App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

42

Bubbles

Bubbles
Mitglied

Beiträge:
1049
Themen:
17
Danke erhalten:
986
Mitglied seit:
Huhu,
wie sind denn bei euch die Symptome neben den Hauptsymptomen?
Also als Hauptsymptom versteh ich starke Panikattacken und Angstgefühle und Gedanken.

Ich habe solche starken Rückenschmerzen im Schulterbereich wahrscheinlich durch Verspannungen, tagelanges Magen-Darm Krummeln, stechende Schmerzen in Armen und Beinen, Zucken im Augenlied und an der Schläfe, starke Müdigkeit, kraftlos und so weiter und so weiter.

Kann manchmal nicht glauben daß es zu dieser Krankheit gehört und ich doch was anderes habe . .

19.02.2022 x 1 #1


48 Antworten ↓
zWo3

zWo3
Mitglied

Beiträge:
659
Themen:
1
Danke erhalten:
932
Mitglied seit:
Zitat von Bubbles:
Nein ein Leben ist das nicht. Klar haben sie zweimal gut geholfen und trotzdem habe ich höllische Angst davor.

Und wieso hast du Sie abgesetzt?! Ich mein wenn Sie geholfen haben müssten die Nebenwirkungen sicherlich irgendwann weggewesen sein oder?

Ich befinde mich momentan auch wieder in einer schlimmen Phase leider, die letzten 2 Wochen waren super gut fühlt sich teilweise an wie ob man garkeine Angststörung oder Psychischen Probleme hätte.. bis es sich langsam einschleicht mit leichter Unruhe usw.. und irgendwann machts "Klack" kennen wohl viele und dann ist man wieder im Angststrudel.

Bei mir ist es aber oft so das ich richtige "Phasen" habe 2 Wochen gut dann wieder schlecht dann wieder gut und immer so weiter.. im Sommer ist es meistens viel besser wie im Herbst/Winter.

Was ich am heftigsten finde ist in den letzten 2 Wochen wo es mir gut ging konnte ich alles machen wie jeder andere Mensch auch und hatte keine Angst keine Probleme und auch das Thema "Tod" war nicht wichtig für mich. Und wenn man sich dann den Kalender ansieht und bemerkt wow vor 5 Tagen oder so war noch alles ok und nun bist du an dem Punkt das du denkst Tod ist das einzige damit es aufhört ist das einfach total befremdlich.

Natürlich tu ich mir nie was an und kaum denk ich dran machts wieder Klack und alles ist gut... auf dauer geht das aber so nicht weiter ... das ist auch kein Leben diese Berg und Talfahrt.

Meine Frau sagte schon glaub mir du brauchst Medikamente damit geht es dir immer gut. Ich kann es kaum glauben hab es aber schon öfters gehört.

Irgendwann muss ich mich da durchringen dazu oder ich werde wohl Untergehen und das mag ich auch nicht Sad fühl mich noch recht Jung mit 37 zu "Sterben".

Kopfhoch und probier am besten wieder Medis damit du aus dem Hamsterrad aussteigen kannst.

Lg

19.02.2022 18:10 • #41


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Nebensymptome Angst/Panikstörung

x 3


zWo3

zWo3
Mitglied

Beiträge:
659
Themen:
1
Danke erhalten:
932
Mitglied seit:
Zitat von Bubbles:
@zWo3 ich habe sie abgesetzt weil es mir irgendwann so gut ging das ich dachte ich habe diese Krankheit besiegt. Aber dem war nicht so, mittlerweile 3te Episode. Du hast Phasen wo es dir zwei Wochen am Stück gut geht? Und wie lange dauern die schlechten Phasen?

Ja unterschiedlich von der Länge aber im Sommer meistens 2-3 auch mal 4 Wochen ohne Probleme.Die Schlechten ja je nachdem wie Sie ausgeprägt die Angst ist auch nicht immer gleich "belastend" für mich irgendwie. Die letzte Phase war vom 31.12 bis ca 19.1.22 schlecht da wurde es dann 3-4 Tage besser dann wieder schlechter und dann ging es mir aber 2 Wochen am Stück besser.

Das hab ich auch damals schon meinen Psychiatern erzählt und die fanden das immer ganz komisch. Als Diagnose hab ich F42.0 bekommen Vorwiegend Zwangsgedanken und Panikstörung und mit 32-33 erfahren das ich Hochbegabt bin und ADHS habe.

Vielleicht hängt es auch alles damit zusammen ich kann es mir oft selbst nicht erklären.

Achso meine Hauptangst ist das mein Kopf mir suggeriert das es "schlimm" ist aus Knochen zu bestehen. Durch einen Film 2004 ausgelöst und seitdem hat es sich X mal weiterentwickelt aber gab auch Phasen wo es mich so gut wie garnicht belastet.

Hab aber auch Hypochondrische Züge mit , hab ich Krebs oder das oder das ... das Klassische eben. Oder auch Schizophrenie Very Happy

Aber nie das Kämpfen aufgeben das Leben ist kostbar!

Denkst du , du wirst auch wieder gute Tage haben?

Lg

19.02.2022 18:22 • #44


Zum Beitrag im Thema ↓


E
Zitat von Bubbles:
Kann manchmal nicht glauben daß es zu dieser Krankheit gehört und ich doch was anderes habe

Ist aber so.
Was ich mal festgestellt hab: Alles kann, nichts muss.
Der Kopf kann so ziemlich alles mit dem Körper anstellen wenn er psychische Probleme hat.
Von Kopf (Kopfschmerzen) bis Fuß (Zittern in den Beinen).
Von A wie Appetitlosigkeit bis Z wie Zittern oder zuckendes Augenlid.

Gibt alles. Und wenn der Doktor sagt man hat nix, dann hat man nix. Der macht seinen Beruf nun schon lang genug und hat lange genug studiert um das einschätzen zu können.

x 5 #2


zWo3
Kenn ich alles auch ja ist aber typisch der Körper ist im Fight / Flight Modus und somit bei 100% wenn natürlich die "Bedrohung" nicht eintritt wie vom Kopf her vorgesehen kommt es zu den oben genannten Symptomen und man achtet auf stärker auf die Symptome hab ich das Gefühl. Ich hatte Vom 31.12 weg ne sehr sehr schlimme Phase die hilt gut 3 Wochen an dann gings mir nun 2 Wochen besser aber seit letzten Freitag schleicht es sich wieder ein.. schwer zu verstehen das alles.


2 Wochen lang war ich nun das blühende Leben alles war wie ob ich nie Krank gewesen wäre und dann auf einmal wird alles wieder schwer Sad

Ich versteh dich sehr gut dachte auch schon das ich andere Krankheiten hätte aber das ist sicher die Angststörung.

Lg und Kopfhoch!

#3


S
Zitat von Bubbles:
wie sind denn bei euch die Symptome neben den Hauptsymptomen?

Müdigkeit, auch ab und zu nach dem Sport. Fühle mich dann natürlich von der Psyche her positiver, aber die Müdigkeit ist trotzdem da.

Depressionen halt …

#4


Bubbles
Irre, permanent 24/7 irgendwas. Ich denke immer und warte das es Mal von alleine Aufhört aber da kann ich lange warten. Stundenweise ist Mal besser, meist oft am Nachmittag.

x 2 #5


zWo3
Denke das kennen wir alle Sad das erscheckende ist dann wenn es "besser" wird denkt man , man hätte nie was gehabt und wenn es mir dann eine gute Zeit besser geht kann ich mir nicht vorstellen das es wieder "schlechter" wird. Bis das Gefühl wieder sich langsam aufbaut ... richtig ekelhaft kennt das auch wer so?

Also läuft das bei euch auch in "Phasen" oder geht es euch immer schlecht?

Lg

x 3 #6


Bubbles
@zWo3 also ich habe das alles bis auf ein bis zwei Stunden am Tag durchgehend. Und die kurze Zeit wo es besser ist auch nicht jeden Tag.

#7


M
Ich habe auch gefühlt schon alles durch. Kopfdruck, klos im Hals, Bauchgeräusche über monate, Schwindel, ekelige missempfindungen der Kopfhaut etc pp. Es hört auch so gut wie nie komplett auf.

#8


P
Mein Nebensymptom ist dass ich danach friere, mir ist dann kalt. Nimm sie nicht all zu Ernst, sag einfach die gehören einfach dazu, als eine Art schawanz neben dem Hauptsymptomen.

#9


D
Derzeit habe ich :
- Kopfdruck
- Kloß im Hals
- kribbeln Kopfhaut
- missempfindungen arme/schläfe/beine
- Verspannungen BWS,HWS,Schulter,Brustkorb mit stechen bis zum Oberarm.

Frühs nach dem aufstehen gehts und wird stündlich schlimmer bis zum Bett gehen. Und dann Hoffnung dass keine PA kommt (Sonst schlaflose Nacht)

x 1 #10


R
Wo soll man da anfangen? Ich schreib mal auf was ich bisher so alles hatte an "Nebenwirkungen"

Juckreiz - Hautausschlag und Pusteln
Kribbeln - Kopfhaut - Nacken - Hände - Füße
Warme Stellen an Armen, Beinen
Zittern
Kalte Hände
Trockener Mund
Kloß im Hals
Fremdkörpergefühl
Magenprobleme
Sodbrennen
Übelkeit
Augenlied zuckt
Ring um den Kopf - Druckgefühl
Ohren piepen
Gedächtnisstörungen
Unkonzentriert sein
Erinnerungslücken
Vergesslichkeit
Derealisation
Gefühl nicht du selbst zu sein - Depersonalisation
Schlafprobleme und Schlaflosigkeit
Müdigkeit
Dauerhafter Durst
Atemnot
Hohe Körpertemperatur oder zu niedrige
Herpes
Gürtelrose
Verspannungen an Nacken - Kopf - Beckenwirbeln
Kopfschmerzen durch Verspannungen
Zahnschmerzen durch Zähneknirschen in der Nacht
Plötzliches aufwachen in der Nacht und nach Luft schnappen
Muskelzuckungen und Neigung zu Krämpfen
Gänsehaut
Probleme mit der P0tenz
Unruhezustände
Hibbelig sein
Restless legs
Zuckungen
Hoher Puls
Herzrasen
Herzrhythmusstörungen und Extrasystolen
Bluthochdruck
Dauerhaft seinen eigenen Herzschlag wahrnehmen
Herzschlag in den Ohren "Hören"
Dauerhaftes Grübeln
Negative Gedanken - jemand anderem Schaden zufügen wollen etc..
Selbstmordgedanken
Überempfindlichkeit
ständig genervt sein
Hörsturz
Empfindlichkeit bei lauten Geräuschen
Schreckhaftigkeit
Körperliche und seelische Erschöpfung
Schnell keine Kraft mehr - nicht mehr leistungsfähig sein


Mehr fällt mir grad nicht ein, aber alles davon schon erlebt und durchgemacht.

x 10 #11


R
Hab auch ständig irgendwelche Befindlichkeiten.

Versuche nicht mehr ständig auf jede Missempfindung zu achten. Dann denke ich mir: Die Intuition für meinen eigenen Körper ist mir so abhanden gekommen bzw so übersteigert vorhanden, könnte ich es überhaupt unterscheiden wenn ich mal was "Ernsthaftes" hätte oder würde ich auch annehmen dass es mal wieder ein Angstsymptom ist? Wobei... ein Symptom übersehen wäre für uns angstgeplagte Menschen doch eher untypisch Laughing

Dann habe ich wieder mal etwas "Ernsthaftes" zB Grippe und finde es weniger schlimm als die Angstsymptome. Verrückte Welt...

x 2 #12


ChrissyHrt
Kann den Beitrag von Reaching nur von mir auch geben.

Momentan habe ich extreme Geräuscheempfindlichkeit. Ist nicht ständig so, aber seit ner Woche oft und verschwindet für 2 Tage ca. Heute abend bekam ich es wieder und bin jetzt seitdem im Bett.
Ich nehme gerade auch alles intensiver war.. Die Augen, die Ohren, mein Tinnitus, mein Herzklopfen was ich im Ohr spüre, die dumpfen "Tupfen" die vom Ohr kommen (falls das jemand auch kennt), also alles überreizt momentan..

x 2 #13


koenig
Viele der Symptome von @Reaching kommen mir auch bekannt vor.
Dauerhaft ist bei mir die Nacken-/Schulteranspannung da.
Sonst wechselt das.

#14


Bubbles
@Reaching vieles aus deiner Liste ist mir auch bekannt.
Ganz arg finde ich die Geräusche/Geruchsempfindlichkeit.
Und ich habe ständig Kieferpressen was wahrscheinlich auch sehr zu den Verspannungen beiträgt.

#15


E
Überreizung auch mal ganz gerne. Wenn’s zu arg wird hab ich das Gefühl, es wirken zu viele Reize auf mich ein und ich muss mir eine Reizarme Umgebung schaffen. Ohne viele Geräusche, Bilder, Farben. 🤷‍♂

x 2 #16


Bubbles
Ich habe auch ziemlich Probleme beim Autofahren, vor allem bei längeren Fahrten und auf der Autobahn. Da schaukelt sich die Anspannung so hoch das ich nur noch an Zähnepressen bin. Auch dann sehr oft einfach heulen muss. Heute morgen auch, ist das so mies.
Ich weiß nicht ob das auch wegen den ganzen Reizen ist.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Bubbles
Kann mir hier vielleicht jemand den Unterschied zwischen einer Depression und " mittelgradigen depressiven Symptomen" erklären?
Mein Therapeut meinte letzte Woche ich hätte ja keine Depression nur mittelgradige depressive Symptome. 😵🤔

x 1 #18


M
Zitat von DeLeiw86:
Derzeit habe ich : - Kopfdruck - Kloß im Hals - kribbeln Kopfhaut - missempfindungen arme/schläfe/beine - Verspannungen BWS,HWS,Schulter,Brustkorb ...


Wir haben recht ähnliche Symptome. Wollen wir uns vielleicht etwas privat dazu austauschen? Also welche medis man nimmt, Vorgeschichte, familiäre vorbekastung etc.

x 1 #19


Icefalki
Zitat von Bubbles:
Kann mir hier vielleicht jemand den Unterschied zwischen einer Depression und " mittelgradigen depressiven Symptomen" erklären?


Eine echte Depression ist reine Leere, da ist Nix mehr, alles dunkel. Ich hab die Wand angestarrt. Alles weg, kein Gefühl, das ist sehr, sehr übel.

Bei Panik ist man eigentlich das Gegenteil, da alles heftig empfunden wird. Insofern spürt man wenigstens noch, depri legt so ziemlich alles lahm. Dann lieber Panikattacken.

Und die ganzen Empfindungen bei Angst und Panik sind keine Nebensymtome sondern das passiert, wenn man Angst hat. Angst erzeugt seelisch und körperlichen Stress und den spürt man immer. Die normale Angst hält nur nicht so lange an, ist begründet und daher vorübergehend.

Unser Problem ist, dass wir diese Empfindungen nicht haben wollen, das ist es, was uns so runterzieht. Ständig dieses Damoklesschwert über sich kreisen fühlen und kein Ende in Sicht. Das zieht definitiv runter und nun kommen diese depressiven Gefühle.

Im Prinzip fehlt uns die Mitte. Irgendein Drama muss da immer ablaufen.

x 2 #20


A


x 4


Pfeil rechts




Dr. Christina Wiesemann
App im Playstore