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renaisa
Mitglied

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Hallo ich brauche dringend einen anderen Blick auf meine Situation . Ich hoffe es ist jemand da , der mir helfen kann . Ich hänge zwischen Panik und Depression fest. Ich war ja an Influenza A erkrankt und hatte/habe das große Glück dass eine Verwandte mich für die Dauer der Erkrankung "aufgenommen " hat . ich hatte mich von meinem Partner getrennt und wäre sonst alleine gewesen. Ich weiß das sehr zu schätzen, meine GrippeSymptome sind weg , über geblieben ist eine beängstigende Schwäche. kraftlos und schnell müde. Dazu kommen nun grauenhafte rückenschmerzen, irgendwie Ischiasnerv, iliosakralblockade, kann mein linkes bei nochnichtmal auf das Andre bringen / ablegen um Dehnung zu machen. Es kribbelt in der pobacke leicht zwischendurch . Mit Gymnastik ganz leicht, wird es besser, aber alles macht mir Angst. Blutbild war i.O. Aber die Schwäche die rückenschmerzen dieses Gefühl der Abhängigkeit , ständig hämmert in meinem Kopf die Frage wie ich mit " zukünftigen" Einschränkungen, Situationen umgehen kann und muss, in denen ich mich nicht selber versorgen kann. Soziale kontakte, Freundschaft habe ich nicht . Hatte ich nur durch meinen Partner und das warst ja auch jetzt. Die jetzige Situation ist eine Ausnahme, da kann ich mich nicht in virlleicht weiteren notsituatonen drauf berufen . Ich sehe nur noch schwarz. Wie geht ihr mit sowas um? Viele von euch sind doch auch alleine, was macht ihr wenn ihr krank seid? Ich will eigentlich den Blick darauf richten wie schnell ich wieder auf die Beine gekommen bin wie gut es mir doch auch mittlerweile geht. Stattdessen weine ich viel heimlich , habe Angst vor neurologischen Erkrankungen, habe das Gefühl keine Kraft im Körper zu haben. kennt das jemand ? Dane fürs lesen!

10.02.2026 x 1 #1


22 Antworten ↓


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Sorry für die vielen fehler!

#2


A


Habe keinen positiven Blick mehr

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iquique
Zitat von renaisa:
Viele von euch sind doch auch alleine, was macht ihr wenn ihr krank seid?

Ich bin zwar momentan nicht allein im Sinne von Singledasein, aber ich lebe während der Woche allein wegen Fernbeziehung. Und tatsächlich mache ich mir manchmal Sorgen, was wäre, wenn ich plötzlich erkranken würde. Denn in meiner Wohnung würde es niemand mitbekommen und ich könnte mich ggf. auch nicht bemerkbar machen.

In einigen Fällen fühlte ich mich auch schon an der Grenze zur Hilflosigkeit, z.B. als ich vor Jahren einen schweren Bandscheibenvorfall hatte und mich wochenlang kaum bewegen konnte.

x 1 #3


S
Zitat von renaisa:
Ich weiß das sehr zu schätzen, meine GrippeSymptome sind weg , über geblieben ist eine beängstigende Schwäche. kraftlos und schnell müde.

Was diese Schwäche angeht, da kann ich dir zumindest sagen, die geht vorbei. Ich hatte im Dezember genau diese Influenza, und mir ging es nach dem Abklingen der ärgsten Symptome auch noch eine Weile ziemlich mies. Es dauert einfach, bis der Körper sich davon komplett erholt hat. Versuche vitaminreich zu essen und dir die Ruhe und Pausen zu gönnen, die du brauchst, die Kraft kommt dann wieder. Ansonsten wäre es gut wenn du dir nach und nach ein soziales Netzwerk schaffen könntest gegen deine Vereinsamung.

x 1 #4


R
@iquique ja das sind grausige Gedanken , die man da hat. und ich merke wie sich meine Symptome dadurch verschlimmern.. .... Angst vor BSV habe ich natürlich auch und dieses furchtbare Gefühl nie mehr Gesund zu werden. Habe heute Fotos gefunden , die ich vor 14 Tagen aufgenommen habe. Da war ich gesund und munter, es kommt mir tausend Jahre her vor. und : ja was kann man machen um sich auch alleine sicher zu fühlen? Ich weiß es nicht.

#5


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@silberauge wie lange hast du gebraucht um dich wieder richtig fit zu fühlen? ca? Ja ein Netzwerk aufbauen. Aber wie? Mir fallen Kontakte so schwer.

#6


iquique
Zitat von renaisa:
Da war ich gesund und munter, es kommt mir tausend Jahre her vor. und : ja was kann man machen um sich auch alleine sicher zu fühlen?

Ehrlich gesagt habe ich schon mal überlegt, mir einen Hausnotruf zuzulegen. Das ist zwar eigentlich eher für Personen gedacht, die allein zuhause leben und auf eine gewisse Pflege angewiesen sind, aber eigentlich ist es eine gute Idee: man bekommt ein kleines Gerät als Basisstation, und einen Rufknopf, den man sich ans Handgelenk befestigen kann. Sollte etwas passieren, sodass man sich nicht mehr richtig helfen und nicht anderweitig bemerkbar machen kann, dann reicht es, wenn man den Knopf drückt. Es wird dann ein Signal gesendet, und es kommt jemand vorbei, der nachschaut (der muss natürlich einen Wohnungsschlüssel haben).


Zitat von silberauge:
Es dauert einfach, bis der Körper sich davon komplett erholt hat.

Mein Teamleiter hatte im vorletzten Jahr eine ziemlich schwere Lungenentzündung. Soweit ich mich erinnere, hat es bei ihm nach dem Ende der Erkrankung noch mindestens sechs weitere Wochen gedauert, bis er wieder halbwegs fit war.

x 2 #7


Schlaflose
Zitat von renaisa:
über geblieben ist eine beängstigende Schwäche. kraftlos und schnell müde

Das ist nach einer echten Virusgrippe ganz normal. Denk doch mal an Corona zurück, wie lange damals viele Leute genau diese Folgen hatten.

Zitat von renaisa:
Dazu kommen nun grauenhafte rückenschmerzen, irgendwie Ischiasnerv, iliosakralblockade, kann mein linkes bei nochnichtmal auf das Andre bringen / ablegen um Dehnung zu machen. Es kribbelt in der pobacke leicht zwischendurch .

Du hast während der Zeit wahrscheinlich viel gelegen, das kann zu Ischiasbeschwerden führen. Solange die Schmerzen so akut und stark sind, muss man entzündungshemmende Schmerzmittel nehmen, um die entsprechende Übungen überhaupt richtig machen zu können.

x 2 #8


S
Also so mindestens zwei drei Wochen nach dem akuten Infekt war ich noch sehr müde und schlapp, hatte in der Zeit allerdings auch noch nervigen Husten.
Für Kontakte gibt es ja viele Möglichkeiten. Was hast du z.B. für Interessen? Wo lebst du und was gibt es für Angebote in deiner Umgebung? Gibt es z.B. Selbsthilfegruppen? Könntest du frühere Kontakte wieder aktivieren?

x 1 #9


R
@iquique ja sowas wäre vielleicht eine Möglichkeit um dieses Gefühl dass man irgendwie in Gefahr ist zu nehmen. Ist aber glaub ich auch nicht so preiswert. Ich habe mal überlegt beim Arzt dann eine Bescheinigung für die Krankenkassse zu verlangen, so dass man eine Haushaltshilfe beantragen könnte. Bei einer akuten Erkrankung , damit man was zu essen bekommt etc. Aber mehr fällt mir auch nicht ein. Ich würde gerne ein Netzwerk aufbauen, nach dem prinzip: eine hand wäscht die andere. hab aber dann sofort Ängste und Befürchtungen. das sowas eh nicht klappt.

#10


iquique
Zitat von renaisa:
Ich würde gerne ein Netzwerk aufbauen, nach dem prinzip: eine hand wäscht die andere. hab aber dann sofort Ängste und Befürchtungen. das sowas eh nicht klappt.

Ich kenne das insofern, als ich abgesehen von meiner Fernbeziehung auch kein richtiges soziales Netzwerk habe. Ich bin unter der Woche mehr oder weniger ein Einzelgänger, weswegen ich jetzt niemanden hätte, den ich konkret um Hilfe bitten könnte.

Wie man sich ein soziales Netzwerk aufbaut, weiß ich selbst auch nicht so genau. Da bin ich irgendwie "talentlos".

x 1 #11


R
@iquique 6 wochen! da kann ich mich erschießen . Ich komme mit diesen paar tagen und dem schwächegefühl schon nicht zurecht. Ich habe das Gefühl als würde es nie mehr besser . ich weiß dass es Quatsch ist, aber das ist mein Gefühl..... völlig hoffnungslos. AB SONNTAG gehe ich wieder nachhause. Ich habe zum erstenmal richtig Angst vor dem Alleinsein in der Wohnung. Ich bin noch krankgeschrieben. Die Arbeit macht mir keine sorgen. Aber der Rest. ich will mich nicht gehen lassen, aber ich ehrlich so hoffnungslos und verletzlich habe ich mich seit meiner Kindheit nicht gefühlt.

#12


R
@iquique ja so geht mir auch. und - dieses bittere gefühl dass das leben nur so lange gut läuft , solange man gesund , leistungsfähig , belastbar, unabhängig ist. Und nun : weg die Unabhängigkeit , die Kraft und der Mut.

x 1 #13


D
Zitat von iquique:
Wie man sich ein soziales Netzwerk aufbaut, weiß ich selbst auch nicht so genau. Da bin ich irgendwie "talentlos".

Wäre "nebenan.de" vielleicht zunächst eine Möglichkeit ?
Hier, wo ich wohne, ist auf dieser Plattform einiges möglich.

x 1 #14


R
@silberauge Husten habe ich auch. grausam . Ja es gibt bestimmt jeder Menge an Gruppen, Möglichkeiten. Problem ist meine Persönlichkeit oder psychische Befindlichkeit . Ich kann keine positiven Kontakte aufbauen, soziale Situationen machen mir Angst verunsichern mich. Beziehungen partnerschaftlich scheitern letztendlich auch daran . Klebe daran fest viel zu lange , eben weil ich nicht GANZ alleine stehen will.

x 1 #15


R
@Dundun kenne ich nicht gucken ich mir an . danke!

#16


iquique
Zitat von renaisa:
6 wochen! da kann ich mich erschießen

Ohje, eigentlich wollte ich dir Mut machen, im Sinne von "es waren nur sechs Wochen". Ich persönlich finde, dass sechs Wochen relativ schnell vorbei gehen, vor allem, wenn Hoffnung auf Besserung besteht.

Dazu kommt, dass mein Teamleiter eine schwere Lungenentzündung hatte. Das war vermutlich noch eine schwerere Erkrankung als eine Influenza.

x 1 #17

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R
@iquique ich weiß dass ich mir selbst es viel zu schwer mache mit meiner Ungeduld und den Katastrophengedanken. ein paar wochen muss ich bestimmt einkalkulieren aber gepaart mit nrinen hypochondrischen Ängsten und Befürchtungen ist diese Situation ein Alptraum. Ich musste eben Husten und habe dann total dolle Schmerzen im unteren Rücken , habe mich verschlucktuund bekomme nun durch ein bisschen Panikatmung alles mögliche an Symptomen. Ich hänge den ganzen Tag zwischen den " echten" Krankheitsgefühlen und den panikgefühlen.UUnd schaltet mal von da nach da. und bleibe mal in der Panik oder in der schwäche , kraftloigkeit hängen oder in den Rückenschmerzen. Das ist unerträglich.

#18


S
Zitat von renaisa:
ich will mich nicht gehen lassen, aber ich ehrlich so hoffnungslos und verletzlich habe ich mich seit meiner Kindheit nicht gefühlt.

Ich kenne solche Gedanken und Gefühle auch vom krank sein. Man mutiert wieder zu einem Kind und möchte umsorgt werden. Ich sage mir in solchen Situationen dann, dass ich selbst bestens für mich sorgen kann und auch in der Lage bin mir Hilfe zu holen, sollte das nötig sein.

x 1 #19


iquique
Zitat von renaisa:
Ich musste eben Husten und habe dann total dolle Schmerzen im unteren Rücken

Das Problem kenne ich auch. Ich habe auch immer mal wieder gleichzeitig Rückenschmerzen und Husten, und es ist schon sehr unangenehm, wenn man dauernd husten muss und gleichzeitig der Rücken schmerzt.

x 1 #20


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