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kennt sich jemand mit dem fuchsbandwurm aus? habe große angst davor. seit wochen läuft ein fuchs bei uns in der nachbarschaft rum und ich habe angst das wir uns den holen könnten. wenn wir drauen unbemerkt reinlaufen traue mich scchon nicht mehr mit meinen kindern in den garten. ist der wirklich tödlich? bitte dringent antwort.

01.10.2013 18:25 • 03.10.2013 #1


13 Antworten ↓


Sofern du nicht ungewaschene Pilze roh oder Wildbeeren roh und ungewaschen aus dem Wald zu dir nimmst besteht eigentlich keine Gefahr das ihr euch ansteckt. Die Ansteckung erfolgt mündlich ( ok das böse o Wort wurde anscheinend zensiert also die Aufnahme bzw. Ansteckung erfolgt indem man mit bandwurmeiern kontaminierte Dinge isst.

01.10.2013 18:41 • #2



Fuchsbandwurm Übertragung beim Menschen / tödlich?

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Schlaflose
Der Fuchs selbst ist nicht die Gefahr, sondern sein Kot. Wenn der Fuchs infiziert ist, sind in seinem Kot die Larven des Bandwurms. Wenn ein Insekt auf den Kot fliegt, kann an seinen Beinen eine Larve kleben bleiben und wenn sich das Insekt danach woanders niederlässt, z.B. auf einer Frucht oder einem Gemüse kann die Larve daran kleben bleiben. Und wenn man dann selbst diese Frucht oder Gemüse ungewaschen isst, kann die Larve in den Körper geraten. Das ist aber laut neuesten Forschungen äußerst unwahrscheinlich.
Letztens habe ich einen Bericht über eine Frau gelesen, die durch ihren Hund infiziert wurde, der bei Spaziergängen an Fuchskot gekommen ist und Larven an seinem Fell hängen geblieben waren. Daran hat sich die Frau beim Schmusen mit dem Hund angesteckt.

01.10.2013 18:45 • #3


Hallihallo,
Ich hatte vor ca 3 Monaten auch mal extrem Angst vor dem Viech.
Mittlerweile eines der harmloseren Dinge vor denen ich Angst habe.
Ob und wie ansteckend, bzw. wie genau die Übertragung immer stattfindet ist nicht für alle Fälle geklärt.
Meistens läuft es scheinbar über Hunde.
Selbst wenn man ihn irgendwie aufnimmt, ist es nicht sicher, dass man tatsächlich infiziert wird.

Naja, mach dich nicht verrückt, abgesehen von den ganzen Vorsichtsmaßnahmen kannst du nicht viel machen.

02.10.2013 01:07 • x 1 #4


wir haben einen Hund, den habe ich zwar schon zu meinen Eltern gebracht, da ich damit nicht mehr umgehen kann. ich habe so eine angst das meine kinder es bekommen. wenn wir z. b. draußen irgendwo reintreten und dann es mit nach hause nehmen.
jeder sagt auch etwas anderes ist es wirklich lebensgefährlich oder kann man es behandeln? ich kann kaum noch meinen alltag erledigen, da ich überall nur noch die eier vermute. habe kaum noch kraft die angst frißt mich auf.

02.10.2013 13:12 • #5


Schlaflose
Zitat von fari2:
jeder sagt auch etwas anderes ist es wirklich lebensgefährlich oder kann man es behandeln? ich kann kaum noch meinen alltag erledigen, da ich überall nur noch die eier vermute. habe kaum noch kraft die angst frißt mich auf.


Wenn man es bekommt, ist es wohl schon lebensgefährlich, weil sich der Parasit in der Leber festsetzt und sie zerstört. Das passiert über Jahre oder Jahrzehnte unbemerkt, und wenn man es merkt, ist es oft zu spät. Da hilft wohl nur noch eine Lebertransplantation.
Aber die Wahrschenlichkeit, dass es soweit kommt, ist verschwindend gering. Denn selbst wenn man über die Nahrung oder sonstwie ein Fuchsbandwurmei verschluckt, ist der normale Weg über die Verdauung, und das Ei wird durch die Magensäure und die weiteren Verdauungsmechanismen im Darm zerstört. Nur wenn das Ei es schafft, das zu unbeschadet zu überstehen, dann auch noch in den Blutkreislauf gelangt statt ausgeschieden zu werden und sich dann in der Leber absetzt, kommt es zu den Schäden.
Ich gehe seit Jahren immer in den Wald und esse da Walderdbeeren, Himbeeren und Brombeeren frisch gepflückt und ungewaschen. Ich habe da gar keine Angst.

02.10.2013 15:19 • #6


Schlaflose
Zitat von fari2:
jeder sagt auch etwas anderes ist es wirklich lebensgefährlich oder kann man es behandeln? ich kann kaum noch meinen alltag erledigen, da ich überall nur noch die eier vermute. habe kaum noch kraft die angst frißt mich auf.


Wenn man es bekommt, ist es wohl schon lebensgefährlich, weil sich der Parasit in der Leber festsetzt und sie zerstört. Das passiert über Jahre oder Jahrzehnte unbemerkt, und wenn man es merkt, ist es oft zu spät. Da hilft wohl nur noch eine Lebertransplantation.
Aber die Wahrschenlichkeit, dass es soweit kommt, ist verschwindend gering. Denn selbst wenn man über die Nahrung oder sonstwie ein Fuchsbandwurmei verschluckt, ist der normale Weg über die Verdauung, und das Ei wird durch die Magensäure und die weiteren Verdauungsmechanismen im Darm zerstört. Nur wenn das Ei es schafft, das zu unbeschadet zu überstehen, dann auch noch in den Blutkreislauf gelangt statt ausgeschieden zu werden und sich dann in der Leber absetzt, kommt es zu den Schäden.
Ich gehe seit Jahren immer in den Wald und esse da Walderdbeeren, Himbeeren und Brombeeren frisch gepflückt und ungewaschen. Ich habe da gar keine Angst.

02.10.2013 15:19 • #7


ok danke das weiß ich schon trotzdem danke.
ich denke aber wenn wir reinkommen und irgendetwas unter unsern Strümpfen haben das der kleine das beim spielen es über dem mund aufnimmt. ich kann kaum noch leben nur noch streit zu hause weil ich jedesmal vor angst ausrastet und panisches rumschreie.

02.10.2013 18:52 • #8


Schlaflose
Zitat von fari2:
ich denke aber wenn wir reinkommen und irgendetwas unter unsern Strümpfen haben das der kleine das beim spielen es über dem mund aufnimmt. i


Lauft ihr draußen in Strümpfen herum? Wie auch immer, man würde doch merken, wenn man in einen Haufen Fuchschei. getreten ist. Die erkennt man daran, dass da Fliegen drauf herumschwirren und oft sind sie voll mit Kernen von irgendwelchem Obst. Ich sehe immer solche Haufen bei meinen Walkingtouren durch Feld und Wald.
Also für Hysterie ist wirklich kein Grund.

02.10.2013 19:06 • #9


nein natürlich nicht.
aber wenn ich von draußen rein komme und dann mit den Strümpfen in den Flur gehe und dann da irgendwelche eier unter den füßen habe, die sieht man ja nicht mit den augen. ich weiß das ist krank was ich denke aber ich komme aus den angstgedanken nicht raus.
ist der wurm denn immer tödlich? oder ist er auch heilbar.

und wenn ich dir erzähle das ich gerade aus ein psychosomatischen Klinik komme dann ist das noch alles viel schlimmer. dort hatte ich null Ängste alles super. und nun komme ich nach hause und bin von null auf hundert.

02.10.2013 20:22 • #10


Dubist
Puh, da hätte ich viel eher Angst das er tollwütig ist.
Wenn er sich Menschen nähert?

02.10.2013 20:41 • #11


Tollwut wäre definitiv gefährlicher. Allerdings wäre der Fuchs dann auch wahrscheinlich mittlerweile längst tot.

02.10.2013 21:16 • #12


Ach so ein Quatsch. Ich wohne direkt am Waldrand. Mein Opa ist bis zu seinem 83. Lebensjahr fast täglich in den Wald gegangen. Natürlich hat er auch immer ungewaschenes Obst dort gegessen usw. Füchse gibt es hier mit Sicherheit, ebenso andere Wildtiere. Wildschweine, Rehe, Dachse, Marder usw.
Meine Freigängerkatze wäre demnach schon längst tot. Wo DIE sich überall rum treibt... Ich habe mir noch nie darüber Gedanken gemacht. Früher sagte man nur immer, man solle keine Beeren essen, die direkt am Boden sind. Nicht mehr und nicht weniger. Wo hast du das überhaupt gelesen? Und jetzt sag mir bitte nicht, dass du in einer Großstadt lebst und im Stadtpark rum läufst...

02.10.2013 21:26 • #13


Also soweit ich weiß ist das bis jetzt nicht heilbar. Es gibt aber scheinbar Mittel, die das Wachstum von den Viechern "einfrieren". Naja, dazu muss man sie aber auch erstmal entdecken.
Die Eier sind auch relativ robust, weswegen ich mir auch extrem Sorgen gemacht hatte letztens mal. Vor allem da wir am Waldrand wohnen. Theorethisch könnte ich also bei jedem Gang in den Garten irgendwo dran gekommen sein und das mit ins Haus getragen haben.
Wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, dann müsste mittlerweile alles im Haus potenziell gefährlich sein.
Ich hatte da zwei Wochen lang echt Panik, vor allem als ich mal in irgendwas Verdächtiges auf der Terasse gesehen hatte.
Auch als Kind hab ich ja mal im freien gespielt. Und da auch mal allen möglichen Dreck angefasst.
Ich hab dann gerechnet und gedacht, dass wenn ich mich vor 10-15 Jahren infiziert habe ich ja jetzt langsam mal was merken müsste.
Hatte dann auch ein komiches Gefühl im Bauch. Im Nachhinein ist mir aber eingefallen, dass die Leber an einer ganz anderen Stelle ist

Naja, letzten Endes hab ich mich da wieder beruhigt. Einerseits macht es keinen Sinn sich so sehr damit zu belasten, da die Wahrscheinlichkeit sich anzustecken doch relativ gering ist.
Andererseits ist es unmöglich 100% Schutz zu erreichen. Sachen abwaschen und Hände Waschen sind zwar selbstverständlich, aber für absoluten Schutz müsste man jeglichen Kontakt zur Außenwelt abbrechen und in eine sterile umgebung ziehen.
Und dann ist auch der Verlauf relativ langsam.
Nachdem ich jetzt nochmal drüber nachgedacht habe, ist mir jetzt aber auch wieder mulmig -.-


Ach ja übrigens, Katzen können das Teil soweit ich weiß zwar auch verbreiten, allerdings schadet es ihnen nicht. Bin mir aber nicht mehr ganz sicher.

03.10.2013 01:31 • #14



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