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G

gina1
Gast

hallo,ihr lieben
ich habe vor einiger zeit über meine probleme gesprochen und von euch auch hilfe bekommen - vielen danknochmals.
nun habe ich selbst was probiert - nämlich heilerde.und ich muß sagen,daß ich in verbindung mit mutaflor wirklich große fortschritte erziehlt habe.ich nehme die heilerde morgens und abends und mutaflor einmal am tag.im moment sieht alles gut aus und ich kann auch wieder auf die straße gehen,ohne daß ich angst haben muß.
das wollte ich euch nur mitteilen.wenn ihr wollt,versucht es einfach mal.
achso,die heilerde bekommt man in der apotheke auch ohne rezept.
liebe grüße
gina

12.07.2017 #1


69 Antworten ↓


G
Hallo,

eine frage, was ist den Mutaflor? Ist es für den Magen oder den Darm? bekommt man das mit oder ohne Rezept? Ich konnte es in der Online-Apotheke garnicht finden

Gruß Nicole

#2


A


Besserung meiner Angst- und Panikstörung

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G
für den darm und in der apotk. (ziemlich teuer) zu erhalten.

#3


G
Man, das freut mich ja, daß es dir besser geht!!
Das mit der Heilerde werde ich auch mal über einen längeren Zeitraum ausprobieren, werde mir morgen gleich eine Packung besorgen.
Ich zweifle allerdings, daß es was bringen wird. Ich hab's schon 9 Jahre und nichts hat bisher angeschlagén. Ich weiß gar nicht mehr, wie's ohne RDS ist. Einen Versuch ist es aber auf jeden Fall wert.
Wie lange genau hat es denn bei dir gedauert bis eine Besserung eigetreten ist?

#4


G
Heilerde hat mir leider überhaupt nicht geholfen. Am Anfang vielleicht, aber nach paar Tagen alles beim Alten. Wie mit jedem Medikament.

#5


Polly57

Besserung?

Hallo Leute, ich bin ja mittlerweile sehr lange in psychotherapeutischer Behandlung und weiß auch, dass man immer wieder üben muss und keine Rückzieher einlegen, wenn es nicht klappt. Nun ich habe einen Freund, der sehr viel mit mir spazieren gegangen ist und auch Fahrrad gefahren ist und das fast täglich, aber bei mir ist es nicht besser geworden. Je mehr ich gegangen bin, um so schlechter ging es mir...inzwischen bin ich schon wieder ganz unten angekommen, wo ich eigentlich nicht hin wollte. Kennt das auch Jemand von euch und wie habt ihr dann verfahren?
LG Polly

#6


Christina
Hallo Polly,

ich habe leider auch langjährige Therapieerfahrungen, darunter richtige Behandlungsfehler. D.h., über das, was schief laufen kann, weiß ich echt gut Bescheid...

Zitat von Polly57:
weiß auch, dass man immer wieder üben muss und keine Rückzieher einlegen, wenn es nicht klappt.
Das ist so 'ne Sache. Natürlich soll man vor der Angst nicht davon laufen. Man soll sie in der angstbesetzten Situation überwinden. Wenn das aber aus irgendeinem Grund nicht klappt, ist Dir mit Todesverachtung und einfach Weiterüben nicht gedient. Das kann nach hinten losgehen und die Angst verschlimmern. Du machst ja dann immer wieder die Erfahrung, Angst zu haben und sie eben nicht loszuwerden.

Zitat von Polly57:
Nun ich habe einen Freund, der sehr viel mit mir spazieren gegangen ist und auch Fahrrad gefahren ist und das fast täglich, aber bei mir ist es nicht besser geworden. Je mehr ich gegangen bin, um so schlechter ging es mir...
Hast Du denn eine Idee, woran Du scheiterst? Kannst Du Dich nicht beruhigen, wenn Du Angst bekommst? Steigerst Du Dich rein? Versuchst Du vielleicht klammheimlich, bei den Konfrontationen doch die Angst zu vermeiden, und wertest es als Erfolg, wenn Du gar keine Angst hattest? Oder liegt es daran, dass Du Deine Aktivitäten gar nicht als eigenständigen Erfolg sehen kannst, weil Du immer in Begleitung bist und auf diese Weise auch nicht konfrontiert wirst? Es gibt meiner Erfahrung nach trotz scheinbarer Konfrontationsübungen immer noch viele Möglichkeiten der Vermeidung, und die hält letzten Endes die Angst aufrecht. Ich würde jedenfalls mal sehr kritisch hinterfragen, ob die Anwendung dessen, was in der Therapie erlernt wurde, wirklich so ist, wie es sein soll, oder ob Du das eine oder andere Hintertürchen gefunden hast...

Liebe Grüße
Christina

#7


sisyphos

aussicht auf besserung?

hallo!

ich befinde mich zur zeit in einer spirale zwischen "ist das jetzt psychisch?" und "ist das körperlich?" ich lebe jetzt schon seit vielen jahren an pa`s. pa´s beim bus-zugfahren, menschenmassen,enge räume(fahrstühle), allein autofahren(mache ich schon seit jahren nicht mehr)mit symptomen wie zb atemnot und ohnmachtsgefühle. eine weile ging es mir besser und mich hat es kaum belastet. jetzt sind sie wieder da und es ist noch ne menge dazu gekommen. ich kann nicht mehr alleine sein...jedenfalls nicht lange und nur unter permanenter anspannung. ich fahre nicht gerne weit weg(zb urlaub), weil ich dann ganz schnell wieder nach hause will. ich liege abends manchmal im bett und bekomme schlecht luft oder mir ist schwindelig oder ich habe das gefühl, irgendwas in mir flattert..mein herz glaube ich nicht..es kommt eher von den lungen oder aus dem bauch?keine ahnung.ist unbeschreiblich aber irgendwie bedrohlich..auch tagsüber habe ich ab und zu so einen undefinierbaren schwindel-eher wahrnehmungsstörungen. mir dreht es sich dann und ich sehe nicht wirklich richtig klar. mein arzt hat mit mir ein 24h ekg und eine 24h blutdruckmessung gemacht. ich habe bilderbuchwerte.mein blutzucker war auch jetzt schon 2mal bei 76= normal.hab bald n termin beim hno, da es auch das mittelohr sein könnte. mein hausarzt hat mir doxepin gegeben. ich soll abends 3 tropfen nehmen (40mg/ml) ----heißt das 40mg pro ml?
naja, ich habe es fast 2 wochen genommen. beim ersten mal habe ich sofort gespürt, dass etwas durch meinen körper fährt und hat mich für kurze zeit dämmerig gemacht. danach war es ok...doch dann..eben nach fast 2 wochen, hatte ich nach jeder einnahme das gefühl nicht richtig atmen zu können, ich hatte das gefühl, ich sacke gleich zusammen(ich lag schon im bett!) und ich hatte das gefühl, ich hätte herzrasen.. ich habe es abgesetzt und nehme es seit 3 tagen nicht mehr.... mit dem ergebnis, dass es mir wieder schlechter geht...ich sehe keine aussicht auf besserung . ich weiß nicht, wie ich aus dem loch wieder rauskommen soll bzw ob ich es überhaupt irgendwann schaffe!

brauche aufbauende worte!
lg

#8


S
Hallo sisyphos,

das kommt mir alles seeehr bekannt vor, EKG Zuckertest, Hno genau das habe ich auch mehrmals im monat mitgemacht. Am beeindruckensden fand ich die untersuchung meiner Lungen. Ich rauche wie ein Schlotfeger und meine Lungen sind super.

Bis mein Arzt meinte ich sollte doch eine Therapie machen, er denkt das ich an Hypochondrie leide. Er sagte das auch nicht so als wenn es lächerlich sei, sondern wirklich besorgt.

Lg

Steffi

#9


S
Immer Kopf hoch! was du schreibst kenne ich seeehr gut. Ich kann Krankheit und PAs nicht mehr gut auseinander halten oder besser gesagt ich habe angst dass es doch keine PA ist sondern diesmal wirklich was.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, es geht wieder vorbei. Was du beschreibst klingt wirklich eher nach Panik oder der Angst was zu haben.

Hast du mal versucht zu beobachten ob es dir in Situationen in denen du abgelenkt bist z.B. in Gesprächen oder bei irgendwelchen Aktivitäten besser geht? Oder ob du deine Symptome nicht bemerkst?

Das ist bei mir immer so, tagsüber abgelenkt und so und abends oder wenn ich nichts mache habe ich plötzlich schwindel bauchweh und wahrnehmungsstörungen.
Habe das gefühl dir gehts im Moment wie mir. Ich kann es dir wirklich gut nachfühlen und ich glaube daran dass du da raus kommst! Das wir mit Sicherheit wieder werden!!

Das klappt!

#10


sisyphos
danke! es hilft, wenn jemand zuhört und es hilft zu wissen, dass man nicht allein damit ist...auch wenn ich uns wünschen würde, dass es so was nicht gibt! zu meinem schwindel und den wahrnehm.störungen habe ich jedoch noch eine vermutung, die körperlicher natur sein könnte: hatte anfang juli ein konzert mit meiner band und hielt mein ohr an eine monitorbox um etwas zu hören---rückkopplung!- mein ohr piepte und tat noch den ganzen abend weh..seitdem hatte ich nur stress und wenn ich nicht falsch liege, erst ab da diesen schwindel... also vielleicht sind das noch nachwirkungen und mein mittelohr ist beschädigt...wäre nicht viel besser, aber ich möchte nicht ständig bei ärzten sitzen!bei einem therapeuten war ich bis letztes jahr sommer. hat mir anfangs geholfen, dann aber nur noch über sich und gott und die welt erzählt.bin dann einfach nicht mehr hingegangen.wie gesagt ging es mir da auch noch nicht so schlecht wie jetzt. hatte vor ein paar wochen einen neuen termin bei jemand anderem.. die war so ätzend! leider ist meine letzte therapie noch nicht lange genug her. werde wohl bis sommer 2009 warten müssen...oder den alten therapeuten nochmal fragen, wann ich wirklich zum letzten mal da war. und ich habe mir vorgenommen, mit meiner krankenk zu telefonieren, um heraus zu finden,ob es doch eine möglichkeit gibt, eine neue therapie zu machen...jetzt bald...es ist so deprimierend, immer diese doofe angst im kopf zu haben und sich so klein zu fühlen und so hilflos und kompliziert! meine freundin will mit mir in den urlaub fahren und ich bekomme jetzt schon die krise, wenn ich nur daran denke... sie hat vollstes verständnis für mich, aber ich weiß auch wie wichtig es wäre für uns, mal rauszukommen. sie macht schon den kompromiss, dass wir nicht weit weg fahren und dass wir zur not das hotel stornieren, wenn ich doch nicht den mut finde.. ich will sie aber auch nicht enttäuschen und der grund sein, warum wir keinen gemeinsamen urlaub machen können!
am liebsten hätte ich jemanden, der mich überall hinbringt und alles für mich in die wege leitet, aber ich weiß, dass ich selber über den berg kommen muss...manno!

#11


W
so fühle ich mich auch zur zeit!!
bist also nicht alleine!
drück dich!!

lg

#12


sisyphos
danke

wünschte man könnte sich angststörungen weg operieren lassen!

liebe grüße

#13


E
Hallo,

solch eine OP habe ich mir auch schon oft gewünscht. Denn je länger diese Angst in mir steckt, desto hilfloser fühle ich mich. Jeder "gute" Tag bekommt ein Herzchen in meinem Kalender.
Ich wünsche uns viele, viele dieser Herzchen.

LG Elsa

#14


sisyphos
elsa...tolle idee!! ich glaube, man oder ich, vergesse oft, die schönen tage mit zu zählen. ich wälze mich dann fast lieber im selbstmitleid! furchtbar! aber das mit den herzen finde ich super! werde zwar lieber sterne nehmen, aber die idee ist gut!

lg

#15


N
Hallo ihr lieben,

ich wollte mal fragen, ob es bei euch mit der zeit auch besser geworden ist und ob ihr auch mittel genommen habt.

Ich habe es seit der geburt meines sohnes nach langem suchen endlich einen termin am 3.Mai.

Ich habe angst tabletten zu nehmen, krank zu werden oder zu sterben und meide schon jeden fernsehkontakt wenn es um sowas geht.....ich versuche mich abzulenken doch die panikattacken kommen immer wieder.

Ich bin sehr oft beim arzt weil mein körper mir denke ich mal vorspielt, dass ich krank bin oder mich sehr schwach und antriebslos fühle....doch die bluttests ergeben immer was gutes.

Ich habe schwierigkeiten spazieren zu gehen, denn ich habe angst umzukippen und meine füße sind zu schwer. Ich habe angst ohne halt zu laufen oder dass mich im notfall keiner findet.
Ich hatte vor einer woche meinen ersten anfall in einem einkaufszentrum, ich war alleine und eine person vor mir in der schlange war krank und ich habe es nicht ausgehalten ich habe mich gefühlt als würde ich neben mir stehen, und im auto ist es mir auch schon mal passiert. ich hatte mich ziemlich heftig gestossen und daruafhin kamen mir gedanken........bitte nicht lachen.....ich habe eine wunde am kopf oder gehirnbluten..........ich hatte einfach angst....ich stelle dann die musik laut und versuche mich selber zu bremsen und sage dass es nicht stimmt, doch mein kopf will es nicht glauben

#16


N
Ist es bei euch auch ohne mittel besser geworden?

#17

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jadi
hallo
eine verhaltenstherapie würde dir helfen.....ich habe fast die gleichen probleme....

#18


L
Hallo,

ich habe auch die selben Probleme. Früher vor einem Jahr, als diese Angst-Krankheit ausgebrochen war, hatte ich diese Probleme jeden Tag. Immer mit Herzrasen,kein Luft bekommen, halt alle Symptome, dachte ich hätte alle Krankheiten der Welt. Das einzige positive an der Geschichte ist, dass ich deswegen seit einem Jahr rauchfrei bin
Heute habe ich die Panikattacken ca. 1-2 mal im Monat. Ich glaub, ich habe gelernt, dass alles von der Psyche kommt. Hab nieeeeeemals Tabletten genommen und war auch nicht bei einer Therapie, weil ich eher schüchtern bin. Aber ich hab an mich geglaubt, dass ich das schaffen werde, und jetzt ist es jedenfalls besser als früher.

Habe aber trotzdem noch sehr viel Panikattacken, falls ich mal irgendeine Beschwerde habe oder irgenwo geschwollen ist, da stell ich mir auch heute noch alle Krankheiten der Welt vor.

#19


jadi
dann wäre eine therapie doch besser........um es entgültig los zuwerden

#20


A


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Prof. Dr. Heuser-Collier
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