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sandracookie
@Johannesschraub
Danke für deine ausführliche Antwort und Erklärungen. Das hilft ein bisschen, um die eigenen Symptome einzuordnen.

x 1 #61


A
Könnte man zur Not auch ein normales Krankenhaus aufsuchen, wenn man meint, dass man es psychisch nicht mehr aushält?

Ich frage mich das immer wieder, da ich oft das Gefühl habe, es wirklich nicht mehr auszuhalten, ich habe jetzt immer so Momente, wo ich glaube, tatsächlich durchzudrehen.
Vielleicht würde es mir in diesen Momenten schon helfen, wenn Leute bei mir sind. Dieses "ganz alleine sein" macht mir nämlich sehr viel Angst.

Es ist, als wäre alles ein Traum. Alles fühlt sich nur noch dumpf und wahnsinnig unreal an. Ich habe oft das Gefühl, komplett die Kontrolle zu verlieren. Über mein Denken, über meinen Körper.

Ich habe jetzt nicht direkt Angst, dass mir etwas passiert. Auch wenn das Ohnmachtsgefühl sehr beängstigend ist! 🙁
Mir machen eher meine Gedanken Angst.
"Ich habe dies und jenes getan"
"Dies und das ist passiert", all sowas völlig verrücktes.
Und ich glaube das dann, weil mein Kopf es mir einredet und tatsächlich auch realistisch vorspielt. 🫣
Immer und immer wieder. Bis mir wieder wahnsinnig übel wird. 🤢
Ein komisches Gefühl habe ich den ganzen Tag in der Magengegend, wie gesagt, ein Hungergefühl habe ich so gar nicht mehr. Heute habe ich ein Sandwich gegessen, kurz danach dachte ich, ich müsste mich übergeben. Kreislaufprobleme, Übelkeit, Schweißausbrüche. Ich musste mich hinsetzen und dachte für einige Minuten, ich falle von der Bank.

Außerdem fällt mir alles so schwer. Das fängt an, wenn ich duschen gehen will, wenn ich meine Zähne putzen will, wenn ich etwas kochen möchte, etwas aufräumen oder putzen muss. Der Wäschekorb platzt gerade und ich kann mich nicht motivieren. 🫣
Ich dusche täglich und pflege mich, das nach wie vor, aber es ist so anstrengend. Aufräumen und putzen ist gerade nicht mehr so genau, vieles bleibt liegen, ganz untypisch für mich.

Ich kümmere mich noch genauso gut und intensiv um meine Tochter! (Dienstag hat sie übrigens Geburtstag, ich wünsche mir so sehr, dass es mir wenigstens an diesem Tag besser geht! 🎂)
Aber es fühlt sich so schwer an. Heute waren wir auf dem Spielplatz, es war super voll, viele Kinder und Eltern waren dort, nur ich saß da und dachte, gar nicht "da" zu sein. Ich bekam alles mit, aber irgendwie auch nicht. Hauptsache Sie schläft jetzt, ausgepowert und glücklich.

Ich habe Schlafstörungen, ich kann nicht mehr einschlafen. Wenn ich mal schlafe, bin ich nach kurzer Zeit wieder wach. 😴

Ich freue mich so sehr auf Montag, einfach weil ich hoffe und denke, dann Hilfe zu erhalten, aber auch Angst habe ich. Vor allem, weil ich immer an meine Tochter denken muss. Ich will nicht, dass ganz falsch von mir gedacht wird! Das wäre furchtbar. 🙁

Ich werde gleich auf alles eingehen, was Ihr hier geschrieben habt. Ihr gebt euch sooo viel Mühe, ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll! Vielen lieben Dank dafür!
Ich werde nachher noch Mal alles in Ruhe durchlesen und mich dann wieder melden!

x 5 #62


A


Beschwerden, die nicht mehr auszuhalten sind

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L
Zitat von Ann95a:
Könnte man zur Not auch ein normales Krankenhaus aufsuchen, wenn man meint, dass man es psychisch nicht mehr aushält? Ich frage mich das immer ...

Ein normales KH erkennt deine psychische Notsituation nicht. Man würde dich wahrscheinlich in eine Psychiatrie weiterschicken.Was ja nicht die schlechteste Idee wäre, da dir dort am ehesten geholfen werden kann. Alles in einem geschützten Rahmen.
Du leidest ja enorm.

x 4 #63


Greta__
Zitat von Ann95a:
Könnte man zur Not auch ein normales Krankenhaus aufsuchen, wenn man meint, dass man es psychisch nicht mehr aushält? Ich frage mich das immer ...

Ob dir ein normales Krankenhaus helfen kann, weiß ich nicht. Vielleicht gucken die aber auch nochmal ganz anders. Deine Schilddrüsenwerte sind wirklich okay? Ich frage nochmal, da Schilddrüse auch all das auslösen kann.

Hast du die Möglichkeit dir Opipramol verschreiben zu lassen? Das hilft beim runter kommen und beim schlafen.

Ich sende dir ganz viel Kraft. 🙏

https://www.deutsches-schilddruesenzent...nd-psyche/

x 4 #64


H
@Ann95a Mir geht es 1:1 gleich wie dir, aber ich kann nichtmal mehr alleine duschen weil ich angst habe umzukippen, ich esse kaum & habe 5kg abgenommen ich habe auch panische angst davor das es krebs ist weil ich appetitlosigkeit habe und gewichtsverlust.. es ist die hölle..
bin am Montag beim Internisten & habe wsl Mittwoch eine Magenspiegelung vor der ich auch panische Angst habe..
Lg 🩷

x 3 #65


sandracookie
Ich drücke dir die Daumen, dass dein Termin am Montag schon mal etwas hilft und du den Geburtstag am Dienstag genießen kannst 🙏🏼
Der Termin war bei einem Therapeuten richtig?
Vielleicht kann er nochmal was einordnen und dir helfen weitere ärztliche Hilfe zu bekommen, denn ich muss ehrlich sagen, dass ich den Eindruck habe, dass die nötig ist.
Ich glaube dir, dass du dir die größte Mühe gibst, trotz der heftigen Symptome alles für deine Tochter zu geben (bin auch Mutter von einem Sohn und kenne das ähnlich von mir selbst), trotzdem oder gerade deswegen muss man auch auf sich selbst acht geben - was du aber ja auch gerade versuchst.
Du könntest dich noch an die 116117 wenden, da anrufen und deine Situation schildern, um einen Termin bei einem Psychiater/Neurologen zu bekommen - im Optimalfall würde dir der Hausarzt eine Überweisung mit Dringlichkeit geben, aber nachdem dieser ja überzeugt ist, es sei alles in Ordnung, wird das vermutlich leider schwierig 😔

x 3 #66


Flousen
Hey,

wie einige hier schon geschrieben haben, handelt es sich hier um Absetzsymptome. Zumindest vermutet man es. Zu deinem Thema Blutdruck, würde ich nix drauf geben. Das kann auch vom Stress kommen. Kauf dir ein Gerät für Zuhause und schau Morgens und Abends wenn du zur Ruhe kommst wie er sich verhält. Dann notieren so 2-3 Wochen am Stück und mit deinem Hausarzt besprechen.

Ich als Alleinerziehender Vater von 2 Kindern habe zwar keine Medikamente genommen gegen meine Ängste und Panikattacken dauerhaft, aber kenne diese Phasen wo man am Ende ist. Ich hatte erst im Mai Wahnsinnigen Schwindel, und das Gefühl gleich Ohnmächtig zu werden. Dahinter steckte ein Infekt, und Schlafmangel.

An deiner Stelle würde ich langsam anfangen wieder aus diesem Strudel zu kommen. Hausarzt war schon Mal der Anfang. Geh 1-2x am Tag für eine halbe Stunde spazieren, eventuell Mal versuchen zu meditieren. Wichtig ist auch die Schlafhygiene. Du bist im Überlebensmodus, und da musst du wieder raus finden.

x 6 #67


Johannesschraub
@Ann95a
Hallo Anna,

vor 35 Jahren – ich war damals 26 – hatte ich genau dieses dringende Bedürfnis, in ein normales Krankenhaus zu gehen, um mir helfen zu lassen. Das machte ich dann auch. Das Ergebnis war: Alles in Ordnung, es bleiben nur noch psychische Störungen, ich soll mich in der psychiatrischen Klinik vorstellen. Das machte ich dann und meine „Karriere“ mit SSRI begann. Ich kann also 1 zu 1 mit dir fühlen.

Ich weiß, wie verzweifelt die Situation ist. Am liebsten würde ich dir raten, ein kleines Stückchen Sertralin zu nehmen, wenn du noch etwas zu Hause hättest. Dann ginge es dir höchstwahrscheinlich innerhalb einiger Stunden viel besser. Aber das darf ich dir hier nicht raten.

Da du morgen den Termin beim Psychologen hast, habe ich dir einen Gesprächsvorschlag entworfen. Ein Psychologe darf zwar selbst keine Medikamente verschreiben, aber er kann dir Türen im System öffnen, die man als Patient alleine kaum aufbekommt.

Ob du den folgenden Text jetzt einfach als Vorlage nimmst, um dich daran zu orientieren, oder ob du ihm das Handy oder den Ausdruck direkt in die Hand drückst, bleibt ganz dir überlassen.

Hier ist dein Text für morgen:

„Mir geht es momentan so unerträglich schlecht, dass ich am liebsten sofort ins Krankenhaus gehen würde. Ich habe aber die große Befürchtung, dort als Notfall nicht richtig ernst genommen zu werden. Ein stationärer Psychiatrieaufenthalt würde zudem viel zu lange dauern. Ich bin alleinerziehend und kann es mir schlicht nicht leisten, über Wochen meinen Pflichten gegenüber meiner kleinen Tochter nicht nachzukommen.

Ich habe versucht, mich über meinen Zustand schlau zu machen: Ich habe Sertralin vor einem halben Jahr abgesetzt, nachdem ich es nur wegen Schlafstörungen genommen hatte. Die jetzigen Symptome wie das schlagartige Erbrechen, der Kopfdruck und die heftige Derealisation könnten eventuell für ein prolongiertes Absetzsyndrom sprechen.
Nach dem, was ich gelesen habe, frage ich mich, ob neurobiologisch eine begleitete, sehr geringe Menge Sertralin als Überbrückung Sinn machen könnte, um die Rezeptoren erst einmal zu beruhigen. Aber das ist mir auf eigene Faust natürlich viel zu risikoreich. Ich weiß ja auch, dass Sie als Psychologe mir das nicht verschreiben dürfen.

Deshalb brauche ich jetzt Ihre akute Unterstützung, um einen schnellen Weg im System zu finden:
Könnten Sie vielleicht für mich einen dringenden Termin in einer PIA (Psychiatrischen Institutsambulanz) arrangieren, oder alternativ ein kurzes Gespräch mit meinem Hausarzt führen, damit wir dort gemeinsam eine medizinisch begleitete Akutlösung finden?“


(Eine PIA (Psychiatrische Institutsambulanz) ist eine spezialisierte Abteilung direkt an psychiatrischen Krankenhäusern. Sie ist genau für Patienten gedacht, die wegen der Schwere ihrer Erkrankung eine intensive, fachärztliche Betreuung brauchen, aber nicht stationär im Krankenhaus bleiben wollen oder können. Dort arbeitet ein ganzes Team aus Psychiatern, Psychologen und Sozialarbeitern eng zusammen, um Krisen ambulant aufzufangen – man kann dort nach dem Termin zu Hause bei seiner Familie schlafen.)

google mal nach einer PIA in Deinem Umkreis.

LG
Johannes

x 3 #68


Johannesschraub
Zitat von Johannesschraub:
die heftige Derealisation könnten eventuell für ein prolongiertes Absetzsyndrom sprechen.

....sorry, könnte sein, dass das noch nicht mal der Psychologe versteht 🤔

„Dieses schreckliche Gefühl, nicht richtig im eigenen Körper zu sein (Derealisation), könnte ein Zeichen dafür sein, dass mein Körper immer noch mit dem verlängerten Entzug des Medikaments zu kämpfen hat.“

x 2 #69


A
Guten Morgen! 🙂

Ich sitze nun seit 08:00 Uhr beim Psychiater, es ist doch ein Psychiater, kein Psychologe! Das wusste ich bis vorhin dummerweise nicht. 🫣 Ich hatte die Tage nämlich darum gebeten, einen Termin beim Psychologen zu erhalten, dass ich es nun ein Psychiater ist, das ahnte ich nicht. Gut, ich hätte mich auch vorher informieren können, oh man! 🙈

Seit 08:00 Uhr sitze ich nun im Wartebereich und es geht nicht weiter, es ist super voll. 🙈 Das macht es gerade nicht besser, da meine Aufregung immer schlimmer wird, mittlerweile weiß ich gar nicht mehr, was ich sagen soll, wie ich anfangen soll.

Hier habe ich ganz tolle Hilfe erhalten, ich lese mir gerade immer wieder alles durch und hoffe, mir einiges merken zu können. 🫣
Vielen lieben Dank dafür!

Ich habe ehrlich gesagt noch nie so viel Angst vor einem Termin gehabt. Ich weiß gar nicht, was gleich passiert. Was wird alles gefragt?

Leider hatte ich mich nicht wie versprochen erneut bei euch gemeldet, weil ich einfach nicht in der Lage war. Ich konnte mich nicht mehr konzentrieren, ich hatte den Kopf zu voll, das tut mir leid.

Jetzt hoffe ich einfach, dass es nicht mehr allzu lange dauert, ich wäre gerne schon fertig. Ich habe ganz schlimmes Herzklopfen, das ist gerade sehr unangenehm. 🫣

x 2 #70


kadisha
@Ann95a melde dich und erzähl mal was er gesagt hat

x 3 #71


A
Zitat von kadisha:
@Ann95a melde dich und erzähl mal was er gesagt hat

Das werde ich auf jeden Fall machen! 🙂

x 2 #72


kadisha
Zitat von Ann95a:
Das werde ich auf jeden Fall machen! 🙂

Wartest du immer noch ?

x 1 #73


A
Zitat von kadisha:
Wartest du immer noch ?

Leider ja, das Wartezimmer ist noch genauso voll wie vorhin. 🫣

x 2 #74


A
Ich bin fertig, ich muss nun noch auf das Rezept warten. Ich melde mich gleich. 🙂

x 2 #75


H
Was ist der unterschied zwischen einem psychater & psychologen? 🫣

#76


Kruemel_68
Zitat von Hannah1:
Was ist der unterschied zwischen einem psychater & psychologen? 🫣

Ein psychiater ist ein Arzt, der Spzialist für psychische und psychiatrische Erkrankungen ist und Medikamente verschreibt und auch eine AU ausstellen kann. Ein Psychologe ist ein Psychotherapeut, der Psychotherpie macht, aber keine Medikamente verschreiben oder eine AU ausstellen darf.

x 2 #77

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H
@Kruemel_68 ah dankeschön 😊

#78


L
Was kam nun beim Termin raus?
Welches Rezept hast du bekommen?
Konnte er dir helfen?

x 1 #79


Rogue
Zitat von Hannah1:
Was ist der unterschied zwischen einem psychater & psychologen?

Zunächst einmal kurz erklärt (später dann ausführlicher):

Ein Psychiater ist ein Arzt (hat Medizin studiert), der sich im Wesentlichen um die medikamentöse Behandlung von Menschen mit psychischen/psychiatrischen Erkrankungen kümmert. Manche Psychiater führen auch (längere) Gespräche mit ihren Patienten, aber im Wesentlichen kümmern sich Psychiater um die medikamentöse Einstellung (als Arzt kann er Rezepte ausstellen).

Ein Psychologe hat Psychologie studiert (also kein Medizinstudium), viele Psychologen lassen sich nach ihrem Psychologie-Studium weiter zu Therapeuten ausbilden und sind dann Psychotherapeuten.
Psychotherapeuten führen klassische Gesprächstherapie durch, verschreiben aber keine Medikamente. Bei Psychotherapeuten macht man (meistens) die klassische Psychotherapie.

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Jetzt die etwas längere Variante:

Psychiater (Ärzte für Nervenheilkunde) sind Ärzte für psychische/psychiatrische Erkrankungen und verschreiben, wie gesagt, hauptsächlich Medikamente. Sie haben Medizin studiert. Es gibt aber auch Psychiater, die eine zusätzliche Ausbildung haben, die führen dann auch längere Gespräche mit ihren Patienten. Man kann bei diesen zusätzlich ausgebildeten Psychiatern tatsächlich auch eine Gesprächstherapie machen, was dann aber an deren Zusatzausbildung liegt.
Darum findet man auch bei Psychiatern immer ganz unterschiedliche Erzählungen von Patienten, was die Dauer eines durchschnittlichen Gesprächs angeht: Manche Psychiater reden mit ihren Patienten nur sehr kurz (5-10 min), manche etwas länger (20-30 min) und mache sogar 50-60 min. Das liegt an der unterschiedlichen Weiterbildung dieser Ärzte.

Psychotherapeuten (psychologische und ärztliche)/ Psychologen:

Die Art von Therapeut, die die meisten Patienten kennen, die therapeutische Hilfe suchen, sind psychologische Psychotherapeuten.
(Es gibt auch ärztliche Psychotherapeuten, dazu später mehr).
Der klassische Ausbildungsweg bei diesen Therapeuten läuft über ein Psychologie-Studium (Master-Abschluss). Nach Abschluss des Psychologie-Studiums sind sie zunächst Psychologen. Viele Psychologen wollen Psychotherapeuten werden, die Ausbildung zum Therapeuten erfolgt nach Abschluss des Psychologie-Studiums. Nach Abschluss des Psychologie-Studiums und der (mehrjährigen) weiteren Ausbildung zum Therapeuten sind diese dann psychologische Psychotherapeuten.
(Die meisten Patienten (ambulant) sind bei dieser Art von Therapeut in Behandlung.)
Diese psychologischen Psychotherapeuten entscheiden zusätzlich noch, welche Form von Psychotherapie sie anbieten wollen: tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Verhaltenstherapie oder Analyse (inzwischen auch noch systemische Psychotherapie). Das sind die Therapieformen, die dann bei der Krankenkasse beantragt werden.
Diese grundsätzliche Art der Behandlung findet man dann zusätzlich in deren Berufsbezeichnung, auf den Praxis-Schildern steht dann z.B. der Name, dann die Bezeichnung psychologischer Psychotherapeut und dann z.B. der Zusatz VT für Verhaltenstherapie.

Es gibt auch ärztliche Psychotherapeuten. Das sind Ärzte, die klassisch Medizin studiert haben und sich dann später zum Psychotherapeuten weiterbilden lassen. Deren Ausbildung verläuft also etwas anders, ihre Ausbildung in Gesprächsführung ist deutlich verkürzt (im Vergleich zu der Ausbildung bei psychologischen Psychotherapeuten).
Aber sie können auch Medikamente verschreiben, da sie halt Ärzte sind.
Diese ärztlichen Psychotherapeuten trifft man häufiger in psychosomatischen Kliniken an, im ambulanten Bereich gibt es diese weniger. Wenn man also ganz allgemein nach Psychotherapeuten sucht, werden die meisten Therapeuten im ambulanten Bereich psychologische Psychotherapeuten sein.

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A


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Dr. Matthias Nagel
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