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Q
Hallo !
Zu meinem eigentlichen Hauptproblem,
habe ich seit ca 1,5 Wochen noch das Gefühl schlecht Luft zu kriegen.
Hinter dem Brustbein brennt es und es fühlt sich an, als ob die Bronchien/Lunge voll verkrampft
sind und ich deswegen schlecht Luft bekomme
und nur mit Mühe und Kraft atmen kann.
Als das anfing, war ich beim Hausarzt und der hat mich einmal
kurz abgehört und meinte, dass sich alles ok anhört.

Nun meine Frage, kann das rein psychisch sein?
(1,5 Wochen lang fast durchgehen?)
Wie kann man denn so was erklären?
Kann mir das jemand sagen, wie das Zustande kommt,
das man dann scheinbar denkt, sehr schlecht Luft zu kriegen und das es hinterm Brustbein brennt!
Es ist quasi genau zwischen Brustbein und Rücken!

08.06.2013 16:18 • 21.06.2013 #1


35 Antworten ↓


K
Hi,

mal körperliche Ursachen ausgeklammert - ich schätze dann würde sich der Zustand verschlimmern. Leg mal eine Wärmflasche auf die Brust, das entspannt die Muskulatur. Und dann lenk dich ab mit TV oder so. Schau, ob Besserung eintritt. Wenn ja - das heißt wenn du dich wirklich mal nicht darauf konzentriert hast - ist es psychisch.

Ich hatte das auch ein paar Wochen lang, bis ich mir sagte ich bekomme doch genug Luft, sonst wäre ich schon längst nicht mehr Mal krass ausgedrückt. Und dann ging's.

Liebe Grüße

08.06.2013 16:32 • #2


A


Luftnot reine Panik? Brauche Erklärung!

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Q
Danke für deine Antwort Kira!
Habe schon ein Körnerkissen im Rücken in der Höhe der Schmerzen!
Wie genau äußerte sich denn bei Dir diese Luftnot?

08.06.2013 16:44 • #3


Q
Sonst hat das niemand und keiner weiß was dazu?

08.06.2013 19:28 • #4


P
wieso fragst du ob das 1,5 wochen lang nur panik sein kann? dass sich ein psychisches symptom sogar über monate und jahre erstrecken kann weisst du doch von deiner zunge!

08.06.2013 22:49 • #5


K
Das ist eine Fehlatmung

Du atmest durch die Angst intensiver, als es bei der monentanen Anforderung eigentlich benötigt.

Dadurch Hyperventilierst du so zu sagen.


Angsterkrannkungssymptom:

Störungen der Atmung, Hyperventilationssyndrom

09.06.2013 08:09 • #6


L
hab ich auch seit wochen........mal mehr mal weniger und z.zt. ziemlich heftig.......ich dachte schon an sodbrennen aber tabeletten dagegen haben es nicht weg gemacht........komischerweise wird es schlimmer wenn ich dran rumdenk also wird es die psyche sein wie immer

09.06.2013 08:32 • #7


Q
Püppi: Das ist ja mein Problem, dass es keiner weiß, ob es wirklich mit der Z. psychisch ist!
Schaut mal diesen Link!
http://www.christophervogt.de/fileadmin ... atisch.pdf


Kricke: Danke für Deine Antwort und die mögliche Erklärung für meine Atembeschwerden.

Lottikarotti: Du bist ja auch noch hier! Haben ja eeeeewig nicht geschrieben. Doof dass es Dir auch noch nicht besser geht

09.06.2013 09:51 • #8


K
Hey,

also bei mir ist es so, dass ich das Gefühl habe zu wenig Sauerstoff zu bekommen. Ich atme dann auch falsch, was Schmerzen im Brustkorb und teilweise auch im Rücken mit sich zieht.

Objektiv betrachtet allerdings bilde ich mir nur ein, zu wenig Luft zu bekommen. Denn wenn ich aufhöre, daran zu denken, merke ich auch nichts mehr davon.

Versuche mal konsequent Bauchatmung. D.h. du atmest in den Bauch (du merkst es daran, dass dein Bauch hoch und runter geht beim atmen und nicht die Brust).

Oder, hier eine Entspannungstechnik:
Atme tief ein, dann atme aus (so, das alle Luft raus ist). Dann halte den Atem an und zähle: 1001, 1002, 1003 (..) solange wie es geht. Dann atme wieder ein und wiederhole dies.

Wenn alles nichts hilft, geh nochmal zum Doc und lass dich durchchecken. Dann bist du beruhigt, sonst schwebt immer die Frage im Raum: Was ist, wenn es doch etwas Ernstes ist?

Das kann einen ganz schön nervös machen..

Liebe Grüße

09.06.2013 10:32 • #9


Q
Danke für die Antwort Kira.
Das Problem ist nur, heute ist Sonntag.
Da müsste ich dann schon ins Kh fahren.
Wenn es noch schlimmer wird, muss ich das wohl tun....aber wüsste auch garnicht in welches ich da muss. Kenne mich hier noch garnicht so gut aus. Eins ist glaube ich nur Neurologie, eins nur für gebrochenen Fuß etc ...

Was ich nur wieder total kurios finde, als ich aufgestanden bin, ging es mir recht gut.
Dann bin ich mit dem Hund gegangen , kam wieder rein und bumm, war ich voll aus der Puste und da fing das mit der Luft wieder an!
Nun würde doch jeder normale Mensch denken, dass es entweder mit dem Herz/Kreislauf zu tun hat, weil ich so aus der Puste war,
oder das ich zb eine Pollenallergie habe und deswegen (nachdem ich draußen war!) schlecht Luft kriegt!

09.06.2013 10:44 • #10


K
Ganz ruhig.
Du kannst ja auch morgen noch gehen, wenn du das schon länger hast, haut dich der eine Tag auch nicht um.

Also, wenn es psychisch ist, hätte ich folgende Erklärung:
Du bist draußen gewesen, hast keine so gute Kondition. Die Atmung beschleunigte sich und durch die körperlichen Beschwerden hast du dich unbewusst hereingesteigert und das Problem wurde immer intensiver.

Manchmal tritt zuerst ein körperliches Problem auf, welches nicht intensiv sein muss. Dann bekommen wir Angst, oftmals merken wir dies nicht sofort. Aber dann beginnt der Kreislauf und die Beschwerden verschlechtern sich durch die innere Anspannung.

Körperlich würde ich spontan eher auf etwas Allergiemäßiges tippen, aber ich halte mich mit solchen Diagnosen zurück, bin ja kein Arzt.

Hast du irgendwas probiert um die Atmung wieder zu normalisieren?

09.06.2013 10:50 • #11


Q
Ja die Atemübung, die kannte ich schon u hab es grad versucht. Ist aber etwas unangenehm !

Ich hab mir jetzt ein Körnerkissen gemacht u hab es im Rücken gelegt, weil ich auch total angespannt von wegen dem sch.....

Oh ist das ätzend!
Wenn es wirklich alles psychisch ist, dann kann ich ja froh sein, dass ich übernächste Woche endlich meinen ersten Termin zur Verhaltenstherapie habe!

Aber woher weiß man denn, ob jetzt was nur psychisch ist oder doch was schlimmes organisches!?
Stell mal vor, man bekommt Herzrasen, zerstechen -PANIK! Und denkt, och ja...beruhig dich mal, wieder nur Panik. Leg dich hin, geht gleich wohl weg...und dann? Wacht mal nicht mehr auf, weil es dann doch mal ein Herzanfall war....

09.06.2013 11:19 • #12


K
Wie alt bist du denn und welche körperlichen Untersuchungen hast du schon machen lassen?
Bei Angstpatienten hilft es oft, sich einmal gründlich durchchecken zu lassen.

Ich habe EKG und EEG machen lassen und bin seitdem halbwegs beruhigt.

Also, meine Selbsthilfe funktioniert folgendermaßen:

Typische Angstgedanken, die sich in körperlichen Symptomen äußern, z.B.:

Ich habe einen Herzanfall
Ich werde verrückt
Ich kippe um
Ich muss mich übergeben
Ich wache nicht mehr auf
Ich bekomme keine Luft

Weißt du was ich denke?
Dann haste jetzt eben einen Herzanfall
Dann wirste eben jetzt verrückt
Dann kippste eben um
Dann übergibste dich eben jetzt
Dann wachste eben nicht mehr auf
Dann kippste um und die Atmung reguliert sich wieder

Verstehst du was ich meine? Was geschieht, das geschieht eben. Vorausgesetzt man war mal beim Arzt und der sagt alles ist ok. Ganz blöd formuliert: Wenn du nicht mehr aufwachst, merkste das sowieso nicht mehr.

Jedes Mal, wenn es in der Brust sticht o.ä. denke ich so etwas. Dann klingen die Symptome wieder ab. Das funktioniert nicht von heute auf morgen. Aber mir geht es mittlerweile wieder wesentlich besser, nur selten kommt die Angst.

Ich versuche also nicht, dagegen anzukämpfen, sondern akzeptiere sie und lasse es einfach geschehen. Und es wird nie so schlimm, wie ich befürchte. Durch diese positiven Erfahrungen wird es von mal zu mal besser.

Du darfst einfach nicht dagegen ankämpfen. Solange du das tust, wird sich nichts bessern.

Liebe Grüße

09.06.2013 11:31 • #13


Q
Vielen Dank für die Tipps Kira!
Hast Du dir das alles selbst beigebracht? Oder hast Du auch mal eine Therapie gemacht?

Bin 30! Ich war vor 1,5 Wochen, wo ich das mit der Luft zum ersten mal hatte bei meinem Hausarzt und der hat einmal kurz die Lunge abgehört. Und meinte er würde nichts hören.

09.06.2013 11:44 • #14


K
Dann ist ja gut.

Ich mache gerade eine Therapie. Bekomme dort viele Tipps und lese viele Bücher. Letzten Endes gibt es verschiedene Möglichkeiten und man muss selbst herausfinden, was für einen am Besten wirkt.

Mir hilft diese Taktik am Ehesten

09.06.2013 12:14 • #15


Q
Ich hatte vor einigen Jahren auch mal ganz schlimme Panikattacken, so das ich nicht alleine sein und nichtmal das Haus verlassen konnte!
Habe da auch viele Ratgeber gelesen, eine VT gemacht, eine Reha und Cipramil angefangen zu nehmen.
Dann ging es mir Jahre lang richtig gut!
Was letztendlich geholfen hatte, weiß ich nicht.

Und selbst das ganze wissen was ich von damals noch habe,
hilft mir nicht es jetzt auch wieder zu schaffen
Und auch nicht mich zu beruhigen usw!

09.06.2013 12:24 • #16


W
Liebe Qashqaimaus,

ich schließe mich Kira gerne an, anders mache ich es auch nicht, vereinfacht ausgerückt denke ich:

Dann haut`s mich eben weg.. Extra in bayrischem Dialekt, dann ist es nicht so heftig, und zudem lernt mein Unterbewußtsein diesen Schwachsinn erst gar nicht. Denn es ist Schwachsinn, es haut einen nicht weg..

Diese Schei*egal-Einstellung bringt letztendlich Frieden und auch Erleichterung.

09.06.2013 12:36 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Q
Echt?
Oh je.....
Ja dann probiere ich das mal!
Ist aber sicher nicht leicht....

09.06.2013 12:39 • #18


B
Den Humor nicht verlieren, ablenken, und das Beste daraus machen ...

09.06.2013 12:50 • #19


K
Dann hast du es ja schon einmal geschafft! Und das schaffst du wieder! Du musst nur fest daran glauben und mit jedem Moment an dir arbeiten.

Hier noch ein weiterer Tipp:
Oftmals sehe ich angstauslösende Situationen als Herausforderungen. So ähnlich wie in der Schule, wenn eine Klausur ansteht. Klingt komisch, hilft aber.

Hier ist sie wieder, die Angst! Was willst du dieses Mal von mir? Wart's ab, ich besiege dich!

Wie eine Art Training

09.06.2013 13:30 • #20


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