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C
Hallo in die Runde,
Ich bin zur Zeit total erschöpft und sehe vor lauter Sorge und Nöten keine Chance auf Besserung
Bin zur Zeit sehr unglücklich in meiner Ehe, bin schon so lange psychisch krank und mein Mann versteht es bis heute nicht, habe u.a. eine generalisierte angststörung und große Angst vor Krebs, er sagt ich solle mir andere Gedanken machen.
Ich habe große Angst vor dem Autofahren. Wahnsinnige Angst das meinen Kindern was passiert.
Ständige Angst insbesondere vor Darmkrebs, dadurch Blähungen häufiger Stuhlgang dazu Hämorrhoiden die mir auch sehr Angst machen.
Meine Mutti starb an Krebs als ich Teenager war, ich habe alles miterlebt und es läßt mich bis heute nicht los.
Wohne mit den Schwiegereltern im Haus, meine Schwiegermutter möchte mich gerne bevormunden und kontrollieren was mir sehr zusetzt dazu erpresst sie mich emotional mein Mann sagt reagiere nicht und gut aber es macht mich fertig und ich wollte nie hier wohnen
Mein Mann ist ansich sehr lieb wenn er aber wütend ist schreit er
Mein Sohn ist seinem Alter intellektuell weit voraus aber leider nicht im Sozialverhalteb ist Außenseiter im Kindergarten was mir sehr sehr weh tut.
Desweiteren habe ich emotophobie im Bezug das die Kinder sich übergeben was mir jeden Abend das einschlafen erschwert und die Angst ist nachts sehr groß.
Ich fühle mich so erschöpft, bin mal wieder in der Verhaltenstherapie die aber bald endet aber besser ist es nicht, es kommen immer neue Dinge dazu.
Dazu bin ich Teilzeit beschäftigt wo ich nie fehle aber es zerrt sehr an mir.
Danke fürs niederschreiben.

08.06.2016 14:27 • 09.06.2016 #1


3 Antworten ↓


windrunner
Hey cocakemi,

ohjeh, da kommt natürlich so einiges zusammen, ich merke, wie schlecht es dir gehen muss... Leider verstehen die wenigsten Außenstehenden - auch die, die uns am nächsten stehen - nicht wirklich, wie es sich mit diesen Phobien lebt, was in einem vorgeht. Das versteht man erst, wenn man es selbst erlebt hat... deinem Mann bleibt vermutlich (aus seiner Sicht) nichts anderes übrig, als dir immer wieder zu sagen, dass du dir keine Gedanken machen sollst. Letztendlich ist das ja auch das einzige, was helfen könnte - sich keine Gedanken mehr zu machen.
Aber so einfach ist es leider nicht für uns Angsthasen.
Da du eigene Krebs-Erfahrungen machen musstest, ist deine Angst in Bezug auf die Krankheit natürlich verständlich. Aber du musst dir darüber im Klaren sein, dass deine körperlichen Symptome sehr wahrscheinlich nur psychisch ausgelöst werden.
Warst du denn schon beim Arzt und hast alles durchchecken lassen und mal angesprochen? Wenn dir ein Arzt bestätigt, dass alles in Ordnung ist, verfliegt vielleicht schon ein großer Teil der Angst...
An Emetophobie leide ich auch, mag mir gar nicht vorstellen wie das ist, wenn man Kinder hat... die werden beim Toben häufiger krank, aber du musst dir immer wieder sagen, dass Kinder sowas oft gut wegstecken können! Und sie werden auch nicht jeden Tag krank sein, sondern nur an ganz wenigen Tagen im Jahr - wenn ihr Pech habt!

Dass deine Schwiegermutter dich so kontrollieren möchte, macht mir allerdings die meisten Sorgen... wie lange lebt ihr denn schon da und hätte dein Mann kein Interesse daran, das Elternhaus zu verlassen bzw. mit seiner Familie eine eigene Bude zu suchen? Es muss ja nicht weit von den Eltern entfernt sein... weiß dein Mann, dass du nie da wohnen wolltest?
Wie lange bist du denn schon psychisch krank - und bezieht sich das jetzt nur auf deine Ängste oder leidest du zusätzlich noch an Depressionen oder etwas anderem?
Wenn du magst, erzähl ein bisschen mehr. Wir verstehen dich hier!

08.06.2016 14:57 • x 1 #2


A


Erschöpft und massive Krebsangst

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C
Lieben Dank für deine Antwort, ich habe die erste Panikattacke mit 10 Jahren bin jetzt Ende 30. wir wohnen gute 5 Jahre hier und er weis das ich es nicht wollte und nein auch wenn es jetzt so scheint ich bin schon mein eigener Herr muss fast alle Entscheidungen alleine treffen, da mein Mann schwierig Entscheidungen trifft.
Zu der Angststörung kommen auch noch Depressionen die mich zur Zeit aber in Ruhe lassen.

08.06.2016 16:12 • #3


windrunner
Naja, wenn du die ganzen Entscheidungen triffst, könntest du ja entscheiden, mal wegzuziehen... oder nicht? Wäre dein Mann dieser Entscheidung gegenüber denn so abgeneigt?
So lange schon Panikattacken (und Depressionen) sind ja nicht ohne... hattest du in der ganzen Zeit mal eine Therapie?

09.06.2016 09:48 • #4





Dr. Matthias Nagel