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Hallo Zusammen,

Bin vorhin im Internet auf diese Seite gestoßen, vielleicht könnt ihr mir die Angst nehmen?

Letzte Woche Mittwoch bin ich in der Badewanne ausgerutscht, mir dabei den rechten Ellbogen und den Hinterkopf angeschlagen. Ich war zwar im Krankenhaus, aber habe mich nicht wirklich ernst genommen gefühlt, da als ich geschliedert habe wie alles passiert ist die Ärztin mich belustigt angeschaut hat...

Also ich war weder Bewusstlos noch hätte ich Erinnerungslücken. Ich hatte/habe immer noch Kopfschmerzen. Mir war schwindelig und auch übel, die Ärztin hat nur meinen Kopf abgetastet aber ich hatte auch keine Beule und die hat diesen Pupillentest... Hahah also das mit dem Licht gemacht, und meinte dass das wohl nichts ernstes sei.

Am Samstag und Sonntag hatte ich leichte Kopfschmerzen und einen leichten Druck hinterm Ohr und manchmal fühlt sich der Knochen/Gewebe hinterm Ohr etwas angeschwollen an. Am Montag war ich dann wegen starker Nackenschmerzen bei einem Chirurgen, bei den Röntgenbildern war nichts zu sehen und er hat mir Krankengymastik verschrieben, welche ich dann auch am Dienstag hatte... Mittwoch war alles gut.

Heute haben die Kopfschmerzen wieder eingesetzt und auch die Nackenschmerzen, können irgendwelche Folgeschäden auftreten? Hirnblutungen? Irgendetwas mit der Kopfhaut? Oder steigere ich mich da jetzt einfach nur in etwas hinein? Morgen habe ich wieder einen Termin bei der Krankengymastik, sollte ich nochmal zum Arzt wegen der Kopfschmerzen?

Ich würde mich um Antworten freuen

27.08.2015 21:39 • 29.08.2015 #1


10 Antworten ↓


Icefalki
Hallo Kichererbsenbrei, lustiger Nick,

Herzlich willkommen hier.

Entwarnung. Nachdem ich voller Sorge gelesen habe, dass ein Kopf abgeschlagen wurde, bin ich doch etwas beruhigter.

ist genügend Zeit vergangen, evtl. Eine kleine Stauchung der HWS und ein Bluterguss.

Und eine Schonhaltung würden Deine Kopf- und Nackenschmerzen erklären.

Also weiter zur Krankengymnastik. Kannst ja mit dem Krankengymnast deine Symptome besprechen.

27.08.2015 21:48 • x 1 #2



Kopf angeschlagen - Angst vor Folgeschäden

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Icefalki
Sorry, ich glaube, dass ich jetzt spinne. Tut mir leid, das mit dem Kopf. Hab wirklich das so wie ich beschrieben habe, gelesen. Ups.

27.08.2015 21:50 • x 1 #3


Vielen lieben Dank für deine Antwort, beruhigend und auch sehr erfrischend, ich komme aus dem Kichern nicht mehr raus.

Ist es denn normal das der Kopf nach einem aufprall, etwas länger wehtut als jetzt der Ellbogen, da habe ich nämlich überhaupt keine Beschwerden mehr.

27.08.2015 22:00 • #4


Icefalki
Ich denke, dass deine halswirbelsäule ein bisschen gestaucht wurde. Und da du ja Angst vor Folgen hast, du besonders darauf achtest. Und eben mehr dein Köpfchen angeschlagen hast, als deinen Ellbogen.

Und Todgeweihte kichern nicht!

Und unsere Schädel können sowas schon mal ab. Da darfst du Vertrauen haben.

Also, alles im grünen Bereich.

27.08.2015 22:11 • x 1 #5


Da hast du wohl recht, seitdem Sturz achte ich auch darauf das ich in der Seitenlage schlafe, obwohl ich so nie geschlafen habe. Schlafe eigentlich am besten wenn ich auf dem Bauch liege auch wenn alle sagen das dass nicht so gut ist.

Heute war ich auch wieder arbeiten, sitze 8h am Computer und habe auch versucht so gut es geht gerade zu sitzen und viel Stress zu vermeiden. Versteife mich da wohl zu sehr drauf

27.08.2015 22:24 • #6


Icefalki
Kuschel dich wieder wie gewohnt ins Bett. Guter Schlaf ist wichtig. Und nimm wieder deine gewohnte Haltung ein. Dann bist du wieder ok..

27.08.2015 22:43 • #7


Die Zeitspanne von 48 Stunden nach einer Kopfverletzung sind entscheidend, ob es zu einer schlimmen Hirnblutung kommt. Danach passiert nichts mehr und da das ja nun schon über eine Woche her ist, kann nichts mehr passieren.

28.08.2015 07:40 • #8


bunnygucker
Hallo. Ich kenne dass nur von meinen Kindern, die - leider - schon einige phänomenale Kopfverletzungen hingelegt haben.


NR. 1 auf meiner Top 10 Liste ist unangefochten Sohn 1 der mit ca. 3 Jahren aus dem geparkten Auto auf die Bordsteinkannte geknallt ist. Notarzt und mit Blaulicht ins Krankenhaus.

Abgesehen von der ekligen Platzwunde war aber nichts, nicht mal einen Gehirnerschütterung - der Arzt hat mir erklärt dass der Kopf schon so einiges aushält. Sonst wären 90% der Kleinkinder schon beeinträchtigt durch Stürze...

Beobachten soll man sie dann ca 3 Tage dann ist keine Gefahr mehr

28.08.2015 11:55 • #9


Also ich bin mal über eine offene Ofenklappe gefallen - der Länge nach sozusagen... Ich hab mir da auch den Kopf gestoßen. Ein oder zwei Tage später hatte ich dann auch totale Nackenschmerzen bzw. konnte den Kopf gar nicht mehr drehen. Das wurde dann geröntgt (das Gesicht der Ärztin, der ich erzählt habe, wie es passiert ist, werde ich nie vergessen... ) und die Ärztin hat mir erklärt, dass sich bei derartigen Stürzen die Halswirbelsäule aufrichten (also stauchen) kann und dadurch bedingt Schmerzen und Verspannungen auftreten - bei einem Unfall passiert sowas auch oft. Ich sollte Schmerzmittel nehmen, um keine Schonhaltung einzunehmen und dadurch die Verspannungen weiter zu verstärken. Weil die allein nicht geholfen haben, wurden mir ein paar Tage später noch so Quaddel Spritzen verpasst und dann war es wieder gut.
Das ist nicht gefährlich, aber halt lästig und schmerzhaft. Aber nichts, worüber du dir Sorgen machen müsstest.

Liebe Grüße!

28.08.2015 22:13 • #10


Vielen lieben Dank für eure Antworten
Hat mir echt geholfen etwas runter zu kommen.

Die Krankengymnastik tut echt gut nimmt einen Teil der Schmerzen, den Rest machen die Schmerztabletten. Es ist einfach nur total ungewohnt da sowas noch nie passiert ist und ich auch noch nie solche Schmerzen hatte und dann noch so lange...

Habe am 18.09 auch noch einen Termin beim Neurologen, zum Check ob meine Kopfschmerzen die ich auch schon vorher hatte Migräne sind.

29.08.2015 21:16 • #11



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Dr. Matthias Nagel