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Hallo,
seit einigen Wochen habe ich immer wieder Probleme mit meinem Magen. Ich muß andauernd aufstoßen (nur Luft), dann habe ich wieder leichte Schmerzen und verspüre eine leichte Übelkeit. Kurze Zeit davor begannen wieder meine Angstzustände, die ich erfolgreich vor drei Jahren therapiert hatte. Ich bin wieder in Kontakt mit meiner Psychotherapeutin, die die Signale für typisch psychosomatisch hält. Leider schaffe ich es in meiner momentanen Sytuation aber nicht, dies durch positive Gedanken zu beeinflussen. Stände habe ich Angst totkrank zu sein, obwohl die Symptome für andere eventuell lächerlich wären. Ich stehe jetzt vor der Entscheidung, eine Magenspiegelung durchführen zu lassen, vor der ich aber fürchterliche Angst habe. Kann mir jemand dazu Informationen geben, bzw. eigene Erfahrungsberichte?. Ist es wirklich so, daß man mit der Beruhigungsspritze nichts merkt? Hat jemand ähnlich Erfahrungen mit seinem Magen? Ich nehme seit einigen Tagen Iberogast, aber die erhoffte schnelle Wirkung hat noch nicht eingesetzt. Danke an euch für eure Antworten.
Anja

13.01.2003 10:59 • 01.02.2003 #1


14 Antworten ↓


Erstmal: Cool down!
Ich würde eine Spiegelung machen lassen.
Du bist dann nämlich beruhigt, dass es wirklich nichts schlimmes
ist. Die Beschwerden die Du beschreibst könnten z.B. eine
leichte Gastritis sein, gerade solche Sachen sind viel enger mit
psychosomatischen Vorgängen verknüpft, als Du es glaubst.
Lass Dich mit eine Spritze beim Internisten ein wenig ausknocken
und Du wirst sehen, jeder Gang zum Zahnarzt ist unangenehmer.

Grüsse
light!

13.01.2003 13:13 • #2



Magenprobleme

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Hallo Anja! Keine Angst vor der Magenspiegelung! Gehe in eine Praxis, wo die Spiegelung mit einer Spritze gemacht wird. Du bist "so weit weg", daß Du irgendwann nach der Untersuchung aufwachst und Dich an überhaupt nichts mehr erinnern kannst. Also, laß es abklären. Sonst kann ich Dir leider (bzw. für mich zum Glück) keine Tips geben, da ich keine Probleme mit dem Magen habe. Toi, toi, toi und liebe Grüße, Romi

13.01.2003 15:47 • #3


Hallo und vielen Dank für die prompte Antwort!
Genau da liegt mein Problem. Wenn mein Zahnarzt auch nur mit einem Instrument die Zunge berührt habe ich schon Würgreiz,deshalb auch meine Panik vor der Gastroskopie. Bekommst du mit der Spritze nichts mehr mit?
Gruß Anja

13.01.2003 16:06 • #4


Hallo Anja,


ich habe auch immer gleich diesen verdammten Würgereiz, wenn mir jemand in meinen "Kragen" will.
Ich hatte auch Angst vor der Magen- und Darmspiegelung. Aber glaub uns,
man kann sich nachher an nichts erinnern, und ich habe nicht mal gemerkt, dass irgendwas meinen Rachen berührt hat.
Lass die Spiegelung machen. Sonst grübelst doch nur, ob es nicht was anderes ist.

Toi,toi, toi

Sabine

13.01.2003 21:09 • #5


Hallo Anja

Ich kann zwar nicht sagen das ich nichts gespührt hab aber ich wahr so weit weg das ich nicht wusste was genau da jetzt passiert. Im Nachhinein erinnere ich mich nur noch an meine mutter die immer sagte: schlucken schatz, schlucken . Und als ich wieder aufwachte konnt ich glei drüber lachen, denn man is während dessen so "high" und weit weg das es sogar irgendwie witzig is.
Glaub mir das bisschen was du spürst ist schnell wieder vergessen. Und jeden den ich kenne der das machen musste sagte nachher es war nicht schlimm! Das schaffst du schon!

13.01.2003 22:38 • #6


Hallo Anja!

Also ich kann den vorherigen Antworten nur zustimmen! Rede mit deinem Arzt vorher das du Angst hast vor der Spiegelung. Der wird dich dann über alles aufklären und du gehst ohne große Angst in die Spiegelung.

Ich hatte bisher nur eine Magenspiegelung gemacht bekommen. Aber ich war durchweg überrascht. Weiß gar nicht mehr wann ich die Spritze bekommen habe. Ich weiß nur noch das ich am Anfang den Schlauch in den Rachen gesteckt bekommen habe und ich dann wurgsen mußte, dann wurde ich hingelegt und ab da wußte ich gar nix mehr.

Ist echt nicht schlimm, die Beruhigungsspritze tut echt gut und man ist vollkommen weg und bekommen nix mehr mit.

Es kann wirklich sein das es eine Magenschleimhautenzündung (Gastritits) ist. Ist aber keine große Sache, meistens streßbedingt, durch überhöhter Alk., Zig., falsche Medikamente.
Aber ob das vorliegt sollte ein Arzt mit Hilfe der Spiegelung festellen.

Alles Gute und gute Besserung!!

Stefan

14.01.2003 12:57 • #7


Hallo Anja,

Mir geht es genauso wie dir.
Ich leider seit 1 1/2 Jahren an Angst/Panik Zuständen, die hatte ich aber ganz gut im Griff. Aber jetzt habe ich es seit Dezember 2002 mit dem Magen. Mir stösst es auch ständig auf, mein Magen drückt mich, ich habe ständig das gefühl etwas essen zu müssen, oder ich habe viel zu viel Hunger, obwohl ich vor 3 Std etwas gegessen hatte.
Die ganzen Symtome machen mir Angst, Angst auch, dass es wieder alles von der psyche her kommt, die jetzt auch anfängt den magen anzugreifen, und dann irgendwann natürlich auch körperlich wird...
Das ganze macht Angst und ich stehe auch vor der Entscheidung eine Magenspieglung machen zu lassen, oder nicht. Vor so einer Spritze habe ich auch ANgst, denn ich mah Zustände nicht, in denen ich nicht mehr selber entscheiden kann, die lösen extreme Panik in mir aus...

lG Andrea

24.01.2003 23:44 • #8


Hallo Andrea,
heute morgen habe ich nun die gefürchtete Magenspiegelung hinter mich gebracht und ich kann allen meinen "Beratern" nur zustimmen. Mit Spritze ist es wirklich nicht der Rede wert und meine fürchterliche Angst und Nervosität war mal wieder vollkommen unbegründet.Auch ich überlasse gar nicht gerne die Kontrolle anderen Leuten, aber dieses Gefühl hatte ich nach der Spitze nicht, einfach nur Müdigkeit. Allerdings hat man festgestellt, daß Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt, meine Übelkeit also auch organische Ursachen hatte. Ich kann dir nur sagen, daß es mir seit den Untersuchungen auch psychisch besser geht. Ich hatte dermassen große Angstzustände, die mit dem Gefühl totkrank zu sein verbunden waren.
Dir kann ich nur raten, das Organische abklären zu lassen und dich unbedingt in psycholigische Behandlung zu begeben. Meine Angstzustände 1999 habe ich durch die Therapie vollkommen verloren. Im Moment werde ich abwarten, wie es mit mir nun psychisch weitergeht. Sollte es trotz der Diagnose nicht besser werden, werde auch ich wieder zum Psychologen gehen. Bitte weise dies nie von dir, denn selbst ohne "offensichtlich psychischen " Probleme, geht einem oft im Gespräch mit einem guten Therapeuten ein Licht auf. Viel Glück und alles Gute
Gruß Anja

27.01.2003 17:13 • #9


Hallo Anja!

Wenigstens haben sie bei dir was organisches gefunden:-) Ist ja schon wenigstens etwas. Hätte noch eine Frage an dich (wenn es dir nicht zu persönlich ist). Wie äußern sich bei dir diese Angstzustände? Hab das auch ab und zu. Bin dann voll unruhig, mache mir Gedanken über meinen Magen und alles was in meinem Körper gerade passiert. Hab schon seit Monaten Magenschmerzen, ein Druckgefühl, Völlegefühl nach dem Essen usw. Bei mir wurde organisch alles abgecheckt (war nur ne leichte Magenschleimhautenzündung, die normalerweise mit Hilfe von Tabletten nach 4-8 Wochen weggeht). Aber hab immer noch den ewigen Druck auf dem Magen und komme einfach nicht weiter. Meine immer da ist was organisches nicht in Ordnung. Ich kann ja nicht einfach nochmal zu meinem Hausarzt gehen und sagen: Untersuchen sie nochmal alles, mir gehts nicht gut. Aber einen anderen Ausweg weiß ich eigentlich auch nicht mehr.

War heute das erste mal bei einem Psychotherapeuten/Psychologen. Der macht mit mir jetzt so ne Art Verhaltenstherapie. Bringt mich zwar bestimmt weiter (was mein Leben betrifft), aber ob das wirklich hilft meine Magenbeschwerden in Griff zu bekommen? Ich weiß echt nicht mehr weiter.

Für eine Antwort wäre ich dankbar

Gruß

Stefan

28.01.2003 20:24 • #10


Hallo Stefan,
habe ich dir nicht schon einmal geschrieben? Meine Angstzustände sind ganz allgemein. Ich habe mir oft gewünscht, ich hätte vor etwas konkretem Angst, dann hätte ich mit Hilfe einer Verhaltenstherapie etwas unternehmen können. Ich habe aber immer "dunkle" Gefühle, es könnte etwas passieren. In der Zeit, in der ich mit dem Magen Probleme hatte (oder habe) hatte ich Tage, an denen ich nicht fähig war, etwas zu planen. Immer wieder konzentrierten sich meine Gedanken auf dem Magen(mit dem ich bis dahin nie Probleme hatte) und ich war mir sicher, daß ich totkrank bin. Wenn man das so schreibt klingt es einfach, wenn du es aber durchlebst ist es die Hölle. Es ist wohl auch eine leichte Depression, die aber mit Angstgefühlen oft einhergeht. Ich halte von einer Verhaltenstherapie zunächst nichts. Dies ist vielleicht in Ordnung für Menschen, die konkrete Situationen meiden, die aber mit Hilfe von richtigem Verhalten vor diese Situationen gestellt werden. Ich glaube eher an die althergebrachte tiefenpsychologische Analyse, in der zunächst einmal der Grund für diese Ängst, die übrigens meistens ein Ventil für ambivalente Lebensumstände sind, erforscht wird. Du erfährst hierbei viel über deinen Charakter, der dir doch eigentlich so gut bekannt erscheint.Ich habe Dank eine Therapie meine Angstzustände 1999 nach 12 Monaten vollkommen überwunden. Jetzt ging es wieder los, aber lang nicht so schlimm wie damals und ich stehe immer noch in Kontakt mit meiner Psychologin. Sieh zu, was dir am besten tut und glaube an die "Macht der Psyche", die dich ebenfalls körperlich krank machen kann. Alles Gute und Gruß Anja

28.01.2003 21:08 • #11


Hallo Stefan,
habe ich dir nicht schon einmal geschrieben? Meine Angstzustände sind ganz allgemein. Ich habe mir oft gewünscht, ich hätte vor etwas konkretem Angst, dann hätte ich mit Hilfe einer Verhaltenstherapie etwas unternehmen können. Ich habe aber immer "dunkle" Gefühle, es könnte etwas passieren. In der Zeit, in der ich mit dem Magen Probleme hatte (oder habe) hatte ich Tage, an denen ich nicht fähig war, etwas zu planen. Immer wieder konzentrierten sich meine Gedanken auf dem Magen(mit dem ich bis dahin nie Probleme hatte) und ich war mir sicher, daß ich totkrank bin. Wenn man das so schreibt klingt es einfach, wenn du es aber durchlebst ist es die Hölle. Es ist wohl auch eine leichte Depression, die aber mit Angstgefühlen oft einhergeht. Ich halte von einer Verhaltenstherapie zunächst nichts. Dies ist vielleicht in Ordnung für Menschen, die konkrete Situationen meiden, die aber mit Hilfe von richtigem Verhalten vor diese Situationen gestellt werden. Ich glaube eher an die althergebrachte tiefenpsychologische Analyse, in der zunächst einmal der Grund für diese Ängst, die übrigens meistens ein Ventil für ambivalente Lebensumstände sind, erforscht wird. Du erfährst hierbei viel über deinen Charakter, der dir doch eigentlich so gut bekannt erscheint.Ich habe Dank eine Therapie meine Angstzustände 1999 nach 12 Monaten vollkommen überwunden. Jetzt ging es wieder los, aber lang nicht so schlimm wie damals und ich stehe immer noch in Kontakt mit meiner Psychologin. Sieh zu, was dir am besten tut und glaube an die "Macht der Psyche", die dich ebenfalls körperlich krank machen kann. Alles Gute und Gruß Anja

28.01.2003 21:08 • #12


Hallo Anja,

Danke für die Antwort

Ich hatte bis jetzt immer Problem mit den Psycholgen. Ich habe noch niemanden gefunden dem ich vertrauen konnte.
Fand das immer nur schrecklich ... und ein Termin alle 6 Wochen bringt es ja dann auch nicht.
Ich war aber in einer Klinik und seit dem habe ich auch Trevilor, das hilft mir eigentlich auch gut. Obwohl Angstzustände schon noch durchkommen, aber nicht so schrecklich wie ohne Trevilor,d a dachte ich, ich könnte nichts mehr machen, wäre bald tod.. jetzt habe ich immer noch Angst krank zu werden und nicht mit zu bekommen wie meine Tochter heranwächst. Die ANgst habe ich in mir und ich weiß, ich muß mich ihr stellen.
(meine Mutter starb recht früh an Krebs, daher meine Angst).
Mit meinem Magen ist es toi toi toi bis jetzt von selber besser geworden, war wohl nur eine leichte Magenverstimmung, oder eine Schwangerschaft, habe schon seit 4 Tagen keine Periode. Schwanger zu sein würde mich wahnsinnig freuen. Hatte erst letztes Jahr eine Fehlgeburt...
Und wir hätten so gerne noch ein Kind... na ja alles so Sachen und wir versuchen das jetzt schon 18 Monate lang...
(meine Tochter ist bald 4)

lG Andrea

28.01.2003 22:53 • #13


Hallo Anja Catil, habe deinen Bericht gelesen. Vor einigen Wochen war ich, zum zweiten Mal zur Magenspiegelung. Diesmal unter Betäubung, man merkt wirklich nichts davon. Das Aufwachen ist natürlich bei jedem etwas anders. Bei mir wurde ein Reizmagen festgestellt, habe aber immer Probleme und Schmerzen, trotz Medikamente.
Gruß Heidi

31.01.2003 12:14 • #14


Hallo Heidi!

Innerhalb welchem Zeitraum hast du die zwei Magenspiegelungen gemacht bekommen? Wie kann man einen Reizmagen feststellen?Weil der Arzt dürfte organisch dann bei dir nix gefunden haben obwohl du immer Magenschmerzen hast,oder? Wird die Diagnose dann einfach so gestellt weil organisch nix festgestellt werden kann?
Was für Medikamente nimmst du?

Gruß
Stefan

01.02.2003 13:44 • #15



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