Zitat von soleil:Ich verstehe deine Gedanken sehr gut. Das Gefühl, nicht wichtig zu sein, nicht ernst genommen zu werden, andere sind wichtiger...die kenne ich auch. Bei mir rühren sie aus einem geringen Selbstwert und aus Erfahrungen aus der Kindheit. Hattest du in deiner Kindheit ähnliche Erfahrungen gemacht? Wurde dir dort vermittelt, du seiest minderwertig, nicht richtig, nicht wichtig genug? Du bist kein Versager, weil du schon viele Therapien hattest. Ich bin seit 1995 bei meinem Psychiater und bin deshalb auch keine Versagerin. Das dürfen wir uns von anderen nicht einreden lassen. Oftmals reden wir uns das auch selber ein, dabei ist es ganz anders. Kann es bei dir nicht auch so sein, dass dir die Pflegekraft mit diesen Äusserungen vielmehr Mut machen wollte? Mut und Zuversicht, dass du es da draussen schaffen kannst, du einfach nur mehr an dich glauben sollst? Das sind zumindest meine Gedanken dazu. Ich glaube auch nicht, dass du den Therapeuten etc. auf die Nerven gegangen bist. Das ist nur eine Annahme von dir, resultierend aus einem geringen Selbstwertgefühl. Was meinst du dazu?
Liebe Soleil, danke, dass du mich nochmal auf den Beitrag hingewiesen hast!
Also die eine Pflegekraft hat es sicher mutmachend gemeint, die andere beim Abschlussgespräch...hm da hatte zumindest ich den Eindruck es ging eher in die Richtung "jetzt hören sie mal auf zu jammern, wir machen realitäts check".
Alles was du beschreibst, das hat mir dieses abrupte Ende vermittelt. Nicht wichtig zu sein, keine "echten" Probleme zu haben, mich anzustellen. ABER, das alles sind natürlich wie @Jante es so treffend geschrieben hat, Dinge aus der Vergangenheit,die da hochgekommen sind und die haben wahrscheinlich nichtmal wirklich mit der TK zu tun, aber sind jetzt durch das Problem dort hochgekommen und gepaart mit dem auf jeden Fall niedrigen Selbstwert... ich habe nicht vermittelt bekommen, dass ich minderwertig sei, meine Mutter hat mich ängstlich geliebt, immer in der Angst, es könnte mir etwas zustoßen, weil sie selbst große Schuldgefühle hatte, aber diese Gefühl "nicht richtig" zu sein, das kenne ich gut. DAs hat mich begleitet, aber ich hatte dafür nie einen Auslöser gefunden.
Es ist ja immer so, dass Worte eines anderen auf unsere Erfahrungen treffen und dann wird daraus etwas anderes, als eigentlich gemeint war..genau das ist hier passiert und ich würde das so gern auflösen für mich, aber ich fühle mich auch so... übertrieben dabei.
ja @Jante bei uns war es so, dass immer STreit zwischen den Eltern war und mit immer meine ich zu 80% und am liebsten an Weihnachten und Geburtstagen oder auf eh sehr selten stattfindenden Ausflügen. Es war nie harmonisch und da achtet man als Kind auf jedes bisschen, das vielleicht einen Streit triggern könnte und versucht, immer gute Miene zu zeigen. Klar habe ich das auch nicht immer gemacht, bin ja auch nur Mensch, aber dann kam es halt auch - wegen mir- zum STreit, weil meine Mutter immer unsere Partei ergriffen hat und sich auch nciths halt gefallen lassen.
@Lara1204 jetzt muss ich ja doch

ja jeder ist hier wichtig, das ist auch so schön! Besonders wichtig war ich glaube ich nie
liebe @nieaufgeben ich werde mich mit dem inneren Kind befassen, versprochen. Ich werde auch versuchen, das "tote" Kind, das ich ja selbst verursacht habe, worüber ich auch echt einfach nicht weg komme, nicht damit zu verwechseln... das macht mir diese inneres Kind SAche so schwer