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Hi Leute,
ich bräuchte mal wieder eure Hilfe.
So lange ich denken kann habe ich Durchschlafprobleme. Das macht mir keine Angst, dass kenne ich gut und es schränkt meinen Alltag nicht ein. Phasenweise, so wie jetzt habe ich allerdings Schwierigkeiten überhaupt in den Schlaf zu kommen. Heißt egal wie müde ich bin, ich kann nicht einschlafen. Ich bin zu müde zum einschlafen, so kommt es mir vor.
Das passiert von jetzt auf gleich ohne für mich ersichtlichen Grund. Am Pfingstwochenende habe ich noch geschlafen wie ein Baby und jetzt liege ich seit Montag Nacht wach und schlafe wenn überhaupt nur 2-3 Stunden und das auch erst gegen 3-4 Uhr Morgens.
Von Tiefschlaf kann nicht die Rede sein, wenn habe ich wirre Träume.
Würde mich so über 5 Stunden Schlaf freuen.
Ich mache mir glaube ich selber Stress das ich einschlafen muss und deshalb schlafe ich erst recht nicht ein. Ich hatte das schon einmal und habe Ewigkeiten gebraucht bis es wieder Normal wurde.
Ich weiß, dass es hier viele mit denselben Problematiken gibt und freue mich über Tips.
Steht ihr auf wenn ihr nicht schlafen könnt und guckt evtl. TV oder lest ein Buch?
Gestern bin ich extra früher ins Bett und die Konsequenz war einfach nur, dass ich viel länger im Bett wach gelegen habe.
Versucht ihr nen Mittagsschlaf zu halten oder sowas hab gelesen man sollte lieber Schlafdruck aufbauen.
Was haltet ihr von z.B. Hogger Night oder doch lieber Lavendeltee.
Danke für eure Hilfe.

27.05.2021 08:49 • 29.06.2021 x 1 #1


33 Antworten ↓


Ranibo
Jeder muss seinen eigenen Weg finden wie er am besten zur Ruhe kommt, da auch die Gründe für die Einfschlafprobleme immer recht unterschiedlich sind.

Mir persöhnlich hilft es immer, wenn ich Handy/Tablet oder ähnliches aus dem Schlafzimmer verbanne, vor dem schlafen gehen ein bisschen lese und dann für 10-15 minuten einfach meine Gedanken niederschreibe. Einfach das was mir so in den Sinn kommt. Dazu noch eine Schlafmaske um nich von äußeren lichtquellen gestört zu werden und dann kann ich meist recht gut einschlafen.

27.05.2021 08:57 • x 1 #2



Insomnia massive Einschlafprobleme

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Schlaflose
Zitat von CKHAM34:
Was haltet ihr von z.B. Hogger Night oder doch lieber Lavendeltee.

Musst du selbst ausprobieren. Mir hilft weder das eine noch das andere. Akut helfen mir nur verschreibungspflichtige Schlaf- bzw. Beruhigungsmittel (Zopiclon, Alprazolam), dauerthaft ein schlafanstoßendes Antidepressivum.

27.05.2021 09:04 • x 1 #3


Hattet ihr nie Angst vor den Auswirkungen der Schlaflosigkeit?
Wie lange begleitet euch das schon. Man liest ja so viel Schreckliches im Internet darüber.
Von Halluzinationen bis zum Tod ist alles dabei.
Mir ist auf jeden Fall extrem Schwindelig und ich fühle mich natürlich schwer Müde.

27.05.2021 09:18 • #4


Ranibo
Zitat von CKHAM34:
Hattet ihr nie Angst vor den Auswirkungen der Schlaflosigkeit? Wie lange begleitet euch das schon. Man liest ja so viel Schreckliches im Internet darüber. Von Halluzinationen bis zum Tod ist alles dabei. Mir ist auf jeden Fall extrem Schwindelig und ich fühle mich natürlich schwer Müde.

Als ich meine massiven Schlafstörungen hatte, habe ich mir natürlich Gedanken gemacht (villeicht nicht übers sterben). Die Schlafprobleme haben ja meinen Alltag stark beeinflusst, weil ich absoult keine Energie oder Kraft hatte (zu müde zum schlafen, zu müde um produktiv zu sein).

Aber am Ende des Tages war mir halt klar, dass es eine Lösung für das Problem gibt und es nur an mir liegt eine Lösung dafür zu finden oder einen Experten nach einer Lösung zu fragen. Daher ging es bei mir weniger um "Was kann mir durch den Schlafmangel passieren." sondern eher "Wie kriege ich das wieder Gerade gebogen."

27.05.2021 09:25 • x 1 #5


Schlaflose
Ich habe das seit über 30 Jahren und hatte oft wochenlang Phasen, wo ich nur 2-3 Stunden Schlaf hatte. Man fühlt sich zwar zum Kotzen, aber sonst ist nie etwas passiert. Halluzinationen treten nach mehreren Tsgen und der Tod nach mindestens 10 Tagen komplett ohne Schlaf auf. Und das kann nur passieren, wenn man vom Schlafen abgehalten wird, indem man von jemand aufgeweckt wird ,sobald man eindöst. Anspnsten holt sich der Körper so viel Schlaf wie er braucht, um die lebenserhaltenden Funktionen aufrcht zu erhalten. Und dafür reichen 2-3 Stunden, selbst wenn es nur minutenweises Eindösen über den Tag verteilt ist.

27.05.2021 09:27 • x 1 #6


moo
Zitat von CKHAM34:
Ich weiß, dass es hier viele mit denselben Problematiken gibt und freue mich über Tips.


Hi,

hast Du Dich schon mal näher mit Melatonin (das "Schlafhormon") beschäftigt und wie man es natürlich aufbauen kann?

27.05.2021 09:32 • x 1 #7


Zitat von moo:
Hi, hast Du Dich schon mal näher mit Melatonin (das "Schlafhormon") beschäftigt und wie man es natürlich aufbauen kann?

Nein, habe nur öfters schon einmal gelesen, dass man es verschreiben lassen kann.

27.05.2021 09:35 • x 1 #8


Zitat von Schlaflose:
Anspnsten holt sich der Körper so viel Schlaf wie er braucht, um die lebenserhaltenden Funktionen aufrcht zu erhalten.

Irgendwie beruhigend zu wissen, dass ich nicht einfach umfalle.

27.05.2021 09:39 • #9


moo
Melatonin auf Rezept dürfte schwierig werden.

Besser ist es den Serotonin-Spiegel aufzubauen. Ohne Serotonin nur wenig Melatonin (idR). Ergo kein Schlaf.

Ideal wäre eine Kombination von 5-HTP, Magnesium-Threonat, aktivem Vit. B6 (P5P) und SAM-e.

Kannst alles googeln.

27.05.2021 09:41 • x 1 #10


Zitat von moo:
Besser ist es den Serotonin-Spiegel aufzubauen. Ohne Serotonin nur wenig Melatonin (idR). Ergo kein Schlaf.

Alles besser als über die Auswirkungen des Schlafmangels nachzudenken.

27.05.2021 09:54 • x 1 #11


Zitat von Schlaflose:
dauerthaft ein schlafanstoßendes Antidepressivum.

@Schlaflose: Darf ich dich fragen, was das für ein schlafanstoßendes Antidepressiva ist?
Ich glaube ich bin in einem komischen Teufelskreis geraten. Mache mir schon am Tag selber Druck ob es in der Nacht endlich mal funktioniert und am Tage bin ich totmüde und um 21 Uhr so hellwach, dass ich eigendlich gar nichts ins Bett gehen müsste.
Dieses im Bett nicht TV gucken und immer zur gleichen Zeit ins Bett funktioniert für mich nicht, hat mich auch bis vor 2 Wochen nie interessiert und ich konnte trotzdem schlafen wenn ich alles dunkel gemacht habe.
Da ich so eine Phase aber schonmal hatte und sowieso schon immer nicht der beste Schläfer war, würde ich morgen meinen Hausarzt mal kontaktieren und ihn danach fragen.

31.05.2021 09:48 • #12


petrus57
Zitat von CKHAM34:
Darf ich dich fragen, was das für ein schlafanstoßendes Antidepressiva ist?


Alle trizyklischen AD wirken schlafanstoßend. Meist wird Mirtazapin verschrieben. Das nehme ich auch schon seit Jahren zum Schlafen. Zu Beginn der Einnahme hatte ich fast 10 Stunden am Stück geschlafen. Jetzt sind es wieder ein paar Stunden weniger.

31.05.2021 09:55 • x 2 #13


Schlaflose
Zitat von CKHAM34:
: Darf ich dich fragen, was das für ein schlafanstoßendes Antidepressiva ist?

Die ersten 9 Jahre hatte ich Amitriptylin und danach bis jetzt Doxepin. Die anderen, die es noch gibt ( Opipramol, Mirtazapin, Trimipramin und Trazodon) hatten bei mir keine Wirkung.

31.05.2021 13:34 • x 1 #14


Mein Doc hat mir jetzt Opripramol 50mg verschrieben, welche ich gestern das erste Mal vorm Zubettgehen eingenommen habe. Ich soll immer eine Tablette Abends nehmen, dass soll mir beim einschlafen helfen. Kurz um, ich konnte genauso schlecht einschlafen wie ohne Opripramol. Ich war auch nicht müder mit der Tablette. Aber ich habe heute Morgen irgendwie nen Kater, fühlt sich wenigstens so an.
Wirkt das ab der ersten Einnahme oder brauche ich Geduld?Wisst ihr das zufällig?

22.06.2021 10:42 • #15


Zitat von CKHAM34:
jetzt liege ich seit Montag Nacht wach und schlafe wenn überhaupt nur 2-3 Stunden und das auch erst gegen 3-4 Uhr Morgens.

Hast du eine Klimaanlage im Schlafzimmer? Wenn nicht, ist doch offensichtlich, dass die Hitze seit Montag Grund für die verstärkte Schlaflosigkeit sein kann. Das wird sich nun bessern, denn es wird spürbar kühler.

22.06.2021 10:47 • x 1 #16


Opipramol wirkt beim ersten Mal. Man wird etwas entspannter und sinkt tiefer in den Schlaf. Das derzeitige Wetter steht dem aber entgegen. Probiere es aus mit dem Opipramol, vielleicht hilft es dir, viele profitieren davon und man kann es jahrelang nehmen, denn es macht nicht abhängig und hat kaum Nebenwirkungen (außer zu Anfang gegebenenfalls trockene Schleimhäute und leichte Verstopfung, das gibt sich aber nach ca. zwei Wochen).

22.06.2021 10:52 • x 1 #17

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Ich hatte mit der Hitze keine Probleme, da ich eine große Kellerwohnung habe und es immer schön kühl ist. Ich werde es weiter probieren, mein Doc hat mir gesagt ich könnte auch 2 Tabletten am Abend nehmen aber erst, sollte sich mit 1 Tablette überhaupt keine Besserung einstellen.
Mich würde interessieren, warum ich plötzlich nicht mehr zu Ruhe komme, bis vor einem Monat hatte ich überhaupt keine Probleme damit. Es ist jetzt auch nichts gravierendes passiert.
Naja es ist so wie es ist.
Wie gesagt, ich habe jetzt nichts an Wirkung gespürt aber zumindest auch keine Nebenwirkungen.

22.06.2021 11:27 • #18


Zitat von CKHAM34:
Mich würde interessieren, warum ich plötzlich nicht mehr zu Ruhe komme, bis vor einem Monat hatte ich überhaupt keine Probleme damit. Es ist jetzt auch nichts gravierendes passiert.

Vielleicht hast du zu viel "Input". Wir dürfen nicht vergessen, dass wir heute in einer Welt ständiger Unruhe leben. Besonders die Medien, aber auch die Art der Unterhaltung überlasten uns latent und nachhaltig. Nachrichten, die beunruhigen und noch die fernsten Probleme zu "unseren" machen, Werbung, die mit Laustärke, Hektik und sensationellen Bildern Aufmerksamkeit fordert, Radiogeplapper ohne Ende, TV-Talk und Geplapper ohne Ende, hektische und aufpeitschende Musik, Filme voller Gewalt und Katastrophen wie soll Mensch da noch im Einklang mit sich sein? Wie soll man das schaffen? Vielleicht bist Du ganz normal und reagierst auf eine außer Rand und Band geratene Umwelt.
Liebe Grüße

22.06.2021 12:07 • x 1 #19


2te Nacht mit Opripramol die mir keinerlei Effekt gebracht haben außer einem Schweißausbruch in der Nacht. Hilft mir 0,0 beim einschlafen. Ich merke, das ich etwas gedämpft bin und mir etwas schwindelig wird, das ist aber auch schon alles. Rufe Morgen mal beim Doc an und frage nach etwas anderem. Hatte auch beim Psychologen angerufen aber der hat 4-6 Monate Wartezeit.
Meine Mutter hat mir eine Tavor 0,5 angeboten.
Sollte ich das mal probieren?
So langsam machen mich die 2 Std pro Nacht zum Zombie.

23.06.2021 20:29 • #20



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