angst.
Beim Frauenarzt war ich schon ein paar mal da ist alles ok.
Hatte dieses Jahr auch zwei Bauchspiegelungen wegen einer Zyste.
Ansonsten war da alles bestens.

12.08.2018 12:32 • #13


Fuzz
Wenn alles auch frauenärztlich abgeklärt wurde - umso besser. Und die Zyste ist ja auch in Beobachtung.

Ich würde an deiner Stelle mal, wie gesagt, Atemtests bzgl. Unverträglichkeiten machen lassen (Laktose, Fruktose, Sorbit) und auf Glutenunverträglichkeit (Bluttest) - aber bitte vom Arzt, nicht mit Schnelltests aus der Apotheke.

Was sich mir auch noch in die Gedanken einschleicht beim Lesen deines ersten Beitrags, ist die Möglichkeit, dass du vielleicht Darm-Divertikel haben könntest, diese kleinen Ausstülpungen. Sehr viele Menschen haben das. Ich übrigens auch. Unangenehm wird es nur, wenn sich diese Divertikel entzünden. Jedenfalls erinnert mich deine Beschreibung mit dem harten Strang im linken Unterbauch daran.
Sorry, dass ich hier so mutmaße - es soll aber eher zu deiner Beruhigung dienen und nicht neue Ängste triggern. Für mich wäre das jedenfalls eine mögliche Erklärung und man könnte danach suchen. Dazu wäre aber eine Darmspiegelung nötig, für die du dich übrigens komplett ins Reich der Träume schicken lassen kannst, dann bekommst du überhaupt nichts mit. (Ich verstehe deine Angst aber - ich hatte selber auch noch keine, bei mir wurde die Divertikulose durch ein CT festgestellt). Und ganz wichtig: Mit Darmkrebs hat das alles null zu tun.

EDIT: Lass vielleicht das Vollkornbrötchen erst mal weg und esse nichts mit Körnern.

12.08.2018 12:39 • #14


Danke Fuzz für deine Antwort.
Das mit den Divertikel habe ich bei meiner ersten Hausärztin natürlich auch mal angesprochen.
Sie meinte da hätte man höllische Schmerzen und nicht einfach nur so eine Walze die mal dick und mal fast weg ist.
Wiederum muss ich sagen, das die Walze immer wenn ich diese Schübe habe vermehrt dick ist.
Habe mittlerweile eine neue Hausärztin und als ich ihr am Dienstag diese Walze spüren lassen wollte war sie natürlich nicht da.
Diese Tests die du erwähnt hast werde ich definitiv nach meinem Urlaub machen.
Kurze Frage: können so Unverträglichkeiten von heute auf morgen einfach kommen ? Ich hatte das früher nicht.

12.08.2018 12:47 • #15


Zitat von Fuzz:
Wenn alles auch frauenärztlich abgeklärt wurde - umso besser. Und die Zyste ist ja auch in Beobachtung.

Ich würde an deiner Stelle mal, wie gesagt, Atemtests bzgl. Unverträglichkeiten machen lassen (Laktose, Fruktose, Sorbit) und auf Glutenunverträglichkeit (Bluttest) - aber bitte vom Arzt, nicht mit Schnelltests aus der Apotheke.

Was sich mir auch noch in die Gedanken einschleicht beim Lesen deines ersten Beitrags, ist die Möglichkeit, dass du vielleicht Darm-Divertikel haben könntest, diese kleinen Ausstülpungen. Sehr viele Menschen haben das. Ich übrigens auch. Unangenehm wird es nur, wenn sich diese Divertikel entzünden. Jedenfalls erinnert mich deine Beschreibung mit dem harten Strang im linken Unterbauch daran.
Sorry, dass ich hier so mutmaße - es soll aber eher zu deiner Beruhigung dienen und nicht neue Ängste triggern. Für mich wäre das jedenfalls eine mögliche Erklärung und man könnte danach suchen. Dazu wäre aber eine Darmspiegelung nötig, für die du dich übrigens komplett ins Reich der Träume schicken lassen kannst, dann bekommst du überhaupt nichts mit. (Ich verstehe deine Angst aber - ich hatte selber auch noch keine, bei mir wurde die Divertikulose durch ein CT festgestellt). Und ganz wichtig: Mit Darmkrebs hat das alles null zu tun.

EDIT: Lass vielleicht das Vollkornbrötchen erst mal weg und esse nichts mit Körnern.




Was wäre da die beste Nahrung? Ich dachte immer Ballaststoffe würden gut sein für die Verdauung etc. Da mein Stuhlgang durch die Haferflocken endlich mal ohne Schleim war. Zwar noch sehr weich aber immerhin kein Schleim dabei.

12.08.2018 12:54 • #16


Fuzz
Ja, Unverträglichkeiten können von heute auf morgen kommen... und sie können auch irgendwann wieder verschwinden.
Ich z.B. habe eine Sorbitunverträglichkeit und reagiere empfindlich, wenn ich Äpfel, Dörrobst, Fertigkuchen etc. esse.

Zu den Divertikeln:
Ich will ja ungern einer Hausärztin widersprechen, aber man hat nicht unbedingt höllische Schmerzen, wenn man Divertikel hat. Sagte sie es so?
Es gibt die DivertikulOSE, die bloß das Vorhandensein von Divertikeln diagnostiziert. Habe ich z.B., und ich spüre sie auch hin und wieder. Eine Walze im Unterbauch habe ich dabei aber eigentlich nicht, was man bei mir aber ohnehin schwer sagen könnte, da ich Bauchfett habe. Bei schlanken Personen ist diese Walze eher zu spüren. Ich kenne aber auch dumpfes Stechen und Drücken in dem Bereich.
Und dann gibt es die DivertikulITIS, die geht tatsächlich mit starken Schmerzen einher und muss in jedem Fall auch akut behandelt werden, da sind die Divertikel dann entzündet. Hatte ich z.B. noch nie, zumindest nicht wissentlich.
Oft machen die Divertikel niemals größere Probleme, manchmal werden sie aber auch größer und irgendwann zum Problem.
Aber wie gesagt, das ist alles nur eine Option.

Zu den Ballaststoffen:
Die sind grundsätzlich gut, aber wenn jemand solche Verdauungsprobleme wie du zur Zeit hat, sollte der Darm nicht zusätzlich gereizt und belastet werden. Oft muss er sich mit Körnerzeug richtig plagen, denn nicht jeder Mensch kann Vollkorn gut verdauen. Ich würde erst mal auf Weiß- oder Schwarzbrot ausweichen. Oder du lässt Brot erst mal weg, denn wenn sich deine Problematik dann verbessert, würde das wieder das Gluten in Verdacht bringen. Aber das ist nur Spekulation.
Es ist schon gut, wenn du leicht verdaulich isst, aber mute deinem Körper bzw. Darm nicht zuviel Arbeit durch zuviel Ballaststoffe zu. Aber experimentiere ruhig erst mal weiter, was dir gut tut... aber lass, wie gesagt, erst mal besser das Vollkornbrot weg.
Was du übrigens auch noch versuchen kannst, sind Flohsamenschalen aus dem Reformhaus. Die verbessern die Verdauung nachhaltig und haben keine Nebenwirkungen, soweit ich weiß. Wichtig ist nur, dass du genug dazu trinkst. Aber Trinken ist ohnehin wichtig.

12.08.2018 13:07 • #17

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Misplaced Childhood
Ich ticke ähnlich wie Du . Ich habe z.B. in solchen Phasen u.a. mir Altersstatistiken aus dem Web rausgesucht
In der Altersgruppe 15 - 34 erkranken ca. 150 Frauen in ganz Deutschland mit 82,5 Mio Einwohner .
Von den 150 ist bei fast allen in der Familie ein Verwandter ersten Grades in einem ähnlich jungen Alter von dieser Krankheit betroffen gewesen (genetische Veranlagung). Das würdest Du wissen und hättest längst mit einem Arzt darüber gesprochen .
Ergo -> Statistisch liegt die wahrscheinlich mit 33 Darmkrebs zu bekommen bei , wie es so schön gesagt wird , bei " größer Null ".
Vielleicht findest Du meine Art es (mir) schön zu reden albern , mir hilft es auch immer ein wenig , wenngleich meine Prozentzahlen schon um einiges höher sind , aber es ist immer noch beruhigend .
Alles Gute...

12.08.2018 13:20 • x 1 #18


Danke für deine Antwort.
Das mit der Statistik sagte meine Ärztin auch so in der Art.
Und albern finde ich deine Einstellung überhaupt nicht.
Im übrigen bei uns in der Familie gibt es überhaupt niemanden mit Darmkrebs.
Das alleine beruhigt mich auch ab und zu.
Aber dann kommt die Angst halt wieder durch.....

12.08.2018 13:28 • x 1 #19


Forumbiene
Stimmt diese Statistik wirklich?
Dann würde mich diese doch gerade etwas beruhigen.
In meiner Familie gibt es keinen mit Darmkrebs, meine Mutter hatte Brustkrebs (Gentest negativ), meine Oma hatte Gebärmutterkrebs mit 40 und mit 70 dann Brustkrebs, alles gut überstanden, sie ist mit 80 an einem Ärztefehler verstorben.
Weitläufigere Verwandtschaft hatte auch Krebs, allerdings alle Gynäkologische und alle überlebt und nicht an Krebs verstorben.
Also kann ich erbliches wohl ausschließen?
Mein Hausarzt meinte, das man da wohl eher genau schauen muss als auf meinen Darm.

23.12.2018 11:07 • #20



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