Zitat von Carcass:Ein Beispiel: Samstag ging es mir hundeelend, Stimme weg, kotzübel und Angst dass es mich nun erwischt hat. Ich habe pro forma die Frau des Kollegen gefragt ob sie mit ins Stadion geht. Er meinte nur "Du gehst mit, hast doch eh nen Schein, biste eben morgen krank". Und ich war im Stadion, bin nicht krank und habe alles überlebt. Die Angst vor der Angst ist manchmal noch größer, da ich schwerwiegende Grippen bislang nicht alle mitgemacht habe, während die "harten Hunde" ständig Fieber und Grippe haben, die mich aber wegen meiner Angst veräppeln!
Aber DA liegt doch schon der Hund begraben.
Erstens von welcher " schrecklichen "Krankheit sprechen wir vor der du Angst hast ? Von einer simplen Erkältung nicht mehr nicht weniger.
Zweitens welchen Vorteil hat es sich täglich mehrfach zu ängstigen weil man grad mal Niesen musste, man sich räuspern musste, oder weil jemand der mut einem gemeinsam im Aufzug steht hustet.
Klar meidest du, alleine schon dadurch dass du die Frau des Kumpels gefragt hast. Du wärst ja nicht gegangen wenn dein Kumpel dich nicht " genötigt" hätte.
Natürlich ist es vernünftig auf Hygiene zu achten, sich die Hände zu waschen etc. aber WO ist die Grenze ? ICH finde es schon " ungewöhnlich" dass man zu Hause Antibiotikum im Vorrat hat und dies ohne ärztliche Anordnung nimmt solange man nicht die Bestätigung hat dass sich Bakterien auf einen Virusinfekt gesetzt haben.
" Normal" wäre es doch selbst wenn man sich " irgendwie öddelig" fühlt zu sagen ja meine Güte wird schon nix schlimmes werden, also ab ins Stadion, in die Kneipe wohin auch immer. Nicht darauf zu achten, ob irgendwer der möglicherweise ne Erkältung haben KÖNNTE, meinem Glas zu nah kommt.
Also offen gestanden kann ich keinen Vorteil in diesem Verhalten sehen.
Ich hab im Leben noch keine echte Grippe gehabt, dafür Erkältungen am laufenden Band aber das bringt keinen um.