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callisto
Hallo zusammen,
ich bin über Google auf dieses Forum gestossen und froh, Gleichgesinnte gefunden zu haben.
Ich bin 30 Jahre alt, verheiratet und habe eine kleine Tochter von knapp 7 Monaten.
Auch ich habe mit einer Angststörung zu kämpfen. Worum es sich genau handelt weiss ich garnicht so sicher. Ich denke es ist eine generalisierte Angststörung.
Mir geht es zeitweise tag täglich schlecht. Ich leide unter Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit und die ganze weitere Palette. Hinzu kommt diese Angst verrückt zu werden, ohnmächtig zu werden oder zu sterben.
Auch ich habe schon etliche Arztbesuche hinter mir und bin angeblich körperlich kerngesund.
Panikattacken kenne ich allerdings auch. Nur habe ich die nicht so häufig. Eher halt dieses Unbehagen und die körperlichen Symptome die teilweise den ganzen Tag anhalten.
Würde mich freuen, hier speziell Leute kennen zu lernen, die auch eine generalisierte Angsstörung haben.

03.09.2007 11:19 • 09.09.2007 #1


14 Antworten ↓


Was ist eine generalisierte Angststörung?

Claudia

03.09.2007 11:41 • #2



Möchte mich vorstellen

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Das ist eine Angst, die man quasi ständig verspürt. Also man fühlt sich immer unwohl und vor allem, macht man sich über alles mögliche Sorgen. Meine Sorgen beziehen sich meist darauf, dass entweder mir oder jemandem aus meienr Familie etwas zustossen könnte. Bei der generalisierten Angststörung hat man weniger Panikattacken, sondern man fühlt sich oft einfach nur krank und unwohl.
Am besten Du googlest mal.

03.09.2007 12:15 • #3


callisto
Der obige Beitrag ist von mir. Ich war irgendwie nicht mehr angemeldet.

03.09.2007 12:16 • #4


Claudia schrieb am Mo, 03 September 2007 1241
Was ist eine generalisierte Angststörung?

Claudia

schau mal hier:

03.09.2007 12:30 • #5


Hallo Callisto....

so hier unter anderem meine Diagnose:Generalisierte Angststörung mit Panikattacken und Agoraphobie.

Willkommen !

03.09.2007 12:30 • #6


Hallo Callisto,
ich leide ebenfalls laut Therapuet an einer generalisierten Angststörung und habe auch eine kleine Tochter mit 12 Monaten. Leide seit insgesamt. 20 Jahren Darunter aber nie so schlimm wie jetzt grad. Rausgehen mit der kleinen geht momentan nur noch im beisein meines Mannes vor Angst ich könnte umkippen nach 2 heftigen Panikattacken. Du siehst Du bist nicht alleine.
Liebe Grüsse Caro

04.09.2007 14:06 • #7


Hallo,leide auch unter einer generalisierten Angststörung.Es geht mir auch tagtäglich schlecht.Leide besonders unter den körperlichen Symtomen.Ständig Rückenschmerzen,Schwindel,das Gefühl wie unter Dro. zu laufen und das Gefühl von Atemnot.Richtige Panikanfälle bekomme ich nur sehr selten.
Habe vom Arzt Opipramol und Doxepin bekommen,die ich schon seit einigen Monaten nehme.Wie gesagt die Panikanfälle haben wohl dadurch abgenommen,trotzdem fühle ich mich nicht wohl in meinem Körper und bin ständig unruhig.
Wenn es ganz akut ist mit der Unruhe und ich denke ich könnte einen Panikanfall bekommen,dann nehme ich meine Klosterfrau Relaxin Tropfen,die helfen mir ganz gut.
Meine Angststörung bezieht sich auf schlimme Krankheiten,bzw.die Angst ich bekomme einen Herzinfarkt und eine Lungenemboli.Die ständigen Rückenschmerzen verstärken natürlich die Angst und ich veerspanne mich nochmehr,also noch stärkere Schmerzen.Ein Teufelskreislauf.Werde mal eine Therapie in Angriff nehmen,aber die Wartezeiten sind enorm lang.
Versuche jeden Abend im Bett Muskelentspannung zu machen(hab eine CD)aber irgentwie klappt es noch nicht so gut.
Gebe die Hoffnung nicht auf,das es irgentwann mal wieder aufwärts geht.
LG Sonja H.

04.09.2007 17:49 • #8


Hallo!

Ich hab eben grade dieses Forum entdeckt und kann mich wohl auch bei euch einreihen... Ich denke, daß ich auch unter einer generaliserten Angststörung leide, seit etwa einem Jahr. Allerdings wurde das noch nicht von einem Therapeuten bestätigt. (Ich hatte bisher nur ein Erstgespräch, bin jetzt auf Warteliste für einen Therapieplatz.)
Panikattacken habe ich (immerhin) keine, aber dieses ständige Schwindelgefühl etc. belastet mich auch ganz schön. Ich war im vergangenen Jahr schon x-mal krankgeschrieben und langsam hab ich echt angst, daß mich mein Arbeitgeber irgendwann doch mal darauf anspricht... Was soll ich dann bloß sagen? Ist sowas einem von euch schon mal passiert?

Nun ja, immerhin ist es gut zu wissen, daß man nicht allein dasteht mit seinem Problem, obwohl es mir in meiner Umgebung irgendwie immer so vorkommt.

Lieben Gruß, Tigerente

04.09.2007 18:17 • #9


Hallo ich kann zum thema einen link beitragen wenn das erlaubt ist hier in dem foum dort kann mann eine spezielle musik machen lassen es gibt auch beispiele da drinnen und menschen wie Dr. Rüdiger Dahlke haben das auch schon machen lassen dort, ich kenne einige die dadurch ängste besser in den griff bekommen haben und auch zum teil verloren
die link adresse ist


es ist auf jeden fall wertvoll sich alles anzusehen und auch hineinzuhören
lg
an alle hier

06.09.2007 11:12 • #10


callisto
@Gast und Tigerente Genau so geht es mir auch. Ich habe fast nie richtige Panikattacken aber immer so eine unterschwellige Angst und halt diese körperlichen Symptome. Manchmal fühle ich mich den ganzen Tag über total benommen und verwirrt. Erst heute ist wieder so ein Tag, wo ich ständig Angst habe verrückt zu werden oder sowas wie einen epileptischen Anfall zu kriegen.
Hinzu kommt, dass meine Kleine mich zur Zeit nachts ziemlich auf Trab hält. Naja und wenn ich erschöpft bin, werden die Symptome natürlich stärker.
Ich warte auch noch auf meinen Therapiebeginn. Hatte im Sommer das Erstgespräch. Der Therapeut meinte, dass es wohl noch diesen Herbst klappt. Er will sich dann melden. Ich hoffe ich kann bald mit der Therapie anfangen. Ich hoffe auch, dass sie hilft.
Habe auch schon einige Selbsthilfebücher gelesen, aber mir helfen sie nicht so wirklich. Jedenfalls reichen die Bücher alleine nicht aus.
@Tigerente Das mit dem krankschreiben hatte ich auch. Naja z.Zt. bin ich ja in Elternzeit. Aber als ich arbeiten war, musste ich mich oft krank melden oder früher nach Hause gehen. Ist echt nervig sowas. Allerdings hatte ich zu meiner Chefin ein gutes Verhältnis und sie wusste auch, was mit mir los war. Leider ist nicht jeder so verständnisvoll.

07.09.2007 16:15 • #11


Hallo zusammen. Es sind ja doch wohl auch reichlich Mamis betroffen, wie ich sehe. Habe mich schon für einen Einzelfall gehalten.

08.09.2007 19:30 • #12


@Callisto: Da hast du ja wirklich Glück gehabt mit deiner Chefin. Ich habe erst vor kurzem die Arbeitsstelle gewechselt und bin noch in der Probezeit. Da ist sowas doppelt schwierig irgendwie.
Naja, in den letzten Wochen ging's mir zum Glück einigermassen gut. Wobei ich mich irgendwie schon seit über einem Jahr keinen Tag so richtig fit gefühlt hab... Ist das bei euch auch so? Es ist zwar mal besser, mal schlechter, aber so wie früher ist es gar nicht mehr. Das nervt!

Lieben Gruß, Tigerente

08.09.2007 23:14 • #13


callisto
@Emismum Ja ich bin auch froh, dass es noch andere betroffene Mamis hier gibt. Mich würde nämlich mal interessieren, wie andere Mamis so den Alltag mit Kind erleben. Ich finde es richtig schlimm, wenn es mir schlecht geht und ich bin mit der Kleinen alleine. Habe dann immer Angst, mir passiert was und keiner ist für die Kleine da. Ausserdem fühle ich mich durch das nächtliche Aufstehen oft sehr müde und erschöpft. Das macht das Ganze nicht gerade einfacher. Zum Glück hilft meine Mutter öfters aus und nimmt die Kleine auch schon mal über Nacht. Mein Mann kann mich leider nicht unterstützen, weil der ja arbeiten muss.
Manchmal fühle ich mich tagelang so schlecht, dass meine Mutter mir sogar tagsüber unter die Arme greifen musste. Das ist richtig deprimierend, weil ich doch eine gute und starke Mami sein will.
@Tigerente Ja richtig gut geht es mir seit dem Tod meines Bruders im März auch nicht mehr. Wann sagt man eigentlich, dass es einem GUT geht? Bei mir sind das die Tage, wo ich zwar körperliche Symptome habe aber keine grossen Ängste. Meist weiss ich ja woran es liegt und lasse die Symptome quasi über mich ergehen. Weg gehen sie davon leider trotzdem nicht.
Heute ist so ein Tag. Ich habe anscheinend schon den ganzen Tag erweiterte Pupillen und fühle mich etwas benommen. Jedenfalls blendet mich das Licht extrem. Trotzdem war ich heute schon mit der Kleinen spazieren und habe bis jetzt auch keine grösseren Ängste durchgemacht. Ich fühle mich heute auch nicht so depressiv wie gestern noch.
Ich hoffe so sehr, dass mir die Therapie hilft. Sie ist meine letzte Hoffnung auf Besserung. Die Selbsthilfebücher helfen mir nämlich nicht wirklich.

09.09.2007 13:58 • #14


Also, mit gut meine ich, daß ich mal gar keine Symptome hab, also keine Angst und auch keine körperlichen. Das gibt es bei mir wie gesagt nicht mehr.
Heute zum Beispiel macht mir mein Magen wieder mehr zu schaffen und ich hab jetzt schon Bedenken, wie es dann morgen auf der Arbeit werden wird...
Ich hoffe auch sehr, daß es bei mir diesen Herbst mit dem Therapiebeginn klappt, meine Thera hat was von Oktober gemeint (zumindest wahrscheinlich), das ist zwar nicht mehr soooo lange, aber mir kommt es vor wie eine Ewigkeit.

Lieben Gruß

09.09.2007 14:17 • #15



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