✔ Empfohlene Antwort
Unfassbar, hier ist der thread, den ich in den letzten 30 Jahren gesucht habe! Ich werde nicht mit meinen ganzen Erkrankungen langweilen, die hattet ihr alle auch schon 😉. Da die Statistik bei mir sagt, dass ich vielleicht noch 15, 20 gute Jahre habe und ich Jahrzehnte meines Lebens der Angst geopfert habe, bin ich wirklich auf der Suche nach Ansätzen. An Heilung glaube ich schon lange nicht mehr, die Krankheitsangst wird mich immer begleiten. Aber der Umgang damit muss anders werden, sonst sieht es in den nächsten Jahren echt mau aus. Realistischerweise wird im Alter die Gesundheit ja auch nicht gerade besser. Also überlege ich: 1. wovor habe ich konkret Angst: vor den Schmerzen, vor dem Siechtum und Leiden, vor dem Leid das ich anderen zu fügen wurde, vor der Tatsache, dass ich die Menschen im Stich lassen müsste oder vor dem Tod und dem Nicht-mehr-sein? 2. wie geh ich in akuten Schüben damit um, wenn mir der Boden unter den Füßen weggerissen wird und mein Großhirn einfach nur hilflos mit den Armen rudert, während meine Amygdala feuert und meine Finger sich wundgoogeln (ja ja, sagt es mir nicht)? 3. was würde mir begleitend gut tun? Ist es wirklich die Meditation, die Hypnose, das Autogene Training, der Sport, das Klopfen, das Schütteln oder vielleicht doch auf den Kopf stellen mit den Beinen „Hurra“ schreien? Wie geht ihr es an, wenn ihr mal wieder gerade eine tödliche Krankheit auf magische Art und Weise überstanden habt? Was habt ihr ausprobiert? Was tut euch gut? Mir ist auch egal, ob ich mit 5 Jungfrauen an der Wegkreuzung nackig gegen den Uhrzeigersinn tanzen muss… ich tät alles.
31.03.2026 08:13 •
x 3 #80
Zum Beitrag im Thema ↓