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BlackUnicorn
Hallo zusammen,

schiebe gerade ein wenig Panik

...habe immer mehr den Verdacht auf Hausstauballergie oder Pollenallergie.

Meine juckenden Augen und verstopfte Nase werden immer stärker und dieses "Watte im Kopf" mit Kopfschmerzen und Schwindel nimmt auch zu. Komischerweise ist das draußen nicht der Fall. War heute früh im Wald spazieren und es war alles okay..die Symptome waren wie weg mir ging es ziemlich gut

Habe es nun auf eine bleibende und immer anhaltende Erkältung oder "bisschen noch krank und schwaches Immunsystem" geschoben.

Sobald ich die Wohnung betrete geht es los mit dem Jucken in der Nase, schlechter atmen können Übelkeit und Augenschmerzen. Am schlimmsten sind die Symptome wenn ich aufstehe, da könnte ich gleich weiterschlafen. Habe verklebte Auge, öfters auch mal geschwollene Augenlider.

Vllt ist es echt eine Hauststauballergie? Habe nun richtig Angst ...weil ich gelesen habe man kann davon Asthma bekommen und umfallen

Werde Montag zum Hausarzt gehen und mir eine Überweisung holen.

Gibt's hier jemanden mit einer leichten Allergie oder ähnlichen Symptomen?

Ist jetzt immer noch Pollenflug?

Mich wundert es, dass ich als Kind noch keine Allergie hatte und nun plötzlich schleichend?

Sind Panik'ler anfälliger für Allergien?

Vielen Dank fürs Lesen und Beiträge

19.09.2015 23:22 • 05.01.2017 #1


11 Antworten ↓


ichbinMel
Hallo BlackUnicorn

beruhige dich erst einmal ...so schnell stirbt es sich nicht -ich habe auch eine Pollenallergie und ich gucke z.b. immer bei Pollenflug nrw nach ,da kannst du deine Stadt noch eingeben da steht dann genau welche Pollen in welcher Stärke fliegen.Mach am besten einen Allergietest beim Hautarzt und einen Besuch beim HNO noch zusätzlich wegen deiner Nase .Ich nehme Cetirizin 10mg aber großartig helfen tun die auch nicht .Meine Augen tränen meine Nase läuft dann ist sie wieder verstopft aber ich muss auch dazu sagen ich bin schon lange Nasensprayabhängig deswegen geb ich dir den Rat erst den Arzt zu fragen was das beste für dich ist .Wenn es dir draussen besser geht dann hast du vielleicht eine andere Allergie als eine Pollenallergie . Aber wie gesagt mach dir keine Sorgen ,nächste Woche weisst du mehr.

19.09.2015 23:37 • x 1 #2



Kann man von Pollenallergie/Hausstauballergie sterben?

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anjaf
Zitat von BlackUnicorn:
Hallo zusammen,

schiebe gerade ein wenig Panik

...habe immer mehr den Verdacht auf Hausstauballergie oder Pollenallergie.

Meine juckenden Augen und verstopfte Nase werden immer stärker und dieses "Watte im Kopf" mit Kopfschmerzen und Schwindel nimmt auch zu. Komischerweise ist das draußen nicht der Fall. War heute früh im Wald spazieren und es war alles okay..die Symptome waren wie weg mir ging es ziemlich gut

Habe es nun auf eine bleibende und immer anhaltende Erkältung oder "bisschen noch krank und schwaches Immunsystem" geschoben.

Sobald ich die Wohnung betrete geht es los mit dem Jucken in der Nase, schlechter atmen können Übelkeit und Augenschmerzen. Am schlimmsten sind die Symptome wenn ich aufstehe, da könnte ich gleich weiterschlafen. Habe verklebte Auge, öfters auch mal geschwollene Augenlider.

Vllt ist es echt eine Hauststauballergie? Habe nun richtig Angst ...weil ich gelesen habe man kann davon Asthma bekommen und umfallen

Werde Montag zum Hausarzt gehen und mir eine Überweisung holen.

Gibt's hier jemanden mit einer leichten Allergie oder ähnlichen Symptomen?

Ist jetzt immer noch Pollenflug?

Mich wundert es, dass ich als Kind noch keine Allergie hatte und nun plötzlich schleichend?

Sind Panik'ler anfälliger für Allergien?

Vielen Dank fürs Lesen und Beiträge



Hallo,

also sterben wirst du ganz gewiss nicht an Pollenallergien oder Hausstaubmilbenallergien. Dann muesste ich bei meinen zahlreichen Allergien die ich schon seit der Kindheit habe laengst tot sein.

Nein wirklich die Symptome die du schilderst koennten tatsaechlich auf Allergien deuten. Allerdings wenn du sagst dass es dir draussen besser ging als drinnen hast du vermutlich gar keine Pollenallergie sondern eher eine Hausstaubmilbenallergie oder moeglich waere auch eine Alllergie gegen Schimmelpilze. Evtl solltest du das Bett sanieren. Es gibt da extra milbendichte Bezuege die man ueber Matratze und Bettdecken ziehen kann. Auch Heizungsluft kann problematisch sein ist natuerlich nicht zu aendern. Ich vertrage Heizungsluft gar nicht gut.

Die Pollensaison geht noch bis ca. November. Das haengt auch vom Frost ab der die Pollen zerstoert oder dezimiert. Da die Winter nicht mehr so streng sind werden die Pollenzeiten auch immer laenger. Im Januar blueht bereits die Hasel und danach die Erle.

Aber lass dich mal am besten zum Allergologen ueberweisen und lass dort mal einen Allergietest machen.

Und keine Panik es wird schon nicht lebensbedrohlich sein. Hab auch oefter Atemwegsprobleme aber da muss man sich am besten ablenken und ruhig bleiben.

Viel Erfolg und viel Gesundheit wuensch ich dir!

Lg Anja

19.09.2015 23:48 • x 1 #3


alice01
Hallo BlackUnicorn!
Ja, man kann von Hausstauballergie auch Asthmabekommen.
ABER, du wirst nicht von heute auf morgen tot umfallen! Deshalb beruhige dich.
Habe als Jugendliche die Allergie auch bekommen. Ganz heftig mit Schnupfen, Nies-Attacken und juckende Augen! Das Asthma ist viele Jahre später dazu gekommen. Ab da habe ich dann auch eine Desensibilisierung gemacht und habe heute lediglich ab und zu mal Schnupfen, mit dem ich aber auch ohne Kortison-Nasenspray gut auskomme. Du siehst also, auch eine Allergie muss sich erst entwickeln. Zwar beim Einen vielleicht schneller wie beim anderen, aber es gibt gute Behandlungsmöglichkeiten.
Lass dich zu einem HNO-Allergologe überweisen.
Ich habe nicht direkt eine Pollenallergie, aber als Hausstauballergiker merke ich auch jeden Pollenflug!

Wünsche dir ein schönes Restwochenendet.

19.09.2015 23:50 • x 1 #4


schmölle
Huhuu.

Ich habe eine hausstaubmilben Allergie und lebe auch noch. hab die bestimmt auch schon zehn Jahre.

Ist sicherlich nicht angenehm da man die Symptome das ganze Jahr über hat. Ich wache auch oft (wie heute) mit verstopfter nase, niesen und juckenden Augen oder Rachen auf.

Wichtig ist, dass wenn du so eine Allergie hast, es einfach regelmäßig beim hno arzt überprüfen lässt.

Liebe grüße

20.09.2015 08:13 • #5


alice01
Hallo Schmölle,
warum muss man eine Allergie regelmäßig beim HNO überprüfen lassen?
Ich war bei ihm zur Diagnose der Hausstaubmilbenallergie einmal und einmal ein paar Jahre später als sich Asthma entwickelte und ich eine Desensibilisierung machen wollte. Die Desensibilisierung hat dann mein Hausarzt, der Arzt für Innere Medizin ist, durchgeführt. Ich habe die Allergie schon fast seit 20 Jahren. Die Desensibilisierung habe ich vor ca. 15 Jahren erfolgreich beendet. Seither war ich nirgendwo mehr wegen der Allergie.

20.09.2015 18:43 • #6


schmölle
Natürlich muss nicht jeder regelmäßig zum hno arzt. Tut mir leid wenn ich mich nicht richtig ausgedrückt habe.

Meine hno ärztin möchte mich einmal im Jahr sehen. Die desensibilisierung hat bei mir nicht angeschlagen und auch die Allergie Tabletten helfen nicht wirklich. Sie schaut sich dann immer meine Nase von innen an und den Rachen.

Wie gesagt ich stehe oft mit niesen und kribbeln im hals auf. Daher gehe ich dann lieber einmal mehr als einmal zu wenig hin.

20.09.2015 18:50 • #7


alice01
Oh, das tut mir Leid für dich, dass die Desensibilisierung nicht angeschlagen hat! Muss schrecklich sein ständig mit den Symptomen leben zu müssen. Das erklärt natürlich die regelmäßige Kontrolle!

20.09.2015 19:27 • #8


schmölle
Ja ist es auch. Da ich immer mit offenem Mund atmen muss. Man gewöhnt sich dran, aber es ist auch belastend. Wenn die Nase dann zu doll zu ist schmerzt mir die Stirn und die Augen.

Aber es gibt auch hin und wieder gute tage möchte ja nicht nur rumjaulen

20.09.2015 20:34 • #9


alice01
Kann ich aber gut nachvollziehen! Hatte immer schreckliche Niesattacken! Das war immer so anstrengend und ich war total platt im Kopf. Und dazu dann immer das Kortison-Nasenspray!
Heute vertrage ich nicht mal mehr normales Nasenspray bei normalem Schnupfen. Brauche immer Kinder-Nasenspray, weil sich das andere im Kopf anfühlt, als ob ich benebelt wäre.

20.09.2015 21:03 • #10


Hi,

es kann durchaus passieren, dass eine Stauballergie lange unentdeckt bleibt, weil man die Symptome lange für eine Erkältung gehalten hat und sie zwischenzeitlich vielleicht nicht so stark aufgetreten sind.

Daher solltest du auf jeden Fall zu einem Arzt gehen und abklären, ob es sich tatsächlich um eine Stauballergie handelt. Ansonsten kann es nämlich zu ernsthaften Problem wie Asthma oder so führen. Ich damals nachdem ich einen Allergietest beim HNO-Arzt gemacht habe festgestellt, dass die Allergie Medikamente, die er mir verschrieben hatte, zu starken Nebenwirkungen wie Müdigkeit verursacht hat. Deswegen habe ich probiert, meine Stauballergie ohne Medikamente zu bekämpfen durch so Sachen wie regelmäßigem Lüften, spezieller Allergikerbettwäsche und und den Einsatz eines Luftreinigers. Hast du es schon mit regelmäßigem Staubsaugen probiert?

Ich habe auf dieser Seite hier ein paar nützliche Tipps http://hausstauballergien.com/behandlung-einer-hausstauballergie/ Vielleicht ist das was für dich?

05.01.2017 12:10 • #11


Mach auf jeden Fall mal einen Allergietest!

05.01.2017 13:53 • #12



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