6

ESKA84

11
2
Hallo liebe Leute.

Kurz zu mir :
Ich bin 33Jahre alt. Nach vielen beruflichen und privaten Belastungen hatte ich vor 3 Jahren über ein Jahr ständig Magen Darm Probleme. Hab dann immer nur bestimmte Lebensmittel vertragen. Zahlreiche test und Spiegelung gemacht allerdings erst nach Monaten da ich immer Angst hatte einen Tumor zu haben.
Nun alles ohne Befund.
Und dann ging es auf einmal los von jetzt auf gleich. Auf einmal zuhause starker Schwindel Angst umzukippen. Kannte ich so nicht und hatte ich noch nie gehabt.
Dann dachte ich ok vielleicht mal Kreislauf aber es wurde die Tage danach nicht besser. Und da fing es an. Der schwindel war 24h jeden Tag da.
Der schwindel ist Benommenheit es verwackelt vor Augen wenn ich was fixieren will. Beim Laufen fühlt sich der Boden an als ob er nicht fest ist und wackelt. Auch die Umwelt um mich herum scheint sich immer hin und her zu bewegen. Habe einen Druck in der Stirn und meine Augen sind ständig übermüdet als wäre ich 10tage wach. Kann mit den Augen beim Autofahren ganz schlecht fixieren und hab das Gefühl das sie schnelle Bilder nicht verarbeiten können. Ich habe beim laufen weiche Oberschenkel und das Gefühl als wären sie wie gelähmt manchmal. Oder ich würde bergauf laufen auf ebener Strecke.
Manchmal ist es extrem schlimm manchmal flach es etwas ab und ich nutze die Zeit schnell um bisschen unbeschwert mich zu entspannen.
Aber er ist immer da der schwindel. Manchmal Schweiß Ausbrüche dabei zittrig angstgefühle und totale innere Anspannung.
Auch im Liegen sitzen ganz egal hab ich das Gefühl des schwindels und weiss manchmal nicht wo ich es suchen soll um davon zu kommen. Wie im Körper gefangen und ausgeliefert.
Nun muss ich sagen Ärzte alles durch: mrt hno Augen, Hausarzt Blutbild, EEG, Orthopäde usw. Kompletter Marathon. Wie viele von euch bestimmt.
Nun bin ich zwei mal hintereinander in einer Klinik gewesen 2016 für insgesamt 6Monate. Ohne wirkliche Besserung. Dann hat man mich entlassen und gesagt konfrontation und sie werden es schon schaffen wir können nicht mehr viel an die Hand geben.
Ich war sauer traurig natürlich. Aber ich wollte es schaffen. Denn ich musste es da ich kurz davor war Vater zu werden.
Was soll ich sagen es wurde zuhause irgendwann Stück für Stück weniger mit dem Schwindel.
Und dann habe kamen die Kinder auf die Welt (Zwillinge). Und ich habe es geschafft stark zu sein meiner Frau zur Seite zu stehen usw. Der schwindel hat sich dann so ca 3Minate nach der Geburt komplett verabschiedet und ich war wieder der alte. Wirklich beschwerdefrei und so unfassbar glücklich darüber.
Habe eine Umschulung begonnen usw. Nun bis vor 3 Wochen ca nun ist alles wieder da. Und ich habe gerade eine Arbeit. Bin total verzweifelt. Und fühle mich wieder total machtlos. War ca 7 bis 8 Monate schätze ich beschwerde frei. Kein schwindel keine Angst mehr hab gelebt wie früher. Hab sogar gesagt man war das damals eine schei. zeit hätte nie gedacht das ich wieder gesund werde. Hab sogar gesagt schwindel was ist das kenn ich garnicht mehr. Tja und jetzt die volle Breitseite von einem tag auf den anderen. So nach dem Motto Hallo ich bin zurück hast dich wohl zu früh gefreut. Habt ihr ähnliche Symptome das würde ich gerne wissen denn ich kenne keine der es so hat.
Angststörung würde bei mir diagnostiziert und panikattacken. Und halt der psychosomatische schwindel.

Bitte um Hilfe
Danke euch!

20.02.2018 10:01 • 10.07.2019 #1


12 Antworten ↓


la2la2

la2la2


4347
2
3346
Zitat von ESKA84:
Habe einen Druck in der Stirn und meine Augen sind ständig übermüdet als wäre ich 10tage wach.

Wie viele Stunden kannst du denn pro Nacht schlafen? Ist der Schlaf erholsam?

Zitat von ESKA84:
Kann mit den Augen beim Autofahren ganz schlecht fixieren und hab das Gefühl das sie schnelle Bilder nicht verarbeiten können.

Gab es schon öfter mal krtischische Situationen und es ist Glück, dass es bislang noch zu keinem Unfall dadurch gekommen ist?

Zitat von ESKA84:
Manchmal Schweiß Ausbrüche dabei zittrig angstgefühle und totale innere Anspannung.

Auch zu Hause in Ruhe oder vor allem wenn es zu Stresssituationen kommt?

Zitat von ESKA84:
er schwindel hat sich dann so ca 3Minate nach der Geburt komplett verabschiedet und ich war wieder der alte.


Zitat von ESKA84:
Tja und jetzt die volle Breitseite von einem tag auf den anderen.

Merkwürdig....... Waren die 1-2 Wochen bevor das wieder anfing irgendwelche Abweichungen von den Monaten davor?

Zitat von ESKA84:
Angststörung würde bei mir diagnostiziert und panikattacken. Und halt der psychosomatische schwindel.

"Keine Ahnung" lässt sich auch schlecht abrechnen......


Paar allgemeine Fragen noch:
1. Ist deine Ernährung "normal" und abwechslungsreich oder vegetarisch/vegan/.....?
2. Sind die üblichen Parameter OK: Gewicht, Blutdruck, Puls, ........ ?
3. Machst du Sport? Wenn ja was und wie oft?
4. Hast du öfter mal Kreislaufproblemen? Also nach längerem Sitzen oder liegen Probleme, wenn du aufstehst?

20.02.2018 10:49 • #2


ESKA84


11
2
Hi Ne also sonst hatte ich nie kreislaufprobleme.
Ne bisher ist es zu keinen kritischen Situationen gekommen bezüglich u Fall etc.
Ernährung normal alle Parameter völlig ok

20.02.2018 11:33 • #3


ESKA84


11
2
Naja etwas Stressig war es vorher. Paar kleine Probleme und Magen darm Grippe hatte ich. Danach kam es wieder

20.02.2018 11:50 • #4


Eva89

Eva89


201
1
296
Hallo,
Deine Symptome sind mir mehr als vertraut. Ich hatte meine erste richtige Panikattacke mit 19 und bin jetzt 29. Seit drei Monaten lebe ich wieder mit Angst und dem von dir beschriebenen Schwindel.

Nun erstmal du bist nicht allein! Und es wir auch wieder weg gehen. Ich kann dir nur sagen, wie es bei mir zur einer Besserung gekommen ist und hoffe dass du den ein oder anderen Ratschlag annimmst.

Such dir einen Begleiter am besten in Form eines verhaltenstherapeuten/in (hier lernst du dich und deine Ängste kennen und tolle Methoden die Ängste erträglich auszuleben); eine osteophatin hat mir ebenfalls geholfen in Zusammenarbeit mit meinem
Homöopath. Ich bin kein Freund von antidepressiva, da wir schließlich nur mit Ängsten zu kämpfen haben und nicht mit einer Depression. Wenn Homöopathie und osteopathic dich ansprechen, probiere es aus. Ein ganz tolles Mittel ist ein schüsslersalz Magnesium d6 als heiße sieben. Ich verspreche dir sobald du dir die heisse sieben zubereitet hast und trinkst, wird es dir besser gesehen. Frag mich nicht wieso, aber es funktioniert. Habe meinem Hund an Silvester eine halbe Tablette gegeben, da er furchtbare Angst hatte und es wirkte! Hunde können wohl kaum einen Placebo haben und selbst wenn - Hauptsache es hilft! Momentan habe ich noch mit solunat 14 angefangen, darüber kann ich jedoch noch nicht viel berichten, da ich es erst seit gestern nehme. Der Schwindel wird erst gehen, wenn du dich entspannst bzw. lernst dich zu entspannen. Meditation am Abend, progressive muskelentspannung nach Jacobsen helfen mir dabei, insofern ich es regelmäßig mache. Bei akuter Angst empfehle ich dir die App be ok und versuche dir ein gedankenschloss zu kreieren. Ein Ort, eine Erinnerung in der du dich wohl fühlst. Und genau dort sitzt du in Gedanken und schaust dir deine Angst an. Glaub mir es dauert und bedarf viel Übung wird aber helfen! Die Angst musst du leider ausleben, anschauen, spüren! Dein Körper will dir etwas mitteilen und das gilt es zu erkennen.

Ich hoffe das hilft dir weiter und bitte denk immer dran du bist nicht allein!

PS: ich bin am Samstag 1,5 Stunden zu Ikea gefahren nur um vor der Türe umzudrehen und wieder 1,5 Stunden zurückzufahren. Ich könnte im Auto zusammen mit meiner Angstattacke lachen.

06.02.2019 19:26 • x 4 #5


Lotta1707

Lotta1707


159
9
39
Hallo,

Ich hoffe deine Situation hat sich nicht noch verschlimmert

Ich habe eben deine Beschwerden gelesen und es passt alles, tatsächlich alles was du da schreibst...

Ich habe teilweise das Gefühl dass ich durch fremde Augen schaue... und momentan Kämpfe ich damit, dass ich mich fühle als würde mein Leben an mir vorbei ziehen und ich komme einfach nicht hinterher...

Es ist nicht nur beängstigend sondern auch so nervig, dass ich schon leicht depressiv von diesem aushalten bin

14.03.2019 20:17 • #6


Honigbiene83

Honigbiene83


193
25
40
Mir geht es ganz genau so. Der schwindel hindert mich daran rauszugehn. Genau das was mir, wie ich weiss, gut tut. Die Panikattacken fingen an als ich 18 war. Danach hatte ich ca 12 jahre gar nichts mehr. Dachte nur ab und zu an diese zeit zurück. Lag 3 monate nur im bett. Musste meine Ausbildung abbrechen. Mein damaliger freund hat mich aus dem loch wieder rausgeholt. Gab 12 jahre lang ganz normal gelebt als wäre nichts gewesen. Ausbildung gemacht, geheiratet, wurde 3 fache mutter. Dann nach einem Todesfall in der Familie kam es wieder. Schwindel, innere Unruhe, zittern herzrasen. Volles Programm. Aber, es war nach 3 monaten wieder vorbei. Wieder ein paar Jahre normal gelebt. Jetzt bin ich wieder voll drin. Seit einem jahr und kein ende in sicht. Das schlimmste an dem ganze ist eben der schwindel und die Benommenheit. Zittern und unruhe hab ich zum glück nicht täglich. Aber eben. Solange der schwindel da ist komm ich nicht raus und so wird es meiner Meinung nach auch nicht besser. Teufelskreis

16.03.2019 11:54 • #7


Vickyknurr


13
Hallo zusammen. Nun möchte ich hier auch mal mein Leid klagen. Dieser Schwindel, das Gefühl der Benommenheit. Durch fremde Augen sehen kenne ich zu gut. Das fühle ich nun seit mehr als 4 Wochen. Nennt sich bei mir derealisation und depersonalisation. Ausgelöst durch eine generalisierte angststörung... Ja... dieser Schwindel. Unerträglich empfinde ich das. Möchte einfach nur aufwachen aus diesem Alptraum

25.03.2019 20:52 • #8


Mario87


2
Hallo,

Mich plagt auch seit 4 Monaten ein Dauerschwindel. Auslöser war eine Panikattacke auf der Autobahn, als ich auf der Fahrt zum Flughafen war. Die Panikattacke kam wie aus dem Nichts, mir wurde schwindlig, schwarz vor Augen und ich hatte eine gießen Angst. Musste auf den Seitenstreifen fahren und bin dann mit 20 km/h zur nächsten Ausfahrt. Das war wirklich der Horror. Ich hatte so etwas noch nie erlebt und auch nie Probleme gehabt Auto oder Autobahn zu fahren. Danach war ich vor lauter Angst und Schwindel nicht mehr in der Lage Auto zu fahren. Nach einer Woche habe ich mich dann gezwungen, es war schwer, ich hatte immer Angst, aber es wurde immer besser, auch der Schwindel wurde besser. Autobahnen habe ich gemieden, weil der Gedanke daran alles schlimmer gemacht hat. Auch der Gedanke irgendwo hinzufliegen macht mir seither eine tierische Angst, obwohl ich noch nie Flugangst hatte. Vor einem Monat, also drei Monate nach dem ersten Vorfall, bin ich dann doch auf die Autobahn, weil es mir eigentlich wieder einigermaßen gut ging. Die Angst war nur minimal da, zum Beispiel wenn ich an der Ampel stehe und dann jemand hinter mir steht oder wenn ich ein Gefälle fahre. Auf der Autobahn hatte ich meine nächste Panikattacke und die war so heftig dass ich zwei Wochen außer Gefecht war. Ich bin zum Hausarzt, hab alles durchecken lassen, er meinte es sei psychisch bedingt. Deshalb bin ich zum Psychiater, der mir Tavor und Psychopharmaka Tropfen verschrieben hat. Dadurch wurde allerdings alles noch viel schlimmer. Ich hatte eine Woche Depressionen, Dauerschwindel und echt schlimme Gedanken hab danach abgebrochen und alles weggeworfen weil ich auch nicht abhängig werden wollte. Hab mich wieder wieder aufgerafft und konnte jetzt für ca. Einen Monat wieder zur Arbeit fahren und es würde Woche für Woche besser. Schwindel und Angst sind noch leicht da. Der Gedanke an Autobahn und Fliegen macht mir immer noch tierische Angst. Weiß einfach nicht was los ist, weil ich noch nie Probleme bei beiden Dingen hatte. Bin jetzt auch letzte Woche bei einer Psychlogin gewesen und sie macht mit mir jetzt eine Kurzzeitttherapie. Geht die Angst wieder weg? Hat da jemand Erfahrungen? @ Eva89 Was ist eine heiße Sieben? Bin echt verzweifelt!

13.04.2019 13:46 • #9


Eva89

Eva89


201
1
296
Zitat von Mario87:
Hallo,

Mich plagt auch seit 4 Monaten ein Dauerschwindel. Auslöser war eine Panikattacke auf der Autobahn, als ich auf der Fahrt zum Flughafen war. Die Panikattacke kam wie aus dem Nichts, mir wurde schwindlig, schwarz vor Augen und ich hatte eine gießen Angst. Musste auf den Seitenstreifen fahren und bin dann mit 20 km/h zur nächsten Ausfahrt. Das war wirklich der Horror. Ich hatte so etwas noch nie erlebt und auch nie Probleme gehabt Auto oder Autobahn zu fahren. Danach war ich vor lauter Angst und Schwindel nicht mehr in der Lage Auto zu fahren. Nach einer Woche habe ich mich dann gezwungen, es war schwer, ich hatte immer Angst, aber es wurde immer besser, auch der Schwindel wurde besser. Autobahnen habe ich gemieden, weil der Gedanke daran alles schlimmer gemacht hat. Auch der Gedanke irgendwo hinzufliegen macht mir seither eine tierische Angst, obwohl ich noch nie Flugangst hatte. Vor einem Monat, also drei Monate nach dem ersten Vorfall, bin ich dann doch auf die Autobahn, weil es mir eigentlich wieder einigermaßen gut ging. Die Angst war nur minimal da, zum Beispiel wenn ich an der Ampel stehe und dann jemand hinter mir steht oder wenn ich ein Gefälle fahre. Auf der Autobahn hatte ich meine nächste Panikattacke und die war so heftig dass ich zwei Wochen außer Gefecht war. Ich bin zum Hausarzt, hab alles durchecken lassen, er meinte es sei psychisch bedingt. Deshalb bin ich zum Psychiater, der mir Tavor und Psychopharmaka Tropfen verschrieben hat. Dadurch wurde allerdings alles noch viel schlimmer. Ich hatte eine Woche Depressionen, Dauerschwindel und echt schlimme Gedanken hab danach abgebrochen und alles weggeworfen weil ich auch nicht abhängig werden wollte. Hab mich wieder wieder aufgerafft und konnte jetzt für ca. Einen Monat wieder zur Arbeit fahren und es würde Woche für Woche besser. Schwindel und Angst sind noch leicht da. Der Gedanke an Autobahn und Fliegen macht mir immer noch tierische Angst. Weiß einfach nicht was los ist, weil ich noch nie Probleme bei beiden Dingen hatte. Bin jetzt auch letzte Woche bei einer Psychlogin gewesen und sie macht mit mir jetzt eine Kurzzeitttherapie. Geht die Angst wieder weg? Hat da jemand Erfahrungen? @ Eva89 Was ist eine heiße Sieben? Bin echt verzweifelt!


Hey, tut mir leid für die späte Meldung. Oh man da sind wir alle schon durchgegangen durch diese Hölle. Also ich kann dir nur sagen, dass meine Ängste echt unter Kontrolle sind. Es gibt dennoch Situationen in denen ich sie spüre und auch dementsprechend handeln muss. Dank meiner Verhaltenstherapie habe ich viele Tricks gelernt mit der Angst umzugehen und Vorallem hat die Therapie die macht der Angst genommen. Immer wenn ich nun den Anflug eine Attacke spüre kommt sofort der Gedanke ok gut dann kommt jetzt eine Panikattacke aber das schaffe ich, habe ich schon sooft und werde es auch diesmal wieder hinbekommen. Jedes Symptom der Attacke ist eine Sensation vom Körper. Zb das kribbeln im Armen und Beinen dient dazu dein Adrenalin (das du durch die Angst leider ausschüttest) abzubauen. Früher als der Mensch noch natürliche Feinde hatte, diente das Adrenalin dazu Geschwindigkeit und Leistung aufzubauen Flucht! Da du dann automatisch vor deinem Feind wegrennst wird das Adrenalin abgebaut und du spürst in dem
Fall kein kribbeln etc. Wir bleiben bei der Attacke stehen und wollen uns verkriechen und spüren dann all diese Dinge die jedoch genau richtig sind und Vorallem wichtig. Denk immer daran! So eine heisse sieben ist schüsslersalz Nummer 7 aufgelöst in kochend heißen Wasser und so heiss wie möglich getrunken. Was mir auch super hilft Versuch mal herauszufinden in welche Richtung sich deine ganzen Gedanken im
Kopf drehen (bei mir fühlt es sich an als würde es sich von links nach rechts drehen) und sobald du das herausgefunden hast und dich mal wieder tausend Gedanken blockieren, denke einfach mal
Deine Gedanken laufen von rechts nach links ( also in die entgegengesetzte Richtung). Bei mir löst es sofort den Gedankenhaufen auf. Und versuche mal jeden Abend die vorzustellen wie du auf der Autobahn fährst. Vielleicht im Sommer, mit deiner Lieblingsmusiken und einem vertrauerten Menschen. Dann versuche erst nur daran zu denken was du siehst (bitte keine negativen Gedanken wie zb Unfälle etc.) eher Sachen wie blühende Felder; lachende Kinder auf dem
Rückbänken etc.) konzentriere dich nur auf das was du sehen kannst. Danach auf alles was du hören kannst Rauschen der Autos; deine Musik etc!.; dann alles was du riechen kannst; danach alles was du schmecken kannst (am besten du stellst Dir vor du würdest bei der visuellen aufgabe ein Milchshake oder ein Eis trinken etc.) und das machst du mal drei Wochen und dann probierst du eine Ausfahrt auf der Autobahn zu fahren.

01.05.2019 11:55 • x 1 #10


frau_knacks


42
3
34
Zitat von ESKA84:
Habe einen Druck in der Stirn und meine Augen sind ständig übermüdet als wäre ich 10tage wach. Kann mit den Augen beim Autofahren ganz schlecht fixieren und hab das Gefühl das sie schnelle Bilder nicht verarbeiten können. Ich habe beim laufen weiche Oberschenkel und das Gefühl als wären sie wie gelähmt manchmal. Oder ich würde bergauf laufen auf ebener Strecke.


Das könnte von mir sein. Genau so geht es mir. Nicht immer zum Glück, aber ich hatte auch schon Phasen wo es monatelang ohne Pause da war. Vor allem dieser Druck auf den Augen... das war teilweise nicht mehr normal. War so als ob mir jemand mit Gewalt die Augen zu drückt und ich richtig Kraft aufwenden muss um sie offen zu halten. Dadurch habe ich irgendwann höllische Kopfschmerzen bekommen. Auf der Arbeit war mir das richtig peinlich weil ich auch das Gefühl hatte die Augen nur halb offen zu haben. Meine Kollegen dachten bestimmt ich nehme Dro..

Diese ganzen Symptome wechseln sich zum Glück meistens ab und sind nicht immer alle gleichzeitig da. Zudem habe ich das Gefühl, wenn ich funktionieren muss, dann geht es mir besser. Wenn ich nur Zuhause bin wie jetzt im Urlaub, geht es mir meistens schlechter...

03.05.2019 10:43 • x 1 #11


-Leeloo-

-Leeloo-


151
2
65
Durch das "Funktionieren" ging es mir nur kurzzeitig besser, eben weil ich abgelenkt war. Das behob aber nicht die Ursache der ganzen Beschwerden. Irgendwann ging gar nichts mehr. Heutzutage weiß ich, dass es sehr wichtig ist, auf die Beschwerden zu hören, um etwas im Kopf, in der Seele aufarbeiten zu können. Sie kommen ja nicht ohne Grund. Seither geht es mir wieder um einiges besser und ich mache den Fehler nicht noch einmal, sondern höre genau hin, was mein Körper mir sagen will. Psychosomatische Symptome können sehr vielfältig sein, wenn alles organische ausgeschlossen wurde.

11.06.2019 18:39 • #12


HerrPalomar

HerrPalomar


114
1
166
Zitat von frau_knacks:
Das könnte von mir sein. Genau so geht es mir. Nicht immer zum Glück, aber ich hatte auch schon Phasen wo es monatelang ohne Pause da war. Vor allem dieser Druck auf den Augen... das war teilweise nicht mehr normal. War so als ob mir jemand mit Gewalt die Augen zu drückt und ich richtig Kraft aufwenden muss um sie offen zu halten. Dadurch habe ich irgendwann höllische Kopfschmerzen bekommen. Auf der Arbeit war mir das richtig peinlich weil ich auch das Gefühl hatte die Augen nur halb offen zu haben. Meine Kollegen dachten bestimmt ich nehme Dro.. Diese ganzen Symptome wechseln sich zum Glück meistens ab und sind nicht immer alle gleichzeitig da. Zudem habe ich das Gefühl, wenn ich funktionieren muss, dann geht es mir besser. Wenn ich nur Zuhause bin wie jetzt im Urlaub, geht es mir meistens schlechter...


1:1, danke!

10.07.2019 07:06 • #13



Mira Weyer


Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag