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yvilight

yvilight
Mitglied

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3
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Mitglied seit:
Ihr lieben Menschen da draußen, ich bin in schrillem Panikmodus. Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder zur Gyn getraut. Routine. Krebsabstrich. Wollte auch mal einen Hormonspiegel machen lassen, ob die Wechseljahre da sind. Sie hat dann auch einen Brustultraschall gemacht. Zuerst sag alles gut aus und dann plötzlich: OH, DA IST JETZT LEIDER EIN BEFUND RECHTS. DAS MUSS IN EINER MAMMOGRAPHIE ABGEKLÄRT WERDEN. KANN ABER AUCH EINFACH NICHTS SEIN, ABER DA IST EINE VERÄNDERUNG UND DAS MUSS ICH IHNEN JA SAGEN. Zack! Leben im . . Am Mittwoch jetzt zur Mammo, aber natürlich IST es jetzt schon Krebs. Ihr kennt das ja. Und wenn das wirklich wahr ist? Wie soll man als Angstpatient damit umgehen? Woher die Kraft nehmen, dann nicht auszuflippen? Wie übersteht man die Tage des Wartens? Ich danke Euch so sehr fürs Dasein und Zuhören. Yvi

17.02.2023 x 1 #1


88 Antworten ↓
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littlemermaid
Gast

Warum willst du eine neue Ärztin? Deine hat nichts falsch gemacht.
Sie hat was gesehen, konnte es nicht einordnen und dich zur nächsten Untersuchung geschickt. Das ist der normale Weg.
Es wird immer mal wieder vorkommen, dass Ärzt*innen dir sagen, sie sind sich nicht sicher und da müssen weitere Untersuchungen folgen. Das ist absolut normal.
Deine Gynäkologin kann nichts für deine Angst. Dass man sich nicht voreilig äußert, ist auch normal. Deine Ärztin ist nicht dafür zuständig dich zu beruhigen. Sie ist dafür zuständig dich besten Wissens und Gewissens zu untersuchen. Und das hat sie getan.

Im Leben ist nichts 100% sicher. In der Medizin erst recht nicht. Und daher sendet man Patient*innen weiter wenn man sich nicht sicher ist und hält sich bis zum Ergebnis bedeckt.
Das ist die einzog richtige und logische Konsequenz aus teilweise sehr übergriffigem Verhalten seitens der Patient*innen.
Denn stell dir mal vor, es wäre anders gewesen.
Sie hätte was gesehen, gesagt das ist bestimmt nichts schlimmes. Beobachten wir das einfach mal. Und 6 Monate später ist es größer, sie sendet dich weiter und es ist ein Karzinom. Was dann los wäre!

Also schlaf vielleicht erstmal.
Und sei dankbar.
Dankbar, dass deine Ärztin weiß, was sie tut und die aktuellen Leitlinien kennt. Dass sie vorsichtig ist und du so schnell Gewissheit bekommen hast.
Dass du gesund bist. Zum jetzigen Zeitpunkt.

15.02.2023 13:15 • x 3 #60


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Mammographie Termin wegen Brustkrebs

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littlemermaid
Gast

@mada1957
Es geht hier im Forum aber auch darum, Wege aus der Angst zu finden.
Und die bestehen nicht daraus Ärzt*innenhopping zu betreiben bis man keine Angst mehr hat. Das wird nämlich niemals passieren.
Was ich hier lediglich versuche ist unemotional zu erklären, warum die Ärztin nicht falsch handelte- nicht mehr und nicht weniger.
Wenn du das als belehrend empfindest, dann ist es eben genau das: Eine Empfindung, für die ich nichts kann, sondern eine reine Emotion deinerseits bleibt.

Es gibt nun mal kein 100% sicher und 100% richtig und 100% Wohlfühlen.
Nicht mal eine Biopsie wird immer 100% richtig sein. Sticht man an der Stelle mit keinen Krebszellen, sieht es auf dem Papier so aus als wäre nichts. Obgleich wenige Millimeter daneben Krebs wächst.
Das soll keine Angst machen, sondern einfach das Bewusstsein dafür stärken, dass nichts und niemand dafür verantwortlich ist (und sein kann), uns zu beruhigen und Gewissheit zu geben. Für unser Mindset sind wir selbst verantwortlich. Niemand sonst.

Die Ärztin hat nichts falsch gemacht- das ist die Grundaussage vom medizinischen Standpunkt gesehen.
Fühlt sich die TE nicht wohl da, ist das etwas anderes.
Aber die Ärztin hat für eine Angstpatientin das getan, was sie tun soll: Sie hat sie zum genaueren Abklären ernst genommen und weitergeschickt. Die Angst ernst genommen.
Dass die Tage der Warterei schlimm sind, ist nicht das zu lösende Problem der Ärztin. Das kann niemand.
Und das ist auch okay. Denn alle hätten irgendwie Angst gehabt.

15.02.2023 13:50 • x 1 #66


Zum Beitrag im Thema ↓


Karimma
Guten Morgen, ich habe vor 2 Jahren einen auffälligen Ultraschall gehabt. Auch Panik ohne Ende gehabt, ab zur Mammographie . Dort war nichts zu sehen. Die Kontrolle der Fachärztin dort hat dann ergeben, dass es Fettknoten waren. In Ultraschall nicht so gut ausgebildete Ärzte deuten oft Dinge falsch. Vielleicht ist es ja auch sowas.

x 1 #2


Karimma
Die Frage ist halt, wie gut deine Ärztin diagnostizieren kann. Ich wurde früher immer vom Arzt in der Gemeinschaftspraxis geschallt, der konnte es super. Und dann einmal von seiner Frau und die sah einen 2,5 cm grossen Tumor.

#3


Karimma
Du hast auch Glück, so schnell einen Mammografie Termin zu bekommen. Ich sollte damals 6 Wochen warten und bin auf die Warteliste gekommen.

#4


yvilight
Ich weiß es leider gar nicht, wie gut sie ist. Da ich so lange nicht beim Frauenarzt war, hatte ich keinen mehr so wirklich und bin zu ihr, weil ich da vor Jahren mal war. Alle sagen jetzt, dass es doch gut ist, dass sie so gewissenhaft schaut und mich weiterschickt zur Abklärung. Aber das war ja immer meine Angst, dass genau so etwas mal passiert und man eben nicht einfach mit einem ALLES GUT daraus kommt.

#5


Karimma
Wie lange warst du denn nicht mehr? Meine größte Angst ist auch Brustkrebs, da meine Mutter ihn hatte. Ich habe immer panische Angst vor der Untersuchung. Aber der Arzt aus der Gemeinschaftspraxis meinte, wenn ich es regelmäßig kontrollieren lasse, würde man es rechtzeitig erkennen und dann wäre es mittlerweile auch gut behandelbar. Ihm habe ich immer vertraut, seine Frau hat das Vertrauen aber zerstört. Jetzt habe ich die Praxis gewechselt und bin bei der top Brustkrebs Spezialistin hier in der Stadt. Sie macht auch selber Mammografien. Da fühle ich mich einfach besser.
Es können ja viele verschiedene Dinge sein, muss kein Krebs sein. Was hat sie denn auf die Überweisung geschrieben oder welchen Verdacht hat sie geäußert?

#6


yvilight
Es war tatsächlich so, dass sie gesagt hat, dass da eine "Auffälligkeit" sei und sie das abklären lassen möchte. Es war unter der Brust rechts und getastet hatte sie das vorher nicht. Ich konnte die dunkle Stelle auf dem Screen auch selbst sehen. Sie sagte noch, dass die Gefäße drumherum gut aussehen würden und dass es auch harmlos sein könnte, aber mehr wollte sie nicht sagen. Auf der Überweisung steht "Suspekter Mammasonobefund rechts".

#7


yvilight
Obwohl ich mich vorher als Angstpatientin geoutetet habe, konnte sie damit gar nichts anfangen irgendwie und hat das auch eher belächelt. Manche Ärzte/Ärztinnen haben das einfach nicht drauf, wie man dann angesprochen werden sollte. Schade...in 2023, wo das so viele Menschen betrifft.

x 1 #8


Abendschein
Angst hin oder her. Gut das Du gegangen bist. Lieber einmal mehr eine Untersuchung, als zu zu wenig.

x 2 #9


P
Zitat von yvilight:
Es war tatsächlich so, dass sie gesagt hat, dass da eine "Auffälligkeit" sei und sie das abklären lassen möchte. Es war unter der Brust ...


Aber dunkler Fleck im Ultraschall heißt doch: mit Wasser gefüllt. Klingt nach Zyste. Ultraschall ist eigentlich besser als Mammographie, wenn der Arzt das beherrscht. Ich würde mir einen Brustultraschall fitten Gyn suchen (Degum II).

x 1 #10


E
@yvilight Wie blöd, dass die Ärztin sich so vage ausdrückt. Durch den Ultraschall kann man recht gut einschätzen, wie wahrscheinlich etwas gut - oder bösartiges vorliegt. Das wird mittels BIRADS näher bezeichnet.

x 1 #11


yvilight
Würdet ihr denn jetzt trotzdem erstmal zur Mammo gehen? Will den Termin jetzt auch nicht absagen...Am Donnerstag bin ich dann bei meiner Hausärztin. Vielleicht kann sie mich dann nochmal woanders hinschicken zu einem zweiten Ultraschall.

#12


P
Zitat von yvilight:
Würdet ihr denn jetzt trotzdem erstmal zur Mammo gehen? Will den Termin jetzt auch nicht absagen...Am Donnerstag bin ich dann bei meiner ...


Ich persönlich würde nicht zur Mammographie gehen. Sie ist soweit ich weiß weniger oder höchstens so genau, wie präziser Ultraschall in Fachhänden und zudem schmerzhaft und eine Strahlenbelastung.
Ich würde mir von daher einen richtig guten Ultraschall-Arzt suchen. Dafür brauchst du auch keine Überweisung.
Ich würde das auch zur Not privat bezahlen, wenn mich die Aussage der Ärztin sehr beunruhigen würde, um möglichst schnell einen Termin zu bekommen.

So würde ich das machen Smile

x 1 #13


E
@yvilight Ja, auf jeden Fall. Bei jungen Frauen ist das Gewebe oft so dicht, dass der Ultraschall besser hilft, das Gewebe zu inspizieren. Später aber kann der Ultraschall nur unterstützen- aber nicht die Mammographie (die ich kein bisschen schmerzhaft finde) ersetzen. Hinzu kommt, dass Mikrokalk, der eine Krebsvorstufe darstellen kann, im Ultraschall nicht dargestellt wird.

x 2 #14


L
Eine Mammographie *kann* weniger aussagefähig sein wenn man jünger ist und daher dichteres Brustgewebe hat.
Demnach rät man jungen Frauen als erstes zu einer Mammasono und dann bei Auffälligkeiten zu einer ergänzenden Mammographie.
Bei auffälliger, aber unklarer Mammographie würde man dennoch eine Mammasono ergänzen.
Das sind die offiziellen Leitlinien und deine Gyn macht das absolut korrekt wenn sie diesen Weg geht.
Höre auf deine Fachärztin und nicht auf Leute in einem Forum.
Man kann sich in Foren sicherlich zusätzliche Infos geben lassen und Erfahrungen teilen, aber das ersetzt keine fachliche medizinisch fundierte Meinung einer Ärztin.

x 5 #15


Karimma
Ultraschall und Mammografie sehen jeweils "anders". Die Kombination bei Unklarheiten ist auf jeden Fall der beste Weg. Ich würde sie auf keinen Fall absagen.
Bei mir ist zum Beispiel die Mammografie vollkommen unauffällig, der Ultraschall zeigt Fettknoten und eine winzige Zyste, die die Mammographie gar nicht darstellt.

x 3 #16


O
Hallo,das sind genau horrorszenarien weshalb ich schon seit zwei Monaten eine Überweisung in meiner Tasche trage und mich nicht trauer zu Brustuntersuchung zu gehen. Bin deshalb auch in einer Therapie.Meine therapeutin sagte, das in so einer Situation jeder Mensch Angst hat und das es völlig normal ist,sie sagt das sie selber in solche situation Angst hat und das man leider nicht viel machen kann ausser abwarten und durchhalten.
Zum Glück ist der Termin in ein paar tagen und du musst nicht lange diese Ungewissheit ertragen.Ich kann mir gut vorstellen wie es dir in Moment geht😔einerseits ist man froh das der Termin bald ist und zugleich,man hat Angst von den Termin und würde am liebsten davonlaufen.Ich habe es auch oft erlebt das Ärzte gar keine Rücksicht auf beängstigte Patienten nehmen sogar das gegenteil.Vielleicht kannst du dort auch noch einmal Ultraschall machen lassen soweit ich weiß geht das.Wann warst du das letzte mal beim Brustkrebsvorsorge?Ich wünsche dir Alles Gute und versuch dich so gut es geht abzulenken.

x 1 #17

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Icefalki
Zitat von yvilight:
schrillem Panikmodus


Was absolut verständlich ist und erst besser wird, wenn Entwarnung kommt. Man muss das psychologisch auch nicht aufarbeiten, da das völlig normal ist. Unnormal wäre, wenn es einen nicht ängstigen würde.

Insofern drücke ich mal alle Daumen, dass nix gefunden wird und bis dahin gilt es einfach, die Angst zu ertragen.

x 1 #18


O
Es wäre schön wenn du uns kurz mitteilst nach dem Termin was raus kommt.Ein paar schrieben über ihre Ängste und melden sich nach der Untersuchung nicht mehr.Ich hoffe das diese Leute sich nicht melden weil sie Entwarnung bekommen haben danach glücklich sind und kein Bedürfnis haben in Forum zu schreiben und nicht das Gegenteil der Fall ist.

x 1 #19


yvilight
@Olla - das mache ich bestimmt. Es tut so gut hier schreiben zu können und ich bin sehr dankbar für all Eure Antworten. Die Angst kommt in Wellen gerade. Eine Zeit lang gelingt das Ablenken, dann wieder gar nicht. Die Tage werden sicher hart. Da hilft es, wenn hier Menschen reagieren und von ihren Erfahrungen berichten.

#20


A


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