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Molly69
Gast
Ich hatte eben eine etwas merkwürdige Sitzung bei meinem Psychotherapeuten. Irgendwie habe ich das Gefühl, der versucht andere Dinge zu therapieren, als ich Probleme habe. Er reitet dauernd auf meinen Zwängen herum, wobei ich eigentlich damit am wenigsten Probleme habe im Moment. Aber auf die Panikattacken will er nicht so wirklich eingehen.
Er fragt mich immer nach Dingen, wo ich denke, frage doch mal das, was mich wirklich bewegt. Und nicht irgendwas, was für mich völlig relevant erscheint.
Dann hat er mir schon zum zweiten Mal gesagt, irgendwas könnte man in der Klinik ändern, als wenn er mich dahin abschieben möchte. Ich habe ihm aber deutlich gesagt, dass ich aufgrund meiner Arbeit im Moment keinen Klinik Aufenthalt machen kann und will. Da hat er mich dann als besonders leistungsorientiert bezeichnen. Das finde ich schon fast frech.
Und dann kann der Clou: fragte mich, wie oft ich am Tag Hände wasche. Und ich sage, naja schon mal nach jedem Toilettengang. Und ich bin nun mal jemand, der öfter mal auf die Toilette geht. Und dann meinte er dann gleich, wenn ich circa zehnmal am Tag auf die Toilette gehe, damit müsste ich mal zum Arzt gehen. Merkt der noch was? Der Therapeut soll eigentlich dafür sorgen, dass ich nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt rennen möchte. Und jetzt empfiehlt er mir, mit etwas zum Arzt zu gehen, was ich nicht mal als Problem ansehe?
Im Moment habe ich so eine Laune, dass ich am liebsten versuchen möchte, mich in den nächsten zwei Wochen selbst zu therapieren, damit ich ihn danach nicht mehr brauche. Er ist nämlich jetzt zwei Wochen im Urlaub.
Also Ärmeln hochkrempeln und gegen alle Ängste gegenan gehen.
Er fragt mich immer nach Dingen, wo ich denke, frage doch mal das, was mich wirklich bewegt. Und nicht irgendwas, was für mich völlig relevant erscheint.
Dann hat er mir schon zum zweiten Mal gesagt, irgendwas könnte man in der Klinik ändern, als wenn er mich dahin abschieben möchte. Ich habe ihm aber deutlich gesagt, dass ich aufgrund meiner Arbeit im Moment keinen Klinik Aufenthalt machen kann und will. Da hat er mich dann als besonders leistungsorientiert bezeichnen. Das finde ich schon fast frech.
Und dann kann der Clou: fragte mich, wie oft ich am Tag Hände wasche. Und ich sage, naja schon mal nach jedem Toilettengang. Und ich bin nun mal jemand, der öfter mal auf die Toilette geht. Und dann meinte er dann gleich, wenn ich circa zehnmal am Tag auf die Toilette gehe, damit müsste ich mal zum Arzt gehen. Merkt der noch was? Der Therapeut soll eigentlich dafür sorgen, dass ich nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt rennen möchte. Und jetzt empfiehlt er mir, mit etwas zum Arzt zu gehen, was ich nicht mal als Problem ansehe?
Im Moment habe ich so eine Laune, dass ich am liebsten versuchen möchte, mich in den nächsten zwei Wochen selbst zu therapieren, damit ich ihn danach nicht mehr brauche. Er ist nämlich jetzt zwei Wochen im Urlaub.
Also Ärmeln hochkrempeln und gegen alle Ängste gegenan gehen.
• • 01.04.2016 #1
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