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Welche "Heilmethode"?

Stationäre Therapie
2
50%
Tagesklinik
1
25%
Gesprächstherapie ohne Medikamente
0
Keine Stimmen
Gesprächstherapie mit Medikamenten
1
25%
 
Abstimmungen insgesamt : 4
Hallo ihr Lieben!

Ich bins mal wieder...
Ich leide seit einiger Zeit wieder sehr stark unter meiner Angsterkrankung... Habe Angst vor Schlaganfällen, Herzinfarkt, Thrombose und meine Mandeln machen mir dauernd zu schaffen...

War 2008 in einer Tagesklinik, dort hatten sie mich sehr gut hinbekommen. In der Schwangerschaft letztes Jahr ging alles wieder los... Nun will ich mir natürlich wieder helfen lassen!

War heute wieder in der besagten Klinik, da ich so nicht weiter machen will. Der Arzt dort gab mir eigentlich 4 Auswahlmöglichkeiten, welche ich mir nun mal ne Woche durch den Kopf gehen lassen soll...

1. Stationäre Therapie - diese will ich nicht, da ich zwei Kinder habe, und nicht für längere Zeit von zu Hause weg will.

2. Tagesklinik - In dieser war ich 2008 für 9 Wochen und danach gings mir gut... Allerdings arbeite ich seit Anfang Mai wieder samstags, der Arzt heute meinte, selbst wenn die Klinik nur von Montag bis Freitag ist, darf man nebenher am Samstag nicht arbeiten, dies lässt die Krankenkasse nicht zu... In der Arbeit weiß niemand von meiner Erkrankung, dies will ich auch so beibehalten!

3. Gesprächstherapie ohne Medikamente - Dies ist momentan meine Überlegung... Aber ob das so hilft? In Gesprächstherapie bin ich schon längere Zeit, ohne langfristigen Erfolg...

4. Gesprächstherapie in Verbindung mit Medikamenten - Auch dies wäre noch eine Möglichkeit, der Arzt meinte, ich könnte mir gleich als Ziel setzen, die Medikamente nur 6 Monate zu nehmen, bis ich aus dem Gröbsten wieder raus bin, und allein mit Gesprächs- bzw. Verhaltenstherapie auskomme... Eigentlich hatte ich mir vorgenommen (durch starke Entzugserscheinungen beim Absetzen) keine Medikamente mehr zu nehmen... Nun bin ich aber doch stark am überlegen, ob diese Überbrückungsmethode vielleicht doch besser wäre?
Kennt ihr vielleicht ein gutes Medikament gegen Angsterkrankungen? Der Arzt heute meinte, es gibt zwei Hauptmedikamente, das eine ist Venlafaxin, das, das mich so abhängig machte, das andere ist Cipralex, das half bei mir damals so gut wie gar nichts... :/

Ich weiß, ihr könnt nicht für mich entscheiden, aber mich würde interessieren, was ihr denkt? Was würdet ihr machen?

Hoffe auf Antworten!

30.05.2011 15:15 • 30.05.2011 #1


3 Antworten ↓


Hey growny,

ersteinmal gibt es einen grundliegenden Unterschied zwischen
Gesprächstherapie und Verhaltenstherapie.
Mir hat man zur Verhaltenstherapie geraten.

Gesprächstherapie ist ganz schön zum labern, hilft aber nicht wirklich bei den Ängsten.
Wie hast du denn die letzte 9-wöchige Therapie mit deiner Arbeit unter einen Hut bekommen?

Medikamente weg, da sind wir uns ja hoffentlich einig!

Du hast Kinder, bist du denn alleinerziehend?
Gibt es keinen der über eine Gewisse Zeit auf die Kinder aufpassen könnte.

Dir geht es sehr schlecht, und wenn du nichts tust wird es nur schlimmer und das wäre auch fatal für deine Kinder. Also musst du nun mal dein Wohlergehen an erste Stelle setzten! Ich habe wenig erfahrung mit Tageskliniken, aber ich bin eig. der ansicht wenn schon denn schon.

Liebe Grüße, CarpeDiem

30.05.2011 15:21 • #2



Ich brauche eure Meinung, was würdet ihr machen?

x 3


Es geht eigentlich hauptsächlich darum, die nächsten Wochen/Monate zu überbrücken... Meine Therapeutin, bei der ich mich sehr wohl fühle, fällt durch eine Krankheit für einige Zeit aus...
Will danach auf jeden Fall wieder zu ihr...
Nein, bin nicht alleinerziehend. In eine Klinik würde ich aber auch ohne Kinder nicht gehen wollen, da ich Krankenhäuser hasse... Daher auch damals schon Tagesklinik...
Bei meiner letzten Therapie damals war ich noch selbstständig, da aht es niemanden interessiert

30.05.2011 19:11 • #3


hmm, also für die Kinder wäre gesorgt.

Nun zum KH-Problem, ich habe einen heiden schiss vor Kliniken, Krankenhäusern, OPs ect.

Aber die Kliniken in denen ich war und von denen ich gelesen habe sind alles andere als typische Krankenhäuser.

Du musst halt in eine spezielle psychosomatische Klinik/KH.
Ich meine guck dir mal hier die Bilder an: http://www.curtius-klinik.de/html/ausstattung.html
Meinst du das sieht aus wie ein normales KH?

Es hilft sehr, mal völlig abschalten zu können, den Stressfaktor Arbeit, Kinder und Soziales Umfeld einfach mal beiseite legen zu können und sich nur mit sich selbst und seinem Geist beschäftigen.
Es gibt mittel und wege die Arbeit nicht einweihen zu müssen und fu musst dich mal fragen was nun wichtiger ist. Sollte das ganze schnell schlimmer werden kannst du irgendwann sowieso nicht mehr arbeiten gehen, das wäre noch schlimmer!

Die Frage ist auch, wenn du schon länger mit der Therapeutin dran bist, ob nun nichtmal radikalere Maßnahmen von Nöten sind.

Das sind alles Fragen die nur du beantworten kannst!
Ich sag dir nur, ich habe noch niemanden erlebt der glücklich angstfrei geworden ist, ohne die Stressfaktoren abzulegen. Und das ist im privaten bereich seehhhrr schwer.

Liebe Grüße, CarpeDiem

30.05.2011 20:23 • #4




Prof. Dr. Heuser-Collier