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Hallo Liebe Mitglieder,
wo soll ich anfangen.. da ich gerade nicht mehr weiter weiss und mein näheres Umfeld schon total überfordert ist mit mir, schreibe ich an euch hier im Forum, in der Hoffnung hier Anregungen und Tipps zu bekommen.
Seit vielen Jahren (ca. 10) leide ich an Ängsten und Panikattacken. Erst habe ich das bewusst garnicht wahrgenommen. Alles immer auf den Körper geschoben. Angefangen haben die Attacken mit Extrasystolen. Naja.. später habe ich vieles gemieden was mit Angst machte und mein Umfeld akzeptierte das auch so, dass ich eben ängstlich sei. Jetzt weiss ich, hätte ich doch lieber früher was gemacht.
Irgendwann war ich plötzlich traurig, depri drauf.. und es spitzte sich zu mit Fragen wie "Was mache ich hier, wer bin ich eigentlich" etc. Daraufhin rutschte ich in eine Essstörung. Daraufhin hat der Körper nicht mehr mitgemacht. Dort zog ich dann die Reissleine und ging in einen Tagesklinik analytisch um zu verstehen warum das alles. Essstörung überwunden. Ängste und Panik noch da!.. Letztes Jahr entschloss ich mich dann zu einer Therapie ambulant. Mit der Therapeutin kam ich nicht klar... und mein Gesprächsstoff ging mir auch aus. Ich will nicht mehr meine Kindheit verstehen die ist ausgelutscht. Ich will endlich angstfreier und vorallem panikfreier leben...
In meinem Job bin ich unglücklich ich mache nur Fehler, weil ich viele der Tätigkeiten gar nicht verstehe. ich finde mich für vieles nicht geeignet. Das macht sich bemerkbar mit Fehlern und genervt sein von Kollegen.
Letztes Jahr im Sommer dann der erste zusammenbruch an einem heissen Tag dehydriert Stress auf Arbeit...abends dann Vorhofflimmern mit 31!
Seither kein VHF aber Herzrasen ständig. Dieses Jahr im Sommer Ohnmacht bei der Arbeit. Ständig krank .. versuche mich allem zu stellen bei der Arbeit den Tätigkeiten den Kollegen... aber die Sorgen und mein negatives Denken den Stress bringe ich mit nach Hause die Beziehung leidet, weil er nicht so ist.
Dann habe ich den Urlaub diesen Sommer nicht geschafft konnte aus Panik nicht fliegen, weil ich Angst vor der Angst und der PAnik an fremden ORten habe. Angst die Kontrolle zu verlieren über mich und verrückt zu werden.
Dann kam der zweite Urlaub aber mit dem Zug und ich musste alleine fahren... trotz Panik und extremer Angst bin ich vor einer Woche doch gefahren! Durch den ganzen Stress und die Angst kamen dann wieder Gedanken wer bin ich was mache ich hier...
Also stöberte ich im Internet rum und fand den Begriff "Depersonalisation" und ich dem finde ich mich auch wieder. Ich beruhigte mich erstmal, dass ich an sich nicht verrück bin. Sondern mein Gehirn ist überlastet und überflutet mit Stress negativen Gedanken etc.
Nun läuft es bei der Arbeit immer schlechter und ich flüchte immer mit der Ausrede ich hätte Herzrhythmusstörungen (welche ich auch habe) zum zweiten Mal bin ich heute von der Arbeit weg mit Herzrasen Magen Darm und Angst.
Der Arzt schrieb mich krank für heute und morgen auf meinen Wunsch. Er wollte für die ganze Woche... oder auch bis zu meinem Termin in der Tagesklinik Ende November.
Er fände es natürlich gut ich stelle mich bei der Arbeit und meinen Änsgten. Aber wenn ich keine Kräfte mehr habe dann soll ich es bis zum Erstgespräch lassen. Das muss ich entscheiden er ist nicht in mir.
Nun habe ich ein schlechtes Gewissen ggüber meinen Kollegen... schon wieder krank!
Übles nachgerede etc...
Was soll ich machen?! Ich weiss es nicht... Therapie brauch ich, da ich keinen Platz mehr finde gehe ich wieder über die Tagesklinik.
Soll ich mich stellen am Freitag wieder und sagen ok dass war jetzt ein Rückschlag.. Aber ich komme letzte Woche kaum aus dem Urlaub wieder krank.
Ich weiss nicht welche Entscheidung ich treffen soll.. einerseits arbeiten will ich... das bringt mich auf andere Gedanken ich vergesse mich etwas.. zu Hause fängt das grübeln an... andererseits bin ich auch erschöpft.. dann will ich auch niemanden mehr enttäuschen....
Mein Wunsch ist es in die Tagesklinik zu kommen.. Therapieplatz zu bekommen und diesmal auch alles durchziehen...
Frag mich nur, ob so eine psychische Erkrankung heilbar ist.
Es ist grad einfach zum heulen... eine Seite will und hofft auf Heilung durch Profi Hilfe die andere ist enttäuscht...negativ.. und einfach erschöpft...weil das jahrelang so geht.
Vielleicht geht das auch jahrelang so weil ich mir das nie eingestanden habe und nie wirklich die Zeit genommen habe mich damit auseinanderzusetzen. Sondern nur lari fari nebenher... und mein Umfeld meinte nur das geht wieder vorbei du brauchst keine Therapie..
Liebe Grüße
Cat