Zitat von Musketierin:Liebe Clouds, ich habe im letzten Jahr nur noch das gemacht was ich machen konnte und wollte und alle anderen aus der Familie mussten endlich mal begreifen dass mehr nicht ging. Und siehe da, sie haben plötzlich viele Aufgaben übernommen. Denke die hatten Angst bekommen weil sie mich so nicht kannten, bin ja oft über meine Grenzen gegangen. Nicht nur wir müssen lernen, sondern auch das Umfeld. Wenn du plötzlich deine Grenzen setzt wird es im aussen immer erst Probleme geben, war bei mir auch so. Und es war für mich ein Lernprozess trotzdem nein zu sagen obwohl ich oft ein schlechtes Gewissen hatte. Heute geht das schon viel besser und mein Umfeld respektiert plötzlich meine Grenzen.Man muss auch mal nein sagen, erst dann wird man oft erst respektiert.
Eigentlich mache ich in dem Sinne schon nicht SO viel. Haushalt klar, kochen, das strengt an, aber muss sein.
Was mich sehr anstrengt, wo ich aber auch keine möglichkeit finde mich abzugrenzen ist die cousinengeschichte.
das ist einfach nur schlimm und sie ist halt sehr schwer copd krank, das kann man nicht einfach ignorieren.
aber ich glaube, das hat mir so die letzten kräfte abgezogen in den vergangenen tagen.
Mit deinem Vater, du schriebst ja, dass es hauptsächlich dein Therapeut war, der sich jetzt so unmöglich verhalten hat, der darauf gedrängt hat, dass dein Vater auszieht. Wahrscheinlich wäre es sehr wichtig herauszufinden, was du da eigentlich zu empfindest und welche Gefühle deine waren und welche dir vom Therapeut "eingepflanzt" wurden, weil er das für gut hielt.
Meine damit nicht, dass er dich manipuliert hat, aber oft wenn jemand gut erklärt, ist es ja für uns plötzlich total einleuchtend.