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jinola
Ich bin völlig am Ende meiner Kräfte, ich war bei einem dutzend Ärzten, Psychologen, Krisenstellen, Internetforen usw usf.
- Nichts - konnte mir helfen. Ich bin meinem Körper ausgeliefert und kann nichts tun.

Zu allererst: Ich trinke nie Alk., rauche nicht, nehme keine Dro., mache zwar keinen Sport aber bewege mich ausreichend. Enähre mich ausgewogen. Und dennoch:

Jeden Tag quält mich mein Magen und mittlerweile auch meine Psyche. Von Blähungen, bis Übelkeit und Schwindel, ständige Abgeschlagenheit. Ich wurde auf alle möglichen Unverträglichkeiten getestet, aber nichts.
Wenn ich esse, wird mir schlecht und schwummrig. Wenn ich nichts esse, wird mir auch schlecht, dafür weniger schwummrig.

Mittlerweile macht mich mein Magen so paranoid dass ich regelrechte Panikattacken bekomme.
Ich kann Hunger und Übelkeit nicht mehr voneinander unterscheiden.Ich habe massiv abgenommen und isoliere mich nurnoch, weil ich den Eindruck habe unter Menschen werden meine Symptome noch schlimmer.
Kann das mit einer Sozialphobie zusammen hängen?

Ich kann nicht mehr

11.06.2018 07:09 • 12.06.2018 #1


9 Antworten ↓


SpeedySb2017
Ich denke Das ist deine Angst ich kenne das nur zu gut

11.06.2018 08:20 • #2



Magenprobleme und dadurch Panikattacken

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Ich muss mich auch ständig zum Essen zwingen und wenn ich esse, würgt es mich teilweise. Übel ist mir jeden Morgen, hunger habe ich gleichzeitig. Also muss ich essen, obwohl mir schlecht ist. Gestern abend habe ich 1 Stunde für ein Butterbrot und ein wenig Kartoffelsuppe gebraucht.
Du brauchst Nahrung. Mir hat eine Zeit lang Fresubin geholfen, damit ich überhaut was in den Magen bekomme.

Leider habe ich keine Lösung... irgendwas in deinem Leben kannst du nicht verdauen. Vielleicht solltest du weiter nach Therapie schauen, oder einer guten Klinik. Das ist sehr sicher die Angst und die Psyche, die dir was zeigen will

11.06.2018 09:23 • x 1 #3


Thor
Und ich dachte, ich wäre alleine damit...Helfen tut da ein wenig ablenkung in Form eines Serienmarathons, weil früher habe ich immer gegessen wenn ich einen Film geschaut habe. Aber welche Angst, Psyche kann sowas auslösen? Ich habe schon Sachen weggeworfen weil ich meinte die nicht zu vertragen. Zusätzlich zu augusta77's Tipp könnte Ablenkung vom Alltag helfen eher was runter zu bekommen.

11.06.2018 09:36 • x 1 #4


Naja, dann versuch es doch mal mit Sport. Und nein, ausreichend Bewegung ohne Sport (was auch immer das heißt), reicht auf die Dauer nicht, um gesund zu bleiben.

11.06.2018 09:42 • x 1 #5


@jinola
ich finde mich in deinem Beitrag sowas von wieder...mir geht es auch ähnlich schon seit vielen Monaten, beobachtet seit etwa 3 Jahren...mit dem Magen ist es etwas besser geworden...bin auch Nichtraucherin, trinke kein Alk., keine Dro. habe meine Ernährung umgestellt etc. Sport geht gar nicht, danach fühle ich mich noch schlechter und nach jeder Anstrengung brauche ich 1 bis 2 Tage, bis es wieder etwas besser geht...Verdacht auf CFS ist da, aber es ist schwer zu fassen, so der Neurologe...es werden noch weitere Untersuchungen gemacht. CFS ist keine Erkrankung der Psyche, was ich aus Artikeln herauslesen konnte...bei mir heißt es bei jedem Arztbesuch...psychosomatisch...ich kann es nicht mehr hören...denn diese Symptome hatte ich vor einigen Jahren noch nicht so extrem. Schnelle Erschöpfung und Müdigkeit war schon immer präsent, aber nicht in diesem Ausmaß. Bis etwa Anfang des Jahres konnte ich noch sportliche Aktivitäten in geringem Maß machen, aber es wurde immer weniger und immer anstrengender. Jeden Tag fühle ich mich schlecht, muss mich viel ausruhen, Dauerhalsschmerzen seit Jahren, Grippesymptome mal mehr mal weniger...Diagnose unter anderen: soziale Phobie...ich weiß, das hilft dir auch nicht weiter, aber vielleicht, indem du weißt, dass du nicht allein bist mit derartigen Symptomen. Was hast du bisher unternommen?

11.06.2018 10:27 • #6


Du solltest dich unbedingt für eine psychosomatische Klinik anmelden und dich auf eine Springer Liste setzen lassen. Wenn jemand anderes absagt hast du die Chance schneller in die Klinik zu kommen. Die Übelkeit und die Magenprobleme kommen leider wirklich von der Psyche. Habe ich selber alles schon durchgemacht. Bei mir war es 1 Jahr richtig schlimm.

11.06.2018 10:30 • #7


Ana hast du mal Eisen, bzw Ferritin testen lassen?
Ich hatte vor 3 Monaten einen sehr niedrigen Ferritin wert und mir ging es genauso. Nehme jetzt seit 9 Wochen Eisen ein und ganz langsam wird es besser. HB Wert alleine testen lassen hilft nichts. Es gibt auch ein Eisenmangelsyndrom da hat man die Beschwerden, obwohl das Blutbild noch gut ist.
Ist ja sicher schon gemacht worden, aber falls nicht unbedingt gucken lassen.
LG!

Übrigens, auch wenn ich es wirklich keinem wünsche, tut es doch gut zu wissen, dass ich mit dem Essensproblem nicht alleine bin!

11.06.2018 15:54 • #8


Hallo @augusta77
ja, alles durchchecken lassen, Blutbilder mehrmals auch beim Heilpraktiker, weil ich mal wissen wollte, ob das alles wirklich in Ordnung ist. War genauso, außer, dass der CRP Wert immer leicht erhöht ist. Mit dem Magen geht es mir besser, weil ich meine Ernährung noch mehr umgestellt habe und Intervall-Fasten mache, das tut mir ganz gut. Zudem haben mir die pflanzlichen Magenmedis gut geholfen. Aber der Zustand momentan ist wirklich zum Verzweifeln. Es folgen noch weitere Untersuchungen Anfang Juli beim Neurologen. Ich weiß, dass Vieles psychosomatisch ist, aber ich denke, die Ärzte sollten das nicht so abtun, es könnte ja auch mal etwas Ernsteres dahinter stecken. In der Therapie wurde auch einmal erwähnt, dass eine versteckte Entzündung, die nicht richtig auskuriert wurde oder erkannt wurde, zu psychischen Problemen führen kann, es ist ein Teufelskreis. LG

11.06.2018 18:11 • #9


Ich finde es schon gut, dass du nicht aufhörst zu schauen, gerade, wenn der CRP immer leicht erhöht ist UND du Probleme hast. Eine BEkannte von mir hat das auch, aber keine Probleme, aber jeder Körper ist ja anders...

12.06.2018 14:27 • x 1 #10



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