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Ich hatte letzte Woche Donnerstag schon mal geschrieben, weil ich ständig das Gefühl hatte nicht richtig Luft zu bekommen, bzw nicht tief durchatmen zu können.
Das ging auch das ganze Wochenende noch so.
Dienstag und auch fast den ganzen Mittwoch war es dann weg. Mittwochabend fing es dann jedoch wieder an und bleibt auch wieder hartnäckig.

Ich war bei meiner Hausärztin, weil ich natürlich Angst habe dass etwas mit dem Herz nicht in Ordnung ist oder Lungenembolie oder so tolle Sachen...
Ich hab ihr auch gesagt, dass ich das Gefühl habe, dass es bei Belastung ein bißchen schlimmer wird. Es ist aber jetzt allerdings nicht so schlimm, dass ich keuche oder ganz schnell atmen muss wenn ich mich belaste...
Sie hat mein Herz und meine Lunge abgehört. Sie hat auch Blutdruck, Puls und Sauerstoffsättigung gemessen und gesagt, dass alles vollkommen in Ordnung sei.

Trotzdem lässt mich meine Angst nicht los, weil diese "Atemnot" ja auch nicht weg geht...
Ich bin echt verzweifelt gerade. Ich denke mir wenn es was Schlimmes wäre, wäre es ja sicher nicht fast zwei Tage weg gewesen. Trotzdem bleibt die Angst. Dieser ständige Drang tief durchatmen zu müssen ist ganz schlimm. Und je öfter ich tief durchatme, desto mehr hab ich das Gefühl keine Luft zu bekommen

25.08.2017 20:14 • 26.08.2017 #1


10 Antworten ↓


Das kann wirklich die Psyche sein!

Hab zu meinem ganzen Beschwerden , die ich eh schon ewig habe,auch seit ein paar Monaten andere Probleme - und dadurch erst so richtig mit der Atmung..

wegen Probleme mit der Zunge, dadurch extreme Erstickungsangst und Stress , Schlafprobleme- vermehrt kurze Atemaussetzer in der Einschlafphase und auch im Schlaf. Tagsüber oft das Gefühl, Atmung komisch bzw.Körper atme gar nicht so gerne bzw nicht von alleine. Etc.
Auch fühlt sich komplett alles komisch angespannt, ziehend, fast hart an -von Rachen über Atemwege/Luft oder Speiseröhre, Brustmuskeln, innen im Bauch irgendwie auch alles komisch. Sogar Halsmuskeln auch noch verspannt.

Vor n paar Wochen hatte ich AUCH ein paar Tage das Gefühl, nicht richtig durchatmen zu können, also nicht befriedigend, nicht bis zum Anschlag. Und sogar durch Gähnen gefühlt nicht genug Sauerstoff, also nicht befriedigend..
Das hat sich aber mittlerweile erledigt.

Auch fühlt sich alles eng an, so vermute ich , fühlt sich Asthma an. Hat sich auch mal was verkrampft(Bronchien?)
Aber da hab ich richtig gemerkt, dass es von Angst und Konzentration auf Atmung kommt..

Denke nicht, dass es Asthma ist, da Sauerstoffsättigung auch super. Und ja wirklich fast überall diese Missempfindungen!

Plus: Jede Nacht überlebt.. die letzten Monate!

TROTZDEM lässt mein neuer Hausarzt nächste Woche alles mögliche testen . Lungenfunktion, EKG, Schilddrüse , Blutwerte inklusive Vitamine Eisen(Ferritin-das Eisen wird ja benötigt, um den Sauerstoff überall hin zu transportieren.. etc etc.

Da würde ich bei deiner Ärztin noch mal dran bleiben oder halt zu nem anderen ..
Wenn es was wirklich lebensbedrohliche wäre, würdest du das sicher merken (wie blaue Lippen etc) Ausserdem hat sie ja immerhin n paar Sachen überprüft und du hast genug Sauerstoff und auch keine Geräusche in der Lunge etc.
Und die Psyche kann wirklich Hammer Beschwerden verursachen...

Also, lenkt dich ab, am Wochenende. Wird schon nichts sein! Und nächste Woche- vorallem zu deiner Beruhigung- noch mal was prüfen lassen...

P.S. Mein letzter und erster Lungenfunktionstest , weil ich nach ein paar Metern z.B.zum Bus rennen GAR nicht mehr tief atmen konnte , war Anfang 2013.

Das ist ja nun schon lange her. Also, muss nicht zwingend was Schlimmes sein, mit Atemprobleme unter Belastung..Ffühlt sich halt schrecklich an..
Zumindest hatte ich auch lange Zeit danach einige EKG s. Deswegen denke ich jetzt zumindest, andere Gründe als Herz.

Entweder Unsportlich(hehe) oder Muskeln aus unterschiedlichen Gründen verspannt.. gibt es unzählige Möglichkeiten! Ängste, Wirbelsäule, Muskeln etc
Auch bei dir

Also, nicht verrückt machen.....

25.08.2017 21:07 • x 1 #2



Immernoch ständig Atemnot und große Angst

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Hallo,

ich hatte mal etwas ähnliches und habe dann folgendes gemacht:



Das hat mir gut geholfen ein Versuch schadet nicht

25.08.2017 21:43 • #3


Wenn es eine Blockade ist, dann dürfte es aber doch unter Belastung nicht schlimmer werden.
Am Dienstag soll ein Belastungs-EKG gemacht werden, aber ich hab natürlich Angst, dass bis dahin was schlimmes passiert

25.08.2017 21:51 • #4


Doch, kann schon sein.. wenn da was komisch ist und es einfach nicht gut dehnbar ist- Muskeln, Blockade, und alles in dieser Richtung - und du bei körperlicher Anstrengung vermehrt Sauerstoff brauchst und eben tiefer einatmen willst/ musst: da brauchst du eben deinen Oberkörper/Muskeln. Die Lunge ist ja nur ein passiver leerer Sack, der sich durch Weitung dehnt, weil er da dran hängt.

Deshalb kann es durch falsche Haltung (auch durch Angst/Schultern zu weit hochgezogen) zu solchen Gefühlen kommen , im Ruhestand,nicht genug einatmen zu können..
Da dann schon vorher geweitet, und dann passt dementsprechend ein bisschen weniger Luft rein. Zumindest hab ich das mal so gelesen. Bzw selbst empfunden..

25.08.2017 22:07 • #5


Kann das Zwerchfell denn auch verspannt sein?
Ich hab irgendwie das Gefühl als wäre der Bauch arg angespannt und ich glaube das erschwert mir das atmen. Besonders jetzt im liegen ist es auch schlimmer.
Hab versucht einzuschlafen und bin dann mit dem Gefühl nicht mehr zu atmen hochgeschreckt.

26.08.2017 00:18 • #6


Weltverlust
Hast du mal probiert eine angeleitete Meditationsatemübung zu machen? Das könntest du mal probieren und schauen ob es dir dein Vertrauen wieder schenkt.

irgendeine von denen z.B. https://www.youtube.com/results?search_ ... ation+atem

26.08.2017 08:58 • #7


Das hat zu mir vor einiger Zeit mal ein Akupunkteur gesagt, dass mein Zwerchfell total verspannt sei. Hat dann vor der Akupunktur erst mal auf den Rücken gedrückt , so dass es ein paar mal geknackt hat. Später hab ich festgestellt, dass ich tatsächlich viel, viel besser einatmen konnte .
Hab insgesamt nur 3 Mal Akupunktur gemacht, wegen Kosten und anderen Gründen. Auch weil es mir dann wieder schlechter ging was Schlafen etc betraf. Auch denke ich, dass Akupunktur alleine nicht reicht, man muss dann dauerhaft was ändern, wahrscheinlich. Damit die ganze Anspannung/Beschwerden , egal ob psychisch oder durch Haltung/Ernährung/Unsportlichkeit etc bedingt, wirklich dauerhaft verschwinden.
Naja. Jedenfalls: Zwerchfellverspannung hat der Typ gesagt, um noch mal auf deine Frage zurück zu kommen. Deshalb: denke schon, dass es das gibt!

Das mit dem Aufschrecken, wegen gefühlter nicht Atmung hatte und hab ich ja auch ab und zu.
Manchmal auch das Gefühl gehabt, es käme vom Bauch. Der auch bei mir sich arg verspannt anfühlt.

Denke, wenn wir uns auf die Psyche " konzentrieren " , Therapie etc und zusätzlich irgendwas mit Entspannung machen ( ich wollte jetzt wirklich mal Qi Gong praktizieren ) kriegen wir das hin.
Von zu vielen Sit-ups kommt es zumindest bei mir nicht

26.08.2017 11:19 • #8


Gandalf der Graue
Mein Hausarzt hatte mich damals zum Lungenfacharzt überwiesen. Die haben auch gleich einen Allergietest gemacht. Ergebnis: Ich reagiere etwas auf Birke, Gräser und noch ein, zwei Sachen. Die Lungenfunktion ist nur ganz leicht eingeschränkt, erstmal nichts Bedenkliches. Fazit: Der Heuschnupfen verursacht wohl ein leichtes Asthma. Nichts Ungewöhnliches und ich soll mich in einem halben Jahr nochmal blicken lassen, dann sehen wir weiter.

Hast du vielleicht auch Heuschnupfen? Da könnte eine Verbindung sein. Das könnte man mal testen lassen.

26.08.2017 13:26 • #9


Mmh, nicht dass ich wüsste...
Aber meine Nase ist momentan oft zu und dann bekomme ich oft noch mehr das Gefühl keine Luft zu bekommen

26.08.2017 15:42 • #10


Hallo,

ich habe das gleiche Problem seit etwas länger als 2 Jahren. Es hat ca. 1,5 Jahre gedauert bis ich mir sicher war, was die Ursache ist. Ich bin fast 100% sicher, dass es eine Angststörung ist, da ich mich öfters dabei beobachtet habe, dass ich plötzlich ohne ernste Gefahr Angst und Panik bekam. Am Anfang habe ich mich beim Arzt mehrmals durchchecken lassen und dieser hat nichts gefunden. Im Internet habe ich von anderen Leute gelesen, die das gleiche Problem haben. Viele haben gesagt, dass das ein reines Angstsymptom ist, was ich zu der Zeit nicht geglaubt habe. Bei mir hat alles mit einer (vermutlichen) Panikattacke beim Training angefangen. Es hat sich so angefühlt als ob ich gleich sterben muss. Seit dem konnte ich nie wieder normal trainieren und habe mich auf meine Atmung versteift. Die Symptome verschwinden, wenn ich schlafe, abgelenkt oder vollkommen entspannt bin (wie bei allen, die ich kennengelernt habe). Aber sobald du akzeptierst, dass du nicht sterben wirst (was auch wahrscheinlich deine Angst ist ), wird sich das ganze etwas legen und nicht mehr extrem sein. Ich glaube aber auch, dass es ganz weggehen kann. Man muss es wollen, man muss akzeptieren, dass man gesund ist und man sollte Hilfe in Anspruch nehmen (wofür ich bis heute zu faul war). Und ich habe zusätzlich noch "Gähnanfälle", wenn es man wieder schlimm ist. Was ich dir raten würde ist man einmal, wenn du ganz alleine bist, in dich zugehen und herauszufinden was diese Angst auslöst und daran zu arbeiten. Es ist nicht leicht aber ich glaube es ist nicht unmöglich dem ganzen ein Ende zu setzen.

LG

26.08.2017 16:03 • x 2 #11



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