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prodomo81
Guten Morgen liebe Forenmitglieder,

ich möchte einfach mal die letzten, knapp 6 Monate zusammenfassen. Ich befürchte nämlich langsam, aber sicher, durchzudrehen. Ich brauche Zuspruch, ein paar Worte. können gern auch harscher ausfallen, aber allein krieg ich gerade nicht die Kurve.

Wird vielleicht etwas länger, versuch mich aber kurz zu fassen.

Ich habe, bis vor wenige Monaten, immer "nur" Symptome gehabt, ohne organische Auffälligkeiten. Wurscht, ob Rückenschmerzen, Schwindel, Schweißausbrüche usw. Auch haben bei körperlichen Erkrankungen, z.B. Blasenentzündung oder Erkältung, die Antibiotika bzw. mein Immunsystem das Ganze schnell und effektiv behoben.

So, jetzt ist es anders. Und das macht viel mit mir.
Angefangen hat es Anfang März diesen Jahres. Scheidenentzündung. Hatte ich noch nie, aber gut, zum Gyn und dann ein Antibiotika erhalten zur örtlichen Anwendung. Entzündung war weg. Alles wie immer.
Mitte März, wachte ich mit Rückenschmerzen bzw. einem Gefühl, dass etwas blockiert wäre in der oberen BWS, auf. Dachte, ok, vermutlich verlegt. Also zum Orthopäden. Der renkte mich ein. aber diesmal blieb der Schmerz. Wieder hin, einrenken. Er meinte, manchmal sind solche Blockaden hartnäckiger. Ich fing an walken zu gehen. Das erste Mal kribbelte eine Stelle an meiner Hand leicht. Noch blieb ich ruhig. Daraufhin ging ich zu einem anderen Orthopäden, er drückte und guckte, nix schlimmes, ich solle mich normal bewegen. Tat ich.
Ich ging wieder zu Orthopäde 1, ein paar Tage später. Er meinte, ich solle mir keine Sorgen machen, TENS versuchen und wenn ich Symptome im Arm bekomme, leiert er mehr Diagnostik an. Ich bekam einen Termin, 2 Wochen später, zur Verlaufskontrolle. Zu Hause wollte ich meine Muskeln trainieren und stellt mit Entsetzen fest, dass ich keinen Liegestütz mehr konnte, mit dem entsprechenden Arm, auch kribbelte er zunehmend und die Fingerspitzen wurden leicht taub. Ich war ab dem Zeitpunkt in Angststarre. Konnte kaum essen oder sonst was vernünftiges tun. Ich verbrachte den ganzen Tag damit, meine Kraft zu messen und mir OP`s an der HWS mit den schlimmsten NW vorzustellen. Ich sah mich gelähmt im Rollstuhl bzw. tot durch die Narkose. Die 2 Wochen bis zur Kontrolle, konnte ich nicht durchhalten.

Ich ging terminlos zum Orthopäden und die Dame am Empfang meinte, wenn ich neurologische Ausfälle habe, empfiehlt sie die Notaufnahme, der Arzt habe keine Zeit. Panik. Ich mit meinem Mann gleich hin und dort war eine nette Neurologin. Sie meinte mein Schultermuskel könnte etwas schwach sein. Sie bat mich, noch am selben Tag, in ihre ambulante Praxis. Dort versuchte sie mich zu beruhigen, ich sei nicht gelähmt und das kriegen wir wieder hin. MRT HWS und diese neurologischen Muskel- und Nerventests sollten laufen. Wieder warten. Wieder Panik. Wieder durchdrehen.
Knapp 2 Wochen später waren dann die Befunde da. 3 Protusionen der unteren 3 Bandscheiben. Die eine bedrängte dezent, mit Hilfe von alterstypischen Veränderungen, den Nerv. Ich war am Boden zerstört, sie weniger. Das wird wieder, neige evtl. zu Verspannungen an der Stelle. 10 mal KG sollten es verbessern. Ich also Termine gemacht bei einem Physiotherapeuten und jeden Tag Übungen. Ich fragte ihn, ob das Kribbeln, Taubheitsgefühl und Schwäche wieder verschwinden. er meinte, Ziel ist es, dass es keine Bandscheibenvorfälle werden. Nix zum Verschwinden. Panik. Angst. Depression folgten. Aber ich machte meine Übungen, ging zu einem Osteopathen, der schon wesentlich zuversichtlicher war, hinsichtlich einer Genesung. Orthopäde 1, meinte übrigens zu den Befunden: "Sehen sie, sie haben nichts. Das gehört in die Hände eines psychosomatischen Arztes." Nichts!?

Wohl denn, mit Krankengymnast 1, wurde es nicht besser. Eine Bekannte schwärmte von einem anderen, ich dort mein 2tes Rezept eingelöst und er sah das Ganze, zum Glück, auch weniger dramatisch. Schon nach 2 manuellen Anwendungen waren die Symptome, bis auf verspannte Muskeln weg. Hoffnung stieg auf. Er und/oder der Osteopath hatten es irgendwie hingekriegt.

Jeden Tag ging ich lange mit dem Hund spazieren, lief aufrecht und "erdete" mich langsam. Dann kam Anfang Juli. gleich im Anschluss quasi.
Ich hatte nach 3 Monaten schon wieder eine Scheidenentzündung. Bekam Antibiotika, ein anderes und Milchsäurebakterien zur Nachbehandlung. Der Stress war schuld?

2 Wochen später, merkte ich, dass mein Urin stank. nach 3 Tagen saß ich nachts auf dem Klo. Es brannte, drückte, ich pinkelte Blut. Am nächsten Tag bin ich zum Vertretungsarzt meiner HÄ und bekam ein Antibiotika. Das nahm ich und diesmal blieb die Entzündung. Scheidenentzündung. Blasenentzündung. Was war nur los mit mir? Angst, Panik. Muss ich sterben? Ich bekam dann einen kurzfristigen Termin bei einem Urologen. dem zeigte ich mein Antibiotika, welches ich bis zum Morgen des selbigen Tages eingenommen hatte und er untersuchte den Urin und veranlasste eine Blutbild und eine Urinkultur. Dann schallte er noch die Harnorgane. Ich lag auf der Liege und hört nur: "Oh,oh,oh,was ist das?" PANIK!
Er sah eine 7cm große, flüssigkeitsgefüllte Blase mit festen Bestandteilen. War sich nicht sicher, wo genau sie lag und wollte ein MRT. Ich war total geschockt. Erinnert mich aber, dass auch in meinen Brüsten kleine Zysten sind und ging den nächsten Tag zur Gynäkologin. Sie machte einen Schall mit dem Befund: "Eierstockzyste mit Binnenecho". Auch sie wollte ein MRT, um zu schauen ob "Tumorzellen in dem Gewebe sind". PANIK! ANGST! Ich bin schier auf dem Zahnfleisch gekrochen. Ich bat sie dann noch um einen Abstrich, da ich das Gefühl hatte, meine Scheide wäre wieder entzündet. "Kann nicht sein. Ist von dem Antibiotikum. Eine Art Disbalanca" Sie machte keinen.

Ich musste 10 Tage auf den MRT-Termin vom Becken warten. 10 Tage Krebsangst. 10 Tage Todesangst. 10 Tage Daueranspannung. In der Zwischenzeit machte der Urologe noch einen Abstrich von der Harnröhre. Hier zeigten sich später Gardnerellen vaginalis. Der Keim aus der Scheide hatte meine Harnröhre entzündet. Das Antibiogram dazu, meinte Doxy würde helfen. Dazu etwas später. Der MRT-Termin offenbarte dann, dass ich keinen Krebs, aber eben eine 4,6cm Zyste re. und mehrere kleine links habe. Ich war so happy. Wir konnten in den Urlaub.

Am Urlaubsmorgen hatte ich wieder brennen beim Pinkel, trotz fast 4 Tagen Doxy. Der Urintest zeigte einen leichten Leukozytenbefall. Wie kam das? Ich nahm doch schon AB! Wieder zur Hausärztin. Sie meinte, die "saubere" Urinkultur vom Urologen war eventuell verfälscht und darum zeigte sie nichts an. Meinen Urlaub bin ich nicht angetreten.

Die letzten 3 Tage habe ich kein Doxy genommen, heute gebe ich nochmal Morgenurin ab. Als wenn das nicht schon reicht, hatte ich gestern das Gefühl nicht genug zu pinkeln. Unglücklicherweise, habe ich mir durch das lange Sitzen und Anspannen meinen unteren Rücken verzerrt. Das, zusammen mit dem wenigen pinkeln, ließ in mir die Angst hoch steigen, dass meine Nieren jetzt versagen. Panik.

Mein Blutbild beim Urologen war im Übrigen o.B.

Jetzt steck ich in einer Dauerangstschleife! Verstehe nicht, warum diese Entzündungen nicht verschwinden. Habe Angst vor irgendeiner unentdeckten Krebsgeschichte oder Autoimmunsache. Hab Angst vor jedem Kratzen im Hals, dass ich kein Immunsystem mehr besitze. Hab Angst vor einer Sepsis und/oder Multiorganversagen. Hab Angst, dass noch schlimmeres kommt und das nicht verschwindet. Hab Angst, dass ich ein AB oder gar mehrere nehmen muss, die sich nicht mit Citalopram vertragen. Hab Angst, dass die Ärzte das nicht hinkriegen. Ich habe null vertrauen in meinen Körper, in Medikamente und Ärzte.

Ich weiß, dass Stress viel machen kann, Hormone durcheinander bringen und das Immunsystem schwächen, aber es ist so schwer, nicht in diesem Katastrophendenken zu enden.

Danke fürs lesen

22.08.2019 08:05 • 29.08.2019 x 2 #1


31 Antworten ↓


Erstmal: hoffentlich geht es dir bald besser. Zum Verständnis: Nimmst du momentan noch ein Antibiotikum? Was ist momentan genau Stand der Dinge?

22.08.2019 12:26 • #2



Krankheitsangst - wie das Katastrophendenken beenden

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prodomo81
Zitat von Algini:
Erstmal: hoffentlich geht es dir bald besser. Zum Verständnis: Nimmst du momentan noch ein Antibiotikum? Was ist momentan genau Stand der Dinge?


Danke. Ich nehme seit 3 Tagen keins mehr, da ich heute die Urinkultur abgeben sollte und Antibiotika das ganze verfälschen können. Ich warte dann auf das Ergebnis und das entsprechende Antibiogram und hoffe, dass das endlich mal wird.

Zyste wird morgen beim Gyn besprochen. Mal schauen, wie sie jetzt aussieht. Bin schon leicht nervös.

Bin im Großen und Ganzen noch sehr "zugeschnürt" und habe das Gefühl dezent traumatisiert zu sein. Dieser ganze Ärzte-/Diagnosemarathon hat mich ängstlich-hypochondrisch zurückgelassen.

22.08.2019 12:37 • #3


Leichter gesagt, als getan, aber probier ruhig zu bleiben. Nach dem ganzen Antibiotikum-Marathon ist dein Körper vermutlich auch einfach ein bisschen überfordert. Gönn dir Ruhe und probier dich zu entspannen. Trink viel, sodass die Erreger aus dem Körper kommen, versuch zu schlafen und vielleicht ein bisschen an der frischen Luft zu sein.

Dass die Zyste nicht bösartig ist, ist doch schon einmal ein gutes Zeichen. Oft müssen diese gutartigen Zysten ja auch nicht sofort entfernt werden. Warte den Termin morgen ab und probier dich abzulenken und deinem Körper etwas gutes zu tun. Ich drück Dir die Daumen

22.08.2019 12:40 • #4


prodomo81
Zitat von Algini:
Leichter gesagt, als getan, aber probier ruhig zu bleiben. Nach dem ganzen Antibiotikum-Marathon ist dein Körper vermutlich auch einfach ein bisschen überfordert. Gönn dir Ruhe und probier dich zu entspannen. Trink viel, sodass die Erreger aus dem Körper kommen, versuch zu schlafen und vielleicht ein bisschen an der frischen Luft zu sein. Dass die Zyste nicht bösartig ist, ist doch schon einmal ein gutes Zeichen. Oft müssen diese gutartigen Zysten ja auch nicht sofort entfernt werden. Warte den Termin morgen ab und probier dich abzulenken und deinem Körper etwas gutes zu tun. Ich drück Dir die Daumen

Danke. Ich tu mein Bestes, es reicht nur langsam. Zu viele Fronten momentan. Ist die eine gewonnen, meldet sich die nächste. Ziemlich ätzend.

22.08.2019 12:45 • #5


Ich verstehe dich. Gib nicht auf und gönn Dir eine Pause Ich wünsch Dir gute Besserung!

22.08.2019 12:48 • x 1 #6


Hallo, ich kann deine Ängste total verstehen. Da ist es schwer raus zu kommen. Gerade wenn dann ständig was neues dazu kommt. Das kenne ich zu gut.
Deine Blase kannst Du mit D mannose stärken, gibt es in der Apotheke in pulverform.
Damit bekomme ich meine Entzündung immer weg.
Die Zyste (n), sind gutartig. Und wie schon geschrieben, müssen die auch nicht immer entfernen werden.

Versuche dich abzulenken, weiß das es schwer fällt, kenne es selbst zu gut.
Da die Gedanken nur um Krankheit kreisen.
Und das Warten zermürbt einen.
Nicht immer vom schlimmsten ausgehen ( leicht gesagt).
Hast du eine Freundin mit der du dich noch treffen kannst? Geh mit ihr was trinken, oder einfach nur spazieren.

Alles Gute für dich, es wird alles gut werden!

22.08.2019 12:51 • x 1 #7


Hallo! Das klingt aber nach einem ziemlichen Höllenritt, du arme! Ich kenne das zu gut wenns einfach nicht aufhört, muss auch schon wieder ABs nehmen. Grade wenn man psychisch und physisch nicht auf der Höhe ist kommen (wie bei mir z. B.) diese harnwegsinfekte & co. Warst du denn schon bei deinem Termin heute? Du brauchst nicht nervös sein, die Zyste ist gutartig, du bist ja schon in Behandlung und dir kann nichts passieren. Wie die anderen schon geschrieben haben, versuche dich abzulenken. Und glaub daran, dass du gesund wirst! Dein Körper und das Universum arbeiten IMMER für dich! Versuche zumindest positiv zu denken und in deinen Körper zu vertrauen - auch wenns schwer ist! Und verwöhn dich selbst ein bisschen! Sei es Schokolade oder eine maniküre oder ein neues Buch, tu dir selbst etwas Gutes! Ich drück dir die Daumen, dass du ganz bald wieder fit bist! Das wird ganz sicher wieder! Ich schick dir Kraft!

23.08.2019 09:06 • #8


prodomo81
Hallo ihr Lieben,
danke für die tollen Worte.
Meine Frauenärztin war heute recht pragmatisch in ihre Auswertung. War ganz gut für mich, um etwas runterzukommen. 3 Stunden Mittagsschlaf liegen jetzt hinter mir und ein langer Spaziergang vor mir.

Die Zyste wird beobachtet. Wobei ich 3-Monatsabstände etwas lang finde, aber gut. Falls ich Schmerzen bekomme, "die mich in die Knie zwingen", soll ich doch bitte in die Notaufnahme.

Is super, wenn man seine Aufenthaltsorte vorher nach Gynäkologischen Kliniken absuchen muss. Andere Option wäre eine OP. Dafür gibt es aber derzeit keine Indikationen. Nun, füge ich mich eben diesem Schicksal.

Der Infekt, bzw. ob und was mich ärgert konnte, zyklusbedingt, nicht untersucht werden. Montag früh, wenn denn die Mensis wirklich weg ist. Sie war von dem AB gegen diese Scheiden-Blasenbakterien wenig überzeugt. Dass ich noch Probleme habe, hat sie wenig verwundert. Da warte ich eben jetzt auf Abstrich und Urinkuktur, was die so sagen.

Ich trinke weiter fleißig und versuche mich mal etwas aus dieser Angstspirale zu befreien. Wenn Fieber und/oder Schmerzen muss ich halt in die Klinik. Is mir langsam wurscht.

Zitat:
Deine Blase kannst Du mit D mannose stärken, gibt es in der Apotheke in pulverform.

Wird heute noch besorgt. Wer weiß, vielleicht ist es das Ding. Dankeschön!
Zitat:
Nicht immer vom schlimmsten ausgehen ( leicht gesagt).
Hast du eine Freundin mit der du dich noch treffen kannst? Geh mit ihr was trinken, oder einfach nur spazieren.

Die sind alle im Urlaub. Aber einen lieben und seeeeeeehr geduldigen Mann, der steht mir schon die ganze Zeit bei. Der Hund muss auch her halten und Muddi trösten.

Zitat:
Ich kenne das zu gut wenns einfach nicht aufhört, muss auch schon wieder ABs nehmen.

Ach Mensch, warum das denn?

Zitat:
Und glaub daran, dass du gesund wirst! Dein Körper und das Universum arbeiten IMMER für dich!

Wirklich? Kommt mir gerade nicht so vor, aber es ginge auch schlimmer...vielleicht ja doch. Danke dir.

23.08.2019 16:57 • #9


Na aber das klingt doch schonmal nicht schlecht! Wenn es tragisch wäre, bzw. das Risiko groß wäre, dass da etwas passiert, dann wäre das ja ein Indikator für eine Operation und dann würden sie dich auch operieren. Aber wie du siehst arbeitet dein Körper für dich und ist so stark, dass er diese Zyste auch locker aushält. Und das Universum hat dafür gesorgt, dass sie ja gutartig ist. Also: kein Grund zur Sorge, du wirst regelmäßig angeschaut und du wirst sehen-alles wird gut gehen!
Spaziergang klingt gut, hilft mir auch immer. Ist ein guter Anfang um dich aus der angstspirale rauszuholen! Falls du auf der Suche nach einem guten Buch bist-modern mindfulness tut mir gerade sehr gut! Wie Meditation mit unserer Technologischen Welt vereinbar ist und überhaupt nichts religiöses haben muss. Gibt gute Denkanstöße und Vorschläge für mindfulness zwischendurch. ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen! Du schaffst das!

Ach ich, habe einen harnwegsinfekt.. war gestern hier im balinesischen Krankenhaus blutabnehmen und Urinprobe auswerten lassen. Blut soweit ok, Leukozyten etwas niedrig aber das wundert mich auch nicht bei meinem Marathon von letztem Monat. Jetzt eben Antibiotika. Hoffe, dass es dann vorbei ist mit dem Spuk. Heute morgen hat mir auch mein Hals wieder gekratzt a la Mandelentzündung, aber was ich so gelesen hab kanns sein dass mein AB auch auf einen bakterienstamm abzielt, der gerne die Mandeln befällt. Ich hoffe also auf zwei fliegen mit einer klatsche und Pumpe mich derweil mit Vitaminen voll zumindest bin ich von den xanor komplett weg (auch wenn ich nur 0,25mg ab und zu am Abend genommen hab) aber es tut gut von alleine einschlafen zu können. Ich schicke viel Kraft! Alles liebe

24.08.2019 03:34 • #10


Ewald
Bin am Ende krankheitsangst oder echt ich kann nicht mehr ich will noch nicht sterben

24.08.2019 03:46 • #11


prodomo81
Zitat von multifrucht:
Na aber das klingt doch schonmal nicht schlecht! Wenn es tragisch wäre, bzw. das Risiko groß wäre, dass da etwas passiert, dann wäre das ja ein Indikator für eine Operation und dann würden sie dich auch operieren. Aber wie du siehst arbeitet dein Körper für dich und ist so stark, dass er diese Zyste auch locker aushält. Und das Universum hat dafür gesorgt, dass sie ja gutartig ist. Also: kein Grund zur Sorge, du wirst regelmäßig angeschaut und du wirst sehen-alles wird gut gehen! Spaziergang klingt gut, hilft mir ...


Ja, ich denke auch, dass die Ärzte weniger zögerlich bei echter Gefahr wären. Meditieren tu ich momentan täglich, schon allein um die ganzen "psychosomatischen Beschwerden" einzugrenzen. Komme mir etwas wie in den Wechseljahren vor, frieren und schwitzen im selben Moment, müde, nervlich weniger belastbar...naja, das Übliche eben. Könnte auch die Zyste sein. Wer weiß das schon. Auf meinem Nachttisch liegt momentan "Endlich Nichtraucher für Frauen"...andere Lektüre wäre wieder "willkommene Ablenkung". Dennoch danke für den Tipp. Ich google es mal.

Blasenentzündung kommt mir doch glatt bekannt vor. Hoffe, die is schnell rum. Immer schön Schlüppi wechseln nachm Baden und viel trinken.

Ich hab heute...gerade das erste Tütchen Mannosa genommen. Bin mal gespannt. Scheint ja ein regelrechter Wunderzucker zu sein. Und das ohne Nw oder Wechselwirkungen. Find ich schon mal gut. Ich werde berichten. Danke @lara1204.

24.08.2019 06:02 • x 1 #12


prodomo81
Zitat von Ewald:
Bin am Ende krankheitsangst oder echt ich kann nicht mehr ich will noch nicht sterben

Nicht doch. Erzähl, was ärgert dich? Ich bin auch kräftemäßig leicht am Ende, aber es geht weiter und wird auch wieder besser. Manchmal dauert es etwas länger.

24.08.2019 06:04 • #13


Ewald
Verdauungsprobleme seit einiger Zeit

24.08.2019 06:40 • #14


prodomo81
Guten Morgen,

...und es nimmt kein Ende.
Mittlerweile wechseln sich bei mir Resignation und Angst gegenseitig, mehrmals tägl. ab.
Gestern war ich nochmal bei meiner Gynäkologin. Sie hat meine Scheide auf Keime untersucht. NICHTS. Nicht mal ein Pilz, trotz AB. Heute Morgen pjnkel ich frohen Mutes (trotz bestehendem Blasendruck und Brennen) in mein, mir mittlerweile sehr vertrautes, Wasser-....bzw. Uringlas, halte den sch. Teststreifen rein und der zeigt wieder Leukos. ANGST. Ich wünschte mir mittlerweile, ich hätte eine Entzündung, aber so...

Ich fasse mal eben zusammen, letzten 6 Monate uro-gynäkologisch
38 Jahre
Zysten am Eierstock, fettige Haare und Haut, Schweißausbrüche mit manchmal frieren gleichzeitig, Brüste schmerzen, wie kurz vor den Tagen, extrem Trockene Scheide, Vaginose 2x, Blasenentzündung mit AB behandelt, Harnröhrenabstrich 2 Wochen später, positiv auf Gardnerella vaginalis, wieder AB, 4 Tage später noch keine Besserung, AB abgesetzt um später Urinkultur zu veranlassen (kriege heute meine Ergebnisse, evtl.)
Wenn die sauber ist, was verursacht dann die Leukos im Urin? Und woher kommen die ganzen anderen Symptome? Ich habe echt Schiss, dass das nix mehr wird.

27.08.2019 09:23 • #15


med
Ich habe 2 Jahre mit Vaginosen und Blasenentzündung 'rumgemacht'. Antibiotika, 2 Wochen gut, blutige Blasenentzündung, dann wieder Vaginose und so weiter und so fort. Die Gynäkologen waren ratlos und in ihren Diagnosen schließlich so verzweifelt, dass sie zum Schluss etwas ganz außergewöhnliches im Abstrich festgestellt haben wollten, das aber danach nie wieder zu finden war. Das hin und her, die ständigen Entzündungen haben mich echt fertig gemacht.

Also, was habe ich getan? ich habe mich selbst behandelt.

Ich nehme seit dem jeden 2. Tag Kadefugin Milchsäure Kur mit einer Östrogencreme ( ist allerdings dem Alter geschuldet ) im Wechsel und habe Cranberry D-Mannose Tabletten, sowie Cranberry Kapseln extra.

2 1/2 jahre habe ich jetzt absolute Ruhe.

27.08.2019 15:55 • #16


prodomo81
Ich danke dir für deine Erfahrungen. Mich verwundert es nur, dass keiner die Zusammenhänge sieht...Hormone, Zysten, fettige Haut, trockene Scheide, Vaginose und Blaseninfekte...Stress...für mich hängt das zusammen. Die Gyn sieht das nicht, den Urologen interessiert es nicht, der HA kann es nicht.

Mache nächste Woche nochmal einen Termin bei einem Urogynäkolologen, hoffe der setzt mal alles zusammen und gibt nen anderen Weg an. Mein Heilpraktiker ist dann auch wieder da.

27.08.2019 16:46 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

med
Zitat von prodomo81:
Ich danke dir für deine Erfahrungen. Mich verwundert es nur, dass keiner die Zusammenhänge sieht...Hormone, Zysten, fettige Haut, trockene Scheide, Vaginose und Blaseninfekte...Stress...für mich hängt das zusammen. Die Gyn sieht das nicht, den Urologen interessiert es nicht, der HA kann es nicht.Mache nächste Woche nochmal einen Termin bei einem Urogynäkolologen, hoffe der setzt mal alles zusammen und gibt nen anderen Weg an. Mein Heilpraktiker ist dann auch wieder da.



Es ist das Problem der heutigen Zeit. Jeder Mediziner ist nur auf sein Fach fokussiert und über den Tellerrand wird nicht hinausgesehen. Der Urogyn ist sicher die beste Alternative.
Von Heilpraktikern halte ich persönlich nicht viel, aber das muss jeder für sich entscheiden.

27.08.2019 17:22 • #18


Zitat von med:
Es ist das Problem der heutigen Zeit. Jeder Mediziner ist nur auf sein Fach fokussiert und über den Tellerrand wird nicht hinausgesehen. Der Urogyn ist sicher die beste Alternative.Von Heilpraktikern halte ich persönlich nicht viel, aber das muss jeder für sich entscheiden.


Richtig, die Ärzte schauen nicht über den Tellerand.. Hier ihre Tabletten und Tschüß. Alles schön nach lernplan.

Ich könnte gar nicht mehr ohne meine HP die hat mein Darm in Ordnung gebracht, die hat meine Blase in Ordnung gebracht, mein Tinnitus ist komplett weg und bei meinen Hormonen sind wir jetzt bei.

27.08.2019 17:29 • #19


med
Zitat von Lara1204:
Richtig, die Ärzte schauen nicht über den Tellerand.. Hier ihre Tabletten und Tschüß. Alles schön nach lernplan. Ich könnte gar nicht mehr ohne meine HP die hat mein Darm in Ordnung gebracht, die hat meine Blase in Ordnung gebracht, mein Tinnitus ist komplett weg und bei meinen Hormonen sind wir jetzt bei.


Ich denke, dass viele Patienten bei einem Heilpraktiker Hilfe suchen, weil der 'Hausarzt' keine Zeit mehr hat zuzuhören, der Facharzt hat kein Interesse und viele können auch wirklich Zusammenhänge nicht erkennen.
Es liegt meiner Meinung nach daran, dass die Ärzte, die sich noch Zeit für Ihre Patienten nehmen wollen immer mehr Privatpraxen aufmachen. Die Einschränkungen und Reglementierung des Kassenarztes bringt ihm z.B. 10,72 EUR für die Untersuchung ( egal wie lange sie dauert und wie oft der Patient kommt ), wohingegen der Privatarzt bis zum 3,5 fachen Satz ohne Probleme abrechnen kann.
Es ist aber nicht nur das Profitdenken, sondern auch wirklich, einfach mehr Zeit zu haben , keine vollen Wartezimmer und weniger Beschränkungen.
Wir leben immer mehr in einer Zweiklassenmedizin und in einer Gesellschaft, die nicht mehr zuhören kann.
Daher: Wenn Du Dich bei Deinem HP wohl und gut aufgehoben fühlst.... dann ist es das Richtige für Dich.
Mir fehlt leider das Vertrauen in die HP.

27.08.2019 17:38 • x 1 #20



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Dr. Matthias Nagel