raupibaby

hallo ihr lieben
wie ihr wisst,bin ich ja ein riesen angsthase was krebs angeht..also,ich habe riesen angst daran inmeinem alter(30)zu erkranken!
so,nun war ich beim arzt und da sagte meine ärztin...krebs kommt zwar vor in jungen jahren,aber extrem selten....
wisst ihr das auch??

25.02.2012 10:59 • 25.02.2012 #1


7 Antworten ↓


crazy030


Was nützt es Dir denn, solche Sachen zu wissen? Natürlich kann man Krebs in jedem Alter bekommen. Es gibt in allen Großstädten extra Kinderstationen für Kinder mit Krebs. Soll bedeuten, man kann jede Krankheit mit 12 Jahren oder jünger bekommen, mit 30 oder 40 und älter, also in jedem Alter.

Und was hilft Dir das? Willst Du nun täglich auf den Krebs lauern?

Das mag hart klingen, ist aber nun mal die Realität, wenn, dann kannst Du es eh nicht ändern! Da kann man gesund leben, Sport machen, nie rauchen, keinen Alk. und trotzdem kenne ich solche Leute, die dann mit 48 oder so Krebs bekamen, meine Zahnärztin z.B. Tot.

Bei Hypochondrie - und darum geht es bei Dir - muss man sich auch mal mit ein paar Sachen befassen, die man nicht ändern kann und die zum Leben gehören, nämlich auch der Tot. Man muss seine Sicht darauf verändern.

Ich kann all meine psychischen und körperlichen Probleme übermorgen los sein und das für 15 Jahre. Trotzdem kann ich in 16 Jahren Bauchspeicheldrüsen-Krebs bekommen und 6 Monate nach der Diagnose bin ich tot. Kann ich das wissen? Nein!

Leb Dein Leben, genieß es, täglich und versuch dagegen zu arbeiten, nun ständig auf was zu warten oder davor angst zu haben. Das ist nicht der Sinn des Lebens.

Du bist aktuell körperlich gesund und um mehr musst Du Dich nicht kümmern.

25.02.2012 11:23 • #2


raupibaby


hallo Crazy,
du hast in allem vollkommen recht...
ich habe die angst seid august als es hieß das mein cousin mit 25 an einem schlaganfall stirbt!!
es ist im kopf...mal ist es weg und es geht mir sehr gut und dann kommt es wieder...
wie jetzt..es war weg..kaum war ich in der tagesklinik ein paar tage,alles wieder da:(

naja,ob ich gesund bin,weiß ich nicht...letzte kleiner blutbild war im august...aber habe aich keine körperlichen beschwerden

25.02.2012 11:46 • #3


crazy030


Ja, aber man kann sich doch nicht jedes mal wenn was passiert was man mitbekommt bei Anderen, so runterziehen!

25.02.2012 12:35 • #4


ThE-Joker

ThE-Joker


265
30
112
Ich kann dich verstehen. Bei mir kommt diese Angst immer wenn ich irgendwelche Symptome verspüre... dann gehen meine Gedanken Richtung Krebs oder eine andere schlimme Krankheit.

@crazy30

Das ist einfach gesagt... aber ist nicht so leicht umzusetzen wie du denkst. Hat sich so ein Gedanke ersteinmal manifestiert dann ist es schwer diesen Gedanken wieder loszubekommen. Die Angst schläft nie und lässt sich auch nicht ignorieren... es reicht ein Auslöser und dann bist du wieder in diesem Gedankenkreis.

25.02.2012 13:10 • #5


crazy030


Ich denke nichts, ich gehe von mir aus, denn auch ich war mal betroffen, ein klitzekleines Stücke ist da auch bei mir noch vorhanden.

Na klar kann man die Angst ignorieren. Das macht man z.B., wenn man nichts vermeidet. Nur leider entwickeln viele Leute mit Angststörung ein Vermeidungsverhalten. Herzphobie = bloß nicht zu viel machen, nicht belasten, keinen Sport etc. Und genau das ist falsch. Belasten! Selbst in der Kardiologie und bei Herzpatienten geht der Trend immer mehr da hin.
Zitat:
Die Angst schläft nie und lässt sich auch nicht ignorieren... es reicht ein Auslöser und dann bist du wieder in diesem Gedankenkreis.
Ja und das muss man sich dann noch 100 mal am Tag sagen und irgendwann ist es dann fest im Kopf verankert.

25.02.2012 14:13 • #6


prinzessin22589


1163
1
2
Wichtig ist bei Ängsten vor allem sich in Therapie zu begeben und diese dort aufzuarbeiten. Wenn man sich dem stellt, wird die Angst ja von alleine weniger

25.02.2012 15:29 • #7


crazy030


Ja, Angst hat aber nicht immer eindeutige Gründe, die man in einer Psychotherapie aufarbeiten könnte. Es gibt Menschen, die sind hypersensibel, andere haben vielleicht etwas ungewöhnliche Blutdruckschwankungen, die medikamentös nicht zu behandeln sind, weil der Blutdruck trotzdem normal ist. Auch wegen ADS/ADHS kann sich wegen ständiger innerer Unruhe irgendwann eine Angstproblematik entwickeln.

Und es gibt noch etliche Gründe und die müssen nicht immer was mit dem Leben der Person zu tun haben, Erlebnissen oder Problem.

Ich kenne Leute, die haben eine super Beziehung, tolle Verwandtschaft/Familie, 1A Job mit dem sie sehr zufrieden sind, keine negativen Erlebnisse (Kindheit etc.), machen viel Sport, finanziell alles bestens und so weiter - und die haben trotzdem eine Angststörung und auch 5 Psychologen bisher fanden keine Gründe. Gibt es.

Bitte nicht falsch verstehen, aber zu sagen "Mach Psychotherapie und alles wird gut" ist sehr gewagt, denn selbst da wo man was finden liegen die Erfolgsquoten bei 30-40%, sagte mit mal eine Psychologin. Und mein Psychiater sagte mir mal, von den Leuten mit schweren psychischen Erkrankungen gehen grade mal nur geschätzte 30-40% zum Doc oder Psychologen und davon nimmt nicht mal die Hälfte Medikamente. Also extrem wenig.

Ich kenne eine Frau, die ist Mitte 50 und hat seit ihrer Jugend Panikattacken. Die war noch nie in den Jahrzehnten beim Arzt deswegen, Psychologe demnach auch nicht. Nichts.

25.02.2012 15:42 • #8



Prof. Dr. Heuser-Collier


Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag