@Cloudsinthesky Nein ich habe noch keine Therapie gemacht, hab zwar einen Termin aber man muss ewig darauf warten.
Ich hab alles mögliche versucht, bin sogar in einem Moment richtig Religiös geworden, weil ich dachte das mir das die Angst vor dem Tod in irgendeiner Weise nimmt und ich damit die Angstörungen bekämpfe.
Problem ist nur wenn man nicht so richtig an Gott glaubt dann hilft der dir auch nicht weiter haha..
Aber ich habs selbst für mich gemerkt, ich spiele gerne Basketball und mach gerade meine Master und immer wenn ich mega vertieft in eine Sache bin habe ich absolut keine Symptome. Problem ist nur wenn ich dann damit aufhöre denk ich mir "komisch jetzt hatte ich keine Symptome" und fange damit an gleich wieder daran zu denken.
Dann schweifen die Gedanken wieder ab und man denkt an die Angstörung als nächstes wird man angespannt , und dies anspannung führt wiederum dazu das man dann irgendwo schmerzen hat bzw das einem Schwindelig wird weil z.B. der Nacken mega angespannt ist und man merkt diese anspannung garnicht, man merkt nur den schwindel und dann denkt man sich irgendwas stimmt doch nicht mit mir...ab zum arzt und wieder ist man diesem Kreislauf.
Also man muss diesen Kreislauf irgendwie durchbrechen, das ist das richtig schwierige und das Problem ist das es einfach keine Pauschallösung für jedermann dafür gibt.
Jeder Mensch ist individuell und man muss sich genau damit auseinandersetzen was man gerne tut und was nicht. Und man sollte sich damit beschäftigen was man gerne tut und sich Ziele setzen, seien es Mini Ziele die man halt heute und morgen schaffen will, und sehr wichtig es müssen Realistische Ziele sein . Ist halt ein bisschen kompliziert und nicht so einfach aber das führt dazu das der Kopf sich mit was anderem beschäftigt als mit dieser ständigen Angst.
Und noch was ich habe mich auch mittlerweile damit abgefunden das ich diese Probleme habe, aber man darf auch nicht den Fehler machen und das so hinnehmen wie z.B. ich hab jetzt das und jenes (panik, depressionen) als obs in Stein gemeiselt wäre und man das nicht mehr wegbekommt.
Man hat es, ja, aber man wirds auch wieder los.
Ich für meinen Teil bin der Angststörung auch ein wenig dankbar, das hört sich jetzt voll bescheuert an, aber es hat mir auch geholfen einige Dinge in meinem Leben im Richtigen Licht zu sehen und mir zu zeigen worauf es im Leben wirklich ankommt.
Man sollte Stolz auf sich sein mit sowas einigermaßen zurechtzukommen und weiterhin zu funktionieren und eines Tages wird man darauf zurückschauen und man hat wenigstens was zu erzählen

DD
Also man darfs meiner Meinung nach nicht Tant. wiederholen so das es ein zu fester Bestandteil des Lebens wird .