App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

36

A

Angstmadame
Gast

Hallo und guten Morgen an Alle.
Ich bin neu hier, weiblich, 28 Jahre alt und laut Ärzten kerngesund Daumen hoch
In Therapie bin ich noch nicht, spreche ich aber an (kein Arzt hat es mir bisher angeboten). Und ein AD habe ich ebenfalls nicht, da ich alles gut im Griff hatte.

Ich habe seit längerem Probleme mit Schwindel, natürlich bin ich ausreichend untersucht über die Zeit mit EKG, Ultraschall, Blutabnahme usw. Ein MRT wurde vor 1 Jahr und ein paar Monaten gemacht, damals zwar nicht hauptsächlich aufgrund des Schwindels, aber er war damals schon da.
Meine Problematik ist, das ich eine totale Benommenheit und Ohnmachtsgefühle bekomme, bei JEDEM SCHRITT und sobald ich stehe. Ich kann frühs momentan nicht mal Zähne putzen im Stehen. Jetzt , wo ich sitze und schreibe, ist alles okay. Sobald ich aufstehe geht es los. an schlimmen Tagen bekommen ich totale PA's im stehen und laufen. Das ganze ist seit gut einer Woche und wird täglich schlimmer. Dazu zunehmendes Herzstolpern. Ich habe im Internet gesucht , da finde ich diese Symptomatik nur in Angstsituationen und nicht sobald man auf die Beine kommt 24/7 quasi.
Die Benommenheit hört auf, sobald ich mich hinlegen oder setze. Nur auf Arbeit nicht. Da hält sie konstant an, sogar wenn ich sitze.
Ich bin zwar absoluter Hypochonder, aber Ärzte mag ich trotzdem nicht!
Kennt jemand die gleiche Symptomatik? Tipps? Tricks? Ich nehme gerne alles an Smile danke im voraus.

15.01.2025 x 2 #1


38 Antworten ↓
E

Emelieerdbeer
Mitglied

Beiträge:
3244
Themen:
3
Danke erhalten:
4799
Mitglied seit:
Zitat von Cloudsinthesky:
Also Puste mein Apell an dich, "oute" dich und steh dazu, was du brauchst, denn genau DARUM geht es. Verbitte dir die Dinge, die dir zu viel sind, das musst du ohnehin gegenüber deiner Mutter lernen und das kannst du auch hier bereits üben. Wir sind für dich da, wenn du uns brauchst, das ist keine Frage und weder @Emelieerdbeer noch @cathy79 hätten weitergemacht auf dich einzureden, wenn du es konsequent gestoppt hättest denke ich und genau da fängt es eben an. Wann übertritt jemand meine Grenze und wann stoppe ich ihn, egal wie gut er es meint, wenn es für mich zuviel ist. Ich kann das auch noch nicht, aber das kann man lernen und üben und Flucht und Rückzug ist erstmal der leichteste, aber absolut nicht der effektivste Weg.


Ähm nur mal zum Verständnis, du hattest schon mitbekommen, dass ich genau einen Beitrag an sie gerichtet hatte oder?
Die übrigen Beiträge waren Antworten bzw. Zitate an andere User in denen ich versuchte zu erklären warum ich es wichtig finde dass ihr geholfen wird, warum ich nicht mit mehr Zuckerguss antworte etc.? Ich halte es schon durchaus für sinnvoll jemandem auch sagen zu dürfen dass er sein Elend SELBER verschlimmert, dass er selber seinen Zustand verursacht und sich grade in Teufels Küche bringt, vor allem wenn man aus eigener Erfahrung weiss WO das Endet. Ich kann doch nicht ernsthaft zugucken wie sich jemand zu Grunde richtet und sagen toll machst du das. Der Unterschied zwischen Puste, dir sowie vielen anderen hier und mir ist eben dass ich durch die Hölle bereits durch bin ich hab sie erlebt und ich weiss wo das hinführt wenn man nichts tut. Denn ich bin genau dieses Weg gegangen und wenn ich verhindern kann dass irgendwer so tief fällt wie ich dann verhindere ich es.

"Weil das normal ist bei einer Angsterkrankung. Ich kann mir schwerlich vorstellen dass du dich darüber noch nie ernsthaft informiert hast oder informiert wurdest. Das ist ein absolut klassischer und normale Verlauf der so eben abläuft wenn man die Werkzeuge die man in Therapien bekommen hat nicht nutzt. Sorry wenn ich hart Klinge aber ich geb dir noch ein paar Wochen bis du als heulendes elend nur noch zu Hause hockst ( oder liegst ) und nur noch weinend deinen Mann anrufst weil du dich n ihr einmal mehr alleine aufs Klo traust. Du willst nicht akzeptieren dass du eine WALD und Wiesen Angststörung hast und solange ist dir auch nicht zu helfen."

10.09.2019 12:02 • x 1 #26


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Benommenheit und Ohnmachtsgefühl bei jedem Schritt

x 3


Cathy79

Cathy79
Mitglied

Beiträge:
3985
Themen:
35
Danke erhalten:
3352
Mitglied seit:
Zitat von Emelieerdbeer:
Ähm nur mal zum Verständnis, du hattest schon mitbekommen, dass ich genau einen Beitrag an sie gerichtet hatte oder? Die übrigen Beiträge waren Antworten bzw. Zitate an andere User in denen ich versuchte zu erklären warum ich es wichtig finde dass ihr geholfen wird, warum ich nicht mit mehr Zuckerguss antworte etc.? Ich halte es schon durchaus für sinnvoll jemandem auch sagen zu dürfen dass er sein Elend SELBER verschlimmert, dass er selber seinen Zustand verursacht und sich grade in Teufels Küche bringt, vor allem wenn man aus eigener Erfahrung weiss WO das Endet. Ich kann doch nicht ernsthaft zugucken wie sich jemand zu Grunde richtet und sagen toll machst du das. Der Unterschied zwischen Puste, dir sowie vielen anderen hier und mir ist eben dass ich durch die Hölle bereits durch bin ich hab sie erlebt und ich weiss wo das hinführt wenn man nichts tut. Denn ich bin genau dieses Weg gegangen und wenn ich verhindern kann dass irgendwer so tief fällt wie ich dann verhindere ich es. "Weil das normal ist bei einer Angsterkrankung. Ich kann mir schwerlich vorstellen dass du dich darüber noch nie ernsthaft informiert hast oder informiert wurdest. Das ist ein absolut klassischer und normale Verlauf der so eben abläuft wenn man die Werkzeuge die man in Therapien bekommen hat nicht nutzt. Sorry wenn ich hart Klinge aber ich geb dir noch ein paar Wochen bis du als heulendes elend nur noch zu Hause hockst ( oder liegst ) und nur noch weinend deinen Mann anrufst weil du dich n ihr einmal mehr alleine aufs Klo traust. Du willst nicht akzeptieren dass du eine WALD und Wiesen Angststörung hast und solange ist dir auch nicht zu helfen."


Das unterschreibe ich zu 100 Prozent. Jeder der schon mal ganz unten war, und dazu zähle ich definitiv auch, versucht die anderen zu bewahren. Aber da das hier keine Früchte trägt, bin ich jetzt auch raus.

Und von mir braucht Puste oder whoever auch sowieso keine Antwortem mehr erwarten, weil ich mich definitiv nicht verarschen lasse.

10.09.2019 12:15 • x 1 #28


Zum Beitrag im Thema ↓


domi89
Erstmal dazu:

Zitat von Angstmadame:
In Therapie bin ich noch nicht, spreche ich aber an (kein Arzt hat es mir bisher angeboten).


Ein Arzt ist nicht nötig, einfach einen Therapeuten anrufen. Du brauchst keine Überweisung oder sonstiges. In manchen Regionen/Bundesländern gibts glaube ich auch Vermittlungsstellen.

So, nun zur Benommenheit: Ich hatte das im November auch und war sehr in sorge. Ärztin sagte mir aber auch, wenn sonst nix dazu kommt ist es von der Psyche. Und so war es in meinem Fall wohl auch. Irgendwann war es wieder weg.

Bloß mal eine Frage: Warst du mal beim HNO Arzt deswegen? Der kann ja die Gleichgewichtsorgane prüfen.

x 1 #2


A
Lieben Dank für deine Antwort. Ich war , seit dem Schwindel, gefühlte 10 x beim HNO. Er hat nie was gefunden. So, wie es aktuell ist und ausgeprägt ist es relativ neu , aber ich dachte auch Psyche usw. Es ist nur, sobald ich auf die Beine komme, bekomme ich so Angstzustände teilweise (aktuell geht es), das ich mich einmal im Kaufhaus mitten im Flur auf den Boden gesetzt habe. Am besten geht liegen. Und Autofahren Smile nur wenn das Auto steht , ist es nicht so gut.

#3


domi89
Ok das klingt stark Psychosomatisch würde ich mal sagen. Beginne auf jeden Fall eine Therapie, mein Vater hatte das gleiche vor seiner Therapie, der konnte teilweise nicht mehr stehen. Da hat ich dann eine regelrechte Angst vor Schwindel entwickelt. Und dann kommt der eben auch. Die Psyche kann wahnsinnig viel Bewirken. Wichtig ist, dass körperlich alles ausgeschlossen wird - was bei dir der Fall ist denke ich.

Dir sollte ein Verhaltenstherapie sehr gut helfen, es braucht aber Zeit.

x 1 #4


B
Ich klinke mich hier mal ein. Auch ich fühle mich benommen, zum Teil ist mir übel und ich leide unter Schwindel. Bei mir treten die Symptome allerdings meist im Sitzen auf.

x 1 #5


A
Wie gesagt Autofahren geht ohne Probleme, es darf nur keine rote Ampel kommen! Da bekomme ich Panik, als fahre ich weiter obwohl das Auto steht. Das ist fruchtbar

#6


A
Zitat von domi89:
Ok das klingt stark Psychosomatisch würde ich mal sagen. Beginne auf jeden Fall eine Therapie, mein Vater hatte das gleiche vor seiner Therapie, der konnte teilweise nicht mehr stehen. Da hat ich dann eine regelrechte Angst vor Schwindel entwickelt. Und dann kommt der eben auch. Die Psyche kann wahnsinnig viel Bewirken. Wichtig ist, dass körperlich alles ausgeschlossen wird - was bei dir der Fall ist denke ich. Dir sollte ein Verhaltenstherapie sehr gut helfen, es braucht aber Zeit.



Es ist so, das ich denke ich, alle wichtigen Untersuchungen durch habe/hatte. Die Symptome haben sich jetzt so geändert, das es mir wieder alles totale Angst macht.
Heute früh hatte ich eine PA nachdem ich auf der Stelle gestanden habe. Das ist für mich so... Unreal alles.

#7


E
Das ist typisch für eine Angststörung. Die Symptome treten in immer mehr Situationen auf, sie werden immer schlimmer und immer mehr. Du solltest dir wirklich eine Therapie ( Verhaltentherapie) suchen vielleicht zu Anfang auch mit medikamentöser Unterstützung damit die Dinge die du in der Therapie lernst auch konsequent für dich umsetzbar sind.

Hast du denn im Alltag Unterstützung durch Familie, Mann, Freund, beste Freundin?

x 1 #8


A
Ja so ziemlich alle meine Lieben wissen Bescheid, akzeptieren ist und machen sich aber zugleich Sorgen das es doch etwas Ernstes sein könnte.
Zumal es sich jetzt so zugespitzt hat.

#9


Orange2016
Hallo und entschuldige bitte die Störung. Ich habe das Gespräch "begleitet" und an der Stelle wollte nur kurz anmerken, dass es nicht so einfach ist, schn ell einen Therapeuten zu finden. Bei u s in Berlin/Brandenburg ist alles sozusagen "ausgebucht" für die nächsten 14-16 Monate. Schlimm!

x 1 #10


B
Da kann ich nur beipflichten. Für unsere Firma gibt es eine Mitarbeiterberatung. Ich habe diese um Hilfe gebeten. Diese helfen mir bei der Suche und sagten aber gleich, dass bis zu 6 Monaten vergehen können. Vielleicht sollte man sich in einer Klinik vorstellen?

x 1 #11


A
Oh wow so lange ? Ich werde mal mit dem Hausarzt sprechen, nur habe ich Angst , das dieser mich gleich stationär wieder schicken möchte. Er ist immer mit allem überfordert. Habe ich das Gefühl. Besser stationär und abklären lassen. Ich sehe mich schon mit der Einweisung in die Neurologie.

#12


Lottaluft
Zitat von Angstmadame:
Oh wow so lange ? Ich werde mal mit dem Hausarzt sprechen, nur habe ich Angst , das dieser mich gleich stationär wieder schicken möchte. Er ist immer mit allem überfordert. Habe ich das Gefühl. Besser stationär und abklären lassen. Ich sehe mich schon mit der Einweisung in die Neurologie.



Niemand weist dich einfach so ein du bist ja Herrin deiner Sinne da musst du dir keine Gedanken machen

x 1 #13


A
Nein Lottaluft. Ich meine allgemein, zur Abklärung. Nicht in die Psychiatrische.

#14


Lottaluft
Achso dann habe ich das falsch verstanden
Aber wie schon geschrieben sind der Schwindel und diese Benommenheit leider ganz normal bei einer angsterkrankung

x 5 #15


A
Danke dir für die Antwort. Ja, ich werde es meinem doc sagen.ich kann heute z.b. gar nicht sitze, wobei das eigentlich immer möglich war. es fühlt sich an, als kippe ich weg.

x 1 #16


E
Zitat von Angstmadame:
Oh wow so lange ? Ich werde mal mit dem Hausarzt sprechen, nur habe ich Angst , das dieser mich gleich stationär wieder schicken möchte. Er ist immer mit allem überfordert. Habe ich das Gefühl. Besser stationär und abklären lassen. Ich sehe mich schon mit der Einweisung in die Neurologie.

Willkommen zurück Pusteblume

x 4 #17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

B
Guten Morgen, ich wünsche allen einen recht angenehmen Tag. Bisher geht es bei mir. Bin zwar ein wenig unruhig, aber ansonsten schaffe ich es rational zu sein. Fiebere meinem Termin beim neurochirurgen hin. Möglicherweise kommt der Schwindel, die Übelkeit und der Druck im Kopf ja doch von der Halswirbelsäule. Mir hat zwar ein Neurologe gesagt, dass es nicht sein kann, aber vielleicht ist es doch der Fall. Habt ihr eine Idee?

#18


Cathy79
Zitat von Emelieerdbeer:
Willkommen zurück Pusteblume


Mr. Green

Das war mir klar als ich die ersten zwei Sätze gelesen hatte.

x 2 #19


Cloudsinthesky
Sollte es tatsächlich so sein, ist das ihre sache und ihr gutes Recht, sich hilfe zu holen verflixt nochmal. Dann um Himmels willen ignoriert es. Ich dachte es mir ehrlich gesagt auch, aber das hier ist ein HILFE Forum! Bitte mal dran und darüber nachdenken!

x 1 #20


A


x 4


Pfeil rechts




Dr. Matthias Nagel
App im Playstore