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I

ichmalwieder
Mitglied

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Hallo zusammen,

würde gerne nochmal über etwas berichten, was zu meinem Symptomkomplex gehört und hoffe auf Leute denen es ähnlich geht und mich etwas beruhigen können. Seit 1-2 Wochen pieksen bei mir einzelne Lymphknoten in den Armen (Achsel bis Mitte des Armes) und seitlich an der Brust immer wieder. Es ist eher ein kurzer Schmerz und nicht dauerhaft. Außerdem habe ich seit längerer Zeit 2 dauerhaft sichtbare Lymphknoten am Hals, jeweils einen links und einen rechts, siehe Bild: http://imgur.com/a/MDJ3b
Hat das jemand schon mal so gesehen? Ich habe mal bei ein paar dünneren Leuten drauf geachtet, konnte aber nie irgendwelche sichtbaren Knoten ausmachen.

01.10.2019 #1


36 Antworten ↓
kopfloseshuhn

kopfloseshuhn
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Hi.
Du möchtest Realität?
Okay.
Also Symptom Nr eins: Lymphknoten: Meine sieht man auch. Ich bin sehr groß und sehr schlank. WEnn ich den Hals drehe, sieht man meine auch und ebenso sieht man meine in der Leiste wenn ich gerade liege. Das empfinde ich als normal.

Blutdruck:
Ja, die Normalwerte sollte nach neuestem Standart unter 135/ 85 liegen. Aber man muss eben beachten, dass es dabei darum geht, wie sich der Blutdruck über den Tag verhält. Kann man einem Bauarbeiter sagen, er hat Blothochdruck weil er schwer arbeitet und dementsprechend über den Tag hinweg diese WErte nicht errreicht? Nein kann man nciht. So lange in einer Langzeiotmessung die nächtlichen und Ruhewerte absinken ist alles in bester Ordnung. Das Selbe gilt für Ängstler.
Ich habe bei Panikattacken einen nicht mehr messbaren Wert das bedeutet er liegt im oberen Wert über 230!
SChön ist das nicht. Und wenn ich "nur" im Angstkreisel stecke und mich nicht mal besonders ängstlich fühle liege ich bei 140/95. Ansonsten liegt mein Blutdruck gerne mal. Um die 100/60.
Zwangzigmal messen ist kontraproduktiv vor allem, wenn es schon eine Langzeitmessung gab und diese als unbedenklich eingestuft wurde (ich meine sowas von dir schon mal gelesen zu haben).
Und zwanzigmal messen muss nicht mal jemand mit diagnostiziertem Hochdruck.
Du machst dich absolut irre. Und du hast mein volles Verständnis dafür. Als Ängstler reagiert man eben so. Aber man muss sich auch mal beruhigen lassen. Wenn das nciht mehr funktioniert wird es höchste und zwar allerhöchste Zeit für eine gute Therapie vielleicht sogar stationär in einer psychosomatischen Klinik.

Grüße

06.09.2017 15:16 • x 1 #21


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Lymphknoten schmerzen immer wieder

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R

Rosalie48
Gast

Zitat von ichmalwieder:
Auch habe ich bereits gesagt, dass 20 mal auch nicht normal ist. Probier mal ein Beitrag ohne Zugedichtetes zu verfassen. Laughing

Wo genau ist die "Unvereinbarkeit mit der objektiv nachprüfbaren Realität"?

Jetzt bin ich ja mal gespannt. Jetzt wird es mal intellektuell. 20 mal Blutdruck messen, 17 mal sind die Werte erhöht. Per objektiver medizinischer Definition Bluthochdruck. Wodurch das ausgelöst wird, steht auf einem anderen Blatt. Aber da bist du wohl am wenigsten in der Lage das über etliche 100km Kupfer- und Glasfaserleitung zu beurteilen.

Edit: Ich will in einem Forum für psychische Störungen über meine Ängste reden und jemand will mich hier auch noch rausscheuchen und runtermachen. Da frag ich mich doch wer hier krank ist.


Möchtest du in einem Forum für psychische Störungen "nur" über deine Krankheiten reden , oder möchtest du auch wirklich was dagegen unternehmen ?
Das macht einen Riesenunterschied .
Wenn du wirklich was dagegen unternehmen möchtest , damit es dir besser geht , weshalb begibst du dich nicht in eine entsprechende therapeutische Behandlung ?
Oder informierst dich in der Literatur über das Wesen der Hypochondrie ?
Wochenlang (monatelang ?) immer unter demselben Oberthema verschiedene Symptome zu schildern , ohne ein einziges Mal die "Erfolgsmeldung" "Ich-suche-mir-professionelle-Hilfe" abzusetzen , ist doch auch nicht gerade das Gelbe vom Ei .
Wie lange sollen das deine Freunde und Bekannten noch mitmachen ohne an dir fast zu verzweifeln ?
Irgendwann dreht sich jeder mal um , winkt ab und sagt : " Boah! Dem hör ich schon gar nicht mehr zu!"
Viktor Freiherr von Weizsäcker , der Onkel unseres ehemaligen Bundespräsidenten und Begründer der psychosomatischen Medizin in Deutschland hat mal gesagt :

" Wenn man sich von der Psychoneurose zur organischen Krankheit begibt , muss man auch den Schritt in die Realität hinein länger machen.
Hier sind die körperlichen Vorgänge eben nicht nur ein Schatten , welcher die psychischen Vorgänge abbildet , sondern das Körperliche ist auch solider Kahn , auf dem die Psyche ihre Fahrt in einer wirklichen Welt unternimmt" .

Die Menschen in diesem Forum sind aber nicht die Fährleute , die deinen eigenen psychischen Kahn in die richtige Richtung lenken .

DAS musst du schon irgendwann mal alleine übernehmen .

06.09.2017 17:05 • #26


Zum Beitrag im Thema ↓


LadyyyyX
hast du dir den Vitamin D Wert untersuchen lassen? So viel ich weiß können diese auch bei einem Mangel schmerzen. Mit Vitamin D arbeitet dein ganzer Körper

#2


R
Lymphknotenschwellungen ?
Basisdiagnostik :
Anamnese
Körperliche Untersuchung : Lymphknotencharakteristik , Begleitsymptomatik
Labor : BSG , Differentialblutbild , LDH , Transaminasen
Bildgebende Verfahren : Sono , evtl Thoraxröntgen
Immer besser als auf Verdacht irgendwelche "Medikamente" oder Nahrungsmittelergänzungen schlucken .

#3


I
Blutmäßig habe ich sehr viel bestimmen lassen Mitte August. Vitamin D Wert wart gut. Die Lymphknoten am Hals wurden vom Hausarzt mit Ultraschall angeguckt. Bei Ultraschall soweit keine Auffälligkeiten, allerdings konnte er mir auch nicht sagen, warum diese so sichtbar sind. Mein Arzt meinte sogar bei ihm wäre das auch so, aber gesehen habe ich gar nichts...
Deswegen würde mich mal interessieren, ob das bei irgendjemand hier auch noch so ist. Wenn ich den Hals normal halte, sieht man eigentlich fast nichts. Aber wenn ich den Kopf neige und drehe sieht man die Knoten extrem.

#4


R
"Aber wenn ich den Kopf neige und drehe sieht man die Knoten extrem."

Okay .
Wenn ich ein ärmelloses T-Shirt anhabe , die Arme hebe und winke , sieht man meine Chicken-Wings auch extrem .

#5


I
Ich verstehe den Witz. Wink Aber mir ist das durchaus ernst. Mir erzählen die Leute immer, dass alles von meiner Angststörung kommt. Aber komischerweise hat niemand den Quatsch, den ich habe.

#6


R
Zitat von ichmalwieder:
Ich verstehe den Witz. Wink Aber mir ist das durchaus ernst. Mir erzählen die Leute immer, dass alles von meiner Angststörung kommt. Aber komischerweise hat niemand den Quatsch, den ich habe.


Ich glaube dir , dass du es ernst meinst .
Frage mich aber gleichzeitig auch :

wenn ihn das Blutbild nicht beruhigt , die Sono nicht beruhigt und der Arzt ihn nicht beruhigt - bitte , WER soll ihn denn dann beruhigen können ?
Die Antwort kennst du . Wink

#7


I
Mich ärgert halt langsam, dass mir jeder immer erzählt "Das ist normal so. Du achtest einfach nur zu sehr auf deinen Körper.". Dann frage ich: "Ja, wenn das so normal ist. Wer hat es denn dann noch?" Und meistens stehe ich dann ohne Antwort da. Egal ob beim Arzt, Freunde, Familie, etc. Ich will nur eine Stimme hören die sagt: "Ja, hab ich auch seit Jahren. Mir geht es gut, sieht schon immer so aus."

#8


R
Zitat von ichmalwieder:
Mich ärgert halt langsam, dass mir jeder immer erzählt "Das ist normal so. Du achtest einfach nur zu sehr auf deinen Körper.". Dann frage ich: "Ja, wenn das so normal ist. Wer hat es denn dann noch?" Und meistens stehe ich dann ohne Antwort da. Egal ob beim Arzt, Freunde, Familie, etc. Ich will nur eine Stimme hören die sagt: "Ja, hab ich auch seit Jahren. Mir geht es gut, sieht schon immer so aus."



"Mein Arzt meinte sogar bei ihm wäre das auch so "

Da war die "eine Stimme" .

#9


I
Jo, habe geguckt. Es war nichts zu sehen.

#10


B
Zitat von ichmalwieder:
Mich ärgert halt langsam, dass mir jeder immer erzählt

Dann frag Dich doch mal, ob das nicht einen bestimmten Grund haben könnte!

Zitat von ichmalwieder:
Ich will nur eine Stimme hören die sagt: "Ja, hab ich auch seit Jahren. Mir geht es gut, sieht schon immer so aus

Dann viel Spaß beim warten und Dich währenddessen weiterhin deswegen kirre machen.

#11


R
Zitat von ichmalwieder:
Jo, habe geguckt. Es war nichts zu sehen.


Ich gebe auf Laughing
Es macht keinen Sinn noch länger die Realität bemühen zu wollen .

#12


I
Wieso? Was ist irrational an meinem Gedankengang?
Ich dachte immer "normal" wird damit definiert, dass es eben viele Leute so haben und nichts besonderes ist.
Oder unterstellst du mir, ich hätte es mit Absicht nicht gesehen und er hätte wirklich sichtbare Lymphknoten gehabt? Das wäre ja quasi schon wahnhaft.

#13


P
Du meinst so wahnhaft wie dreissigmal während der Arbeit Blutdruck messen? Oder jeden Tag in vier Threads gleichzeitig über verschiedenste Symptome nachgrübeln?

#14


I
Du redest von Zwang nicht von Wahn. Wenn du mir schon nachstänkerst, dann bitte korrekt. Und obwohl ich 20 mal behauptet habe, machst du eine 30 draus. Das geht Richtung wahnhafte Vorstellung.

#15


P
Oh ich entschzldige mich vielmals. Zwanzigmal ist natürlich viel normaler als dreissigmal.

Und nein, ich verwechsele das nicht mit zwanghaft. Für mich ist das ein Wahn. Vorallem auch deshalb, weil die Realität in dem Fall, so wie auch Rosalie schon gesagt hat, absolut nicht mehr an dich dran kommt.

Definition Wahn: zählt zu den inhaltlichen Denkstörhngen.Der Wahn ist eine die Lebensführung behindernde Überzeugung, an welcher der Patient trotz der Unvereinbarkeit mit der objektiv nachprüfbaren Realität unbeirrt festhält (Quelle: Wikipedia).

#16


I
Auch habe ich bereits gesagt, dass 20 mal auch nicht normal ist. Probier mal ein Beitrag ohne Zugedichtetes zu verfassen. Laughing

Wo genau ist die "Unvereinbarkeit mit der objektiv nachprüfbaren Realität"?

Jetzt bin ich ja mal gespannt. Jetzt wird es mal intellektuell. 20 mal Blutdruck messen, 17 mal sind die Werte erhöht. Per objektiver medizinischer Definition Bluthochdruck. Wodurch das ausgelöst wird, steht auf einem anderen Blatt. Aber da bist du wohl am wenigsten in der Lage das über etliche 100km Kupfer- und Glasfaserleitung zu beurteilen.

Edit: Ich will in einem Forum für psychische Störungen über meine Ängste reden und jemand will mich hier auch noch rausscheuchen und runtermachen. Da frag ich mich doch wer hier krank ist.

#17

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P
Zum Beispiel darin, dass die Realität bei einem gesunden (!) Menschen darin liegt, dass sich der Blutdruck erhöht, wenn er sich aufregt? Und des deshalb VÖLLIG normal ist für einen Ängstler, dass der Wert dann mindestens siebzehn Mal erhöht ist?
Oder vielleicht liegt die Realität auch darin, dass KEINEM Menschen auf der Welt (auch niemandem mit hochgradigem Blutdruck) je von einem Arzt geraten würde, innerhalb acht Stunden zwanzig Mal zu messen? Wenn man Bluthochdrucl hqt, stellt der Arzt das fest und gibt einem Blutdrucksenkende Medikamente. Dann wir man vielleicht nach einem Minat mal zur Kontrolle geschickt. Dann misst er und schaut ob sie angeschlagen haben. Wenn ja: nimmst du sie weiter. Wenn nein: kriegst du ein stärkeres. Und kommst in einem Monat wieder. Oder vielleicht liegt sie darin dass man von erhöhtem Blutdrucl erst dann spricht, wenn über lange Zeit, egal bei welcher Messung und egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit der Blutdruck sehr hoch ist. Und zwar deutlich höher als die von dir genannten Werte?
Das darfst du dir jetzt aussuchen.

#18


I
Da mir das aber alles bewusst ist, kann weiterhin nicht von Wahn gesprochen werden. Das ist per Definition einfach so, was anderes zu behaupten wäre eben...Wahn.
Nur wie soll man als Angstpatient dann zwischen "echtem" und "unechtem" Bluthochdruck unterscheiden.
Die Anzahl meiner Messungen hat aber weiterhin nichts mit Wahn zu tun, allerhöchstens Zwang.
Deine Bluthochdruck Definition ist aber in der Tat inkorrekt bzw. veraltet. Die Definition wechselt ja immer mal wieder, aber mein Kenntnisstand ist bei Heimmessungen sollte der absolute Großteil unter 135/85 liegen.

#19


P
Sorry, aber bei dir ist echt Hopfen und Malz verloren..allein schon: warum schaust du im Internet nach wie Blutdruck bei Heimmessungen sein sollte?
Dann: warum bastelst du aus "der Großteil der Messungen sollte unter 135/85 liegen" dass darüber Bluthochdruck ist?
Und drittens: warum gehst du nicht einfach wie jeder normale Mensch zum Arzt wenn du den Verdacht hast erkrankt zu sein und lässt ihn das beurteilen und ggfs. behandeln? Denn Deine Aufgabe, egal ob als Ängstler oder nicht, ist ein schlicht und ergreifend nicht zu beurteilen was Angst und was physische Erkrankung ist. Dafür gibt es Ärzte.

#20


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Dr. Matthias Nagel
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