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Jaspi
Hallo zusammen und Frohe Ostern

Ich bin momentan erkältet. Nase und Stirnhöhle komplett dich, seit Dienstag. Gestern war es so, das wenn ich gesprochen habe so ein dröhnen im Ohr hatte´, nur auf dem rechten. Seit gestern Abend habe ich so ein Rauschen im Ohr, mal mehr mal weniger verstärkt wird es wenn ich zb aufstehe und mich bücke. Ich hab ja so Panik vor Morbus Meniere.
Ich habe sowieso momentan vor allem extrem Panik, ich habe so viele Krankheiten in den letzten Wochen gedanklich durchgemacht, ich kann nicht mehr, bin auch fast nur noch am heulen.
Kann das mit dem Ohrenbrummen von der Erkältung kommen? Kennt ihr das?
Im Liegen merke ich es übrigens am meisten. Es ist kein Pfeifen, ein sausen oder brummen eher.

LG

05.04.2015 10:48 • 07.04.2015 x 1 #1


18 Antworten ↓


Hallo Jaspi,

Zitat:
Kann das mit dem Ohrenbrummen von der Erkältung kommen? Kennt ihr das?
Im Liegen merke ich es übrigens am meisten.


Ja, das kenne ich. Mach Dir erst mal nicht so viele Sorgen. Ich bin gerade in Behandlung in einer Schwindelklinik und kenne die Sorgen, die Du äußerst. Bei mir stehen Lagerungschwindel und eine verschleppte Entzündung im Ohr als mögliche Ursache zur Diskussion. Ich hatte auch erst Sorge, es könnte Morbus Meniere sein oder gar etwas Schlimmeres. Aber die Symptome, die Du beschreibst, kenne ich, und die Ärzte sagten, wie gesagt, dass sie von einer Ohrenentzündung herrühren können oder von Lagerungsschwindel. Was es jetzt genau bei mir ist werden die weitere Untersuchungen zeigen. Also, sei erst mal beruhigt. Wenn sich die Symptome nicht legen, dann geh mal zum Ohrenarzt, aber erst mal ruhig bleiben.
Übrigens: Ich hatte einen permanten Druck auf dem Ohr, Ohrengeräusche usw., und das schon seit ewig. Vermutlich halt eine Entzündung im Ohr. Ich habs dann mit Rotlicht probiert. Hat mir sehr geholfen. Druck ist weg, ebenso wie die Ohrengeräusche.
Gute Besserung wünsche ich Dir.

05.04.2015 10:57 • #2



Ohrenrauschen - Ich hab grad so Panik

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Jaspi
Hallo,

ich habe eine Rotlichtlampe hier. Wie oft benutzt Du die am Tag, wie lange und mit wie viel Abstand sollte man sich davor setzen?

LG

05.04.2015 11:03 • #3


Ich benutze Rotlicht zwei Mal am Tag für ca. 10 Minuten. Den Abstand erfühle ich. Sollte nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt sein, so ca. 40-50 cm.

05.04.2015 11:08 • #4


Jaspi
Ist Dir denn auch richtig schwindelig? Ich habe gelesen die Krankheit trifft auf einen von tausend ca zu. Das ist ja nicht soviel trotzdem habe ich mege Panik davor.
Es knackt jetzt auch öfters im Ohr seit dem ich inhaliert habe. Ich hoffe das ist alles nur die Erkältung und der Stress den ich habe. Ich sage mir immer so viele Krankheiten wie ich denke zu haben, kann kein Mensch auf einmal haben. Dennoch macht mir jedes Symptom momentan mega Panik.
Kennst Du das denn auch das wenn Du aufstehst oder Dich bückst das Rauschen mehr wird?
Ich habe manchmal schon das Gefühl ob es auch von der HWS kommen könnte und Verspannungen?

LG

05.04.2015 11:36 • #5


Zitat:
Ist Dir denn auch richtig schwindelig?


Ja, ich habe massive Drehschwindelattacken und Schwankschwindel. Beides macht mir richtig Angst.

Zitat:
Ich habe gelesen die Krankheit trifft auf einen von tausend ca zu. Das ist ja nicht soviel trotzdem habe ich mege Panik davor.


Das geht mir auch so. Ich habe aufgrund der Schwindelattacken erneut eine Panikstörung mit Agoraphobie entwickelt.
Die Ärzte können bei mir noch nicht genau sagen, ob es Lagerungsschwindel ist oder eine Entzündung im Ohr, weil sie nicht alle Untersuchungen machen konnten. Die Untersuchungen lösten Schwindel aus, auf die ich mit einer Panikattacke reagierte. Nächste Woche gehe ich für zwei Wochen in die Schwindelklinik. Dort wird man mir helfen, dass ich die Angst vor den Schwindelattacken verliere. Dann werden die Untersuchungen erneut gemacht, und dann kann man endgültig sagen, was genau jetzt mit mir los ist.

Zitat:
Kennst Du das denn auch das wenn Du aufstehst oder Dich bückst das Rauschen mehr wird?


Ja. Vor allem dann.

Zitat:
Ich habe manchmal schon das Gefühl ob es auch von der HWS kommen könnte und Verspannungen?


Ich kann bei mir einen klaren Zusammenhang zwischen Verspannungen und Schwankschwindel (nicht Drehschwindel) beobachten. Ebenso einen Zusammenhang zwischen Verspannungen und Ohrengeräusche wie Tinitus. Ich mache regelmäßig Muskelentspannnungs- und Muskelaufbautraining. Bringt aber nicht viel bei mir, weil ich an die Ursache für die automatisierte Verspannungen ran muss.

Das ist alles ein einziger Teufelkreislauf bei mir. Schwindel löst Angst aus. Infolge der Angst vor der Angst bzw. einer erneuten Schwindelattacke, beobachte ich mich selbst und meine Körperreaktionen ständig und bin dabei total verspannt. Ich bin total sensibel für jede kleinste Körperregung und reagiere auf jede Wahrnehmung mit Angst.

Zitat:
Dennoch macht mir jedes Symptom momentan mega Panik.


Mir auch. Ich versuche mir selber zu sagen
- Du hast das jetzt schon so viele Jahre und lebst immer noch. Kann also gar nicht so schlimm sein, wie du dir selbst einredest.
- Wenn ich mich mal nicht selbst beobachte, geht es mir erheblich besser. Wenn ich wirklich krank wäre, dann müsste ich das auch sein, wenn ich mich nicht selbst beobachte. Dem ist aber nicht so. Das zeigt mir, dass es meine Aufmerksamkeit und meine Dramatsierung meiner Körperreaktionen ist.
Wenn ich mir das sage, komme ich wieder etwas runter und schaffe es (kurzzeitig) die Angstattcke zu beenden.

Ich hoffe, dass ich die Angst wieder verliere, wenn ich weiß, was genau ich jetzt habe, ob Lagerungsschwindel oder Entzündung im Ohr. Zumindest konnte man schon mal eine neurologische Ursache ausschließen, das beruhigt mich schon mal.

05.04.2015 12:20 • #6


Jaspi
Schwankschwindel kenne ich sehr gut. Drehschwindel habe ich auch schon gehabt, allerdings dauert so ein "Anfall" höchstens 20 Sekunden. Wie lange dauert es bei Dir?
Wegen diesem Drehschwindel war ich auch schon beim Orthopäden und Internisten und beide sagten das kommt von den Kopfgelenken wenn die zu sehr verspannt sind. Wenn ich bei dem Drehschwindel nämlich den Kopf bewege geht es weg. Ich kann diese Art von Schwindel sogar bewusst auslösen, wenn ich zb den Kopf zu stark und lange seitlich abklemme. Vielleicht ist es bei Dir auch ein HWS Problem.

LG

05.04.2015 12:29 • #7


Zitat:
Wie lange dauert es bei Dir?


Der Drehschwindel dauert nur ein paar Sekunden. der Schwankschwindel mitunter Tage.

Zitat:
Vielleicht ist es bei Dir auch ein HWS Problem.


Der Schwankschwindel rührt bei mir von Verspannungen her, aber auch von der Panikstörung.
Ich denke, dass die Panikstörung der Hauptgrund ist. Hätte ich keine Angstzustände, wäre ich auch nicht so verspannt. Ich war ja lange Zeit angstfrei. Da konnte ich den Unterschied gut spüren.

Der Drehschwindel tritt immer dann auf, wenn ich die Körperposition ändere, wie Aufstehen, Busfahren, mich im Bett umdrehe, mich nach unten bücke, ... Das spricht für Lagerungsschwindel.

05.04.2015 12:38 • #8


MrsAngst
Also das Ohrenrauschen kenne ich gut in Verbindung mit dichten Nebenhöhlen. Das ist vollkommen Normal.
Konzentriere dich darauf, deine Nebenhöhlen wieder frei zu bekommen und dann wird es mit dem Ohrenrauschen auch wieder besser.
Viel inhalieren, Sinupret Tabletten futtern, Nasenspülungen und sobald es geht, schnäutzen!

05.04.2015 13:16 • #9


Jaspi
Hallo nochmal,

so nun habe ich den Salat.
Ich habe mich an einen Online Facharzt gewand und ihm mein Problem beschrieben. ER sagte mit Morbus Meniere habe das nichts zu tun. Sondern ich würde wohl eher einen toxischen Innenohrschaden haben
Aber irgendwie habe ich das Gefühl dem ist nicht so, ganz komisch, trotzdem habe ich jetzt noch mehr Panik als vorher.
WEnn ich einen Druckausgleich mache dann ist das Gefühl meist weg, auch ist das sausen nicht den ganzen Tag da. Aber es ist es schlimm wenn ich gesessen habe, aufstehe und dann mich bücke, dann rauscht es total stark im Ohr oder im Kopf oder keine Ahnung.
Kann das auch der Blutdruck sein den ich spüre und lauter höre wenn das Ohr dicht ist? Bzw. es ist ja nur leicht dicht und auch nur manchmal.

05.04.2015 18:17 • #10


Schlaflose
In den letzten Jahren hatte ich auch bei Erkältungen oft die Ohren zu, Stimmen und andere Laute waren dumpf und wurden immer mit einem Fiepen begleitet und wenn ich selbst sprach, hörte sich das ganz komisch an. Außerdem Ich hatte ich ein permanentes Brummen, meist in einem Ohr und beim Gehen hatte ich den Eindruck, ich würde bei jedem Schritt im Boden einsinken.
Ich glaube, bei dir müsste es etwas Ähnliches sein.

05.04.2015 18:30 • #11


Jaspi
Ja genauso habe ich das auch. Und wenn ich wie gesagt einen Druckausgleich mache und es klackt im Ohr ist alles wieder gut.
Bist Du damit zum Arzt gegangen oder nimmst Du es hin?

05.04.2015 18:34 • #12


Schlaflose
Deswegen war ich nie beim Arzt. Nach ein paar Tagen war es auch immer weg.

05.04.2015 18:50 • #13


Hallo Jaspi,

was mir hilft ist mich daran zu erinnern, wie es früher war, als ich noch keine Panikstörung hatte. Da hatte ich bei Grippe auch das Gefühl von Druck auf den Ohren, Ohrengeräusche usw. Das ist normal bei einer Grippe. Und ich erinnere mich daran, dass die Symptome verschwanden als die Grippe verschwand.

Was Ferndiagnosen übers Internet angeht, ... nun, ich habe da einiges drüber gelesen, u.a. auch, dass das Internet nicht gerade gut für Hypochonder oder Panikpatienten ist. Ich kenne das auch von mir, mich verrückt machen lassen von Dr. Google oder Menschen, die übers Internet Ferndiagnosen stellen, ohne einen gesehen zu haben. Heute distanziere ich mich von solchen Ferndiagnosen. Ich warte erst mal ab, wie sich meine Symptome so entwickeln. Wenns nicht besser wird, dann gehe ich zum Arzt. Der sieht mich dann, kennt mich, ... und kann bei mir zuverlässiger diagnostizieren.

Ich würde erst mal das Naheliegenste in Erwägung ziehen als Erklärung, nämlich die Grippe. Koch dir einen leckeren Tee, lies ein schönes Buch, ... versuch mal an was anderes, schönes zu denken und kurier Deine Grippe aus. Wenn Du nach Abklingen der Grippe immer noch dieselben Ohrenprobleme hast, dann würde ich mal zum Arzt gehen.

05.04.2015 19:11 • #14


Ich würde das erst mal auf die Erkältung schieben. Habe dieses Rauschen oder dumpfe Gefühl im Ohr auch oft, wenn ich erkältet bin und danach verschwindet es wieder. Meistens hilft mir Schlucken oder Husten, allerdings nicht immer und nicht lange.
Um Morbus Meniere würde ich mir an deiner Stelle (noch) keine Sorgen machen. Mein Mann hat das und kann bei einem Anfall durch den Schwindel keinen halben Meter geradeaus laufen. Das ist viel, viel schlimmer als wir es uns mit unserem psychosomatischen Schwindel vorstellen können und wenn deine Ohren durch die Erkältung beeinträchtigt sind, kann das auch Schwindel auslösen. Und selbst wenn du es hättest, gibt es Tabletten dagegen, die kaum Nebenwirkungen haben und super helfen - jedenfalls bei meinem Mann. Der ist ohne Anfall, seit er die nimmt. Bis zur Diagnose ist es aber ein langer Weg. Wenn du dir unsicher bist, geh einfach mal zum HNO-Arzt. Es ist sicher nicht so schlimm, wie du denkst.

05.04.2015 19:13 • #15


Jaspi
Sorry ich nochmal. Also gestern beim einschlafen war es die ganze Zeit da. Ich bin heute Nacht mehrfach wach geworden, da war es komplett weg
Also ich merke es am meisten wenn ich mich bücke wie gesagt, es hört sich dann wie so ein Blutrauschen an, aber eben nur rechts. Falls eben gerade jemand beim lesen Mitleid haben sollte und 30 Sekunden Zeit haben sollt, vielleicht könnte derjenige sich mal eben bücken über ein paar Sekunden und mal schauen ob es auch rauscht? Mich verunsichert es das es nur rechts ist und ich links es nicht merke.
Und ich merke es auch nicht immer. Könnten das doch Verspannungen sein die die Muskeln verkrampfen und dann hört man das alles intensiver?
Ich habe heute gegoogelt und bin bei dem pulssynchronen Tinnitus gelandet, da steht was von Gefäßmissbildungen und Aneurysma, ist ja sowieso meine Hauptangst. Letztes Jahr wurde ja erst ein Ultraschall der Halsschlagadern gemacht, dann kann es das doch nicht sein?
Ach man seit Wochen schon drehe ich wegen jedem kleinen Mist völlig durch. Ich kann doch jetzt nicht wieder zum Arzt gehen, ich war vor einer Woche erst da wegen Thrombose Die natürlich auch nur in meinem Kopf existierte.

LG

06.04.2015 14:09 • #16


MrsAngst
Also ich hab mich mal gebückt, ich hab kein direktes rauschen aber so ein wenig schon, ich glaube aber sowas ist vollkommen normal.
Hör auf dich Irre zu machen, du bist Erkältet hast es mit den Nebenhöhlen, Nase, Ohren, Hals, Augen sind miteinander verbunden, ist also durch eine Sinnitus (Nebenhöhlenentzündung) druck drauf, kann sich das schnell auch auf die Ohren auswirken obwohl mit denen alles ok ist
Du hast keine komischen Kopfkrankheiten! Du bist Krank, das ist normal das es dann in den Ohren rauscht vorallem gerne Einseitig! Wenn die rechten Nebenhöhlen mehr zu sind dann geht der Druck auch aufs rechte Ohr.

Lass deine Angst nicht zu, denke logisch nach! Du bist krank, deine Nase und alle Nebenhöhlen sind zu weil deine Schleimhäute durch einen Infekt anschwellen dazu kommt noch das die Nebenhöhlen oft dicken Schleim erzeugen, der nicht richtig ablaufen kann das erzeugt Druck der sich auf die Ohren auswirkt, es ist nichts schlimmes. Glaube mir das geht weg sobald deine Nase wieder komplett frei ist.

06.04.2015 17:12 • #17

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Jaspi
Hallo

vielen Dank für Deinen Beitrag. Jedes mal wenn seit gestern die Angst hoch kommt, sage ich mir, Nein Du hast keine komischen Kopfkrankheiten. Sehr gut, danke.
Gestern Nachmittag bis zum Abend war das brummen komplett weg, Abends vorm Fernseher kam es dann wieder, hört sich an wie eine zu laute Maschine irgendwie. Über Nacht ist es wieder weg gegangen. Was schlimmes kann es sowieso ja schon mal nicht sein, das kommt und geht ja nicht.

LG

07.04.2015 08:19 • #18


MrsAngst
Ich glaube du hast die Angst gut im Griff, du hast nämlich wirklich Recht damit, wenn es was schlimmes wäre würde es nicht weggehen. Wie geht es dir denn mit deiner Erkältung?

07.04.2015 23:33 • #19



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