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Guten abend.ich leide unter LI und meine ernahrungsberaterin hat jetzt noch den verdacht auf histamin unverträglichkeit. Laut internet kann eine histamin unverträglichkeit Ängste auslösen. Hat jemand damit erfahrung?
Lg

17.03.2014 23:02 • 18.03.2014 #1


4 Antworten ↓


Ich persönlich habe es nicht, aber ich kenne jemanden, der ebenfalls eine Histaminunverträglichkeit hat und aufgrunddessen Panikattacken hatte. Vor allen Dingen spielten dabei körperliche Beschwerden (Durchfall, Herzrasen, Kribbeln, etc.) eine angstauslösende Rolle, die mit der entsprechenden Ernährung dann auch eingestellt werden konnten. Meine gewagte Hypothese dazu ist, dass es in solchen Fällen ein Zusammenspiel von beidem ist: Psyche und Körper. Sprich, jemand, der absolut unlabil ist, der völlig mit sich im Reinen und aboslut angstfrei ist, bei dem löst eine Unverträglichkeit keine Angst aus-körperliche Beschwerden, ja, aber keine Panik. Und jemand, der eben sowieso schon zu Ängsten neigt, bei dem ist dann die Unverträglichkeit das Tüpfelchen auf dem i. Deshalb denke ich, es reicht nicht, einfach etwas auf eine Unverträglichkeit zu schieben - man sollte immer auch im Geiste an sich arbeiten, um zu gesunden.

18.03.2014 10:56 • #2



Histamin und angststörung

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Hallo,

Aril hat hier schon eine Menge wichtiger und m.E. richtiger Aspekte geschrieben.
Ich würde das noch ergänzen: eine Histaminunverträglichkeit kann einen Serotoninmangel begünstigen und hierdurch wiederum können -als dessen Folge- Angst-und Panikerkrankungen sowie Depressionen entstehen.

Das klingt für mich insgesamt sehr schlüssig.

Mich würden aber auch noch andere Meinungen zu dem Thema interessieren.

LG, Tanilein

18.03.2014 11:40 • #3


Huhu Maus,

möchte auch meinen Beitrag zu dem Thema leisten. Also bei mir bestand auch der Verdacht auf eine HI, die hat sich zwar nicht bestätigt, dafür aber diverse Nahrungsmittelallergien. Nichtsdestotrotz hatte ich nach dem Essen häufig jede Menge unspezifische Symptome von Bauchweh über Durchfall bis hin zu Schwindel und Kreislaufproblemen.
Diese Symptome kamen zu einer Zeit, in der ich meine Ängste sehr gut im Griff hatte. Durch diese Symptome ist meine Angsterkrankung aber wieder richtig heftig ausgebrochen. Ich muss mich da der Meinung von Aril in weiten Teilen anschließen. Bei einer labilen Psyche können "echte" körperliche Symptome schnell auf die Psyche schlagen und sich gegenseitig sogar noch verschlimmern, sodass man irgendwann nciht mehr weiß, was sind die tatsächlichen Beschwerden und was ist psychosomatisch.

Dieses Wechselspiel hat bei mir die Diagnose unglaublich schwer gemacht. Seitdem ich weiß, worauf ich beim Essen achten muss, sind die "echten" körperlichen Symptome nahezu verschwunden. Die Angst ist aber geblieben. Sind bei mir also zwei Baustellen. Aber wie gesagt, die HI hatte sich ja auch nicht bestätigt.

Nach der Erklärung von tanilein scheint es wiederum aber auch möglich zu sein, dass die HI eine Angsterkrankung auslöst. Das mit dem Serotoninmangel klingt plausibel.

18.03.2014 11:52 • #4


Danke für die ganzen aantworten.ich habe nur angst und panikattacken wenn mein herzrast... aber war bei jedem arzt und es ist körperlich alles top...der neurologe meinte das meine angst durch den Körper bzw die körperlichen Beschwerden kommt- der druck auf der linken brust mit starken herzklopfen und arge magenbeschwerden-morgen bekomme ich die blutwerte

18.03.2014 23:14 • x 1 #5




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