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Das ist ein Ansatz, der mir bei meinem Neurologen leider völlig fehlt, obwohl er auch Psychologe ist. Hauptsache weg von den Benzos und durch etwas Neues ersetzen.

Ich hatte im Juni arge Probleme mit Magen und Darm und bin da ewig von Arzt zu Arzt gerannt...Magenspiegelung, Darmspiegelung, Blutuntersuchungen...am Ende nichts gefunden. Gut möglich, dass ich mich in dieser Phase sehr in die Symptome und Beschwerden hineingesteigert habe. Kurz darauf ist es dann passiert, dasd ich von heute auf morgen nicht mehr schlafen konnte.
Und auch das macht einem natürlich Sorgen, ob da nicht mehr dahintersteckt.

26.09.2019 16:53 • #21


Barbara_G
Sprich du hattest Angst ernsthaft krank zu sein... dass man dann erstmal nicht schlafen kann ist selbstverständlich... wer schläft schon mit quasi Todesangst seelenruhig ein? Das Gute ist: du warst beim Arzt, hast alle möglichen Tests machen lassen und es wurde nichts gefunden, du bist also kerngesund Das sind ja schon mal gute und beruhigende Nachrichten!

Jetzt musst du einen Weg finden, die Schlafstörung in den Griff zu bekommen, da der Grund dafür die Angst um die Magenprobleme waren, wäre es bestimmt gut mal mit einem Psychologen zu reden. Versteh mich nicht falsch, ich bin keine von diesen "Medikamente sind schlecht"-Menschen, es ist toll dass es diese Medis gibt und sie sind in schwierigen Zeiten eine notwendige "Krücke" (das sagt meine Psychiaterin immer) aber alleine mit Benzos und Schlafmitteln wirst du die Ursache für dein Problem nicht lösen können. Das ist nämlich auch alles ein Teufelskreis: Schlafentzug verstärkt die Angst und die wiederum führt zu Schlaflosigkeit... und das schlägt sich dann natürlich auch auf den Magen, und das macht dir wieder Angst...

Bis vor 2 Monaten war bei dir anscheinend alles in Ordnung, du hast wohl keine diagnostizierte Angststörung oder Depression, wenn du der Sache auf den Grund gehst hast du die Besten Chancen dass alles wieder wird und sich die Schlafstörung nicht chronifiziert... und bis dahin hast du die Medis ja zur Unterstützung

27.09.2019 09:23 • x 1 #22



Extreme Schlafstörung

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Mir hat Melatonin Slow Motion geholfen. Bekommst du bei Delta Star aus Holland.

27.09.2019 10:07 • #23


Zitat von Barbara_G:
Sprich du hattest Angst ernsthaft krank zu sein...


Ganz genau...nachdem ich da alle Befunde bekommen hatte und die o.B. waren dachte ich mir, jetzt würde sich das alles geben.
Aber nichts da. Das Schlafen bleibt mir ohne Tabletten verwehrt. Wobei das natürlich auch daran liegen mag, dass der Körper sich nun auf die "Unterstützung" eingeschossen hat.

Zitat von Barbara_G:
Schlafentzug verstärkt die Angst und die wiederum führt zu Schlaflosigkeit...

Auch hier triffst du natürlich genau ins Schwarze. Ich mache mir nun natürlich große Sorgen, dass ich irgendeine seltene Krankheit habe, die mich am Schlafen hindert und merke schon beim zu Bett gehen einfach eine enorme innere Unruhe.

Habe jetzt angefangen so eine Art Tagebuch zu schreiben, um mal meine Gedanken zu sortieren und vielleicht lässt sich dadurch auch etwas zu Tage tragen, was mich unterbewußt beschäftigt. Habe mir ja speziell einen Neurologen gesucht, der auch Psychologe ist, aber den psychologischen Ansatz sehe ich da bei mir ihm leider nicht. Werde mich da wohl nochmal nach jemand anderem umsehen müssen. Ich selbst möchte auch dringend von den Tabletten weg. Alleine diese Abhängig und auch das Ritual diese immer abends einnehmen zu müssen und datürlich auch die Sorge, was passiert wenn die Vorräte erschöpft sind. All das belastet mich enorm, sodass die Unruhe zum Abend hin immer schlimmer wird. Gestern habe ich trotz Medikamenten über eine halbe Stund gebraucht, um einzuschlafen. Erholsam ist dieser auch nicht wirklich. Quäle mich den ganzen Tag mit einem Augenbrennen umher.


Der menschliche Körper und vor allem das Hirn / die Psyche sind schon eine Wunderwerk.

27.09.2019 10:23 • #24


Barbara_G
Zitat von Merowingian:
Ich mache mir nun natürlich große Sorgen, dass ich irgendeine seltene Krankheit habe, die mich am Schlafen hindert und merke schon beim zu Bett gehen einfach eine enorme innere Unruhe.


Das kenne ich auch nur zu gut. Ich hatte mir auch eine seltene (Erb-)Krankheit eingebildet, die ich logisch betrachtet gar nicht haben kann da niemand in meiner Familie diese Krankheit hat. Aber die Angst ist in diesem Moment größer und macht der Logik keinen Platz. Also ich hatte keine seltene Krankheit und du hast auch keine... es fällt uns nur schwer uns einzugestehen, dass die Psyche tatsächlich so einen grossen Einfluss auf uns haben kann und uns komplett den Schlaf raubt. Weiters bin ich mir ziemlich sicher, dass wohl 99% der Forumsmitglieder hier so ihre Erfahrungen mit Schlaflosigkeit haben... das gehört hier (leider) zum (Krankheits-)Bild.



Zitat von Merowingian:
All das belastet mich enorm, sodass die Unruhe zum Abend hin immer schlimmer wird.


Auch das kenne ich leider. Letztes Jahr war es so, dass sich bei mir ab ca 17 Uhr der Magen nur noch verkrampft hatte aus purer Angst vor dem Schlafengehen. Das mit dem Tagebuch ist bestimmt eine gute Idee, und ja du solltest dich unbedingt nach einem Psychologen umsehen. Das Problem bei den Benzos ist halt auch, dass sich eine Toleranz entwickelt, d.h. irgendwann brauchst du einen höhere Dosis um dieselbe Wirkung zu erzielen. Vielleicht findest du ja mit deinem Psychiater auch irgendwas anderes das dich schlafen lässt, es gibt Dominal oder Seroquel... diese Dinge sind zwar auch keine Dauerlösung aber machen nicht abhängig, d.h. du könntest sie auch länger nehmen bis du deinem eigentlichen Problem auf die Spur kommst...

27.09.2019 14:53 • #25


Vielen Dank für deine Worte, dass macht einem wirklich Mut!
Auch wenn es bei so einem Thema natürlich nicht unbedingt angebracht und falsch klingt, aber man fühlt sich da etwas weniger allein.

Zitat von Barbara_G:
ch hatte mir auch eine seltene (Erb-)Krankheit eingebildet, die ich logisch betrachtet gar nicht haben kann da niemand in meiner Familie diese Krankheit hat.


Ja, genau diese Krankheit schwebt mir auch irgendwie im Kopf herum und egal wie sehr ich mich vom Gegenteil zu überzeugen versuche, irgendwie ist die Angst trotzdem präsent.

Die Toleranz hat sich bei mir zum Glück noch nicht eingestellt. Wie gesagt ist es derzeit das einzige, was mich überhaupt schlafen lässt. Natürlich würde mein Körper nach ein paar Tagen wahrscheinlich sowieso vor Erschöpfung in den Schlaf fallen, aber spätestens am zweiten Tag ist das wirklich nicht mehr schön.
Habe es ja auch immerhin schon geschafft auf eine deutlich geringere Menge runterzureduzieren. Aber Ziel es ganz klar davon wegzukommen.

Zitat von Merowingian:
Vielleicht findest du ja mit deinem Psychiater auch irgendwas anderes das dich schlafen lässt, es gibt Dominal oder Seroquel... diese Dinge sind zwar auch keine Dauerlösung aber machen nicht abhängig, d.h. du könntest sie auch länger nehmen bis du deinem eigentlichen Problem auf die Spur kommst...


Momentan habe ich Mirtazapin, Agomelatin und aktuell Trimipamin durch. Hilft leider alles nicht. Von letzerem merke ich selbst bei 100mg kaum eine Wirkung. Den nächsten Termin bei Neurologen habe ich am kommenden Dienstag. Sein nächster Vorschlag war eine erzwungene Schlafrestriktion, also 24 Stunden überhaupt nicht ins Bett gehen oder sich hinlegen, um den Schlafdruck zu erhöhen.

27.09.2019 15:15 • #26


Schlaflose
Zitat:
Momentan habe ich Mirtazapin, Agomelatin und aktuell Trimipamin durch.


Mirtazapin und Trimipramin haben mir auch nicht geholfen, genausowenig Trazodon und Opipramol. Was ein paar Jahre gut half, war Amitriptylin und danach Doxepin. Das nehme ich schon seit 11 Jahren und es wirkt immer noch.

27.09.2019 16:50 • x 1 #27


Barbara_G
Zitat von Merowingian:
Auch wenn es bei so einem Thema natürlich nicht unbedingt angebracht und falsch klingt, aber man fühlt sich da etwas weniger allein.


Das ist weder falsch noch unangebracht, genau dafür ist das Forum ja da


Zitat von Merowingian:
Momentan habe ich Mirtazapin, Agomelatin und aktuell Trimipamin durch.


Das sind alles schlafanstoßende Antidepressiva richtig? Die haben bei mir leider auch gar nicht gewirkt, nicht mal Zopiclon/Zoldem hatte bei mir eine Wirkung. Die Psychiaterin war ganz verwundert... mich hatte nur das Dominal schlafen lassen.


Zitat von Merowingian:
erzwungene Schlafrestriktion


Davon hab ich auch schon gelesen... soll bei eigentlichen Schlafstörungen und Depressionen helfen können, ist bei Angststörungen allerdings kontraindiziert, deswegen kam das bei mir nicht in Frage. Bin aber gespannt was du darüber berichtest!

Frag den Psychiater mal was er von Dominal hält oder vielleicht wäre eine generelle Einnahme von SSRI bei dir sinnvoll...? Sowas ist auf die Ferne immer schwer zu sagen... generell solltest du das Problem unbedingt mit einem Psychologen an der Wurzel anpacken... hoffe du kannst am Wochenende besser schlafen, frei zu haben nimmt einem da ja auch irgendwie den Druck. Generell solltest du dir wenn irgendwie möglich so gut es geht den Druck aus der Sache nehmen... dieses Konzept dass man ins Bett geht, sofort einschläft und 8 Stunden später erholt aufwacht ist halt auch irgendwie ein Mythos den die moderne Industriegesellschaft in unsere Köpfe gesetzt hat. Das ist nämlich im seltensten Fall so und muss auch nicht unbedingt so sein.

Wünsche ein schönes Wochenende, ich bin am Montag wieder hier (hab den PC am Wochenende nie an)

27.09.2019 16:58 • #28


melody75
Was mich wundert: du hast ja erst seit 2 Monaten die Schlafstörungen, und jedes AD braucht ja paar Wochen um zu wirken, wie kannst du da schon so viele verschiedene ADs probiert haben?

27.09.2019 17:16 • #29


Zitat von Barbara_G:
Das sind alles schlafanstoßende Antidepressiva richtig? Die haben bei mir leider auch gar nicht gewirkt, nicht mal Zopiclon/Zoldem hatte bei mir eine Wirkung. Die Psychiaterin war ganz verwundert... mich hatte nur das Dominal schlafen lassen.


Ja, genau. Bei meinem Neurologen ist es ähnlich. Da ist es momentan auch eher trial and error. Das Trimipamin hatte er mir, wie er sagte, schon in einer besonders hohen Dosis verordnet.
Ich habe bei ihm grundsätzlich das Gefühl, dass er mich von vornherein in die "psychische" Schublade gesteckt, bei den Ergebnissen von MRT und EEG musste ich da ja noch nachhaken, von selbst erwähnte er das gar nicht. Aber ich werde ihn mal bei den Sachen fragen, wenn ich am Dienstag wieder bei ihm bin.

Zitat von Barbara_G:
hoffe du kannst am Wochenende besser schlafen, frei zu haben nimmt einem da ja auch irgendwie den Druck. Generell solltest du dir wenn irgendwie möglich so gut es geht den Druck aus der Sache nehmen...

Am Wochenende ist schon alleine deswegen entspannter, weil man da eben nicht so den Druck hat, dass man ja "nur noch x Stunden zu schlafen hat", das hilft auf jeden Fall.

Zitat von Barbara_G:
ünsche ein schönes Wochenende, ich bin am Montag wieder hier (hab den PC am Wochenende nie an)

Das wünsche ich dir auch! Und vielen Dank nochmal für die aufbauenden Worte und Tipps soweit

Zitat von melody75:
Was mich wundert: du hast ja erst seit 2 Monaten die Schlafstörungen, und jedes AD braucht ja paar Wochen um zu wirken, wie kannst du da schon so viele verschiedene ADs probiert haben?

Mir wurden diese Medis nur aufgrund der schlafanstoßenden, weniger wegen der antidepressiven Wirkung verschrieben. Diese sollte sich ja eigentlich direkt bei der ersten Einnahme entfalten, oder ?
Als es nach einem Monat ganz schlimm war bin ich sogar in die Notaufnahme der psychiatrischen Station gefahren. Dort hatte ich dann ein Gespräch mit einer sehr jungen Ärztin, die sagte, dass es bei Schlafstörungen und Depressionen immer die Frage nach der Henne oder dem Ei sei. Bisher hat keiner der Ärzte bei mir eine Depression diagnostiziert. Aber ich denke, das ist auch oft das tükische, dass man es selbst und auch andere erst gar nicht unbedingt merke, dass dem doch so ist.

27.09.2019 17:51 • #30


Schlaflose
Zitat von melody75:
Was mich wundert: du hast ja erst seit 2 Monaten die Schlafstörungen, und jedes AD braucht ja paar Wochen um zu wirken, wie kannst du da schon so viele verschiedene ADs probiert haben?

Die schlafanstoßende Wirkung tritt sofort ein. Man kann diese ADs zur Sedierung und zum Schlafen auch als Bedarfsmedikamente nehmen.

27.09.2019 19:11 • #31


Hallo zusammen,

gestern hatte ich wieder einen Termin beim Neurologen. Da das Trimipramin leider keine Wrikung zeigte, hat er mir nun Quetiapin verschrieben. Das soll ich erstmal mit 25mg einschleichen und dann bei Bedarf schrittweise alle 3 Tage bis a waruf 75mg erhöhen.
Die erste Nacht damit war unruhig. Ich bin zwar eingeschlafen, aber dann immer mal wieder wach geworden und ab ca. 5 Uhr dann komplett wach. Das Lorazepam habe ich gestern weggelassen.

Darüber hinaus hat er eine Schlaftheraphie in den Raum geworfen sowie einen staionären Tavor-Entzug. Da ich immer wieder darauf zurückgreife...Ist ja bisher auch das einzige, was mich schlafen lässt. Bin jetzt erstmal 10 Tage krank geschrieben, versuche aber den normalen Tagesrythmus einzuhalten. Soweit erstmal zum Zwischenstand.

02.10.2019 10:34 • #32


Barbara_G
Hallo @Merowingian ,

aber das ist doch super dass du mit dem Quetiapin zumindest ein bisschen schlafen konntest, auch wenn die Nacht unruhig war. 25mg ist auch wirklich seeeeeehr wenig, ich bin mir sicher dass du damit wieder besser schlafen kannst wenn du es erstmal höher dosiert hast.

Warum denn ein Tavor Entzug? Hast du wenn du keines nimmst wirkliche Entzugserscheinungen oder kannst du dann einfach "nur" nicht schlafen? Wenn du schon mit 25mg Quetiapin schon ein wenig schlafen konntest, kannst mit etwas mehr bestimmt wieder besser schlafen und es stellt sich langsam wieder ein normaler Schlafrhythmus ein. Und das Quetiapin kannst du auch über längere Zeit mal nehmen ohne dir Sorgen machen zu müssen wegen einer Abhängigkeit...

Was ist denn eine Schlaftherapie?

Ich hatte von Sonntag auf Montag nach langem auch mal wieder eine schlaflose Nacht. Hatte wohl am Sonntag einfach zu viel geschlafen. Hab versucht mich nicht reinzusteigern und am Montag vorm Schlafengehen eine Dominal genommen, seither wieder gut geschlafen. Wichtig ist nicht zuviel darüber nachzudenken wenns irgendwie geht.

02.10.2019 11:22 • #33


Fühle mich zwar trotzdem gerädert, aber verbuche das mal als Erfolg:)

Naja, ich hab bisher keine grossen Pausen beim Tavor gemacht, als das sich Entzugserscheinungen einstellen könnten. Bisher war es dann so, dass ich "einfach" nur nicht schlafen konnte ohne. Aber der Neurloge hat da wohl die Befürchtung, dass ich zwischenzeitlich eine Abhängigkeit entwickelt haben könnte, daher die Idee mit dem stationären Entzug. Er möchte das auch gleich mit der Schlaftherapie verbinden. Tatsächlich hat er mir heute bescheid gegeben, dass es in den nächsten Tagen losgehen soll, sobald ein Bett frei wird.

Was das genau für eine Therapie ist, weiss ich nicht genau. Ist auch eine Art Studie mit Schlaflabor usw.

Hoffe, dass es bei dir bei der einen schlaflosen Nacht bleibt!:)

Liebe Grüsse

02.10.2019 17:58 • #34


Barbara_G
Das ist bestimmt keine schlechte Idee. Halte uns auf alle Fälle auf dem Laufenden! Bin gespannt wie die Schlaftherapie läuft... und ich bin mit sicher dass du die Schlaflosigkeit mit dem Quetiapin in den Griff bekommst

03.10.2019 10:15 • #35


Szegfue
Hallo Merowingian,

wurden deine Schilddrüsenwerte schon gecheckt?

03.10.2019 10:48 • #36


Meteora
Ich verstehe dich so gut. Bei mir hat es Anfang 2017 angefangen mit nicht mal stressbedingten Schlafstörungen. Also mir ging es eigentlich gut. Aber ich habe mich auch so reingesteigert und Mirtazapin bekommen. Das half ein Jahr, bis ich herausfand:

Amitriptylin, Agomelatin und Mirtazapin können Restless Legs auslösen oder verstärken, was bei mir der Fall war. Beim ersten war ich irgendwann auf 60 mg und hatte trotzdem so Einschlafzuckungen. Mir hilft Trimipramin ganz gut zurzeit. Es gibt Hoffnung! Ich hatte auch Angst vor einer seltenen Krankheit, die die Schlafstörungen verursacht, aber jetzt sind die Zuckungen viel weniger, sodass ich oft auf der Couch einnicke.

03.10.2019 11:11 • #37

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Ein paar weitere Nächte sind vergangen und ich habe jetzt seit 2 Tagen das Lorazepam weggelassen und dafür das Qetiapin auf 75mg erhöht. Resultat ist, dass ich zwar ein schlafe, aber dann nach ca. 2 Stunden wieder wach werde und dann nicht mal so sicher bin, ob ich überhaupt noch schlafe. Wenn dann sinds höchstens kurze Phasen. Geht mir daher momentan nicht besonders gut, die Müdigkeit ist wirklich schlimm. Aber auch die Nebenwirkungen vom Quetiapin.

@ Szegfue
Die Schilddrüsenwerte werden doch über das grosse Blutbild ermittelt, oder? Insofern ja und war nichts auffällig.

@Meteora
Ja, bei mir gab es soweit auch keine mir bekannte Ursache. Soweit ging es mir auch gut. Umso erschreckender finde ich, dass dies dann ohne ersichtlichen Grund passiert.

Ich kämpfe mich jetzt so durch und schaue mal wies heute läuft. Aber der Griff nach dem Lorazepam ist gerade sehr verlockend, um einfach wieder eine Nacht durchzuschlafen

Liebe Grüsse an euch alle

05.10.2019 21:01 • #38


Szegfue
@Merowingian ich glaube, man muss die Schilddrüsenwerte fürs Labor extra mitangeben bzw. dein Arzt.

05.10.2019 21:05 • x 1 #39


MamaCita
Kannst du dich krank schreiben lassen für die einschleich Phase? Das zumindest der Druck weg ist funktionieren zu müssen?
Wobei arbeit immer gut hilft zur Ablenkung bzw eben nicht noch mehr ins Loch zu fallen und auf der Couch zu versacken. Kommt natürlich auch drauf an was du machst.

Kenne mich mit Quetiapin nicht aus,aber vermute mal dass es auch anfänglich Nebenwirkungen hat oder es gar schlimmer macht ... Wenn du es noch 1-2wochen aushältst,wird es bestimmt bald besser mit dem Schlaf. Und Lorazepam am besten wirklich nur im Notfall mal nehmen.
Du schaffst das !

05.10.2019 21:29 • #40



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