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Hallo ich bin neu hier möchte mich erstmal vorstellen bin 47 Jahre alt veheiratet und mama. Leide seit 2Jahren an einer Agoraphobie mit Panikatacken.
Im Moment ist es leider ganz schlimm,stehe viel unter Stress und Konflickten.
Ich freue mich das ich hier bei euch sein darf und mich austauschen kann.Soviele liebe Menschen
mit dem gleichen Schicksal.

24.11.2016 08:02 • 24.11.2016 x 1 #1


20 Antworten ↓


flügelpupser791
Hallo ich leide seit 13 Jahren unter meinen Ängsten mal mehr mal weniger .
Ich fühle mit dir .
Liebe grüße

24.11.2016 08:25 • #2



Bin hilflos und habe dadurch Angst und Panikattacken

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Hallo flügelpupser791
Danke für deine Antwort mir kamen gleich die tränen weil sich jemand für mich interessiert.
13 jahre ist eine lange sehr lange Zeit ich bin da voll bei dir.

24.11.2016 08:37 • #3


Hallo flügelpupser791
Danke für deine Antwort mir sind die tränen gekommen weil sich jemand für mich interessiert.
Dreizehn jahre ist eine lange Zeit .mir reichen meine zwei Jahren schon
Bin heute morgen aufgewacht mit übergeben und angst ,mit den nerven durch. .Habe im Moment
sehr viel Stress und noch viele andere körperliche symptome.Ich kann nicht mehr.

24.11.2016 08:48 • #4


hope44
Hallo hope 47,

schön das du hier bist, kann nachvollziehen wie es dir geht, habe eine Angststörung und Panikattacken . Zur Zeit ist es auch wieder schlimmer geworden, muss wohl an der Jahreszeit liegen . Machst du eine Therapie oder wie gehst du mit deinen Beschwerden um?

LG von hope 44

24.11.2016 08:59 • #5


Hallo hope 44
Ja ich mache eine Therapie,Verhaltensrherapie
seit März dieses Jahres.War auch letztes jahr für 8Wochen in einer Tagesklinik war nicht so der burner.Ich selber versuch mich abzulenken,dagegen anzukämpfen gegen die Angst und Panik aber irgendwie krieg ich das nicht hin.Meine Familie ist mir auch keine hilfe.
Bin damit ziemlich aleine.Wie gehst du damit um?

24.11.2016 09:09 • #6


Hallo an euch. Ich leide auch schon seit mehreren Jahren unter Ängsten, Panikattacken, diversen körperlichen Symtomen, usw. Mal mehr mal weniger halt. Momentan ists bei mir auch wieder schlimmer Wie geht ihr so damit um im Alltag?

24.11.2016 09:22 • #7


hope44
Habe eine Verhaltenstherapie angefangen, bin aber noch am Anfang. Habe nachher einen Termin dort, schiebe schon wieder Panik, muss mit dem Auto dort hin. Habe zur Zeit vor alles und jeden Angst. Aber ich fahre trotzdem , mein Therapeut gab mir den Tipp: MAN SCHAFFT ALLES AUCH MIT ANGST! Dieser Spruch ist zurZeit mein Überlebensmotto . Aber er hilft tatsächlich.

Meine Familie steht dem ganzen auch hilflos gegenüber, also auch keine Hilfe.

Ansonsten versuche ich mich abzulenken, klappt auch nicht immer.


24.11.2016 09:35 • #8


flügelpupser791
Bei mir ist es in Moment auch wieder schlimmer ...Ich versuch mich abzulenken so gut wie es geht aber es gelinkt mir nicht immer.
Ich komm auch im Moment nicht wirklich zu Gange.
Liebe grüße

24.11.2016 09:37 • #9


Hallo Hope 44
Danke für deine Antwort,freu mich für dich das du auch eine Therapie machst,das wird schon wir haben alle klein angefangen.Bitte keine Panik dort kannst du alles raus lassen .Das mit dem Autofahren kenne ich,da versagt jedesDeo bei mir.Finde den satz deines Therapeuten sehr gut,wäre aber auch mal schön ohne Angst wo hin zu kommen. .Was ist mit deiner Familie.?Fühl dich gedrückt für den Termin heute

24.11.2016 09:47 • #10


Hallo flügelpupser791
Ich weiß was du meinst,ich nehme mir immer was vor und dan ist irgendwie die luft raus komme nicht in die Gänge.Aber habe in diesen zwei jahren gelernt zu meinem Tempo zu arbeiten,wenn es nicht geht,gehts halt nicht.Morgen ist auch noch ein tag.Und höre auf deinen Körper der sagt dir schon was geht.Ist nich einfach.

24.11.2016 09:56 • #11


Naja, das ist irgendwo nur die halbe Wahrheit.
Wenn ich nur auf mein Körper hhren würde würd eich nur zum Kühlschrank und aufs Töpffchen gehen.
Zu Tode ausruhen geht nicht, Man muss schon etwas tun. Aber wie du sagst, immer mit seinen eigenen Tempo.

Ich habe seit 7-8 Jahren Panikattacken und versuche so zu leben das ich keine Panikattacken kriege.
Präventivtherapie von morgens bis Abends quasi. Funktioniert nicht immer, aber inzwischen 9 von 10 Tagen gut.

24.11.2016 10:05 • #12


Hallo Ex-Mitglied
Danke füt deine Nachricht,gebe dir recht tun muß man was,auf jeden fall,es tut mir gut in Bewegung zu bleiben.Aber nicht mehr so wie früher als ich diese Krankheit noch nicht hatte.War nur im Stress mit 4 kindern und einen Mann. Erlaube mir eine frage du schreibst von einer bestimmzen Therapie art,was ist das genau hab ich noch nicht gehört.Danke

24.11.2016 10:14 • #13


Guten Morgen @Hope 47

natürlich ist dir deine Familie keine Hilfe weil sie es nicht verstehen können und zum Eigenschutz um nicht auch noch zu erkranken! Verhaltenstherapie ist schon mal was ganz gutes, ohne dass Verhalten zu ändern wäre ich immer noch in der Schleife Panikstörung. Es ist auch so das man dies Symptom sein Leben lang mit sich schleppt, bei mir fing es 1998 an und nach 6 Jahren Therapie war ich, zumindest dachte ich es, geheilt. Jetzt im Mai/Juni 2016 ein Rückschlag.

Kontakte zu deinem Problem findest du nur in Leidensgenossen, woanders schlägst du auf taube Ohren. Die Leute kennen diese Problematik nicht und wollen es auch nicht. Ich hatte überall wo es die Leute wussten nur Trost und gut gewollte Ratschläge vernommen aber niemals Hilfe bekommen. Verabschiede dich von dieser Vorstellung auch in deiner Familie. Du bist die einzige welcher etwas ändern kann, mit fachlich therapeutischer Hilfe, es liegt ganz alleine bei dir. Es kann lange dauern oder schneller gehen, viele klammern sich zu sehr an fremde Hilfe und übersehen dabei das nur "Sie" es sind die etwas ändern könnten an diesem Zustand. Deswegen ziehen meist ja auch so viele Jahre ins Land die ungenutzt an einem vorbei gehen ohne Erfolg. Je schneller dir bewusst wird worum es geht desto schneller kommen "deine" Erfolge!

Sich damit nicht verstecken, nicht immer nur klagen und alles negativ sehen, möglichst Stress vermeiden und entspannen erlernen, sich nie unter Druck setzen lassen und sich gegebenenfalls dagegen zur Wehr setzen, auch mal "nur" an sich denken, Selbsthilfegruppen nutzen, positiv in die Therapie gehen und weiter damit machen, dunkle Gedanken nicht verdrängen sondern akzeptieren lernen um sagen zu können es gibt doch noch so schöne andere Dinge im Leben. Das kannst nur du ganz alleine, lass dich drauf ein und deine Panikstörung/Angststörung lässt sich besänftigen! Nicht vergessen das es eine Störung ist die dein Körper ausgelöst hat weil anderswo etwas im "Unargen" ist! Angst selber ist etwas gesundes und nützliches, bei einer Störung sehr unangenehm und gefährlich für einen selber, wenn sie wieder voll da ist dann treffe sie mal und lass dich drauf ein, stell dich ihr und fühle sie ganz intensiv, nehme sie einfach mal ganz lieb gemeint an, was passiert da mit dir? Gute 24 Stunden . . .

24.11.2016 10:43 • #14


Sehr guter Beitrag minos

24.11.2016 10:51 • #15


Hallo minos, danke für deine offene worte.
Natürlich möchte ich an meinen verhalte arbeiten und lernen durch die Therapie.Muß ja was passieren.Was mir sehr schwer fällt ds annehmen dieser Störung. .Habe ich nicht gelernt.
Das mit meiner Familie tut mir halt weh,wenn man gesagt bekommt du hast doch nichts. Auch wurde mir nicht gezeigt oder erklärt wie ich mit der Angst oder Panick umgehe wenn sie kommt.Du schreibst annehmen wenn sie kommt und rein fühlen “puh“ das macht angst.Giebt es da Tipps?Danke.

24.11.2016 11:03 • #16


Du wirst es erleben oder hast es ansatzweise schon erlebt nach einer heftigen Attacke die einen erst einmal auf null herunter fährt. Was ist danach gewesen, dunkle Gedanken daran und neue Angst, die Angst vor der Angst. Aber hat es danach auch wieder bessere Zeit gegeben? Bestimmt ja! Haben dich die Vorfälle mit der Panik außer das du vor neuen Angst hast umgebracht? Das werden sie auch nicht! Sie machen dir "nur" Angst aber du wirst schnell merken, wenn du diese Angst mal positiv betrachtest, dass sie dir auch zeigt oder spüren lässt "Hallo du, weißt du warum ich dich so oft besuchen komme und dir Angst mache".

Genau an diesem Punkt musst du anfangen und dich bewegen lernen. Auch Wahrheiten sind manchmal unschön und man will sie nicht wahr haben, aber genau dort liegt meist ein Problem begraben das uns Angst macht!

24.11.2016 11:14 • #17

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Hallo minos
Dank dir für die lieben Worte,ich verstehe.
Genau so geht es mir nach einer Attacke.
Sind hässlich aber sie will mir wad sagen.
Ich weis auch was sie mir sagen will.
Habe nur eine schei. angst vor dieser Antwort.

24.11.2016 11:22 • #18


Erklär das deine Familie mit den Atomen. Die sieht keiner, aber die sind da.
Genauso ist das mit dein Kopf. Wenn sie das Leugnen, leugnen die ihre Existenz da auch sie aus Atomen bestehen...

Meine Präventivtherapie ist:
Fangen wir mal von hinten an.
Panikattacke
Frühwarnhinweise sind Magendrücken, kneistern, Anspannung und Unruhe

Wenn ich jetzt merke das ich unruhig werde, angespannt bin, insbesondere stark kneistere, dann MUSS ich sofort alles beenden und mich entspannen und mich beruhigen.
Ich gehe dann duschen oder knuddln. Oder setz mich auch mal vor dem PC und spiele etwas. Tv gucken funzt nicht. Oder ich fahre mit den Fahrrad raus.
Ich habe das Gefühl das es mir gut tut meine Unruhe mit Bewegung zu bekämpfen. Ich empfinde Unruhe als Energie. Wenn ich Fahrrad fahre entziehe ich der Unruhe Energie.
Oder ich mache Stretching oder versuch mich um meine Frau zu kümmern. Eincremen, massieren oder solche Sachen.

Bevor die Frühwarnsymptome auftreten arbeite ich in der Regel, oder bin beim Sport. Bei der Arbeit oder beim Sport versuche ich Stress zu vermeiden.
Das bedeutet ich spiele jetzt mehr mit den Kopf und bin lockerer. Wenn ich verliere, verliere ich eben.
Bei der Arbeit denke ich einmal öfter darüber nach, und organisiere lieber etwas über als zu wenig.
Wenn ich ohne Fehler oder ohne etwas kaputt zu machen arbeiten kann habe ich dort weniger Stress.
Wenn ich weniger Stress habe, bin ich auch weniger angespannt. Das Risiko eine Panikattacke zu kriegen minimiert sich drastisch.

Beispiel: Ich musste die letzten Tage hunderte Gewindeschneiden. In 3 Größen. Bevor ich angefangen habe zu arbeiten habe ich mir neue Gewindebohrer gekauft. Für M2.5 und M3.
Die waren wirklich sehr gut. M4 war aber ein alter. M4 ging etwas schwergängig. Früher oder später ist er denn abgebrochen.
Warum? Weil er alt war, weil ich nicht intensiv genug darauf geachtet habe das der Gewindebohrer verschlissen ist. Ich hätte ihn auch auswechseln müssen.
Nach dem ersten Gewinde schon., Aber ich tat es nicht. Und deswegen brach der Gewindebohrer ab und ich kriegte Probleme.
Die Folge war das ein weiteres Werkzeug geopfert werden musste um den abgebrochenen Gewindebohrer herauszukriegen.
Das sind 10€ + die Zeit. Zeitlich warens ca 15min.

Hätte ich also genau das befolgt was ich von mir erwarte, hätte ich diese Probleme nicht bekommen. Aber ich hab gedacht. Wird schon.
Aber es wurde nicht. Anfangs ist das immer so. Und irgendwann kommt man an einen Punkt wo man neurotisch alles sehr bewusst durchplant und vorbereitet.

24.11.2016 11:29 • #19


Zitat von Hope 47:
Ich weis auch was sie mir sagen will.
Habe nur eine schei. angst vor dieser Antwort.



Und Punkt! Ich möchte nicht wissen was dir so Angst macht aber es scheint etwas zu sein welches wohl größere Veränderungen bereiten würde. Wichtig wäre das dein Therapeut es weiß, dass deine Therapie darauf gestützt würde. Ich habe da so meine Vermutung, hast du mal über eine Familienaufstellung nachgedacht oder weißt du um was es sich dabei handelt?

https://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung

Ich habe es mal in meiner Reha damals gemacht und es war Bestandteil meiner Therapie dort. Ist aus Kostengründen raus genommen leider, wird aber privat angeboten und liegt bei 250-350€, ein Wochenende geht dabei drauf. Ich habe da noch irgendwo Kontaktadressen müsste ich raus suchen.

Aber das Problem solltest du ganz schnell angehen und lösen.

24.11.2016 11:34 • #20



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