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Hallo,
mein Name ist Mia und ich möchte mich neu vorstellen. Wie wohl schon mehrere festgestellt haben bin auch ich froh, auf dieses Forum gestoßen zu sein.
(habe das Forum schon 2-3 Wochen verfolgt)

Nun möchte ich kurz was von mir erzählen. Ich bin 21 Jahre alt und habe seit ca. 2 Jahren das gleiche Problem wie Ihr alle.
PA´s , Angst, Todesangst...Extremer Hypochonder.
Habe eine Therapie angefangen und wieder abgebrochen (ich weis, dass ist Mist). ABer mit dem Herrn ging es wirklich gar nicht.
Mittlerweile nehme ich Opipramol (50mg morgens , 50mg abends).

Das GRÖßTE Problem an der Sache ist, dass ich nicht weis woher diese Ängste rühren. Ich komme NICHT dahinter.
Bis vor 2 Jahren war in meinem Leben alles prima.
Mittlerweile kämpfe ich jeden Tag mit zig Symptome und PA´s herum.
Manchmal habe ich auch richtigen Kontrollzwang.
Gestern Abend zum Beispiel lag ich im Bett, fühlte mal wieder meinen Puls, und SCHOCK, unregelmäßig. Ich lag dann natürlich die ganze Nacht lang wach und kontrollierte ständig meinen Herzschlag.

Was ich auch schon beobachtet habe, dass es mir vor allem abends viel schlechter geht. Dann kommen die Angst und Symptome voll daher.
Habe auch ziemlich arge SChlafprombleme.

So, dass war erst mal eine Kurzfassung von mir!

Ich würde echt gerne wissen woher das alles kommt. Ich zerbrech mir ständig den Kopf darüber..


Freue mich auf Antworten.

Gruß
Mia

04.05.2009 15:30 • 05.05.2009 #1


13 Antworten ↓


Hallo erstmal,

ja das kenn ich auch. Bei mir kommen die Attacken auch immer abends wenn ich im Bett lieg. Das kommt daher das man da zur Ruhe kommt. Hatte gestern abend auch so einen Anfall. Sitz aber immer noch da und fühle meinen Puls, mensch das ist echt schlimm.

lg Mandy

04.05.2009 15:40 • #2



Möchte mich vorstellen

x 3


Such dir nen neuen Therapeut und überleg selbst woher deine Angst kommt...
vor allem hör auf dich mit Medis zu BETÄUBEN

DAS KRIEG ICH HIER AUCH IMMER ERZÄHLT

04.05.2009 15:49 • #3


Hi Mia,

finde ich gut, dass Du entschlossen genug warst, die Therapie zu beenden, wenn es zwischenmenschlich nicht ging.
Ist echt besser, bevor man sich noch mehr damit schadet.

Und wenn Du das Opipramol jetzt benötigst, ist das auch OK.
Mittlerweile mache ich mir keine größeren Gedanken mehr, wenn mein Puls unregelmäßig wird, manchmal löse ich das auch künstlich aus, wenn ich mich darauf konzentriere. Passiert ist deswegen noch nie etwas, von daher versuche ich dann immer, mich dann auf etwas anderes zu konzentrieren, Geräusche im Hintergrund oder so, und das hilft auch manchmal.

Grüße

pc

04.05.2009 16:27 • #4


Hi

@ Mandy und PC : Vielen Dank für eure Antworten!
Habt ihr denn schon raus bekommen woher eure Ängste rühren?
Ich verstehe es bei mir einfach nicht.


@ Rinii2: Du klingst ja nicht sehr nett! Schreiben dir die anderen wirklich immer so etwas?

04.05.2009 17:09 • #5


Ja

04.05.2009 18:05 • #6


Hi Mia,

ja eigentlich schon. Es war die manchmal auch körperliche Gewalt mir gegenüber, die Launenhaftigkeit meiner Eltern, die das verursacht hat. Schlimmer gemacht habe ich es für ne Zeitlang mit einem Horrortrip, weil ich unbedingt mit Hallu. experimentieren musste.

Nach außen hin eine ganz normale, fast schon besser gestellte Familie,
aber bis mir vollends klar wurde, wie katastrophal das war, hat es Jahre gedauert. Bin eher Ende Zwanzig und in Deinem Alter war mir das noch nicht so richtig klar, obwohl ich da schon mit Therapie begonnen hatte.

Grüße

pc

04.05.2009 19:38 • #7


Hallo PC,
hmm..
mein Familienverhältnis ist auch nicht das beste!
Aber ob das daher kommen kann?
Meine Eltern sind seit 3 Jahren geschieden..
hier war auch ganz arges Theater...
aber das mein Körper so rumspinnt deswegen?!?

Nach 2 Jahren Angst müsste ich ja eigentlich mal dahinter kommen!!

05.05.2009 10:42 • #8


Hi Mia,

kann schon sein, dass es damit zu tun hat.
Falls es so war, dass es schon zur Zeit Deiner Kindheit Krach gab, könnte das erst recht einen Einfluss gehabt haben. Aber auch, wenn es erst in den Jahren vor der Scheidung losging, kann ich mir vorstellen, dass das sehr schwierig für Dich war. Mit 18 sind die meisten ja auch noch absolut auf ihre Eltern angewiesen, jedenfalls war ich es, und wenn sich dann die Familienverhältnisse ändern, kann das Angst auslösen. Außerdem liegt der zeitliche Ausbruch Deiner Panikbeschwerden (bei war es mit 19, aber latent schon immer) genau in einem Lebensalter, das mit Selbstständigwerden, beruflicher Orientierung usw. einhergeht. Wenn dann beides zusammenkommt, erscheint es mir nur logisch, dass es Dir irgendwann zuviel wurde.

Aber wiegesagt, ich selber habe auch (viel länger als zwei Jahre!) gebraucht, bis ich mir alle meine Schwierigkeiten richtig erklären konnte.
Manches wollte ich auch nicht wahrhaben.

Meine Eltern sind zwar nicht geschieden, aber während meiner Kindheit hat meine Mutter entsprechende Absichten gehabt, weiß nicht so recht, ob ernst gemeint, jedenfalls davon gesprochen bzw. gebrüllt, was bei mir damals ebenfalls Panikgefühle ausgelöst hat.

Grüße

pc

05.05.2009 12:30 • #9


Ihr solltet aufhören immer die Probleme bei andern (zb probleme in der Familie , Freunde..blabla) zu suchen...

Fangt lieber mal bei euch selbst an, über Probleme und allles mögliche nachzudenken.

05.05.2009 13:47 • #10


Zitat:
Fangt lieber mal bei euch selbst an, über Probleme und allles mögliche nachzudenken.


Wahnsinnsidee. Nur leider haut das deutlich schlechter hin, solange man keine Ahnung hat, wie die ganze Problematik bei einem zustandekam. Solange Du keine konstruktiven Vorschläge hast, wäre es besser, sich zurückhalten.

Siehe:
Zitat:
Fangt lieber mal bei euch selbst an, über Probleme und allles mögliche nachzudenken.


pc

05.05.2009 15:06 • #11


Willst du mir etwa den Mund verbieten?

05.05.2009 15:14 • #12


Nein natürlich nicht, aber oben hast Du ja selbst noch dazu geraten,
sich zu überlegen, woher das Ganze kommt .
Das hat nichts damit zu tun, dass man es auf die Eltern usw. schiebt.

pc

05.05.2009 15:16 • #13


na dann

05.05.2009 16:24 • #14



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