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Hallo ihr Lieben, ich hatte die letzten Tage einen Gedanken. Wäre es nicht möglich die hypochondrie ein bisschen auszutricksen und einen komplett Körper check, zb einmal im Jahr zu machen? Wer hat Erfahrungen?

Heute 14:10 • 26.08.2025 #1


12 Antworten ↓


Hallo Chaoinside,

leidest du selber unter Hypochondrie, oder war der Kommentar für Leute gemeint, die dadrunter leiden?

A


Die Lösung der hypochondrie?

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Ich leide darunter, seit meiner Jugend.

Ok, wenn dich das beruhigen würde und du die Möglichkeit hast, kannst du es ja probieren.

Ich frag mich eben ob es so einfach wäre....

Ich fürchte, man muss damit klarkommen, dass diese Welt dich nicht zu 100% absichern kann, dass du nicht was hast. Das was du möchtest ist eine 100%ige Absicherung. Selbst wenn du diesen Bodycheck machst, ist das keine Absicherung, dass die nicht was übersehen und du stirbst.
Mit einem gewissen Risiko zu sterben, lebt man leider. So ein Bodycheck würde das Risiko sicherlich verringern.

Zitat von chaosinside:
Wäre es nicht möglich die hypochondrie ein bisschen auszutricksen und einen komplett Körper check, zb einmal im Jahr zu machen?

Meinst du beim Arzt? Das wird nicht gemacht. Es sei denn du zahlst es aus eigener Tasche. Ansonsten bekommst du nur die Standard- Vororgeuntersuchungen, die von der Kasse gezahlt werden. Für weitere Untersuchungen müssen Verdachtsdiagnosen vorliegen, damit die Kasse zahlt.

Das Risiko für Hypochondrie würde bei mir signifikant sinken, wenn man mich permanent an einen Monitor anschließen würde.

@Schlaflose naja ich mein sowas wie ein großes Blutbild, check der Organe usw

Zitat von chaosinside:
@Schlaflose naja ich mein sowas wie ein großes Blutbild, check der Organe usw

Das bekommst du nur, wenn du Beschwerden oder Symptome hast, die die Untersuchungen rechtfertigen. Einfach so, nur zur Sicherheit gibt es das nicht als Kassenleistung.
Hier kannst du nachlesen, was die Kasse zahlt:

https://www.bundesgesundheitsministeriu...eckup.html

Hallo!
Und was würdest du tun, wenn es vielleicht einen Monat nach diesen „Untersuchungen“ irgendwo zwackt, schmerzt,……?

Darüber habe ich auch tatsächlich schon nachgedacht - aber ich glaube auch, dass uns das nicht helfen würde.
Wie Theresa schon sagt - was ist, wenn ein paar Wochen später irgendwo was zwickt?

Wir müssen lernen uns selbst wieder zu vertrauen. So schwer das auch ist…

Ich hänge seit Monaten an meinem Symptom „blass werden“ fest.
Keiner kann mir sinnvoll erklären, warum ich ständig ( egal in welcher Situation) meine Gesichtsfarbe verliere.
Ich werd‘s aufgeben müssen eine Erklärung dafür haben zu wollen.

Also werde ich vertrauen müssen.

Was ich allerdings sehr sinnvoll finde sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen.

Das würde es nur verschlimmern, du würdest immer mehr und immer öfter danach verlangen.
Und, hast du einmal überlegt, dass bei jedem Menschen etwas gefunden wird, wenn man danach sucht.
Was wäre, wenn man etwas findet, von dem du nie erfahren hättest?
Etwas, das dir vermutlich nie etwas getan hätte?
Ich kenne drei Leute, bei denen ein Aneurysma gefunden wurde.
Eine konnte mit der Ungewissheit nicht leben, bestand auf einer OP, erlitt dadurch einen Schlaganfall, Pflegeheim, dann tot.
Mit 35 und kerngesund.
Ich kann vor derart unnötigen Untersuchungen nur dringend warnen.

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Dr. Matthias Nagel
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