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K

Ka-Tharina
Gast

Hallo!

Ich leide seit einem guten Jahr an einer ganz diffusen Symptomatik (Glieder-/Muskel-/Knochenschmerzen, Schwäche, Angst, früher gelegentlich Panikattacken, teilweise Depressionen, Antriebslosigkeit, Kreislaufprobleme, Herzrasen/ -rhythmusstörungen, Rückenschmerzen, etc.), habe einen Ärztemarathon sondersgleichen hinter mir und bis auf HWS (Leicht schiefe Nackenwirbelsäule) wurde nie irgendwas diagnostiziert. Ich denke, es handelt sich um eine psychovegetative Störung o.ä., da sich meine Symptome verschlimmern, sobald ich anfange mir Sorgen zu machen oder Angst bekomme.

In letzter Zeit sind zu meinen sonstigen Symptomen auch Atemprobleme hinzu gekommen. D.h. schweres Atmen und das Gefühl nicht genug Luft zu bekommen. Ich muss immer ganz tief einatmen und habe einfach das Gefühl, es kommt nicht genug Luft in der Lunge an.
Asthma kann es nicht sein, da man da ja eher Probleme beim ausatmen hat mit Pfeiffgeräuschen, etc. Das habe ich aber beides nicht, sondern eben nur dieses erschwerte Einatmen. Das kommt mal mehr oder minder stark und verschwindet dann manchmal mehr oder weniger lang wieder.

Kennt das jemand?

Vor allem mache ich mir ein wenig Sorgen, weil es sich manchmal recht krass anfühlt. Dann habe ich Angst, dass ich wirklich keine Luft mehr bekomme und ersticken muss. Kann es nicht sein, dass die Psyche so krassen Einfluss ab den Körper nimmt, dass man dann tatsächlich mal keine Luft mehr kriegt?

Vielen Dank fürs Antworten!
Ka-Tharina

09.07.2019 #1


5 Antworten ↓

J
Hallo!

Ja das ist die Psyche!
Das hatte ich vor drei Jahren am Anfang meiner Angstzustände extrem aber auch jetzt zwischendurch noch!
Ich atme dann immer ganz ruhig in den Bauch ein so ca. 2-3Sekunden und dann atme ich doppel solange aus! das hilft, wenn man es ein paar mal macht!
Oder halte einfach mal die Luft an, danach atmest du wieder automatisch!

Habe im Moment auch wieder Problem mit der Atmung, aber bestimt auch die Psyche, weil ich gleich eine Darmspiegelung bekomme!

Meine Atemprobleme sind aber im Moment so:
Wenn ich einatme kann es manchmal passieren, das es sich so anfühlt, als würde sich eine Klappe auf die Luftröhre legen! Kann man echt schlecht beschreiben, aber man denkt man erstickt gleich! Ich habe aberauch Asthma, aber wurde nur durch zufall festgestellt, weilich aufgrund meiner Krankheitsangst andauernd zum Lungenfacharzt gerannt bin! Sonst war immer alles in Ordnung und jetzt halt leichtes Asthma!
Muss morgens und Abends ein Spray nehmen und habe noch ein Notfallspray, aber das habe ich noch nie genommen, weil ich auch panische Angst vor Medikamenten habe weil ich was am herzen hatte!

naja...mach dir kene sorgen! Ich habe ein peak-flow-meter bekommen womit ich meine ausatmung kontrollieren kann! das hilft mir!

lg Jane

#2


A


Atembeschwerden - Wer kennt das?

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P
Hallo Ka-tharina

Atemprobleme haben sehr oft mit der Psyche zu tun, dass man zu flach atmet (keine Bauchatmung) oder hyperventiliert, was auch somatisch bedingt ist.

Wenn der Sauerstoffausgleich nicht mehr im Gleichgewicht ist und du zuviel resp. zuwenig ein- oder ausatmest, was man selber kaum beeinflussen kann (ausser mit bewussten Atemübungen zwischendurch am Tag) kann es zu vielen verschiedenen Symptomen kommen sowie Schwindelgefühle, Herzklopfen, Panik und Angst etc... Schlimmstenfalls kann es zu einer Ohnmacht führen (v.a. bei Hyperventilation), was jedoch dazu führt, dass sich deine Atmung wieder normalisiert. Du wirst nicht daran ersticken, auf keinen Fall. Es ist nur dieses unangenehme Gefühl und diese Angst, keine Luft mehr zu bekommen. Habe ich ab und zu auch. (bin erst 22 Jarhe alt)

Als Kind hatte ich Asthma und da kann ich nur bestätigen, dass Asthma ganz was anderes ist. Da hatte ich auch regelmässig einen Husten mit Schleimbildung etc... also nicht vergleichbar!

Ich würde dich empfehlen, psychotherapeutischen Rat zu holen. Denn von irgendwoher müssen diese Symptome ja kommen. Auch ich leide immer wieder unter ähnlichen Symptomen, war schon beim Arzt, wobei er organisch nichts gefunden hat. Gehe im März zu einer Psychologin und hoffe, dass es mir hilft.

Ich wünsche dir auch Gutes Gelingen für all deine Probleme und bist hier immer willkommen, deine Gedanken und Gefühle aufzulisten. Wir hören dich gerne zu!

Glg Petra

#3


M

Atembeschwerden - kennt das jemand?

Vorab - ich leider unter einer Panikstörung mit Zwangsgedanken und momentan darf ich mich mit all dem schön quälen.
Was mich nur sehr interessiert ist, ob jemand auch diese Atemprobleme hat? Ich kann es schwer beschreiben, aber es fühlt sich an, als würde ich schlecht Luft bekommen und ich fühle mich dann auch nicht wohl und bekomme Angst zu ersticken. Manchmal fühlt es sich auch so an, als würde die Atmung kurz aussetzen und ich bekomme dann Panik. Ich meine, ich atme ein und aus, aber es fühlt sich erschwert an und dann auch bedrohlich und total unangenehm. Ob ich liege, stehe, gehe, spreche oder lache spielt dabei keine Rolle. Ich gähne dann oder atme bewusst oft tief ein und wenn ich dann nicht richtig einatmen kann, dann kriege ich mehr Angst, bis ich es schaffe tief einzuatmen, das beruhigt mich aber nur kurz. Zwischendurch geht das dann weg, dann atme ich wieder normal und fühle mich auch wohl und dann kommt es wieder. Frage mich ehrlich, ob sowas wirklich psychisch bedingt ablaufen kann? Laut meiner Psychologin sind das schwächere Panikattacken, bzw. Symptome einer Panikstörung. Aber es fühlt sich wirklich an, als wäre es was Ernstes! Kann mir jemand helfen? Bzw Tipps geben?

In einer Woche habe ich einen Termin beim Lungenarzt, da wird einiges abgecheckt. Bis jetzt war ich oft mal in der Notaufnahme, da war wohl alles okay. Blutwerte ebenso . Zucker, Schilddrüse, Eisen . alles ok

#4


Pinselspitze
Hast du dich schon einmal über hyperventilieren informiert? Könnte das eventuell zu deinen Beschwerden passen?

#5


M
Zitat von Pinselspitze:
Hast du dich schon einmal über hyperventilieren informiert? Könnte das eventuell zu deinen Beschwerden passen?


Wenn man zu schnell atmet meinst du?

#6






Prof. Dr. Heuser-Collier
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