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Barbara_G

Barbara_G


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Hallo @Merowingian ,

aber das ist doch super dass du mit dem Quetiapin zumindest ein bisschen schlafen konntest, auch wenn die Nacht unruhig war. 25mg ist auch wirklich seeeeeehr wenig, ich bin mir sicher dass du damit wieder besser schlafen kannst wenn du es erstmal höher dosiert hast.

Warum denn ein Tavor Entzug? Hast du wenn du keines nimmst wirkliche Entzugserscheinungen oder kannst du dann einfach "nur" nicht schlafen? Wenn du schon mit 25mg Quetiapin schon ein wenig schlafen konntest, kannst mit etwas mehr bestimmt wieder besser schlafen und es stellt sich langsam wieder ein normaler Schlafrhythmus ein. Und das Quetiapin kannst du auch über längere Zeit mal nehmen ohne dir Sorgen machen zu müssen wegen einer Abhängigkeit...

Was ist denn eine Schlaftherapie?

Ich hatte von Sonntag auf Montag nach langem auch mal wieder eine schlaflose Nacht. Hatte wohl am Sonntag einfach zu viel geschlafen. Hab versucht mich nicht reinzusteigern und am Montag vorm Schlafengehen eine Dominal genommen, seither wieder gut geschlafen. Wichtig ist nicht zuviel darüber nachzudenken wenns irgendwie geht.

02.10.2019 10:22 • #21


Merowingian


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Fühle mich zwar trotzdem gerädert, aber verbuche das mal als Erfolg:)

Naja, ich hab bisher keine grossen Pausen beim Tavor gemacht, als das sich Entzugserscheinungen einstellen könnten. Bisher war es dann so, dass ich "einfach" nur nicht schlafen konnte ohne. Aber der Neurloge hat da wohl die Befürchtung, dass ich zwischenzeitlich eine Abhängigkeit entwickelt haben könnte, daher die Idee mit dem stationären Entzug. Er möchte das auch gleich mit der Schlaftherapie verbinden. Tatsächlich hat er mir heute bescheid gegeben, dass es in den nächsten Tagen losgehen soll, sobald ein Bett frei wird.

Was das genau für eine Therapie ist, weiss ich nicht genau. Ist auch eine Art Studie mit Schlaflabor usw.

Hoffe, dass es bei dir bei der einen schlaflosen Nacht bleibt!:)

Liebe Grüsse

02.10.2019 16:58 • #22


Barbara_G

Barbara_G


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Das ist bestimmt keine schlechte Idee. Halte uns auf alle Fälle auf dem Laufenden! Bin gespannt wie die Schlaftherapie läuft... und ich bin mit sicher dass du die Schlaflosigkeit mit dem Quetiapin in den Griff bekommst

03.10.2019 09:15 • #23


Szegfue

Szegfue


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Hallo Merowingian,

wurden deine Schilddrüsenwerte schon gecheckt?

03.10.2019 09:48 • #24


Meteora

Meteora


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Ich verstehe dich so gut. Bei mir hat es Anfang 2017 angefangen mit nicht mal stressbedingten Schlafstörungen. Also mir ging es eigentlich gut. Aber ich habe mich auch so reingesteigert und Mirtazapin bekommen. Das half ein Jahr, bis ich herausfand:

Amitriptylin, Agomelatin und Mirtazapin können Restless Legs auslösen oder verstärken, was bei mir der Fall war. Beim ersten war ich irgendwann auf 60 mg und hatte trotzdem so Einschlafzuckungen. Mir hilft Trimipramin ganz gut zurzeit. Es gibt Hoffnung! Ich hatte auch Angst vor einer seltenen Krankheit, die die Schlafstörungen verursacht, aber jetzt sind die Zuckungen viel weniger, sodass ich oft auf der Couch einnicke.

03.10.2019 10:11 • #25


Merowingian


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Ein paar weitere Nächte sind vergangen und ich habe jetzt seit 2 Tagen das Lorazepam weggelassen und dafür das Qetiapin auf 75mg erhöht. Resultat ist, dass ich zwar ein schlafe, aber dann nach ca. 2 Stunden wieder wach werde und dann nicht mal so sicher bin, ob ich überhaupt noch schlafe. Wenn dann sinds höchstens kurze Phasen. Geht mir daher momentan nicht besonders gut, die Müdigkeit ist wirklich schlimm. Aber auch die Nebenwirkungen vom Quetiapin.

@ Szegfue
Die Schilddrüsenwerte werden doch über das grosse Blutbild ermittelt, oder? Insofern ja und war nichts auffällig.

@Meteora
Ja, bei mir gab es soweit auch keine mir bekannte Ursache. Soweit ging es mir auch gut. Umso erschreckender finde ich, dass dies dann ohne ersichtlichen Grund passiert.

Ich kämpfe mich jetzt so durch und schaue mal wies heute läuft. Aber der Griff nach dem Lorazepam ist gerade sehr verlockend, um einfach wieder eine Nacht durchzuschlafen

Liebe Grüsse an euch alle

05.10.2019 20:01 • #26


Szegfue

Szegfue


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@Merowingian ich glaube, man muss die Schilddrüsenwerte fürs Labor extra mitangeben bzw. dein Arzt.

05.10.2019 20:05 • x 1 #27


MamaCita

MamaCita


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Kannst du dich krank schreiben lassen für die einschleich Phase? Das zumindest der Druck weg ist funktionieren zu müssen?
Wobei arbeit immer gut hilft zur Ablenkung bzw eben nicht noch mehr ins Loch zu fallen und auf der Couch zu versacken. Kommt natürlich auch drauf an was du machst.

Kenne mich mit Quetiapin nicht aus,aber vermute mal dass es auch anfänglich Nebenwirkungen hat oder es gar schlimmer macht ... Wenn du es noch 1-2wochen aushältst,wird es bestimmt bald besser mit dem Schlaf. Und Lorazepam am besten wirklich nur im Notfall mal nehmen.
Du schaffst das !

05.10.2019 20:29 • #28


Merowingian


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@Szegfue

ich gehe davon aus, dass das getestet wurde. Sicher bin ich allerdings nicht und werde da nochmal nachfassen.

@MamaCita
Danke dir!:)
Ja, ich bin jetzt die Woche krankgeschrieben. Habe ja nun schon einige Medikamente durch, aber bei dem Quetiapin mit 75mg gings mir heute den Tag über echt dreckig. War völlig antriebslos und stand völlig neben mir. Nachmittags besserte sich das dann.

05.10.2019 22:04 • #29


Barbara_G

Barbara_G


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Hmmm wahrscheinlich hatte sich dein Körper doch schon daran gewöhnt vom Lorazepam runtergefahren und "sediert" zu werden. Der muss sich jetzt erst wieder daran gewöhnen dass diese Sedierung fehlt und dass dauert ein paar Tage. Ist bestimmt nicht leicht aber da musst du wohl durch und durch das Quetiapin kannst du zumindest ein bisschen schlafen. Der Schlaf wird dann bestimmt besser und die Nebenwirkungen vom Quetiapin gehen auch weg..

07.10.2019 11:46 • #30


Merowingian


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Habe jetzt die fünfte Nacht ohne Lorazepam hinter mir. Das Quetiapin habe ich erstmal auf 50mg eindosiert. Damit sind die Nächte momentan wechselhaft. Vorletzte Nacht habe ich recht "gut" geschlafen, die letzte Nacht hingegen war wieder sehr schlecht.
Heute hatte ich wieder einen Termin bei meinem Neurologen, der das dann eben auf die Absetzerscheinungen des Lorazepams schiebt. Das Muskelzucken ist leider nicht besser geworden, sodass nochmal Blut abgenommen und u.a. auf Eetrolyte getestet werden soll. Bezüglich der Schlaftherapie habe ich noch nichts gehört, da bekomme ich wahrscheinlich spontan bescheid, wenn Platz da ist.

Ih kämpf mich weiter durch

08.10.2019 13:16 • #31


MamaCita

MamaCita


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Das klingt doch gut ..dann weiterhin gutes Durchhaltevermögen. Bei mir ist es nach wie vor wechselhaft,je nach Anspannung die man mit ins Bett nimmt usw...aber solange nicht mehr jede Nacht völlig schlaflos ist,bin ich zufrieden.
Und vielleicht sind es wirklich Absetzerscheinungen bei dir...wenn du noch ein paar Tage davon fern bleibst,wird es bestimmt auch noch etwas besser!

Liebe Grüße

08.10.2019 18:46 • #32


Lillibeth

Lillibeth


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Ich habe auch 4 Medikamente durch, u.a. Queteapin. Konnte das auch nicht als großen Erfolg verbuchen. War am nächsten Tag k o und zittrig. Konnte kaum den Schlüssel in die Tür stecken. Jetzt nehme ich Opipramol. Damit schlafe ich ganz gut. Träume nur sehr heftig.

08.10.2019 18:57 • #33


Barbara_G

Barbara_G


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Ich finde auch, dass das eigentlich gut klingt. Dass du das Absetzen vom Lorazepam spürst und mit dem Quetiapin nicht sofort gleich gut schläfst, war anzunehmen. Aber du wirst sehen, die guten Nächte werden mehr sobald sich dein Körper umgestellt hat

Ich hatte letzte Woche auch ein paar durchwachsene Nächte und hab dann die letzten Nächte eine halbe Dominal genommen... bei mir ist allerdings momentan auch privat viel los Ich drück dir die Daumen dass es schnell bergauf geht.

09.10.2019 10:11 • #34


Merowingian


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Hallo ihr Lieben,

ich wollte mal wieder einen Zwischenstand durchgeben.
Bisher halte ich durch und habe nun 1,5 Wochen auf das Lorazepam verzichtet. Durchschlafen ist bisher unmöglich. Manche Nächte laufen besser, ich wache mehrfach auf, liege etwas herum und schlafe dann wieder ein. Manche Nächte laufen gar nicht gut. So auch gestern. Ich habe ca. 1 Stunde geshlafen, bin dann aufgewacht und "mindestens 2 Stunden nicht wieder einschlafen. Grundsätzlich waren es dann auch maximal "Schlafhäppchen".
Hatte ich die Tage davor noch Kraft geschöpft, wirft einen so eine Nacht dann wieder stark zurück.
Von der Schlaftherapie habe ich ebenfalls leider noch nichts gehört, es heisst also weiter durchhalten und abwarten.

Liebe Grüße

13.10.2019 16:49 • #35


MamaCita

MamaCita


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Hallo!
Mich ziehen solche Nächte leider auch immer total runter , vor allem der Gedanke dass es sicherlich noch eine Weile so sein wird und das besagte durchschlafen wahrscheinlich noch zuviel verlangt ist....
Aber die Angst vor einer Abhängigkeit ist zu groß , deswegen versuche ich das halbwegs so hinzunehmen.
Wünsche uns also weiterhin gutes Durchhaltevermögen

13.10.2019 18:24 • #36


Zazazu

Zazazu


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Ah Mist ich habe diesen thread total übersehen und meinen völlig unnötig eröffnet. Zumal der fast genauso heißt *lach

Schon krass dass es da draußen Menschen gibt den es genauso geht wie einem selbst. Das tröstet ein wenig auch wenn es nichts dadurch bessert. Ich habe das schlafproblem ebenso. Urplötzlich aus dem nichts. Teilweise schlafe ich 1-3 std nach stundenlangem wälzen. Manchmal gar nicht. Mich wundert aber dass ich nicht so müde bin wie ich sein sollte nach so wenig Stunden Schlaf. Ich vertraue auch nicht mehr auf die Ärzte. Es wird immer nur symptomatisch behandelt und nicht die Ursache. Ich werde jetzt einige Untersuchungen als Eigenleistung in Angriff nehmen. Ins Labor fahren und vor allem die Hormone checken was die Ärzte alle nicht machen wollen. Dabei haben Hormone so viel Einfluss auf den Schlaf. Ich check es nicht...

Was mir am meisten fehlt ist das warme Gefühl welches ich immer hatte wenn ich an mein Bett dachte. Ein langer Tag... schön ins Bett und wegschlummern. Ich vermisse es so sehr. Das Gefühl schwerelos wegzudösen... das Bett ist für mich mittlerweile wie ein Beichtstuhl.... beten und hoffen dass man gut durchkommt um am Ende kriegt man dennoch die Strafe. Es nervt einfach nur noch... auch jetzt. Man sitzt vor dem tv und will sich nicht ins Bett legen weil man weiß was kommt. Nichts. Es ist wirklich schrecklich frustrierend

13.10.2019 21:34 • #37


MamaCita

MamaCita


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Hallo Zazazu,
ich hoffe auch, dass dieses Gefühl irgendwann... hoffentlich bald... wieder kommt.
Ja leider,will keiner mehr die Kosten tragen für solche Checks, wobei es genauso ernüchternd ist,wenn nix dabei rauskommt und es doch 'nur' die Gesellschaft bzw der Stress und Druck ist den wir und andere uns machen
Du kannst ja mal berichten.

Wie lang ist es bei dir schon? Nimmst du irgendwelche Medis? Oder hast du zum Glück noch keine Diagnosen

Liebe Grüße

14.10.2019 06:21 • #38


Merowingian


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@zazu

du sprichst mir aus der Seele!
Von Ursachenforschung ist auch bei mir keine Spur und das obwohl mein Neurologe eigentlich auch Psychologe ist. Dass ein neuer Bluttests, vor allem auf die Leberwerte, gemacht wird, nachdem ich jetzt schon monatelang irgendwelche Pillen in mich reinschmeisse, musste ich quasi selbst anmerken,
Das mit den Hormonen wurde mir auch schon von einigen Seiten angeraten. Aber weder die Hausärztin noch der Neurologe halten das für notwendig. Eventuell werde ich das auch mal in Eigenregie angehen. Wäre aber auf jeden Fall interessant zu hören, ob es bei dir etwas hilft.
Werde demnächst auch mal Akkupunktur probieren, bei einer befreundeten Heilpraktikerin, die sich vor allem auch mit Schlafpunkten in den Ohren auskennt. Eigentlich ist das ja nicht so wirklich mein Ding, aber ich bin an einem Punkt, wo ich mir denke, einfach mal ausprobieren

Würde mich auch interessieren, wie lange es bei dir schon geht und was du schon alles probiert hast.

Liebe Grüße

14.10.2019 08:02 • #39


111Sternchen222

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Guten Morgen , ich Schleich mich auch mal hier rein...Ich bin aufgrund einer Panikstörung in den Kreislauf des "nichtmehrschlafen Könnens " gekommen..Ich nehme Zopiclon, damit geht's aber eine Dauerlösung ist das ja auch nicht . Meinen ersten Facharttermin nach über 7 Jahren hab ich in 1.5 Wochen. Ich nehme von Hausarzt verordnet 60mg cymbalta seit 6 Wochen ob die allerdings gegen irgendwas helfen? Ich hab nicht das Gefühl... Schlaf ist so wichtig...umso schlimmer wenn er einem verwehrt wird....

14.10.2019 08:16 • #40




Dr. Matthias Nagel

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