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dita
Hallo, ich habe seit 1 Woche zucken im linken Bein. Die Wade vibriert und es zuckt in den Fuß und den Oberschenkel. Wenn ich mich drauf konzentriere zuckt es auch an diversen anderen Stellen am Körper .....aber dauerhaft mit sekundenpausen in der linken Wade. Ich weiß, dass ich unter einer angststörung leide, habe schon so viele arztbesuche hinter mir, wegen ständig neuer Probleme. Jetzt ist es das zucken und ich bin verzweifelt. Eigentlich brauch ich meinen Hausarzt gar nicht aufsuchen. Denke er belächelt meine Angst. Aber ich weiß mir nicht zu helfen, muss funktionieren. Meine Kinder brauchen eine Mama die geistig nicht ständig auf einer Angstwelle schwebt.
Kennt jemand das Zucken über so viele Tage hinweg?

Vielleicht kann ich es mal ohne arztbesuche, Röntgen oder mrt schaffen...

Lg
Dita

02.06.2014 05:44 • 05.06.2014 #1


17 Antworten ↓


Ja, Muskelzucken kenne ich, Wade, Oberarm, auch Zucken im Augenlid, auch über längeren Zeitraum.

Kommt durch die hohe Anspannung im Körper. Machst Du Entspannungsübungen ?

LG

02.06.2014 08:02 • #2



Muskelzucken in der linken Wade seit 1woche Hilfe

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dita
Nein eigentlich nicht ... Kann mir dafür die Zeit nicht richtig nehmen.
Das Zucken ist mir nicht unbekannt aber immer wieder im gleichen Bein und egal wann, zum einschlafen, nach dem aufwachen...und eben schon eine Woche...das irritiert mich total.
Da es im Ruhezustand am stärksten zu spüren ist, laufe ich eher noch unruhiger umher

02.06.2014 08:27 • #3


Hatte ich aber auch immer an den gleichen Stellen, es ist wichtig das Du Dir Zeit für Dich frei schaufelst.

Weiß wie das ist mit Kindern, aber wenn Du funktionieren sollst musst Du auch was für Dich tun, ein Auto läuft auch nicht ohne Sprit.

Ja, ich weiß ist immer leichter gesagt wie getan, ich habe meine Bedürfnisse damals solange ignoriert bis ich für ziemlich lange Zeit auf der Nase lag.


LG

02.06.2014 08:43 • #4


Hallo,

sprich mal mit deinem Arzt....nicht über das Muskelzucken, sondern über deine Angst. Jeder Hausarzt muß Fortbildungen machen für psychosomatische Grundversorgung. Eigentlich sollte er es begrüßen, wenn du erkennst, dass du Ängste hast und diese angehen möchtest. Hat er kein Verständnis und nimmt dich nicht ernst, solltest du überlegen, ob das der richtige Arzt ist. Wenn du mit ihm über deine Situation gesprochen hast, kannst du ihm auch besser vertrauen. Es ist nicht lächerlich. Du hast dir das nicht ausgesucht. Du hast Beschwerden (Angst) und brauchst Hilfe. Und du schaffst das und dann hast du auch wieder ganz viele schöne Erlebnisse mit deinen Kindern!

02.06.2014 10:10 • #5


Ach, P.S. Zeit nehmen...

wer sich nicht täglich ein wenig Zeit für seine Gesubdheit nimmt, muß sich irgendwann viel Zeit für seine Krankheit nehmen.....


-wieviel Zeit kostet ein einziger Arztbesuch?
-wieviel Zeit geht für deine Sorgen drauf?

Ich finde es aber super, dass du es diesmal ohne Arzt schaffen willst. Sag dem Muskelzucken, okay, habe dich gesehen, aber jetzt ist es gut, habe keine Zeit für dich....

02.06.2014 10:15 • #6


Schlaflose
Versuche es mit Magnesium. Das hilft mir immer, wenn ich Zuckungen habe.

02.06.2014 10:56 • #7


dita
Vielen Dank, dass ihr antwortet, obwohl das Thema nicht neu ist hier im Forum.
Magnesium nehme ich nun seit 4 tagen, aber wunder erwarten ist vermutlich zu früh. Der arztbesuche bin ich so müde, denke aber immer aufs neue es geht nicht ohne. Leider ist es so schwierig einen guten Therapieplatz zu finden. Mein Anlauf vor 3 Jahren ist aus Mangel an freien Plätzen gescheitert und besser wird es leider nicht.

Auch macht es mich sauer, dass ich es nicht allein schaffen kann, immer wenn wieder ruhe einzukehren scheint kommt etwas neues.

Grundsätzlich google ich gar nicht, habe seit Jahren Kribbeleien, Taubheitsgefühle Arme, Beine überall. Mal mehr mal weniger - versuche es zu ignorieren...aber nun setzt sich dieses Zucken auch noch drauf. Als wurde ein kleiner Mann dauerhaft Trampolin springen auf Wade und Co... Das überfordert mich gerade.

Ich muss mich zur Ruhe zwingen, leider kommt dann im Ruhezustand diese Panik dazu es könnte doch schlimm sein....

02.06.2014 11:42 • #8


Hallo!
Kannst du dich denn ablenken? Wie alt sind denn deine Kinder?
Eigentlich ist Sport immer ganz gut. Du bewegst dich, tust deinem Körper und deiner Seele was Gutes, bekommst frische Luft, hast eine Bestätigung, was dein Körper kann...manches kann man ja ganz gut mit Kindern verbinden-je nach Alter- oder du wechselst dich mit einer Freundin ab, mal eine Stunde die Kinder zu hüten? Oder sonstige Hobbies? Einfach mal, um einen Anfang in die Gegenrichtung zu schaffen?..

02.06.2014 13:29 • #9


Es ist aber normal das es gerade bei Ruhe auftritt.Ich kenne das leider auch das immer wenn man sich an das eine gerade gewöhnt hat was neues kommt.

Bewegung tut tatsächlich sehr gut, so baust Du auch gleich innere Spannungen ab.

LG

02.06.2014 14:29 • #10


chip88
Ich denke das kennt zumindest mal jeder Zweite hier.

Hab auch dauernd irgendwo ein Zucken, ne Empfindungsstörung oder ein Drücken. Habe auch eine Tochter (14 Monate alt) und versuche es gerade mit Progressive Muskelentspannung nach Jacobson wenn die Kleine im Bett ist.

Versuche Dir gerade in dieser Zeit des "Angsthabens" Zeit für Dich einzuräumen und sei es nur mal ein Entspannungsbad. Tut Dir gut

02.06.2014 14:57 • #11


dita
Danke fürs zuhören...ich habe mir das Hörbuch zur progressiven muskelentspannung mal runter geladen und vielleicht ist es ja ein erneuter neuer Anfang mit etwas mehr zeit nur für mich. Ich hoffe sehr, dass die Zuckungen aufgeben .... Und ich bin total überrascht, dass es so viele Menschen mit diesen Problemen gibt.

Bin sehr froh, dieses Forum entdeckt zu haben, denn selbst so ein Austausch kann kleine Wunder wirken. Überhaupt, wenn man sich schon nur noch krank körperlich und auch im Kopf fühlt...das kann -finde ich- sehr einsam machen. Merke, dass ich mich mehr und mehr nur mit mir beschäftige und das Selbstvertrauen schwindet...aber vermutlich ist genau das der Punkt.

LG

02.06.2014 19:47 • #12


dita
Hallo mein linkes Bein ist ab Wade abwärts noch immer unter Strom. Gestern habe ich es gut geschafft nach einer guten Entspannungsübung einfach drüber zu stehen und am Abend dachte ich glatt es geht zurück, konnte prima schlafen (mal ohne gruselige Träume) und heute stehe ich auf und zack wieder da... Genau das ist es was immer wieder diese Einbrüche verursacht. Manchmal fühle ich mich wie ein Stehaufmännchen ...nur dass das wieder Aufrechtstehen immer schwerer fällt.

...vielleicht hilft es das hier aufzuschreiben ... Ich hoffe so sehr

03.06.2014 14:27 • #13


Ach herrje...erstmal interessant zu lesen, dass das Thema Muskelzucken wohl einigen bekannt ist.
Meine Vermutung ist, dass man das Muskelzucken sicher mehr oder weniger selbst auslösen kann....
Ich habe aktuell ein ähnliches Problem.
In der Kurzfassung: vor 4 wochen ist mir die Kniescheibe rausgesprungen. Kenne ich eigentlich, nur diesmal war es etwas heftiger und an der anderen Beinseite. Zwei Wochen bin ich relativ gut damit klar gekommen, habe mich überwiegend mit Krücken fortbewegt, allerdings mir immer wieder zwischendurch nen kopf gemacht, warum es diesmal so lange dauert bis ich das bein wieder knicken kann . Nach 2 Wochen entwickelte ich plötzlich eine Riesenpanik zu laufen. Seitdem (2 Wochen)bin ich auch keinen Schritt mehr gegangen, weil ich Angst habe, aufzutreten und meine Kniescheibe dann wieder rausspringt.

05.06.2014 00:47 • #14


Ich kenne das - und zwar nicht nur von mir (bei mir zuckt aber eher das linke Auge), sondern auch von viiiiielen Freunden. Das scheint wirklich verbreitet zu sein. Meine Mitbewohnerin hatte das 1-2 Monate lang (auch im Bein!), als sie auf ihre Prüfungen lernen musste und deshalb sehr unter Stress war. Bist du auch sehr gestresst? Ich habe das auch immer, wenn ich mich überfordert fühle, mir zu viele Gedanken mache, überarbeitet bin, usw. Das ist anscheinend total normal und KEIN GRUND zur Sorge. (Klar, ich weiß, dass sich das leicht sagt). Ich denke, dass bei dir noch erschwerend dazukommt, dass dich das Gezucke so beunruhigt und du dir Sorgen machst. Das bestärkt das sicher noch zusätzlich.

Mein Tipp (hat bei mir geholfen): Akzeptiere das Gezucke (versuch dir zu sagen: Ja, dann ist das halt mal so. Ist mir jetzt egal, es wird schon irgendwann mal aufhören), versuche dich immer wieder mal zu entspannen und mach die progressive Muskelentspannung (bleib dran, sowas wirkt meistens nicht von heute auf morgen). Zusätzlich kannst du Magnesium schlucken, das hat manchen geholfen, mir persönlich aber nicht. Ich drück dir die Daumen!

05.06.2014 22:00 • x 2 #15

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dita
Das stimmt es bringt eine Menge, wenn man versucht zu ignorieren. Ich gebe ja mein bestes und es hilft mir persönlich sehr, wenn ich höre, dass es anderen ähnlich geht und sie damit irgendwie zurecht kommen.
Und genau, Leider verselbständigt sich dieses ganze Strömen und Zucken, sofern man zu sehr darüber nachdenkt. Ich hoffe sehr es hört irgendwann auf. Denn gerade, wenn wir hier viel vor haben, die Kinder mich besonders brauchen...dann erhascht es mich und das gedankenkarussel dreht sich. Jetzt wollen wir einen kleinen Kurzurlaub machen und diese nervige zuckerei hört nicht auf, eher kommen diverse andere Empfindungsstörungen dazu... in diesem Fall gewinnt dann häufig die Angst ... Aber diesmal möchte ich mit meinen lieben schöne Tage erleben, weil sich die kleinen auch so sehr freuen!

05.06.2014 22:36 • #16


dita
...also nehme ich das Zucken halt mal mit in den Urlaub und vielleicht schicke ich es einfach mit einem Schiff aufs Wasser

05.06.2014 22:37 • #17


Der Urlaub wird dir sicher guttun. Wer weiß, vielleicht ist Schwimmen ja genau das Richtige in dem Fall? Ich hab keine Ahnung, ob das was bringt, aber gefühlsmäßig könnte ich mir gut vorstellen, dass sich entspanntes Schwimmen mit langsamen, ruhigen Bewegungen vielleicht dazu eignen würde, das Muskelzucken auf den Mond zu schießen.

05.06.2014 23:19 • #18



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