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Hallo ihr Lieben,

Ich bin Christian 21 Jahre alt.

Ich leide ständig unter irgendetwas.

Es fängt alles schon morgens an wenn ich aufstehe die ersten 2 Min ist gut dann denke ich wieder dran das mir schlecht ist. und dann gehts mir auch nicht mehr gut.
Ob ich im Bus sitze oder auf der Arbeit immer wenn ich dran denke ist mir schlecht.
Jetzt seit 4 Tagen ist mir abends immer schlecht vorm zu bett gehen.
Ich habe 2 Jahre in Ägypten gelebt und seit dem ich wieder in Deutschland bin ist es ganz schlimm.
Ich habe auch viel stress momentan. Mit der Freundin und Job.
Aber so kann es nicht weiter gehen bei mir.
Mir ist immer Komisch wenn jemand krank ist denke ich immer das ich es auch bekomme.
Es macht mich echt fertig. ich weis garnicht mehr wie es sich anfühlt nichts zuhaben.
Ich leide sehr und hoffe das mir hier jemand helfen kann.
Liebe Grüße Christian

28.11.2013 20:37 • 01.12.2013 #1


8 Antworten ↓


Tini213
Hallo Christian ,
Ich hab das auch und ganz viele hier haben die gleichen sorgen und Ängste . Leider habe ich keinen guten Rat für dich , denn ich kann selber die Ursache nicht finden . Mein Hausarzt der mich sehr gut kennt ist überzeugt , dass Stress der Auslöser für diese Ängste Ist. Vielleicht solltest du zurückschrauben und versuchen Dinge zu tun die dir gut tun ... Rausgehen und laufen tut mir persönlich gut. Ich habe auch morgens Schwindel und Übelkeit , das kommt leider meist alles vom Kopf
Vielleicht hat noch jemand einen Rat für dich .... Aber du bist hier nicht alleine ....

28.11.2013 20:53 • #2



Ich komme nicht mehr klar !

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lieber christian

du bist ja auch noch sehr jung wie ich.
hast du dir den schon überlegt eine therapie zu beginnen? ich bin in einer kognitiven verhaltenstherapie und das hilft mir mein verhalten und meine ängste besser kennen zulernen und zu analysieren.

wie du dass schreibst, kommt es mir so vor, als wäret du in einem teufelskreis.
wenn du schon denkst, dass es dir wahrscheinlich nicht gut gehen wird, kommt es auch so.
mit Hilfe einer therapie könntest du diesen kreis sicher durchbrechen. und auch an positiven affirmationen und sätzen arbeiten, die du dir dann sagen kannst.

liebe grüsse
somehow

30.11.2013 22:26 • #3


Hallo Christian,
was helfen kann ist, stell dir mal vor wie es wäre wenn du nix hast? Wie würdest du dich fühlen? Wenn ich zu dir komme und sage, in 5 min ist alles wieder gut? klingt verrückt aber was würdest du machen und wie würdest du dich fühlen?

Lg zora

30.11.2013 22:46 • #4


Hallo Christian,
Ich selber kenne das auch nur tu gut! Die sogenannte Angst vor der Angst
erzeugt wieder Angst und Symptome.
Ich selber hab ziemlich oft Panikattacken während dem Auto fahren,
also kommen an Tagen wo ich mich völlig gut fühle wieder ganz plötzlich
Luftnot, Schkuckbeschwerden und Herzrasen im Auto. Na klar weil mein
Kopf ja quasi schon drauf wartet...
Kämpfe selber jeden Tag damit...
Früher hab ich die Symptome immer und überall gehabt, heute meist nur noch während
dem Autofahren oder wenn mein Mann am Wochenende Nachtschicht hat.
Ich wünsche dir viel Glück das du bald etwas besserung hast.

Lg Chanti

01.12.2013 00:23 • #5


marcel_man
So, wie Du Dir einredest, dass es Dir schlecht geht, funktioniert das auch andersrum.
Rede Dir immer wieder ein, dass es Dir richtig gut geht, und es wird Dir gut gehen.
Mache das morgens, wenn Du ins Bad gehst.
Schau in den Spiegel mit einem Lächeln und sag ganz oft zu Dir selber, dass es Dir richtig gut geht und Du Dich auf den Tag freust.
Es funktioniert - spreche aus Erfahrung.

01.12.2013 10:10 • #6


genau um das geht es!
man muss sich schöne Gefühle hochholen und visualisieren... und das so oft wie es nur geht! unterstützend durch Filme, Musik, Düfte... Alles, was dich an schöne gute Momente erinnert. So wie früher als Kind oder Tennie,wenn man sich bestimmte Sachen ( Wünsche) vorgestellt hat. Nichts anderes machen Wir mit der Angst. Also Programm umstellen auf schöne Wünsche.
Nennt man Kraft der Gedanken. Der Körper unterscheidet nicht zwischen Gedanken und Realität... Er handelt nach den Informationen, die er bekommt..
Das heißt nicht,dass man dann nen Hi. bekommt, so nicht. Aber ne Angst steigt hoch und die Panik mit den Symptomen macht sich breit!

LG Zora

01.12.2013 10:48 • #7


Christian ist echt ein sehr schöner Name.

Vielleicht musst du lernen wieder Freude am Leben zu finden. Vielleicht musst du wieder lernen das Positive mehr zu sehen, als das Negative.

Mein Leben ist echt oft hart, aber dennoch habe ich Spaß daran.

Gestern habe ich einem meiner Kinder gesagt,: Siehst du, wie deine Schwester malt? Erst saß sie lange Zeit vor einem leeren, weißen Blatt Papier, den Stift in der Hand und sie war am überlegen, was sie jetzt malen soll. Ein weißes Blatt Papier ist wie ein Tag, der beginnt und du bist derjenige, der mit einem Stift anfängt darauf zu malen. Deine Schwester malt und malt und das Bild auf dem Blatt wird immer detailreicher und bunter und schöner! Sie ist der Macher des Bildes und so ist es auch mit dem Tag! Du bist der Macher des Tages. Die kleine ist erst 7! Aber sie hat mich angeguckt, gegrinst und genickt. Zur Schule gehen findet sie trotzdem doof, meinte sie. Sicher habe ich gesagt, Aber du kannst aus dem DOOFEN auch was tolles machen! Wenn du deinen Mitschülern hilfst, macht es dich glücklich, .... wenn du eine Schnecke vom Weg räumst, damit sie nicht vom Fußgänger zertreten wird, macht es dich glücklich, ... wenn du aufhörst zu streiten und den anderen in den Arm nimmst, macht es dich glücklich ... wenn du zuhörst und verstehst, macht es dich glücklich ... Ihr vielen dann auch noch ein paar Sachen ein und zur Schule gehen war dann nicht mehr ganz so doof.

Für mich ist jede Sekunde ein weißes Blatt, dass ich bemalen kann. Es ist mein Leben, MEINES und ich gestallte es - auch wenn es oft hart ist, weil ich arbeiten muss und mich um so vieles kümmern muss und deswegen körperlich leide - ich sehe in vielen Dingen Positives und verbreite viel Spaß und gute Laune, bringe andere zum Lachen oder tröste sie - es macht mir Spaß gut zu sein.

Christian, fange an, gut zu dir zu sein! Schaue, was dir Spaß macht und genieße die Zeiten, in denen du dich um dich selber kümmern kannst. Statt Trübsal zu blasen, kannst du die schlechten Gedanken beiseite schieben und sagen,: Schlechte Gedanken, ich kümmere mich später um euch! Jetzt nicht! Jetzt entspanne ich und lasse es mir gut gehen! Lache einfach mal, auch wenn es scheinbar nichts zum Lachen gibt. Finde das Positive in jeder Situation. Halte dich nicht an dem Schlechten auf!

Stress im Job - wer kennt das nicht! Wenn man von dir mehr erwartet, als du geben kannst, relaxe und sag dir: Morgen ist auch ein Tag! Ich tue, was ich kann! Auf das, was du leistest kannst du Stolz sein, - mann kann nicht mehr schaffen, als man kann. Geht nun mal nicht und dann musst DU mit dir zufrieden sein! Egal, was Chef oder Kollegen sagen. Das Urteil anderer ist belanglos, wenn du dich selber kennst und weißt, was du geschafft hast. Leiste deinen Beitrag und sei zufrieden mit dir. Du brauchst dich anderen nicht erklären. Und zwischenmenschlich läuft es immer mal irgendwo doof. Relaxe und fahre deinen Ärger runter! Du hast es mit Menschen zu tun, - Menschen sind so wie sie sind, machen Fehler, sind mal launisch, sind gekränkt, sind überfordert. Nimm sie so, wie sie sind und nimm es ihnen nicht übel. Nehme auch deine Fehler mit Nachsicht und nehme sie dir nicht übel. Du bist auch ein Mensch, - einer, der sich nach bestem Gewissen bemüht und trotzdem immer mal scheitern kann. So ist es bei jedem und es ist nichts schlimmes. Es passiert, weil du und deine Nächsten nur Menschen sind. Warum sich ärgern oder sogar wütend werden? Das reibt nur dich auf und tut dir nicht gut. Immer relaxen, durchatmen, die Situation nehmen, nicht die Vergangenheit oder die Zukunft. Betrachte den Moment und mache ihn zu etwas Gutem. Du gestalltest deinen Tag! Du kannst dich niederreißen lassen von Sorgen und Problemen oder das Positive sehen und glücklich sein trotz hartem Leben. Es ist einfach eine Entscheidung des Blickwinkels.

01.12.2013 11:31 • x 2 #8


@ Gina 88:
Genau so ist es.. Wunderschön geschrieben..
Ich nehme auch ganz oft die Kinder als meine Vorbilder. kinder leben einfach im Augenblick im JETZT. Und das haben wir leider verlernt. Das JETZT ist wichtig, denn im im Augenblick zu sein ist unsere Natur.
Es ist nicht schlimm zu fallen.. Es ist wichtig immer wieder auf zu stehen! Jeden Tag aufs neue!
Zeichne dein Blatt neu, aber bitte mit ganz viel Buntstiften.....

LG Zora

01.12.2013 11:43 • x 1 #9




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